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Alles
Käse, ganz UMSONST
Irgendwann Anfang der 70iger Jahre, ich
bin so um die 22-23 Jahre alt, meine Mutter geht mit mir und meinen
jüngeren Brüdern zur Grünen Woche in Berlin unter dem Funkturm. Es ist
voll, brechend voll. Besonders voll ist es bei Karoline Kuh, dem
Maskottchen der Dänen, einer, zu der Zeit, besonders auf der Grünen
Woche, beliebten Nation. Auch deshalb, weil es da Käse gab. Dänische
Käsesorten aller Namen, Havarti, Danablu, Danbo, Esrom etc. die uns
heute so geläufig sind. Die wurden (und werden ???- keine Ahnung war
12 Jahre nicht mehr da, mindestens) von hübschen dänischen, rot-weiß
gekleideten Mädchen feilgeboten. Das die Mädchen Lilo Schmidt oder
Tina Müller hießen und aus Moabit stammten und so wenig dänisch waren,
wie ich chinesisch bin, sei nur am Rande bemerkt. Aber sie verkauften
nicht nur, sie boten auch Käsehäppchen an. 1x1x1 cm große Würfel mit
einem Zahnstocher in der Mitte. UMSONST.
Als wir also in die Halle kommen sehen wir eine ellenlange Schlange.
Naiv fragen wir wonach die Leute anstehen. „Nach einem Käsehäppchen,
die sind UMSONST!!!“ sagen die in der Reihe Letzten. Und rennen, wenn
sie ihr Häppchen erhalten haben flugs nach hinten, um sich erneut
anzustellen. Wir können es nicht fassen, wegen eines Würfels in der
Größe von 1x1x1 cm. Dabei kann man den gleichen Käse in jeder
Bolle-Filiale kaufen. Oft sogar preiswerter als auf der Messe.
UMSONST! Tzzzzz……
Daran muss ich denken wenn ich lese, dass lernresistente
Kryptokommunisten wie Peter Struck Kindergärten UMSONST anbieten
wollen. UMSONST, das Schlagwort der Zeit, das Schmiermittel der
Umverteilungssozies, das Lügenvokabular aller linken Blender.
Natürlich nennen sie es nicht umsonst. Es heißt
BEITRAGSFREI. „Das
muss das Ziel der Politik sein“ sagt
Struck. Und er sagt auch, dass es
dafür keine Kürzungen geben wird. Wenn die Politik also weiter Ziele
verfolgt in denen alles UMSONST zu haben ist, wird sich Deutschland
weiter zurückentwickeln. Aber nicht nur das.
Während ich das hier tippe rufe ich meinen Kindern, 1o und 7, die im
Nebenzimmer spielen zu: „Kinder, gibt’s eigentlich was UMSONST im
Leben?“ und die Antwort meines Sohnes kommt schneller als der Schall:
„Nee, Papa!“ Das ist es, was diese Kinder lernen, dass man für alles zu
bezahlen hat, das eine Leistung erworben werden will, und das nur eine
erworbene Leistung auch verdient ist.
Nun verlangt natürlich keiner, dass eine Rechtsanwalt, der über
"Jugenddelinquenz und Alkohol" promovierte, irgendeine Ahnung von
Pädagogik haben müsse. Hat er auch nicht, sonst würde er nämlich
wenigstens den gläubigen Kindern seiner Partei mal reinen Wein
einschenken:
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Wenn der Staat bestimmte Gruppen alimentiert, verführt das zur
Verantwortungslosigkeit, zu Motivationsverlust und Faulheit
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Es darf keine Freistellung von Kosten geben für die man, als man
Kinder WOLLTE, normalerweise aufzukommen hat.
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Die Verantwortungslosigkeit in der Lebensführung, z.B. einer allein
erziehenden Mutter, (es kommt ja nicht selten gerade selten vor, dass
eine Mutter 3 Kinder von drei verschiedenen Vätern hat), die ihre
Kinder im Kindergarten abliefert, wird durch solche Freistellungen
geradezu gefördert.
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Es ist nicht erzieherisch Kindern und jungen Menschen eine
Handaufhaltementalität vorzuleben. Schließlich sollen auch Kinder
schon lernen, dass in Leben eben, im Gegensatz zu den Versprechen der
Sozialisten, nichts UMSONST ist.
Aber es kommt noch ein weiterer Aspekt hinzu: Der inflationäre und
ungehemmt Nachdruck von Fiat-Money, von Papiergeld ohne Gegenwert,
verführt eben auch Politiker dazu verantwortungslos mit dem, vom Volk
erarbeiteten, Vermögen umzugehen. Das Wort „verführt“ würde ihnen
allerdings eine entlastende Rolle zuweisen. Sie tun es wider besseres
Wissen (Herrschaftswissen) und handeln somit bewusst verlogen und die
Öffentlichkeit täuschend. Womit im Falle von Peter Struck bewiesen
wäre, dass er nicht nur ein schlechter Pädagoge, sondern auch ein
verantwortungsloser Rechner ist. Menschen die Forderungen stellen, von
denen sie wissen, dass sie irgendwann eingelöst, bezahlt oder beglichen
werden müssen, nicht von ihnen, sondern von Unbeteiligten, noch nicht
Geborenen, von der nächsten Generation, sind weder schlechte
Pädagogen, noch schwache Rechner.
Sie sind, ganz
UMSONST, schlichtweg Schweinehunde.
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