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Frau
Eva!
Ach ja, und dann war da
noch die Eva. Herman heeßt se. Da ich schon vor 9 Jahren
Deutschland verlassen habe kann ich mich an sie nur dunkel erinnern.
Aber natürlich „kenne“ ich sie aus dem Internet. Nun hat sie aber ins
Fettnäpfchen getreten. Dabei hat sie immer, so wie es sich heute
gehört - als anständige Deutsche - , gegen „rechts“ gekämpft. Gegen
Nazis Stellung bezogen. Gut so! Soweit nichts auszusetzen.
Henryk M. Broder schreibt "Frau Herman ist sehr blond und nicht
sehr helle". Wenn ich auch sonst seine Meinungen teile, ich kenne uns
Eva zu wenig, also – ich habe kein Buch von ihr gelesen, um
ihre „Helligkeit“ beurteilen zu können, kann ihm also da erstmal nicht
zustimmen. Sicher ist nur, das der zur Diskussion stehende Satz
offensichtlich eine Stegreifaussage war. Nur wenigen ist gegeben da
auch immer grammatikalisch richtig zu formulieren.
Tatsache ist, und die
Bemerkung sei mir als Mann und Liebhaber des Ansehnlichen,
gegönnt, das Eva eine Eva ist. Und das punktet (bei mir...)
Natürlich auch gegen
Renate Kühnast, die ihren Mangel an Ausstrahlung mit dämlichen
Bemerkungen zu kompensieren versucht. Dabei hat die kinderlose Kühnast
von Familie soviel Ahnung wie ein katholischer Priester vom
G-Spot.
Doch was Eva hat
gesagt? Und hat sie recht? Schauen wir uns mal die Nazi-Familie,
beziehungsweise deren Familienbild, an:
(ich zitiere aus einem meiner älteren
Beiträge:)
"Von
Zeit zu Zeit komme ich in eine Reihe kinderreicher Familien. Jedesmal
sind mir die Besuche ein inneres Erlebnis. In Ehrfurcht neigt sich
mein Herz vor den Leistungen dieser Mütter, vor ihrer Zufriedenheit
und Anspruchslosigkeit. Mit jedem neuen Kind, das sie zur Welt
bringen, wächst die Liebe und steigert sich ihr Mutterglück. Keine
Mühsal ist ihnen zu schwer, kein Opfer zu groß. Wahrlich,
Muttersein, es ist die höchste Leistung, die eine Frau für ihr Volk
vollbringen kann, und diese Leistung ist der größten Ehre wahrhaft
würdig.
Da der nationalsozialistische Staat sich rückhaltlos zur Mutterschaft
bekennt und dieses Bekenntnis sichtbar durch die Tat in beispiellosem
Ausmaß in Erscheinung tritt, erwächst daraus andererseits der Mutter
im neuen Reich, neben dem freudigen Willen zum Kinde, die
verpflichtende Aufgabe zur Erziehung ihrer Kinder ganz im Geiste
unserer großen Zeit und ihrer Bedeutung für die völkische Zukunft."
(Elisabeth Bosch)
Wow,
also mal abgesehen davon, dass Muttersein natürlich eine großartige
Aufgabe ist, die heute leicht lächerlich gemacht wird oder mit der
linken Hand abgetan…. welche Frau gibt denn bitte schön zu, dass sie
sich in der Mutterolle glücklich fühlen würde, ist das Pathos dieser
Zeilen umwerfend. Ich sehe vor meinem geistigen Auge lauter kleine
Hitlerjungen und BDM-Mädchen, die freudestrahlend in Reih und Glied
stehen während eine Dame mit blondem Dutt und verkniffenem Gesicht sie
kritisch mustert. Ja, sich der Aufzucht (man beachte das Wort Zucht)
von Kindern zu widmen ist heute keine Aufgabe mehr die ausfüllen kann,
nicht wahr. Allenfalls eine Nebenaufgabe, denn wenn Frau gefragt wird
„was sie so macht“ möchte sie wenigstens was anspruchsvolles antworten
können: „Meine Kinder“ wäre da die falsche Antwort, „ich studiere, ich
bin Logopädin, oder ursprünglich komme ich aus dem Soziologischen und
habe gerade meinen Dipl.Soz. gemacht, erhöht natürlich mehr und macht
akzeptabler.
Als Dipl.Soz. kann man dann Migrationsforschung betreiben oder das
Bevölkerungswachstum analysieren, um dann erschrocken festzustellen:
„Wir Deutschen sterben aus- es will ja auch keiner mehr Kinder
haben!“ Dann weist man, natürlich je nach politischer Disposition,
darauf hin, dass erschreckend viele Migrantenkinder unsere Städte
unsicher machen oder aber, dass erfreulicherweise unser Straßenbild
durch die kleinen Migranten jetzt so fröhlich bunt ist....
Elisbeth Bosch:
" In den
Tempeln der Kunst, im Reiche des Märchens und des Volksliedes, in der
Dichtung und Musik sehen wir immer wiederkehrend zwei Gestalten
verherrlicht. Sie sind von Anmut und Schönheit, von Güte und Würde
umstrahlt und heißen Mutter und Kind. Die entartete Kunst des
Liberalismus ging auch hier Irrwege. Sie drückte diesen beiden
Gestalten das Wahrzeichen ihrer Zeit auf, und diese Zeit hat, wie wir
wissen, alles echte Weibtum, alles sich gegen den zersetzenden
Vernichtungswillen bewusst auflehnende wahre Muttertum in den Schmutz
gezerrt, sie hat das Muttersein mehr und mehr missachtet und
entrechtet. Der Nationalsozialismus, der die Neu- und Umgestaltung
alles Lebensgebiete unseres Volkes umfasst, gab uns die diesen beiden
Begriffen innewohnende naturhaften Werte zurück. Er bekennt sich
zum Muttertum. Er grüßt in ihm das wiederauferstehende Leben eines
Volkes, das Leben einer großen deutschen Zukunft bis in die fernsten
Geschlechter hinein. Mutter und Kind stehen im neuen Staate unter
dessen besonderem Schutz. Sie werden seiner bevorzugten Unterstützung
teilhaftig und stehen im Mittelpunkt bevölkerungspolitischer
Gedankengänge, weil sie, wie Goebbels sagt, das Unterpfand für die
Unsterblichkeit eines Volkes sind. "
Neugierig
bin ich noch auf
„Das
Muttertum der Kinderlosen“.
Auf Seite 34 geht zur Sache:
„Das
junge Frauengeschlecht möge es dem neuen Staate danken, daß überall im
Reich Aufklärungsmöglichkeiten geschaffen worden sind, die unsere
heranreifende Jugend frühzeitig die tiefe völkische Sinndeutung der
Ehe klar machen und die ihr in verständlicherweise die zur Bejahung
der nationalsozialistischen Weltanschauung unerlässlichen notwendigen
Erkenntnisse der Vererbungslehre und Erbgesundheitsgesetze vermitteln,
die nunmehr ausschlaggebend sein müssen bei der Wahl des Ehegatten,
wodurch sehr viel späteres Leid und namenloses Unglück von Grund auf
verhütet bleibt."
Na also, das
ist der wahre Ratgeber für die junge Familie: Aufklärung wird auch
getrieben, wenn auch natürlich nicht über verschiedenen Formen des
Petting oder „wie verwende ich ein Kondom“. Dafür soll Frau aber bei
der Annäherung an das andere Geschlecht an die Erbgesundheit
denken.
Verschiedene Gedanken streichen mir ungeordnet durch den Kopf: Mein
Amüsement über den schwülstigen pathosbeladenen Schreibstil, wie ein
Eheratgeber doch in den Dienst einer Ideologie gestellt wurde und
heute wieder, schauen wir zum Islam, wird, wie das Bild der Frau sich
erfreulicherweise gewandelt hat und wie gut es ist, dass Frauen
heute ausgebildet sind und nicht nur Gebärmaschinen. Wie sich
faschistische Ideologie nun wiederholt, wie mit „Kinderkriegen“ wieder
Politik gemacht und Expansionsträume geträumt und angestrebt werden.
Wie andererseits unsere westlichen Gesellschaften immer mehr altern.
Welche Zukunft meine Kinder haben werden. Wie unser eigenes
Familienleben organisiert ist und meine Frau z.B. nur studieren kann
weil wir eine ganz andere Rollenverteilung haben. Was wohl Frau
Bosch gesagt hat, wenn sie den Krieg überlebt hat, was aus der
deutschen Frau nach dem Kriege geworden ist, wie sie zunächst
Trümmerfrau war und dann Sekretärin und heute Dipl. Soziologin,
Friedenskämpferin oder Migrationsforscherin wurde. Wie unverständlich
es mir ist das sich jemand hinsetzt und ein Buch schreibt in
spürbarer, oder besser lesbarer, Hingabe an einen Führer.
Aber zurück zu
Eva. Ihre Argumentation ist also in großen Teilen falsch.
Aber sie hat auch nicht unrecht. Es gibt Kongruenzen. Dem
Absolutheitsanspruch der 68iger Generation ist ein faschistischer
Totalitarismus inhärent. Und selbstverständlich hat sich die
ideologiebefrachtete linke Pädagogik absolut zerstörerisch auf das
Familienleben, den Zusammenhalt der Familie und eine
anspruchsvolle Umsetzung der Entwicklung von Primärtugenden
ausgewirkt. Ich kann, als Vater von 4 Kindern und 2 Enkeln, nur
feststellen, daß Achtung, Respekt, Ordnung, Fleiss, Anstand und
Disziplin Werte sind die geringgeschätz wurden und werden. Es wurden 2
Generationen junge Menschen verformt, sie wurden infantilisiert, in
(Staats-) Abhängigkeiten gebracht, unfähig gemacht autonom zu
entscheiden, zu handeln und Verantwortung zu tragen. Jedenfalls in
großen Teilen. Der Gedanke das der Staat eine bessere Erziehung
anbieten könne, die diese Tugenden fördert hat schon den Ansatz zur
Perversion.
Wenn Eva Herman das
sagen wollte....... hat sie recht! |
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