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Robin Renitent21. März 2007

   

 

We seem to have overcome

Soviet fascism, though the heirs

of Nazi-fascism live; but the biggest threat

to freedom lies

in Islamic fascism.

 

  Freedom is not

self-evident. 

 

We are at war – and we have to defend ourselves. 

 For the sake of

our children.

 

   
 

Reifeprüfung

Ich denke, das gilt für mich, für uns, alle 10 Jahre sollte eine komplette Neuorientierung fällig sein. Wenn andere Menschen das nicht so handhaben bedauere ich sie für das was sie vermissen. Auch 10 Jahre halte ich für viel zulange, aber natürlich kann man gewissen Umständen nicht ausweichen. Dennoch wäre eine Neuorientierung alle 5 Jahre ideal. Und der Versuch es zumindest so zu deichseln war in meinem Leben denn auch immer da. Oft hat es geklappt die Vorstellungen zu verwirklichen, aber nicht immer. Diesmal, wie gesagt, wird mit 10 Jahren die längst Stagnationsperiode sei.

 

Ich spreche von Ortsveränderungen. Das wir bei unseren politischen Standpunkten nicht stagnieren und alle 5-10 Jahre unsere Positionen ändern ist selbstverständlich. Nicht das wir nicht dazu lernen wollen und auch würden. Aber die Grundpositionen und Überzeugungen sind bei mir, und da ich in unserer Familie der Älteste bin spreche ich von mir, seit Jahrzehnten unverändert. Ich habe deshalb auch Probleme Menschen zu verstehen die alle möglichen Schlenker gemacht haben, sich glühend für Sozialismen begeistert haben (ich spreche im Plural, denn ich meine sowohl den linken wie den rechten Sozialismus) um sich dann doch endlich im freiheitlich libertären Umfeld wiederzufinden. Dennoch besser spät als nie. Noch mehr Probleme habe ich mit denen, die sich dafür immer noch glühend begeistern.

 

Doch zurück zur Ortsveränderung: Wir haben unseren Besitz in Kanada verkauft. Es war der Zweitwohnsitz, aber weil meine Frau hier ein Studium aufnahm war die Verweildauer länger als geplant. Es war stressig immer in den Süden zu pendeln wenn auch der Grenzübertritt völlig unkompliziert war. Dennoch zwei Haushalte zu unterhalten ist aufwendig. Es wird noch bis April 2008 dauern bis wir uns hier endgültig abseilen.

 

Geplant ist dann ein Jahr in Israel, ein Jahr in Mexiko und ein Jahr in Chile bevor wir uns endgültig in unseren Wohnsitz, im ach so bösen Amerika verbuddeln.

 

Das war die Vorrede. Kommen wir nun zu den Grundsatzüberlegungen die in den Emails unserer Freunde und Bekannten angeschnitten werden und die wir uns natürlich auch selbst gestellt haben. Nein zurück nach Deutschland möchten wir zunächst nicht. Zunächst umfasst einen Zeitraum von 15 Jahren. Was dann geschieht wissen die Götter.

 

Warum?

 

Wenn man jünger ist hat man die Illusion das „alles nicht so schlimm ist“ oder, das, in meinem Falle, eine „Wandlung zu einer freiheitlichen Gesellschaft, in der der Einzelne bereit ist Verantwortung für sich selbst zu übernehmen ohne nach „Vater“ Staat zu fragen“ letztlich erfolgt. Nicht das ich ein Nihilist wäre der ewig düstere Szenarien zeichnet. Aber es kommt der Punkt wo man, einem Kassensturz gleich, die Fakten (die für einen selbst relevant sind) auf den Tisch legen muss.

 

Danach sieht es, stichwortartig aufgeführt und unvollständig und an tagesaktuellen Beispielen festgemacht, in Deutschland und Europa heute, (2007), so aus:

 

·    Deutschland hat etliche (ETLICHE) Billionen (Eine 1 mit 12 Nullen: 1.000.000.000.000) Staatsschulden. Diese Staatsschulden sollen durch die zu erwartende Arbeitsleistung künftiger Generationen gedeckt sein. Bei einem Geburtenrückgang wie in den letzten Jahrzehnten zu beobachten, der Trend ist ungebrochen, ist die Fixierung auf des noch zu erwirtschaftende Steueraufkommen eine Milchmädchenrechnung. Die Deckung in vorhandenen Anlagen und Infrastruktur ist nicht kapitalisierbar. Schließlich können wir Deutschland nicht an die Chinesen verkaufen. Eine Deckung durch einen Goldstandard ist unverantwortlicherweise nicht gegeben. (Das Problem mit dem Geburtenrückgang haben natürlich auch andere westliche Länder, nur eben muslimische Ländern nicht, denen der weibliche Bauch als Waffenproduktionsstätte dient.)

·     Frau von der Leyen verschuldet Deutschland weiter um Kinder staatskonform zu erziehen. Ein sozialistisches Erziehungsmodell, dass den Bürger von der Erziehungsverantwortung entlastet. Fazit: Die Deutsche mögen Frau von der Leyen, sie ist auf Platz 4 im Beliebtheitsranking. Frau Leyen ist unwichtig aber der Zuspruch ist verräterisch. Die Deutsche möchten, daß sich der Staat kümmert. Nicht mein Ding!

·   Die Volksdeputierten der SU-Nachfolgeorganisation auf westeuropäischem Boden, der EU sind ein elitärer Klub abgehalfterter und weggelobter Lokal- oder auch Landespolitiker denen jede Beziehung zur Realität fehlt. Sie stützen sich auf einen arroganten, überheblichen Beamtenapparat. Die Kosten sind derart immens und werden auch durch eine „Buchhaltung“ verschleiert die jeder Beschreibung spottet. Warum ein EU-Bürger jährlich 3000 Euro zum Unterhalt dieser undemokratischen Maschinerie zahlen soll ist nicht ersichtlich. Mir jedenfalls nicht. Ich teile auch nicht die Auffassung, das Deutschland ins Chaos stürzen würde wenn es die EU verließe, sowenig wie jede andere Volkswirtschaft auf europäischem Boden. Auch vor der EU gab es bilaterale Handelsverträge und Zollschranken können sehr wohl auf zwischenstaatlichem Verhandlungswege abgebaut oder ausgesetzt werden. Eine Rückführung auf den ursprünglichen europäischen Gedanken wäre kein Rückfall in Kleinstaaterei, sondern eine Aufwertung des Wesentlichen.

·      Es deprimiert zutiefst, jedenfalls mich/uns, und nun schreibe ich doch bei einer grundsätzlich positiven Einstellung von Depression, dass der europäische Steuerzahler zur Subventionierung israelfeindlicher Terrororganisationen herangezogen wird. Wenn heute jeder sein „Gewissen“ bei der „Abwehr“ einer „Gefahr von Rechts“ ausleben darf und damit auch gleich konservative Positivwerte und Primärtugenden als „rechts“, „rassistisch“ oder „faschistoid“ bekämpft und ausgegrenzt werden, darf man wohl fragen ob man nicht sein eigenes Gewissen aktivieren kann und eine Unterstützung der Hamas (als ein Beispiel) als für unvereinbar mit eigenen Grundüberzeugungen hält.

·     Die nun auch auf europäischer Ebene in Gesetzesform gegossene politische Korrektheit läuft auf ein Meinungsdiktat hinaus wie wir es aus Diktaturen kennen. Genau genommen wäre ich bei gezielter Anwendung der betreffenden Paragrafen schon jetzt straffällig. Kinder, die freiheitlich erzogen und denen in ihrer Artikulation keinerlei Beschränkungen auferlegt wurden, in Schulsysteme zu geben, die sich letztlich auf diese gutmenschlichen Regeln und Gesetze berufen wäre ein Problem. Verstöße führen, wenn schon nicht zur Ahndung, was zunehmend wahrscheinlicher wird, zumindest zur Ausgrenzung. Die Konformität und Egalisierung findet nun nicht mehr nur nationenweit sondern kontinentweit statt.

·     Es ist nicht zu übersehen, dass die Integration muslimischer Einwanderer in europäische Lande völlig zu unrecht so bezeichnet wird. Von Integration, von Ausnahmefällen abgesehen, kann keine Rede sein. Die Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Integration, das Beherrschen der Sprache des Aufnahmelandes, das Bekenntnis zu seiner Verfassung, der Respekt vor den Traditionen und Werten der neuen Heimat wird nicht einmal verlangt. Als Aufnahmevoraussetzung von linker Seite aus populistischen Erwägungen in Frage gestellt, man möchte ja künftige Wähler an sich binden, werden alle, in anderen Ländern teils selbstverständliche, Einwanderungs- und Bekenntnistests torpediert und völlig zu Unrecht als Gesinnungstest diskreditiert. Deutsches Recht wird bereits jetzt ausgehebelt und es gibt mehrfache Ansätze auf Umwegen oder über das Einklagen von „Menschenrechten“ ein Schariarecht zu etablieren. Das der unbotmäßigen Raumnahme integrationsunwilliger Einwanderer eine deutsche  und europäische Unterwerfung ohne Not Vorschub leistet ist das eigentlich frustrierende. Diese Unterwerfung und Anbiederung an eine freiheitsfeindliche, gewalttätige, prüde und unaufgeschlossenen Ideologie hat nichts mit Religionsfreiheit zu tun. Es wird, in Deutschland, das schlechte Gewissen mit dem auch die Nachkriegsgeneration aufgewachsen ist funktionalisiert, das „nie wieder“ und „gegen rechts“ zu einer Rundumkeule benutzt um linken, linkssozialistischen und damit linksfaschistischen Vorstellungen durch die Hintertür Zugang zum Bewusstsein auch der nächsten Generation zu schaffen. Die Sympathien der Linken und Rechten, also der Freiheitsfeinde, für die ihnen genehme Kongruenz mit dem Islam ist unübersehbar.

·     Diese Gruppen haben seit Jahrzehnten Einfluss auf die öffentliche Meinung. Ihre zersetzende Influenz auf  das Schul- und Bildungssystem ist kann man nachweisen. Diejenigen die das überstehen ohne staatshörig und staatsvertrauend zu sein, sondern unabhängig und selbstversorgend sind, kann man mit der Lupe suchen. Die bewusst in den Köpfen der Menschen verankerte Erwartungshaltung schafft Gruppen neuer Abhängigkeit und Gruppen die man alimentieren kann um die Zukunft einer bestimmten Politkaste zu sichern.

·     Nachdem die Juden als Feindbild zur Zeit nicht taugen, man schmückt sich gerne mit Juden um seine Aufgeschlossenheit zu demonstrieren und erinnert bevorzugt an bereits verstorbene Juden, hat Israel den Platz eingenommen der zum Feindbild taugt. Nicht der einzelne Jude wird jetzt aufs Podest gezerrt, sondern eine ganze Nation. Indem man Israel das vorwirft was man an den Nazi’s (im nachherein) so schrecklich fand, kann man sich hervorragend als Gutmensch profilieren. Die armen Palästinenser, wirklich, so konstruktiv, so willig sich aus dem Elend zu entfernen und von den hohen europäischen Subventionsleistungen zu befreien, so motiviert etwas für den Frieden zu tun. Ihnen gehört jetzt die offizielle europäische Solidarität. Sind sie nicht geknechtet und unterdrückt und ausgebeutet (von Israelis) wie einst die Juden von Deutschen?

·     Aber es gibt natürlich noch ein weiteres Feindbild: AMERIKA. Europäer und besonders Deutsche können es nun mal nicht überwinden dass Amerikanern ihre Regierung kritischer sehen, eher auf sich, als auf den Staat vertrauen. Kulturlosigkeit wirft man den Amis auch vor und vergisst, das auch in Kölle oder Neukölln Menschen leben, denen Kultur nichts, aber auch gar nichts bedeutet. Anstatt Amerika, bei allen zugegebenen Unzulänglichkeiten und den erkannten großen Fehlern in der Politik, dennoch dankbar zu sein, nicht nur für die Befreiung vom Naziterror, sondern auch z.B. für die Installierung eines neuen Abwehrraketensystems, macht man Antiamerikanismus attraktiv. Dass das System ABWEHR heißt und nicht Angriff wird bewusst unterschlagen und die lauten Windbeutel die sich an der Ablehnung profilieren wollen tun gerade so, als seien die Raketen auf ihre Köpfe gerichtet. Amerikanische Sicherheitsgarantien lassen uns immer noch ganz wesentlich so leben wie wir es möchten, mit wesentlicher Denk- Rede – und Ausdrucksfreiheit. Weder rechte Nazis noch linke Nostalgiker eines menschenverachtenden Sozialismus konnten diese individuelle Freiheit bisher garantieren. Und die Masse derer die Islam predigen, und im Namen Allahs die Welt der Ungläubigen unterwerfen wollen, können und wollen erst recht nicht das garantieren was uns lieb und teuer: Toleranz und Bewegungsfreiheit. Es ist auch einfacher sich bei jeder Grill- und Gartenparty über Guantanamo zu echauffieren als gegen den, seine Frau schlagenden und sie einsperrenden, muslimischen Nachbarn vorzugehen. Deren gibt es Millionen, in Guantanamo nicht mal 500 Insassen. Beschwert haben sich überwiegend die Leute draußen.  

·      Auch der Kapitalismus taugt noch immer als Feindbild. Deutsche Sozialträumer halten die Ziele, wenn auch nicht die Methoden der RAF für hehr und begeistern sich an dem Stinkefinger den ein Hugo Chavez oder ein Evo Morales den Amerikanern und dem Kapitalismus zeigen. Ist ja klar, alle gescheiterten Sozialismusversuche waren Irrtümer. Irrtümer die etliche zig Millionen Menschleben gekostet haben. Haben wir nicht ein Recht auf Irrtum? Die Zukunft liegt vorn und der neue, der wahre Sozialismus auch.

·      Aber es gibt noch was wo wir Deutschen wieder ganz vorbildlich und gründlich sind und weit über das Ziel hinausschießen. Klima- und Umweltschutz. Unbestritten ist das wir auf unsere Umwelt achten müssen, das unsere Industrie sparsamere und effektivere Verbrauchsmodelle entwickeln sollte. Allerdings ist die Hysterie, die überbordende Begeisterung, die Absolutheit und die Perfektion mit der diese Themen angegangen werden entlarvend. Entlarvend für den deutschen Nationalcharakter. Wir sind halt immer einen Zacken gründlicher. Wir wollen ja alles richtig machen, perfekt. Egal ob es um die Anlage von KZ-Baracken, Gasöfen oder Menschentransporte geht. Jetzt ist mal zur Abwechselung der Klimaschutz angesagt.

·     Man kann auch beobachten, dass es einen sich verstärkenden Trend gibt Europa zu verlassen. Klein Fritzchen kann rechnen: Persönlichkeiten in Bildung und Forschung gehen. Menschen mit Ersparnissen. Aufrechte Menschen wie Hirsi Ali auch. Proleten, Sozialschmarotzer und Unausgebildete kommen. Haufenweise.

 

Also gibt es in Deutschland schöne Straßen, gepflegt und sauber, nicht in Migrantenvierteln natürlich, da hat man noch nicht gelernt das es Papierkörbe gibt und wofür sie da sind, aber man findet sie, die Straßen.  Noch! Auch eine tolle Infrastruktur ist da, Nahverkehr, ein Bahnhof der über eine Milliarde gekostet hat, ein Bestand an öffentlichen Gebäuden der in seiner Qualität weltweit keine Vergleiche scheuen muss. Es gibt immer noch klassische Konzerte, jedes Kaff leistet sich ein Orchester, die Museen haben schöne Bestände. Die Bücherei haben eingeschränkte Dienste, seit einigen Jahren schon, mancherorts reicht das Geld nicht mehr für den Betrieb der Fontänen. Die Wirtschaft brummt wieder sagt man uns, die Zahl der Arbeitslosen geht zurück. Angeblich, denn Zahlen kann man schönen und wer kann alles, was ihm von den Mainstreammedien und den bezahlten Lohnschreiber verklickert wird, schon nachprüfen.

 

Ja, zugegeben, woanders ist es anders und nicht besser. Aber wenn man Deutschland und Europa liebt, seine Landschaft, seine Menschen, seine Vielfalt, seine Kultur, seine Traditionen, und sieht wie das zerstört wird, unnötig zerstört, von Deutschen, von Europäer selbst, dann möchte man außen vor leiden. Wenn man sieht wie das Erarbeitete, das Ersparte, das Wiederaufgebaute verschleudert wird, dann stehen einem die Haare zu Berge und man denkt an die nächste Generation und was sie vorfindet. Ja, die Plätze bleiben, die ausgetrockneten Brunnen auch, die ja. Also bleibt man außerhalb, auf Distanz, mit der Möglichkeit sich abzulenken. Wäre man da würde man, würde ich es, nicht aushalten.

 

Es bleibt also vorläufig dabei: Mein Ja zu Deutschland, mein Ja zu Europa. Im Urlaub. Im längeren Urlaub. Ob ich die geistigen Verrenkungen dauerhaft meinen Kindern zumuten will….ich bin da sehr im Zweifel!

 

Nur mal so, einige Links, gibt natürlich mehr, aber was mir gerade so einfiel:

Die Schreckensbilanz eines maroden Systems

Good Bye, Europe

Zeitbombe Euro

Financial Armageddon

Keynesianismus

http://www.thelongwaveanalyst.ca/cycle.html

Flucht aus dem Armenhaus

Babylon und Börsenboo

Goldene Jahre oder Goldene Bögen: Altersvorsorge II - Arbeiten bis ins Grab?

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Dershowitz

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William Bonner,

Empire of Debt: The Rise of an Epic Financial Crisis

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Schein und Wirklichkeit

des Sozialstaates

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Menschen mit Kindern

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