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Umkehrung
der menschlichen Vernunft
In der
letzten Zeit schätze ich die
WELT
immer mehr. Ich meine die
Online-Ausgabe. Ein gedrucktes Exemplar habe ich seit
Jahren nicht in der Hand gehabt. Wie auch immer, ich habe sie
mal vor einigen Monaten zu meiner Startpage gemacht. (Leider
lädt sie wesentlich langsamer als vergleichbare Onlinemagazine.)
Natürlich auch Mainstream, jedenfalls in weiten Teilen, dennoch;
--- ab und zu ein guter Artikel.
Ich habe es gemacht, weil
Leon
de Winter da seinen Blog hat und
Richard Herzinger und
Alan
Posener schreiben und natürlich
Maxeiner & Miersch.
So weit so gut. Doch dann gibt es Rückfälle und ich frage mich,
was den verantwortlichen Redakteur bewegt solche
Umfragen zu starten:
Was muss getan werden, damit
in Deutschland wieder mehr Kinder geboren werden?
-
Es muss genügend
Kindergartenplätze geben, und zwar kostenlos
-
Kindergeld und Elterngeld müssen
deutlich erhöht werden
-
Die Unternehmen müssen gezwungen
werden, mehr für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu tun
-
Es muss eine bessere Beratung für
Eltern angeboten werden
-
Alle Verhütungsmittel müssen
verboten werden
Hier das deprimierende Ergebnis.
-
30.0 % Es muss genügend
Kindergartenplätze geben, und zwar kostenlos
-
15.2 % Kindergeld und Elterngeld
müssen deutlich erhöht werden
-
32.8 % Die Unternehmen müssen
gezwungen werden, mehr für die Vereinbarkeit von Familie und
Beruf zu tun
-
3.2 % Es muss eine bessere
Beratung für Eltern angeboten werden
18.8 % Alle Verhütungsmittel müssen verboten werden
insgesamt 1298 Stimmen abgegeben (Freitagabend, 5. Januar 21.30
AT)
Schon die Fragestellung erscheint
mir fantasielos. Im Grunde ist in dieser Fragestellung die
Antwort bereits vorgegeben. Echte Alternativen werden gar
nicht erst angeboten. Die Antworten fallen entsprechend aus.
32.8 Prozent der Befragten sind also für MEHR staatliche
Eingriffe. 30 Prozent wollen MEHR Umverteilung. 15.2
Prozent wollen, um mehr Kinder in die Welt zu setzen auch
mehr Knete. Also höhere Steuern. Und immerhin 18.8 Prozent
wollen auch die Staatshoheit unter der Bettdecke in dem
sie für eine gesetzliche Regelung zur Verhütung sind.
Zusammen sind das 96.8 Prozent. Da Mehrfachantworten
ausgeschlossen waren, bedeutet das: Fast 100 Prozent der
Befragten wollen mehr Staat, vertrauen auf staatliche Führung
und nehmen höhere Steuern und mehr Gesetze in Kauf.
DAS DEPRIMIERT. Zutiefst. Leute, ihr habt es nicht besser
verdient. Es ist die DDR-Light. Wobei das Light bereits eine
freundliche Formulierung ist. SO wird Deutschland, Europa
nicht die Kurve kriegen. Jedem, der noch eine Gehirnwindung frei
hat, die nicht von dem Gedanken an
staatliche Fürsorge verstopft ist, kann sich nur der Magen
umdrehen.
Broder hat völlig recht (wieder einmal). Er kann (Zitat)
„jungen Menschen nur raten nach Neuseeland oder Australien
auszuwandern“. Er sagt das zwar im Zusammenhang mit der
Islamisierung Europas. Aber es passt auch gut auf die in den
Antworten zum Ausdruck kommende Anspruchshaltung. Das was
kryptokommunistische Sozies, Übermütter wie Ursula von der
Leyen, an der man nur Leiden kann, weil sie, wie die CDU
insgesamt, seit Jahren versucht die SPD noch links zu überholen
auch künftigen Generationen versprechen wollen, ist
ausgemachte, verantwortungslose Gaunerei. Erstens ist
derartige Rundumvorsorge nicht finanzierbar, zweitens
suggeriert es den Menschen sie seien frei von der
Verantwortung für sich selbst und ihre Kinder. Und Drittens
ist es ein Verbrechen Kindern und Heranwachsenden eine derartige
Verantwortungslosigkeit vorzuleben.
Es ist kein Fortschritt, und dumm genug ist,
wer es je für einen Fortschritt gehalten hat. Kann sich
irgendjemand vorstellen das unsere Urgroßeltern, Großeltern,
oder Eltern danach gefragt haben, ob und wie viel
Kindergartenplätze der Staat für ihre Kinder bereit stellt.
Wie viel Geld sie für die Produktion und Aufzucht
bekommen? Sie hatten weniger Geld, weniger
Komfort, weniger staatliche Versorgung und haben mehr
Kinder produziert. Es ist der falsche Ansatz. Mehr Geld,
mehr Fürsorge wird nicht zu mehr Kindern führen.
Ich habe 4 Kinder. Alle Kinder waren Wunschkinder. Wir
haben nie auch nur eine Sekunde daran gedacht ob es
Kindergeld gibt, ob unser Arbeitgeber etwas dafür tut oder ob es
Kindergartenplätze gibt. Wir haben die Kinder haben wollen.
Weil wir eine Familie wollten. Überlegt, geplant,
termingerecht gemacht.
Fast kann man, ob dieser Umkehrung der menschlichen Vernunft,
den Tag herbeisehnen, an dem der Staat offiziell seinen
Bankrott erklären muss. Es wird kommen und besser ein Ende mit
Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Dann werden
erfreulicherweise die Sozialämter ihre Türen schließen
müssen, die nutzloser Umverteiler was richtiges arbeiten, die
Musels werden entweder deutsch lernen oder nach Hause zu
ihren zahllosen Cousins gehen müssen, und die EU-Gebäude
werden von gähnender Leere erfüllt sein. Es wird gut sein so.
Der Einzelne wird sich wieder um seine Belange
selbst kümmern müssen und die Frage ob
ein I-Pod mit 30 oder 80 GB wird nachrangig werden.
Elementare Dinge gewinnen ihre Wichtigkeit zurück: Woher die
Windeln kriegen, die Kartoffeln und die Bücher für die Schule.
Auch die 96.8 Prozent von oben werden umdenken müssen. Und der
Redakteur wird sich wirklich intelligente Fragestellungen
einfallen lassen müssen. Zum Beispiel:
-
Was haben Sie persönlich getan um
den Fortbestand ihrer Familie zu sichern?
-
Wie viel sind Sie bereit für die
Bildung ihres Kindes auszugeben?
-
Welchen Stellenwert hat es für
Sie selbst ihre Kinder zu erziehen und ihnen den Weg ins Leben
zu weisen?
-
Haben Sie den Mut Kinder in einem Land
in die Welt zu setzen, dass
kurz- bis mittelfristig islamistisch kontrolliert sein wird?
-
Welche Chancen denken Sie wird
Ihr Kind haben, wenn es unter einer
derartigen religioesen Knute aufwachsen und sich entwicklen
soll?
(letzte beide
Fragen von unserem Rebellog-Freund DINGO)
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