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Hals-
und Beinbruch!
Das wir die EU in ihrer heutigen Form
vehement ablehnen haben wir hier schon oft geschrieben. Nicht, dass
der Gedanke, die europäischen Nationen friedfertig und befreundet
unter ein Dach zu bringen, nichts bestechendes hätte. Aber, wer
behauptet, dass die EU Konflikte zwischen den Europäern verhindert
hätte, lügt. Nach dem 2. Weltkrieg war bisher gar kein
inner-westeuropäisches Konfliktpotenzial da. Die EU braucht sich das
also nicht auf die Fahnen zu schreiben.
Die EU, so wie sie sich heute darstellt ist eine zahnlose Quatschbude.
Sie ist Heimstatt für Heere überflüssiger Privilegienreiter,
überbezahlter EU-Beamter und, im lokalen und nationalen Bereich,
abgehalfterte Politiker, die dorthin gelobt wurden. (Ich erinnere mich
sehr deutlich: Wenn man an dem Berliner Krankenhaus meines Vaters
einen Oberarzt, der entweder eine Flasche oder unbequem war, loswerden
wollte, lobte man ihn als Chef an ein Provinzkrankenhaus. So war allen
geholfen: den Berlinern, der neu ernannte Chef war zufrieden, nur die
Bevölkerung in dem Kaff hatte nun unter seiner Unfähigkeit und
Arroganz zu leiden.) Parallelen sind unübersehbar.
Die EU hat eine ideologische Währung installiert, deren Zusammenbruch
langfristig, ach was, mittelfristig vorprogrammiert ist. Sie
schikaniert und drangsaliert mit den blödsinnigsten Regeln ihre
Mitglieder, bzw. deren Bevölkerung. Sie ist ein Konstruktion von oben.
Gewollt von Politideologen deren hehre Absichten zweifelhaft waren und
sind. Geduldet nur, weil man sie den Leuten mit Millionenaufwand
versucht hat schmackhaft zu machen. Diese ideologische Beeinflussung
haben die Bürger auch noch selbst bezahlt. Sie haben sich blenden
lassen von der Bequemlichkeit der Grenzübertritte und der
vereinfachten Zahlung beim Speiseeiskauf.
In der EU sitzen Appeaser und Gutmenschen die keine klaren,
unterstützenden Worte zu Israel finden, beim Iran rumeiern und der
Hamas und der Hisbollah in den Hintern kriechen. Ein Sammelbecken
rückgrat- und charakterloser Opportunisten und Lügner. Ein Haufen
komplexbeladener Antiamerikanisten die mühsam versuchen ein
europäischen Selbstbewusstsein zu installieren. Ein Reisezirkus, der
das erarbeitete Volksvermögen der westlichen Nachkriegsnationen und
ihrer Bevölkerung verplempert.
Kann sich jemand, der sich des ursprünglichen europäischen Gedankens
erinnert, an diesem Gebilde erfreuen? Nein, wenn er ehrlich ist und
nicht selbst zu den Privilegiennehmern gehört, kann er nicht. Deshalb
hoffe ich, dass dieses Kunstgebilde, dieses Sieb, durch das die
materiellen Volkswirtschaftswerte und die ideellen Anstandswerte
verrinnen, zusammenkracht. Ich schwöre: ich glaube es wird. Natürlich
weiß ich nicht wann. Ich hoffe nur es dauert nicht 70 Jahre, wie bei
dieser anderen Union. Wie hieß sie doch noch gleich: Ah, ja,
Sowjetunion.
Als Libertärer, dem schon der Staat an sich ein Dorn im Fleische ist,
weil er den Menschen von Verantwortung, und Initiative, von
Umsichtigkeit und Kreativität entfernt und dependent macht, ist mir
ein Überstaat wie die EU zwangsläufig ein Horror. Es wäre schön wenn
ich das Ende dieses Horrors noch selbst erlebe.
Dennoch, es gibt auch mal kleine, klitzekleine gute Nachricht: Nicht,
dass ich nicht der Meinung bin, dass man diese längst überfällig Frage
auch national hätte lösen können. Vorausgesetzt der Wille wäre da
gewesen und die verschiedenen Anläufe würde nicht von egoistischen
Lobbygruppen blockiert: Wir bekommen vielleicht endlich auch
Wettbewerb bei den Schornsteinfegern. Und die bornierte Klicke der
Kehrkönige wird endlich vom Schornstein geschupst und muss sich der
Wirklichkeit stellen. Alle ihre schönen Schutzargumente werden
hoffentlich in Ruß zerfallen. Hier, wo ich lebe, hat man noch nie
etwas vorm Schornsteinfeger gehört. Es gibt ihn schlichtweg nicht.
Jeder ist für sein Haus, seinen Schornstein selbst verantwortlich.
Und das ist auch gut so!
Kehraus
für den schwarzen Mann |
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