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Schuldenverbot
Die Lage ist unübersichtlich. Aber es
stört uns nicht wir machen weiter. Heute verkünden uns die
Mainstreammedien rosige Aussichten. Es passt zum
Frühlingswetter (bei uns jedenfalls gingen die Temperaturen zurück auf
Null und die Sonne schien den ganzen Tag.): Die Medien schreiben über
Aufschwung und sinkende Arbeitslosenzahlen in
Deutschland. Ja, manche Chefs haben schon Angst gute Mitarbeiter zu
verlieren. Das werden nicht die Angestellten von McDonald sein.
Dennoch, alles scheint in Butter.
Ich denke inzwischen, ist es so wie vor
1945. Um wirkliche Informationen zu bekommen musste man BBC
hören. BBC kann man heute nicht mehr hören, das ist ein
Dhimmi-Funk, aber die deutschen Medien schreiben nicht korrekt.
Ich bin immer noch am Überlegen ob aus Unkenntnis, Ignoranz oder aus
einer kumpelhaften Verbindung zu den Macht- und
Entscheidungszentren der Finanzwelt. Ich bin kein
Verschwörungstheoretiker, aber ich tippe auf Kumpanei. Jedenfalls muss
man, und dazu braucht man einen Computer, gezielt auf Infosuche
gehen. Fernsehen kann man vergessen, dort kommen allenfalls 2
Minutenbeiträge, dann wenn alles schon bekannt ist, die Spatzen
es also von den Dächern pfeifen, oder es zu spät ist.
Lassen Sie uns mal zwei Überlegungen anstellen:
• Sie sind bereits reichlich überschuldet. Ihnen bricht kurz
vor dem Ersten jedes Mal der Schweiß aus. Ihr Limit erreicht, Sie
haben keine Sicherheiten mehr. Jetzt gegen Sie zur Bank und wollen
Ihren Kredit aufstocken. Was passiert? Nichts, Sie bekommen ihn nicht
und Sie gehen in die Zwangsversteigerung.
Das ist auch richtig so, denn Sie haben bewiesen, dass Sie nicht
wirtschaften konnten und über Ihre Verhältnisse gelebt
haben.
Dazu passt die heutige Nachricht: Wirtschaftsweise fordern
strengere Regeln. Mal ganz abgesehen davon, dass die „Wirtschaftsweisen“
Ihren Auftragegeber nicht zu sehr verärgern wollen, schließlich werden
Sie ja von ihm bezahlt, können sie sich nicht zu einer, der einzigen
vernünftigen, Konsequenz durchringen:
Schuldenverbot.
Denn es käme, wie bei jedem Privatmann, jeder Firma: Die
Zwangsversteigerung. Das weder die Wissenschaftler, noch die
Politiker Einsicht in diese Notwendigkeit haben ist einerseits
kaltschnäuzig und anderseits unverantwortlich. Unpädagogisch
ist es auch, denn wenn schon die Politik nicht eine ordnungsgemäße
Haushalsführung vorlebt, sieht auch der Bürger keine Veranlassung zu
verantwortungsvollem Handeln.
Das sieht man hier in den USA auch nicht. Herr Bernacke sagt
nicht die Wahrheit. Aber wann hätte die FED in den letzten
Jahrzehnten überhaupt die Wahrheit gesagt? Wogen glätten und beruhigen
ist seine Taktik. Naja, dafür wird er bezahlt. Jedenfalls ist
es aber so, dass die Talfahrt der US-Wirtschaft begonnen hat.
Die Zwangsversteigerungen nehmen bereits dramatische Formen
an. 1, 2 Millionen US Bürgern wurde bereits das Haus
über dem Kopf wegversteigert. Die Auswirkungen für die Betroffenen
sind katastrophal. Aber natürlich kann man jetzt ein gutes
Schnäppchen machen, denn auch die hypothekgebenden Banken kommen
ins Rutschen oder gehen Pleite. Ich persönlich vermute, dass das erst
die Spitze des Eisberges ist und 10 - 50 Millionen
Amerikaner in ernste Schwierigkeiten kommen werden. Nicht im
nächsten Jahrtausend, jetzt, in naher absehbarer Zukunft.
Es sind Schelme, die davon ausgehen oder uns glauben machen wollen,
dass Deutschland mit seiner „rosigen“ Konjunktur von Turbulenzen
verschont bleiben wird. Das ist schon deshalb nicht möglich, weil
wir selbst um Milliarden verschuldet sind. Und der Gegenwert,
der, der unsere Währung absichern würde, wurde vor langer Zeit von
unseren „Verantwortlichen“ verscherbelt:
Gold.
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