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Robin Renitent, 22.  Dezember 2006 

   

 

We seem to have overcome

Soviet fascism, though the heirs

of Nazi-fascism live; but the biggest threat

to freedom lies

in Islamic fascism.

 

  Freedom is not

self-evident. 

 

We are at war – and we have to defend ourselves. 

 For the sake of

our children.

 

   
 

Widerstand in einer gelenkten Demokratie

Der Dollar verliert an Wert, der Goldpreis steigt. Es gibt eine vermehrte Flucht in Stabilität versprechende Werte. Und, selbst bei weitgehender Ahnungslosigkeit einer breiten Öffentlichkeit, beginnen sich doch mehr und mehr Bürger Gedanken zu machen über eine mittelfristige Zukunft. Jedem, der sich mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, dem vermeintlichen Aufschwung der Kunstwährung Euro beschäftigt, sich von kurzfristigen Erfolgsmeldungen nicht täuschen lässt, sondern Ursachenforschung betreibt, kommt früher oder später an den sich verändernden Bedingungen für eine engagierte und fleißige Mittelschicht nicht vorbei. Dieser wird nämlich, als der letzten ausbeutbaren Gruppe in der Gesellschaft, vermehrt der Krieg erklärt. Diese Mittelschicht, eine ziemlich homogene Gruppe von ganz überwiegend Deutschen (oder Franzosen, oder Dänen etc. jedenfalls Europäern), sind die bisherigen Garanten einer einigermassen stabilen demokratischen Umgangskultur. Aufgewachsen, erzogen und geschult in einem demokratischen Nachkriegseuropa haben sie und ihre Eltern ganz wesentlich zur einer wirtschaftlichen Prosperität beigetragen um die uns der Rest der Welt, von den Amis vielleicht mal abgesehen, beneidet hat. Ihre erarbeitete und seltener ererbte wirtschaftliche Potenz und damit an die Staaten abgeführte Steueraufkommen haben den Sozialstaat, wie wir ihn  heute kennen, erst möglich gemacht.

 

Das dieses soziale System durch hemmungsloses Ausbeuten besonders der Unterschichten bedroht war, wusste ich, aus eigener Erfahrung, bereits seit 1969. Ich selbst habe mich, als ich noch jung und in meiner „Such- und Findephase“  war, einige Male unter den warmen Sprüher der verteilenden Gießkanne gestellt. Ich kann heute sagen, das Geld wurde mir, fast kontrolllos, nachgeworfen. Die Alimentierung aller die Unterhalt begehrten war „eingeplant“ und wir alle wissen das daraus ein regelrechter Volkssport geworden ist. Mit anderen Worten: Wer nicht richtig abgezockt hatte war blöde. Wo die Knete herkam fragte niemand und die im keynesianischen Geiste geschulten Linken und Systemveränderer erst recht nicht.

 

Im deutschen Falle kamen zusätzliche Entschuldigungsgründe für die Umverteilung hinzu. War der Druck unseres eigenen schlechten Gewissens nicht ausreichend, brauchten Einzelpersonen, Interessenverbände, Anwälte oder andere Regierungen nur auf die deutsche Schuld zu verweisen um zusätzliche Milliarden aus dem Steuersäckel fließen zu lassen. Diese, oft schon in vorauseilender Unterwerfung, geleisteten Zahlungen bedeuteten und bedeuten einen Aderlass, den auch der gesündeste Patient nicht überleben kann. Mathe war bestimmt nicht mein Lieblingsfach, aber zu erkennen, dass das nicht dauerhaft finanzierbar ist, dafür brauchte man nur einfachste Grundkenntnisse. Oder Kenntnisse aus der Landwirtschaft: Die Kuh die man melken will soll man nicht schlachten.

 

Eine Einsicht in diese Zusammenhänge ist dennoch nicht vorhanden. Politische Korrektheit geht allemal vor kaufmännische Überlegungen und ideologisch abgesichertes politisches Wollen ist der Enteignerklasse der Politiker und der mit ihnen verbandelten Medien und der aus Staatsmitteln bezahlten „Forscher“ allemal wichtiger. So bleibt es bei der Kriegserklärung gegen die Mittelklasse. Man kann noch hinzufügen es bleibt auch bei einer Kriegserklärung gegen Heterosexuelle, Weiße, Christen, Atheisten, Kapitalisten, Konservative und Libertäre. Unser sozialer Friede steht also zur Disposition, enteignet wird weiter, aber dass sich irgendjemand beginnt zu wehren ist jetzt nicht zu erwarten. Wie denn auch? Selbstständige, Mittelständler, verantwortungsbewusste Angestellte haben keine Zeit für einen Klassenkampf  Verteidigungskampf. Sind sie doch die Letzten die noch Geld ins Staatssäckel schaufeln.

 

Doris Neujahr schreibt dazu: Die politische Klasse ist völlig ratlos, wie bei sinkendem Beschäftigungsgrad der soziale Friede, ja der Staat überhaupt gesichert werden kann. Die Globalisierung und neue Produktionsverfahren setzen immer mehr Arbeitnehmer frei, die Sozialsysteme kollabieren. Dramatisch wird die Lage durch die ethnischen Verschiebungen, die in den deutschen Großstädten in wenigen Jahren dazu führen werden, dass die Deutschen in den unteren Altersgruppen zur Minderheit werden. Die Angehörigen der dominierenden Ausländergruppen aber sind zum große Teil Minder- oder Unqualifizierte ohne Berufs- oder Schulabschluss. Von ihnen die Einhaltung eines rechtsstaatlichen und zivilisatorischen Mindeststandards zu erwarten, ist illusorisch. Die Randale in den Berliner Problemkiezen sind keine Vorboten der Zukunft mehr, sondern Gegenwart. Die einzige Möglichkeit dieser Leute, den Lebensunterhalt zu bestreiten, sind Sozialtransfers (oder Kriminalität). Wie soll der steigende Bedarf finanziert und der Staat stabil gehalten werden?

 

Wie wahr. Aber allein die Nennung dieser Zusammenhänge ist nicht opportun und das Schlagholz „rechts“ wird spätestens jetzt herausgeholt. Frau Neujahr schreibt weiter, und es klingt fast so als ob man jetzt erst dazu ansetze, dabei ist bereits seit Jahrzehnten Usus:

 

Den Ausweg bietet die Ausplünderung der deutschen Mittelschichten und die Verteilung ihrer privaten Reserven an jene, die andernfalls die Straßen zum Brennen bringen. Diese Entwicklung hat längst begonnen, sie wird an Umfang und Tempo zunehmen, immer unter Schlagworten wie „soziale Gerechtigkeit“ und „Integration“. Das über die Bevölkerung geworfene Netz wird von Tag zu Tag engmaschiger. Die immer neuen Gesetze und Vorschriften zur Kontrolle von Privatkonten, Geldüberweisungen, Fluggepäck und der Telefon- und Internetverbindungen, die mit der Terrorgefahr begründet werden, können genauso gut zur Überwachung, Ausplünderung und Einschüchterung des Durchschnittsbürgers herangezogen werden, ihn zum willfährigen Objekt der Staatsgewalt machen.

 

Auf  diese Zusammenhänge bereits seit Jahren hinweisend, wiederhole ich, gerade jetzt kurz vor Weihnachten und zum Ende des Jahres, meine schon wiederholt veröffentlichen Aufforderungen sich endlich zur Gegenwehr aufzuraffen und sich der  Enteignung zu entziehen. Bringen Sie Ihre Ersparnisse, die Früchte Ihrer Arbeit in Sicherheit, verlassen Sie Deutschland, oder schaffen sie ihr Geld ins Ausland. Organisieren Sie für sich und Ihre Kindern noch eine akzeptable Zukunft, bevor sie bereits soweit enteignet sind, dass Ihnen die Mittel zu einer Veränderung fehlen. Es ist weder „rechts“, noch unsozial, noch unmenschlich, wenn Sie Ihre und die Belange Ihrer Familie vor den Unterhalt von unwilligen Schmarotzern und unqualifizierten, an dem Fortbestand unseres demokratischen Umgangskultur uninteressierter Ausländer stellen. Ich bringe meinen Kindern jetzt schon Selbstverständlichkeiten bei, die offensichtlich völlig in Vergessenheit geraten sind: Wer nimmt muss auch geben. Wer aber gibt sollte darauf achten das er seine Gabe nicht in dürren Boden gibt. Es gehört Kraft dazu sich nicht einreden zu lassen, dass man deshalb etwa ausländerfeindlich wäre. Die uns ständig von linken Multikultibegeisterten, besser, Besessenen, suggerierte Bereicherung findet ja im täglichen Leben kaum statt. Den Auftritt einer farbigen Diva auf der Opernbühne gab es lange vor Multikulti und der Döner ist so bereichernd nun auch wieder nicht. Ich sage das bewusst, der ich selbst als Ausländer seit Jahren im Ausland lebe und verschiedene Länder mit meiner Anwesenheit durchaus „bereichert“ habe.  

 

Nochmal Doris Neujahr:

 

Um eine Diskussion über die verantwortungslose Zuwanderungspolitik als eine Hauptursache der gesellschaftlichen Verwerfungen abzublocken, die schnell zur Delegitimierung der politischen Klasse führen könnte, werden die Fragestellungen präventiv als „extremistisch“ oder „menschenfeindlich“ geächtet. In der Entschlossenheit etwa fast aller Parteien, in Berlin-Pankow, einer Gegend ohne Muslime, gegen den Willen der Anwohner eine Moschee errichten zu lassen, wird der Wille der Politik anschaulich, den Bürger moralisch und politisch zu knebeln. Diese sozial-egalitäre Stoßrichtung führt sogar die lumpenproletarische Antifa-Bewegung an die Seite islamischer Missionierungsbestrebungen.

 

Es ist deshalb unergiebig, den Zustand von Politik und Gesellschaft in Deutschland an den Maßstäben einer idealen Demokratie zu messen. Im Dreieck aus politischen Ablenkungs- und Einschüchterungskampagnen, immer neuen Kontrollgesetzen und finanziellen Begehrlichkeiten des Staates findet eine Systemtransformation statt, für die wir noch keine Begriffe haben. Noch ist sie nicht totalitär, als Arbeitsbegriff böte sich „gelenkte Demokratie“ an.

 

Ob der Begriff „gelenkte Demokratie“ wirklich gut gewählt ist weiß ich nicht. Eine gewisse vorbildhafte Lenkung muss nicht zwangsläufig negativ sein. Denken wir an einen Kapitän auf seinem Dampfer. Es ist nicht gegen demokratische Prinzipien, wenn er, bei aufkommendem Sturm, anordnet den Hafen anzulaufen um Havarie zu vermeiden. Soll er erst mit der Mannschaft diskutieren? Dem Wort Lenkung ist eine gewisse Güte und Souveränität inhärent, jedenfalls nach meinem Empfinden, die sicherlich noch zu ertragen wäre. Was uns droht und was seine schnell wachsenden Wurzeln, ahorngleich, bereits tief in unser System versenkt hat wäre sicher besser mit dem Wort Knebeldemokratie beschrieben. Man kann es auch Faschismus nennen. Es war das Modell der italienischen Faschisten unter Mussolini: Ein Zusammenwachsen des Staates, mit Großindustrie und Banken. Das die Unterdrückung von Eigeninitiative nicht funktioniert sollten wir inzwischen gelernt haben. Das Problem der Zuwanderer kommt ja nicht bereichernd, sondern verschärfend hinzu.

 

Aber ich teile Neujahrs Schlusserkenntnis:

 

Heute ist klar, dass die Ignoranz gegenüber den Regeln des politischen Selbsterhalts nicht die Politik aus der Welt geschafft, sondern die Bundesrepublik innenpolitisch schachmatt gesetzt hat. Die Politik hat das Land wieder eingeholt und gewährt ihm keine Schonung mehr. Was soll in dieser Situation ein Politiker, Journalist oder Wissenschaftler tun, der mit der Schonungsillusion aufgewachsen ist, der sie verinnerlicht und vertreten hat, dem nun aber selber die Furcht mit kalter Hand ans Herz greift? Er tut das Nächstliegende, zeigt auf andere und ruft: Die sind schuld, dass wir nicht geschont werden. Jagt sie, die Menschenfeinde und Extremisten!

 

Das hat bereits Orwellsche Dimensionen. Neusprech haben wir schon. Eine europaweite Behörde, natürlich aus Steuergeldern finanziert (also aus Ihrem Erarbeitetem) European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia (EUMC)  haben wir, neben zahlreichen ähnlichen Institutionen auch. Was uns in Deutschland fehlt ist das Ministerium für Wahrheit. Ich schlage Claudia Roth als Ministerin vor.

 

(Zitate (braun) aus dem Artikel: Herrschaftssicherung durch Einschüchterung
Studie: Der Soziologe Wilhelm Heitmeyer unterstellt den Deutschen eine zunehmende „Menschenfeindlichkeit“ / Eine Analys vpn Doris Neujahr in JF 52/06 )

 
   

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