| |
Kinderlose
Quatschköppe/Innen
Ich weiß nicht wovon die Träne
träumt.
„Von neuen Männern“ schreibt die FAZ. Und wieder einmal
reißt eine Politträne ihr Maul auf und gibt Statements ab von
Dingen von denen sie keine Ahnung hat. Bei
Renate Künast wäre
das nicht das erste Mal. Sie kokettiert geradezu mit ihrer
Halbbildung und nicht nur ihr verhärmtes Gesicht lässt auf 5
Kinder, tobsüchtigen Ehemann und Rubbelbrett statt Waschmaschine
schließen. So kann man sich irren. Die Tante ist kinderlos.
Bezahlt wird sie von dem Geld der arbeitenden Männer/Innen die
den Mut hatten neben ihrer Arbeit noch Kinder in die Welt zu
setzen. Aber sie hält es wie die „Kunstexperten“ die man in
Museen treffen kann. Die gehen erst ganz weit weg vom Objekt um
Übersicht zu gewinnen, anschließend bohren sie ihren Riecher
fast ins Bild und dann kommt der kluge, aber Unkenntnis
verratende Kommentar. Kunst und Familienplanung haben was
gemeinsam. Mitquatschen kann jeder. Die Arbeit eines Urologen
würde niemand wagen zu kritisieren.
Wenn sie sich ein Kabinett mit Männern mit Erziehungserfahrung
wünscht kann sie das also gleich erweitern und sich ebenfalls
mehr Frauen mit Kindern am Kabinettstisch wünschen. Denn da
hängen ja genug rum, die ihre Selbstverwirklichung, und äääh,
Bestätigung unbedingt weit ab von Pampers, Pickel und Pollution
durchziehen mussten. Die Rotz und Raufen nur vom Hörensagen
kennen. Egal ob
Claudia Roth oder
Heidemarie Wieczorek-Zeul,
Petra Pau oder Brigitte Zypries, das ließe sich fortsetzen,
alle, alle kinderlos.
Es gäbe sicher Frauen die sich da äußern könnten und die man
auch ernst nehmen würde. Künast aber hat per se jedes Recht
verwirkt Familienplanung mit ihrem Senf anzureichern. Oder
würden Sie diese Frau auch nur eine halbe Stunde auf Ihre
Kinder aufpassen lassen?
„Familie ist der Ort, an dem dauerhaft
und verbindlich Verantwortung übernommen wird. Werte werden dort
in einer Art und Weise vermittelt, wie es keine andere
Institution in dieser Gesellschaft kann“ sagt die Henne und
spricht darüber wie ein Huhn aus der Legebatterie übers
Freiland. Aber sie hat nicht mal Ahnung von Hähnen.
Mein Großvater übernahm bereits teilweise die Kindererziehung um
meine Großmutter zu entlasten. Meine
Eltern war die Ersten
in der gesamten Familie, Nachbarschaft, ja im Wohnviertel, die
eine Waschmaschine kauften.
Wobei mein Vater, ob dieses Grössenwahns, sich
gegen andere Frauen verteidigen mußte und man meiner
Mutter Faulheit vorwarf. Meine Freund aus Wroclaw
zog jahrelang die 2 Kinder auf, neben seiner Doktorarbeit,
während seine Frau in West-Berlin als Ingenieurin putzen ging.
Und unsere zwei Freundesehepaare in Moskau, ganz normale
Familien, sind vorbildlich in der Arbeitsteilung was die Kinder
betrifft. Sagen wir überheblichen Deutschen nicht immer, dass
polnische und russische Männer Chauvinisten sind? Ich selbst, in
aller Bescheidenheit, ziehe nun zum vierten Mal die Kinder groß,
putz, koche und helfe bei den Schulaufgaben. Unsere besten
deutschen Freunde teilen sich die „Arbeitsbelastung“ der langsam
heranwachsenden Tochter auch, obwohl sie beide als Freiberufler
einen 16 Stundentag haben.
Von wem also redet die Künast so unverfroren kühn? Es hätte ihr
gut angestanden zu erwähnen das der Lehreranteil im
Parlament zu hoch ist. Und das die, jedenfalls sofern sie selbst
kinderlos sind, von Kindern wenig Ahnung haben. Bei den
erwähnten Damen oben, kann man das frei unterstellen. Mir
gegenüber wohnt ein Lehrerehepaar. Beide jetzt pensioniert. Die
hatten noch nie ein Kind in ihrem Haus. Es könnte ja etwas
anstoßen.
So ist es wieder ein Paradebeispiel täglichen Politikerlebens:
Blinde sprechen von Farben!
|
|