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Theo
van Gogh
-In Memoriam-
1957 – November 2, 2004
Über Theo van Gogh wird heute und in den nächsten Tagen
viel geschrieben werden. Es ist also unergiebig alles erneut zu
wiederholen. Ohnehin gibt es Menschen die ihn kannten oder näher
an ihm dran waren und denen da der Vortritt gebührt. Aber einige
Bemerkungen möchte ich doch machen:
Erstens: Wir glauben die beste Art des Menschen Theo van
Gogh und dessen was ihn bewegte zu gedenken ist seinen und
Hayaan Hirsi Alis Film
Submission zu zeigen, zu zeigen und zu zeigen. Wir haben
ihn vom Moment seiner Veröffentlichung auf unserem Blog. Auf
YouTube und Google war er zwischenzeitlich
verschwunden, jetzt ist er wieder dort. Dennoch, ein Mensch lebt
weiter durch seine Botschaft. Wenn diese Menschen erreicht und
nachdenklich macht ist das mehr wert als jede Blume auf seinem
Grab.

Submission click
Zweitens: Ich mochte immer Provokateure. (Es ist ja kein
Geheimnis, dass ich selbst gern provoziere). Wenn die Provokation
moralische, religiöse, gesellschaftliche, literarische oder
politische Standards angreift oder aufspießt ist das
absolut mein Ding. Insofern haben Provokateure wie Theo van
Gogh,
Hugo Baruch
oder Pym
Fortuyn meine absolute Sympathie. Provokation ist an sich
ja etwas positives. Es bringt Menschen zum Nachdenken.
Es gibt allerdings Provokateure die gleichen aufsässigen Kindern
mit Reifedefiziten. Provozieren als Prinzip des Sinnlosen.
Solchen Kindern kommt man argumentativ nicht bei. Da hilft nur ein
Arschvoll in der Hoffnung das der Aufsaß aufwacht.
Horst Mahler, um ein Beispiel zu nehmen, gleicht so einem aufsässigen Kind mit
Reifedefiziten. Bei Mahler ist es für die Senge zu spät. Deshalb
ab in die Requisite, Abteilung Durchgeknallte!
Zurück zu Theo van Gogh. Seine Provokation ist von Sorge
getragen, Leidenschaft für das Menschliche, das Humane ist
herauslesbar. Er ist in seinem Ausdruck den Werten der
Aufklärung verpflichtet, klagt an und bedient sich der Mittel
die er beherrscht. Das macht die Aussage so eindringlich. Jeder
Verzicht auf Kinkerlitzchen. Wer eine Mutter hat, eine Frau,
Töchter sein Eigen nennt, wer sie in Freiheit leben sehen will,
den kann Submission nicht unberührt lassen. Für den ist es auch
keine Provokation.
Provoziert fühlen kann sich nur der, der sein kleingeistiges
Korsett religiöser und gesellschaftlicher Doktrin nie geöffnet
hat. Wer unempfänglich ist für das, was Standard sein sollte:
Die Achtung vor dem
weiblichen Geschlecht.
Der Schrei von Jeroen Henneman
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