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Keine
Leistung ohne Gegenleistung
Ich will nicht sagen, das eine Erziehung zu Führergehorsam und
Sterben für das Vaterland, in der Zeit vor 1945, eine tolle
Erziehung war. Es war eine Autoritätserziehung, sofern die Weichen
innerhalb der Familie nicht anders gestellt waren. Wobei die
Autoritäten oft keine waren sondern sich lediglich autoritär
gebärdeten. Schön nicht in dieser Zeit seine Kindheit gehabt zu haben.
Dennoch:
Die Verächtlichmachung der Sekundärtugenden (der Einwurf
Lafontaines „man könne damit auch KZ betreiben“ ist so böswillig
und unterstellend wie viele seiner anderen Äußerungen) der 68
Generation hat, aus pädagogischer Sicht, aber eben nicht nur aus
dieser, grauenhafte Wirkungen auf die Erziehung der letzten 3
Generationen gehabt. Der heutige Zustand unserer Gesellschaft (-en)
ist dieser Nichtpädagogik direkt anzulasten.
Natürlich kann man sich in endlose Theoriediskussionen
verlieren, Erzieher, Psychoanalytiker, Therapeuten und zahllose
Hilfsschranzen befragen, deren in 50 Jahren zusammengeschriebene
Ergüsse lesen und auch die, in den Buchhandlungen zu findenden
Endlosregale, populärwissenschaftlicher Ratgeberliteratur bestaunen.
Am Ende macht sich Erziehung an praktischen Momenten fest,
täglich durchlebt, durchexerziert und umgesetzt. Wenn, ja wenn man
Vater oder Mutter von Kindern ist. Und nicht im nebulösen Raum
alleszuwissenglaubender kinderloser Zimtzicken (1
2
3)verbleibt.
Erste Frage am Morgen: „Papa, kann ich an den Computer?“
Antwort: „Ja, wenn Du Deine Schularbeiten gemacht und Dein
Zimmer aufgeräumt hast!“
Was sagt uns dieses simple Beispiel? Ganz klar, ohne Wenn und Aber:
Keine Leistung/Erlaubnis/Belohnung ohne
Gegenleistung!
Frage also: Kann man darüber diskutieren? Und wie lange? Und
welche Ausnahmen kann man machen? Wo sind die Grenzen? Wie kann man
das Prinzip unterlaufen? Wie kommt man an den PC ohne die
Gegenleistung zu erbringen?
Antwort: „Gar nicht!“ So einfach kann Erziehung sein,
wenn sie sich, zum Beispiel, an den Grundtugenden orientiert.
Bei unverbogenen Menschen, die nicht von irgendwelchen
Quatscherziehern dauerhaft verdorben wurden.
Übertragen wir das auf die Politik, die Volkserziehung (keine Ahnung
besteht bei diesem Wort eine Konnotation, wie zum Beispiel bei
Autobahn? Hmm…egal), den Umgang des Staates mit den Menschen.
Und auf die Forderungen der Sozialisten, egal ob rot, grün oder
neuerdings dunkelschwarz:
Leistung ohne Gegenleistung? Bedingungsloses Grundeinkommen,
Bürgergeld?
Wir können doch heute schon bei Sozialhilfe-Biografien über
Generationen beobachten, dass Menschen, die von Transfereinkommen
leben, nicht aktiviert werden. Sozialhilfeempfänger werden keineswegs
schöpferisch aktiv. Viele sehen ihren Lebenssinn darin, Kohlehydrate
oder Alkohol in sich hinein zu stopfen, vor dem Fernseher zu sitzen
und das Gleiche den eigenen Kindern angedeihen zu lassen. Die wachsen
dann verdickt und verdummt auf. Wenn das die schöpferische Wirkung des
bedingungslosen Grundeinkommens sein soll, das die Menschen davon
entbindet, sich um das Existenzminimum zu bemühen und nicht mehr
arbeiten zu müssen, dann geht doch die Rechnung nicht auf.
(Stern 20.11.2007)
Sagt
Oswald Metzger , inkonsequenterweise ist er aber noch
in dieser Partei. Und er steht alleine, dort, mit dem Rücken zur Wand.
Da in dieser Partei das Denken angeblich von der Basis ausgeht,
sind ihre Nachbarn möglichweise solche Denker, die genau das,
die Leistung ohne Gegenleistung für normal halten. Das der
Antrag nicht zum Zuge kam besagt gar nichts, in allen Parteien
wird an Transferleistungen zum Bürger gebastelt.
Es sind die, die schon verzogen wurden. Für mich sind sie damit
nicht entlastet, die, die an der Basis die Idee mittragen sind
mitschuldig, egal ob sie Nazis, Kommunisten oder Grüne
heißen
Doch machen wir uns keine zu großen Gedanken: Jeder ideologisch
initiierte Wahnsinn erledigt sich von selbst. Lernen wir aus
der Geschichte. Lehnen wir uns zurück und beobachten einfach.
Zum Beispiel das: Wie werden die verzogenen, untüchtigen und in
Erwartungshaltung hockenden sich benehmen, was werden sie tun
wenn keine Leistung mehr kommt?
Verhungern? Oder erstmals aus dem Arsch kommen?
Denn das Spintisieren, Fordern,
Verlangen und ---- träumen ist eins.
Die Realität aber
ist
hier. Aus der Geschichte lernen heißt auch: Wissen, dass das
alte Rom unterging, weil es
bei 1 Million
Bürger über 400 000 Sozialhilfeempfänger hatte. Die
bekamen alles ohne Gegenleistung: Brot und Bäden, Öle und
Unterkunft!
Naja, jedenfalls bis zum Untergang! |