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NEIN,
NJET,
NON,
NO !
Ob
der Nobelpreis für Medizin, Chemie oder Physik gerechtfertigt ist –
keine Ahnung. Wir, die wir von diesen Nachrichten „überrascht“ werden
haben es zu glauben. Mangels Sachverstand ist es nur wenigen gegeben
das zu beurteilen. Oder können Sie bei „chemischen Verfahren auf
festen Oberflächen“ (Gerhard Ertl, 2007) mitreden? Na, also!
Bei Literatur sieht’s schon anders aus. Die Beurteilungshoheit,
glauben Literaturwissenschaftler, hätten nur
sie. Aber sie irren. Für sie wurden diese Bücher gar nicht
geschrieben. Sondern für uns, das Publikum. Ob Doris Lessing ihn
verdient hat. Da rede ich nicht mit, habe keines ihrer Bücher gelesen.
Beim Friedensnobelpreis aber, da dürfen wir
mitreden – alle. Denn schließlich sind wir ja alle für den Frieden.
Einige ein bisschen mehr, andere weniger. Und hier geht es nicht
allein um Fachwissen, hier ist auch unser Gerechtigkeitssinn gefragt.
Unsere Kritikfähigkeit. Zum Beispiel, ob wir das, was uns
Friedensnobelpreisträger auftischen, wie sie sich verkaufen, uns
gegenüber darstellen, ob wir das hinnehmen, glauben, oder
hinterfragen. Als Arafat seinen bekam war uns ja (fast) allen klar,
dass wir damit einen Massenmörder, Schwindler und Totalitaristen
ehren. Uns ja. Dem Nobelpreiskomitee auch? So doof sind die auch
nicht, sie taten es bei vollem Bewusstsein.
Und Al Gore? Ich geh zurück ins Bett, ich ziehe mir die Decke
über den Kopf. Ich kann die Welt nicht mehr ertragen. Scharlatane
zeichnen sie aus, Schwindler, Lügner. Unseriöse, unehrliche
Schauspieler, Täuscher und Trickser. Seriösen Wissenschaftlern dreht
sich (wahrscheinlich, hoffentlich) der Magen um.
Wir lassen uns blenden. Wieder einmal. Dieser Preis ist nicht das
Papier wert. Al Gore kann sich gebauchpinselt fühlen. Dem Umweltschutz
wurde damit ein Bärendienst erwiesen.
Schande! Alfred Nobel dreht sich im Grabe um!
Nächstes Jahr dann
bitte an Mahmoud Ahmadinejad!
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