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Patchwork
Pseudolibertäre
Es kristallisiert sich immer mehr
heraus, dass, wer keine linksliberale Positionen einnimmt
automatisch "rechts" ist. Linke haben sich fast das ganze
politische Begriffsspektrum unter den Nagel gerissen oder okkupiert.
Selbst Anschauungen und Ideen die dem Linkssein total fremd sind haben
sie vereinnahmt. (Zum Beispiel können Libertäre nicht gleichzeitig
links sein, denn die linke Staatsbefürwortung schließt der
libertäre Gedanke ja aus. Aber das stört sie
gar nicht, sie reißen sich den Begriff unter den Nagel und dekorieren
sich damit wie ein Tannenbaum)
Wer "rechts" ist, ist NAZI, und nicht etwa konservativ,
liberal-konservativ, libertär-konservativ, national-konservativ oder
wertkonservativ. Und wenn er nicht NAZI ist, dann ist er, mindestens,
ein intoleranter Rassist. Wenn nicht mehr.
PI, unser
Partnerblog, ist nach Auffassung vieler Menschen ein
rechtspopulistischer Blog. Siehe
Friedel
Frechen einige Tage zuvor. Und für viele Blogs ist PI nicht
nur rechtspopulistisch sondern rassistisch.
Pi-Schablonen
Diese Zuordnungen sind die große verbale Waffe, die Rundumwaffe.
Faschist, Rassist, Rechtspopulist und was da mehr ist kann man
jedem politischen Gegner, jedem der eine andere Vorstellung von der
Gestaltung unserer Gesellschaft hat, anhängen. Und in letzter Zeit hat
man noch einige Vokabeln erfunden um
Widerspruch schon
im Keime zu ersticken:
Islamophob zum Beispiel.
Und wer mit diesen Zusätzen belegt wurde, der ist auch bar jeder
Intelligenz. Der kann, letztlich, nur auf "hirnlosen
Unterschichten-Blogs“ wie PI oder
Fakten und Fiktionen
kommentieren. Auf Ach-Gut
kann man das nicht, aber da ist der
(von mir
hochgeschätzte) Broder - und auch das erklärt
für Gutmenschen bereits alles.
Pädophiler
Konvertit
Eben schreibt mir mein
Freund Walter eine Mail. Er findet, wir sollten
diesem Kerl die Eier abschneiden. Als Vater eines
elfjährigen Sohnes finde ich das auch. Da uns das
bestimmte Leute aber wahrscheinlich übel nehmen würden
verzichten wir darauf. Wir hoffen statt dessen, dass die Sonne
Bahrains sein Gehirn weiter austrocknen möge und seine Schenkel
mögen verdorren.
(Erstmals meinen Dank an Allah, wenn er unseren Wunsch erhört…)
Akte Islam
Ja, und dann machen wir ja schon eine ganze Weile Werbung auf unserem
Blog für die Bücher von
Dr. Udo Ulfkotte. Die
haben wir auch selbst gelesen und wir finden sie nützlich,
hilfreich,
informativ und teilweise spannend. Der Mann wächst sich zu einem
roten Tuch für bestimmte Gutmenschen aus. Viele, und das sind
nicht mal Muslime, würden ihn zu gern verstummen sehen. Genau wie
Henryk M. Broder. Dessen Hauptgegner sind auch nicht die, die
den Hintern zum Himmel strecken, sondern sie sitzen unter uns,
heißen Roth, Hecht oder
Grosser. Udo Ulfkotte hat eine relativ neue Internetseite, die
heißt Akte Islam, trägt,
ähnlich wie PI,
alles zusammen was man unter islamischer Raumnahme verstehen kann und
möchte dazu beitragen, dass aus Europa nicht Eurabien wird. Da
sind wir natürlich dabei. Denn sosehr wir auch gegen die
Europäische Union
sind, sind wir doch andererseits für ein verbundenes Europa in dem man
sich seiner Wurzeln erinnert. Und in dem man die Fähigkeit
der Gegenwehr gegen die Anmaßungen neuer ideologischer
Invasoren nicht vergisst oder verlernt, sondern die Anhänger eines
durchgeknallten und hitzgeschädigten Wüstensohnes in ihre
Schranken verweist. Wie man es verstanden hat (mit Hilfe der
Amerikaner) die Anhänger eines größenwahnsinnigen Teppichbeißers,
wie auch die kommunistischen Genickschussakrobaten letztlich zu
überwinden. Das ihnen Köpfe nachwachsen, die erneut abgeschlagen
gehören sollte jedem Freiheitsfreund klar sein. In Zukunft muss
man an mehr als 3 Fronten kämpfen. Zählt man die EU
dazu, sogar an vier Fronten.
Noch ist Polen
nicht verloren
Lizas Welt schreibt über den latenten Antisemitismus in
Polen. Da ich längere Zeit in Polen gelebt und dort sehr gute Freunde
habe, lese ich sowas natürlich mit besonderer Aufmerksamkeit.
Lizas Blog, den ich für einen der Besten halte, kaum ein Blogger hat
so
fundierte
und umwerfend interessant geschriebene Artikel, bei einem so
professionellen Schreibstil möchte ich noch hinzufügen (Liza hat
das natürlich gelernt, das tropft aus jeder Zeile). Liza also
stellt eine Familie Unbelehrbarer vor, die Giertychs.
Alle sind Politiker. Denen ist, immer noch oder/und schon wieder,
der Jude an allem Schuld. Wie einfach – und natürlich, werden hier
vorhandenen Ressentiments wiedererweckt, neu belebt und
weiterentwickelt. Schade das solche unbelehrbaren Pfeifen als
Parlamentarier den Weg in die EU schaffen und dort ihre
antisemitischen Pamphlete verbreiten können. Es geht aus dem
Artikel nicht hervor, dass der Grad des polnischen Antisemitismus
auch von Westerfahrungen und von Bildung abhängig ist, aber ich
möchte doch meine Freunde in Schutz nehmen. Meine persönliche
Erfahrung ist, dass, wer im Westen war und als Ingenieur
gemalert und tapeziert hat, als Ärztin Klo’s gescheuert,
wer über ein abgeschlossenes Hochschulstudium verfügt, in der
Regel weniger anfällig für Judenhass ist. Auf meine Freunde
trifft das zu. Und obwohl wir gerade diese Themen etliche Male
ventiliert haben, Ressentiments habe ich nicht zu hören
bekommen. Damit will ich aber nicht Lizas Artikel abwerten, sondern
lediglich mit eigenem Erleben ergänzen. Was man als Anregung
aus dem Artikel (und vielen anderen bei Liza) lernen kann ist, dass
dem sich verdichtenden Netzwerk europäischer Judenhasser, die
schon auf Europaebene agieren, ganz schnell eine entschlossene
Gegenöffentlichkeit einhalt gebieten muss.
Neue Allianzen
Also ich glaube es kaum. Ich schaue immer an mir runter und wieder
hoch. Ich trete vor den Spiegel. Nein, abgenommen habe ich noch
nicht. Leider. Ich bin der der ich immer bin.
Also: Überzeugter Nichtraucher und absolut antikatholisch.
Und doch habe ich Partei ergriffen. Zunächst: Partei für die Raucher.
Denn die EU mit ihrem Ordnungs-Regulierungs-Wahn, ihren
Krakenarmen, die nach jedem Bürger greifen, die ihm die Taschen
durchwühlt, seine Gesinnung EU-kompatibel machen will und auch
die letzten Freiräume gesetzlich einschränkt, bringt mich total auf
die Palme. Der totale Glimmstengel-Bann zwischen Atlantik und dem
Baltikum könnte mich freuen. Tut er aber nicht. Denn es geht
die EU schlicht nichts an, was Menschen mit ihrer Gesundheit
machen. Der Mensch soll sich gefälligst selbst wehren. Eine
Gouvernante brauchen Menschen nicht, dass macht sie nur
unselbstständig. Deshalb sitz ich auf einmal mit Rauchern in
einem Boot. (Bitte pustet mir gerade jetzt nicht ins Gesicht)
Und dann der Kathole. Der Bischof von Augsburg,
Dr. Walter Mixa. Wo Katholen für mich doch eine Art Synonym
für Unaufrichtigkeit und Lüge sind (nicht immer natürlich, gibt auch
nette
Katholiken..., manche sagen sogar die Wahrheit. Sind sie dann noch
katholisch?) Nun der Mixa hat was gesagt was mir sehr gefällt,
- und – meiner Frau auch. Dafür soll er nun zurücktreten. Schon die
Forderung ist absurd. Schweigt er, wird er kritisiert, macht er den
Mund auf auch. Ja was denn nun? Soll er nur sagen was gefällt?
„Die wirklichen Profis für
die Erziehung eines Kindes sind dessen Eltern, und im besonderen
dessen Mutter“, sagt er. Was
ist daran falsch? Das natürlich auch der Vater ein Profi sein kann,
gehört hinzugefügt. Aber diese beiden Profis sind durch keine
Krippentante zu ersetzen. Das ist klar und hat
nichts mit einem
konservativen Weltbild zu tun, sondern mit der freien
Gestaltung der Aufgabenteilung in der Familie. Und so finde ich
mich plötzlich Seite an Seite mit einem katholschen Bischof.
Wenn’s der Sache dient. Warum nicht? Denn
Frau Leyen
setzt nur das fort, was die Kryptokommunisten
der Vorregierung begonnen hatten.
Und so eine ist in der CDU.
Abwegig.
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