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People should have a choice
News from a police
state
2 Nachrichten zum Nachdenken für
Menschen die auswandern möchten und für diejenigen die daheim bleiben.
Wir wählen das Beispiel Kanada. Hier haben wir seit 8 Jahren unseren
2. Wohnsitz. Nachrichten aus den USA und unserem ersten Wohnsitz
folgen demnächst.
Vorbemerkung. Wenn Sie sich mit Kanada beschäftigen, werden Sie in der
Literatur und im Internet nur positive Berichte und Statistiken
finden. Wir wollen nicht bestreiten, dass Kanada ein angenehmes
Reiseland ist, dass eine große Erlebnisvielfalt bietet. Dennoch, wir
sehen unserer Aufgabe nicht darin Lobhudelei zu betreiben und Kanada
schön zu schreiben. Gehen Sie in eine Buchhandlung und kaufen Sie sich
einen Bildband, wenn Sie so was lesen wollen. Auch haben wir den
Eindruck, dass die freundlichen Bewertungen und Berichte, sowie
Statistiken, oft gegenseitig abgeschrieben oder geschönt wurden. Wenn
man sich näher mit der Materie befasst, lernt Statistiken zu lesen und
Zahlen zu vergleichen, kommt man zu einem wesentlich nüchternen
Ergebnis als offiziell verkündet. Das gerade Auswanderer ihre
Entscheidung nachträglich gut finden müssen, um mit sich selbst im
Reinen zu bleiben, leuchtet auch ein.. Deshalb gerade von dieser
Gruppe viele positive Berichte.
Kanada ist, zusammengefasst, ein Land für Menschen die die gewohnte
staatliche Fürsorge nicht aufgeben möchten. Wer sich also bereits in
Deutschland sehr wohl gefühlt hat, staatlichen Institutionen vertraut
und Entscheidungen selten hinterfragt hat, könnte in Kanada richtig
sein. Auch wer ein Deutschland ähnliches System der
Gesundheitsversorgung bevorzugt, kommt in Kanada voll auf seine
Kosten. Besonders unangepasst sollten sie nicht sein und ihr
Individualismus sollte sich bei der Pflege ihres Gartens und der
Gestaltung ihrer Innenräume bereits erschöpft haben. Kanadier sind
überwiegend sehr angepasst, ausgesprochen konservativ, vertrauen ihrer
Regierung, lieben ihr politisches System und sind geradezu von
brustschwellendem Stolz erfüllt, ob der angeblichen Vorzüge des
kanadischen Sozialsysteme gegenüber den US-amerikanischen. Als noch
junge Nation sind Kanadier gegenüber dem südlichen Nachbarn von tiefen
Komplexen erfüllt und ihr nationales Zusammengehörigkeitsgefühl
untermauern sie künstlich mit Feiertagen wie z.B. dem Memorial-Day wo
sie ihr „We are Canadians“ beschwören.
Das Kanada 7 Mal in Folge von den Vereinten Nationen als Land mit der
höchsten Lebensqualität bezeichnet wurde, sollte Sie, sofern Sie sich
einen Rest kritischen Verstandes bewahrt haben, weniger beeindrucken.
Diese Aussagen kommen zustande auf Grund von Befragungen IN den
jeweiligen Ländern. Und natürlich geben sich die Kanadier selbst die
besten Noten. Deutsche Mäkelköppe, die immer was zu kritisieren haben,
geben sich selbst weit schlechtere Noten, z.B. 3,5. Diese Zahlen sagen
also objektiv wenig aus.
Wenn Sie also aus der ehemaligen DDR stammen und noch etwas Sehnsucht
nach sozialistischem Geruch haben, sind Sie hier richtig. Kanada ist
in vielem ein zutiefst sozialistisches Land und richtig was
unternehmen können Sie nur, wenn Sie eine geringe Frustschwelle haben
und sich gerne anpassen möchten. Nicht, dass wir uns falsch verstehen.
Man kann hier wundervoll friedlich und unaufgeregt leben. Wer sich
nicht engagiert, nicht politisch interessiert ist, die Natur mag und
wenig Ansprüche stellt, ist hier bestens aufgehoben. Sollte Ihnen das
aber nicht genug sein, sollte Sie mehr vom Leben erwarten, versuchen
sie es lieber woanders, vielleicht beim südlichen Nachbarn.
Wir haben ja schon auf weitere Kapitel verwiesen
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(wird fortgesetzt) hier zwei aktuelle
Einlassungen von dort nicht enthaltenen Eindrücken:
1.
Auswanderer
Gestern Abend klingelt das Telefon. Das Familienoberhaupt von Familie
G. ist am Apparat. Ich denke sie rufen aus Deutschland an, aber es ist
aus Vancouver. Ich wusste, das sie auswandern wollten, aber nun sind
sie da. Ich bin echt überrascht. Vater G., ein hervorragender
deutscher Handwerker, Zimmermann, selbstständig in einer schwäbischen
Kleinstadt, ist Fachmann im Fachwerkbau, Holzbau und Spezialist für
landschaftsangepasste Um-und Neubauten. Er arbeitet als Kleinbetrieb
mit maximal 1-2 Zuarbeitern und für größere Projekte heuert zusätzlich
Handwerker an oder kooperiert mit anderen Subunternehmern. Seine Frau
macht die Bücher, schreibt Angebote und betreibt Kundenpflege. G’s,
die 1 Mädchen von 13 Jahren und einen Jungen von 12 Jahren haben sind
in dem schwäbischen Ort hervorragend integriert. Sie hat zahlreiche
Geschwister, man kommt gut mit Nachbarn und Freunden aus und, das
Wichtigste, die Auftragsbücher sind auf Monate voll. Als G. 4 Monate
in Kanada war, haben seine Kunden das hingenommen und, statt einen
anderen Betrieb zu bestellen, auf G. gewartet. Seine Arbeit genießt in
der Region einen hervorragenden Ruf, er gilt als zuverlässig, seine
Preise sind anständig und moderat.
Jetzt ruft er aus Vancouver an. Sie sind vor einer Woche eingetrudelt,
die Kinder gehen schon zur Schule, er hat bereits Arbeit bis zum Ende
des Jahres. Danach hat er einen Großauftrag: Er soll eine Kirche
bauen. Die soll er bis Ende des Jahre 2007 fertig stellen, andere
Kunden haben ebenfalls bereits ihr Interesse angemeldet. An Kunden
wird es ihm nicht mangeln.G. wird sich sofort selbstständig machen.
Seine Frau wird ebenfalls ihre Aufgaben übernehmen. Die Familie ist
bereits etabliert, es geht nahtlos weiter. G’s hatten Erfahrungen mit
Kanada, sie besaßen bereits seit Jahren ein Grundstück und einen
Wohnwagen in Atlantik-Kanada. Die Englischkenntnisse reichen allemal
um zurechtzukommen. G. ist ja auch kein Philologe, er ist Zimmermann.
Ich wusste das G. Deutschland verlassen will. Wir hatten in den
letzten Jahren wiederholt das Thema ventiliert. Ich wusste auch, dass
sie die Immigration bekommen hatten, nur der Zeitpunkt des Umzuges
hatte mich überrascht. Was also war der Grund des Umzuges. Warum
wandert eine Familie wie diese aus, warum kehren G.’s Deutschland den
Rücken.
Fassen wir die zahlreichen Gespräche zusammen. Sie geben ein gutes
Bild über die Situation in Deutschland, die Situation für einen
fleißigen Handwerker, über einen Steuerzahler, ein Ehepaar welches das
statistische Mittel gesprengt und mehr als die „notwendigen“ 1,1
Kinder produziert hat, nie die Sozialsysteme in Anspruch nahm, nie
arbeitslos war, volle Auftragsbücher hatte, etabliert und anrekannt
war.
Familie G. kann ihr politisches Unbehagen nicht wissenschaftlich
formulieren, sie können ihren Ärger nicht mit Statistiken argumentativ
untermauern, ein Dialektiker könnte sie schnell aushebeln. Sie machen
ihr Unbehagen, ihre Entscheidung an ihren Bedürfnissen und Erwartungen
fest. Und das zu Recht. Hier sollten Politiker hinhören, hier gibt es
was zu lernen, hier kann man verstehen lernen.
-
Familie G. kann, so sehr er auch arbeitet, so voll seine
Auftragsbücher auch sind, seiner Familie keine eigenen 4 Wände
schaffen ohne sich nicht gewaltig zu verschulden und in die Hände der
Banken zu begeben. Die Familie hat keine Kredite, sie will auch keine,
sie will ihre Unabhängigkeit erhalten. Deshalb ist G. auch
selbstständig. Nach langem Rechnen und Erkundigen und Probearbeiten in
Kanada kommt er dahinter, dass mit dem erwirtschafteten Einkommen ein
Grundstückskauf in Kanada möglich wäre, eine Hausbau und damit ein
Heim für seine Familie ebenfalls. Ein Kredit ist sicherlich notwendig,
aber die Belastung bleibt überschaubar, die Abzahlung wird nur wenige
Jahre dauern.
-
Familie G. sieht in ihrer schwäbischen Kleinstadt unzählige
alimentierte Gruppen die von „G.’s“ Steuern leben ohne Anstrengungen
zu unternehmen ihre persönliche Situation zu verbessern. G.’s sind
zurecht leid für andere zu arbeiten, die Risiken und Nebenwirkungen
einer selbstständigen Existenz zu ertragen und gebender Teil der
großen Umverteilung zu sein.
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G. ist nicht ausländerfeindlich, aber, die überproportionale Zunahme
von Muslimen in seinem Dorf, 5km vor der 30 000 Einwohner großen Stadt
in Schwaben gelegen, beginnt ihn und seine Familie zu stören.
Anstrengungen der Politik diesen Zustand zu ändern erkennt er nicht.
-
In seinen Aufenthalten in Kanada hat er sich fachlich schlau gemacht
und mit den für seinen Job gültigen Bauregeln befasst. Er kommt zu dem
Schluss, dass er mehr und mehr ein Sklave deutscher und europäischer
Baunormen und Verordnungen wird. Der Zeitaufwand sich damit zu
beschäftigen und sie in seinen Bauvorhaben gesetzesgerecht umzusetzen
nimmt dramatische Ausmaße an.
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Die Gewinn, also das, was am Ende für ihn übrig bleibt, schrumpft
ständig. Er muss mehr und mehr Zeit opfern um Angebote zu schreiben
und ist immer weniger als Zimmermann auf dem Bau. Außerdem ist die
Zahlungsmoral schlecht.
-
G. geht nicht unvorbereitet nach Kanada. Er hat insgesamt 7 Monate
dort gearbeitet und kennt die Situation aus eigenem Erleben bevor er
den Antrag stellte.
Es bleibt nur eine Frage: Ist Deutschland in der Situation, sich den
Wegzug von Menschen wie der Familie G. leisten zu können?
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2. Ist Kanada so
demokratisch wie es von außen erscheint?
Wie ich ja schon
schrieb, ist Kanada ein zutiefst sozialistisches Land. Jeder Furz ist
reguliert. Zu den Ernährungsgewohnheiten und den Wahlmöglichkeiten bei
der Zusammenstellung ihrer persönlichen Speisekarte hier ein Auszug
aus meinem Kapitel, was sie komplett
hier nachlesen können:
"Was isst der Kanadier
aber nun im täglichen Leben, wenn er von der Arbeit kommt? Selbst nach
6 Jahren können wir darauf keine schlüssige Antwort geben. Unsere
Nachbarin zur Linken serviert ihrer Familie überwiegend KRAFT-Dinner.
Das sind Fertigpackungen mit Nudelgerichten und Sauce. Unser Nachbar
Scott gegenüber balanciert eine Teller mit einem Hühnerbein, einer
Pizza oder einem Pappbecher mit Weißkohlsalat auf seinen Knien.
Natürlich vorm Fernseher. Wahrscheinlich ergänzt er seine Zutaten und
Gänge optisch mit dem Werbefernsehen.
Das Angebot an Lebensmitteln ist geradezu katastrophal. Es gibt fast
kein frisches Gemüse oder Obst. 90 Prozent aller
Landwirtschaftserzeugnisse kommen stark gekühlt in die Supermärkte,
sind ausnahmslos, hart und unreif. Ob Nektarinen, oder Pfirsiche,
Äpfel oder Broccoli, alles hart und gekühlt. Zur besseren Optik werden
die Waren mit Wasser benebelt, die feinen Tröpfchen sollen Frische
vorgaukeln. Restaurantbesitzern ist es verboten ihren Bedarf direkt
bei Farmen zu decken, auch sie sind gezwungen in Supermärkten zu
kaufen. Das hat eine direkte Auswirkung auf die in Restaurants
angebotenen Speisen. Der größte örtliche Supermarkt wirbt mit einem
Schild „100 verschiedenen Käsesorten“. Ich habe oft nachgezählt: Auf
mehr als 20 komme ich nicht. Die Aufschnitt- und Wurstwarenauswahl ist
ein Desaster. Da gab es in Polen unter Jaruzelski mehr. Eine
Ausbildung zur Fleischfachverkäuferin gibt es offensichtlich nicht,
entsprechend unattraktiv ist die Präsentation, der Aufschnitt und die
Verpackung und Aufbereitung der Ware. Durch die isolierte Lage, die
Restriktionen und die langen Transportwege, vor allem aber den Mangel
an wettbewerbswürdiger Konkurrenz, herrscht ein nahezu sozialistisches
Einerlei, das zumindest einen verwöhnten Gaumen nicht befriedigen kann
und eine Schulung zum Gourmet nicht zulässt.
Nun haben wir also die
häusliche Küche erforscht. Wir haben sie knapp überlebt und träumen
uns voller Hoffnung in das nächste, persönlich und gut geführte
Restaurant. Tja, was hätten wir denn da? Wir haben zunächst die
Auswahl zwischen McDonald, Wendys, Arbys and A&W, alles Ketten mit
einem deckungsgleichen Programm an Hamburgern und Pommes. Na gut,
sollte Ihnen der Sinn auf Hühnchen stehen, können Sie es bei KFC
versuchen, für Pizzafans gibt es „PizzaDelight“. Die Reihenfolge der
von mir vorgestellten Plastik und Drive-Through-Schuppen mag
variieren, aber es läuft immer wieder darauf hinaus. Ich hatte es
vergessen, wir wollten ja eine anspruchsvolleres Candle-Light-Dinner
einnehmen. Aber wo? Wir suchen und suchen und wir finden in einem
Umkreis von 100 km etwa 10 Buden die sich mit dem anspruchsvollen
Namen „Restaurant“ schmücken. Nun haben wir die Wahl, es gibt
Roll-Eggs, man kann Steak oder Fisch wählen, auch Huhn oder Pizza. Man
kann das mit Kartoffeln bekommen, die aber meist Fries, also Pommes
sind, oder auch mal Reis. Die Auswahl an Salaten ist aufregend
vielfältig, Cesars-Salat und Cesars-Salat und Cesars-Salat. Der Mangel
an Auswahl, der ja im Wesentlichen ein Mangel an kulinarischer
Phantasie ist, wird aber reichhaltig kompensiert durch nachdrückliche
und ausufernde Fragen nach dem Dressing. French or Italian oder was
auch immer. Warum macht niemals einer von den „Küchenchefs“ (das
Zertifikat „Canadian Gourmet Institut“ hängt natürlich an der Wand,
wobei ich mich frage was die da lernen…) warum also macht nie ein
Küchenchef mal einen Chicorée-Salat oder einen Mandel-Salat. Er
bräuchte ja nur mal im Internet nach einem neuen Salat suchen und
müsste noch nicht einmal ein Kochbuch kaufen.
Es gibt wenige Restaurants mit Tischtüchern und kaum eins mit
geschulter Bedienung. Die Tussis die da servieren haben davon sowenig
Ahnung wie die Kuh vom Tanzen. Meine dezenten Hinweise von welcher
Seite der Wein einzugießen ist oder wie er temperiert sein sollte
werden gar nicht erst verstanden. Deutscher! Die haben immer was zu
meckern. ("He is a German, he is an idiot anyway..." Originalzitat.)
Dabei geht es hier gar nicht um die Nationalität des Gastes sondern
lediglich um internationale Standards. Die innen- und
außenarchitektonische Attraktivität der Hütte nimmt es nur mühsam mit
einer Dorfkneipe in einem Kaff in einem der postsozialistischen
Staaten auf. Und wenn sie Pech haben werden sie um 10 Uhr
rausgeschmissen oder nicht mehr hineingelassen. Sollten Sie auf die
Wahnsinnsidee verfallen, ihren Kindern ausgerechnet nach 8 Uhr abends
Tischsitten in der Öffentlichkeit beibringen zu wollen oder einfach
der Ansicht sein das man am Wochenende mit seinen Kindern gemeinsam im
Restaurant dinieren sollte – vergessen Sie’s. Sie werden von Gesetz
wegen rausgeschmissen weil der Wirt nun sein Bier ausschenken möchte
und Kinder das nicht sehen sollen. Vor 20 Uhr durften sie es sehen. "
Ab und zu kommt
natürlich doch mal jemand auf eine gute Idee. Er wird versuchen sich
zu profilieren, seine persönliche Situation zu verbessern und IHRE
Wahlfreiheit, bzw. die Wahlfreiheit des Konsumenten, zu erhöhen.
An dem folgenden Beispiel können Sie nun sehen wie es in Europa
aussehen wird, wenn wir noch einige Jahre weiter sind. Kanada ist
insofern ein hervorragendes Beispiel. In gewisser Weise ein
gigantischer Laborversuch. Eine sozialistische Vorwegnahme
dessen, was uns in einer EUSR (Europäischen Union Sozialistischer
Republiken) noch blüht:
Farmer sour over
'ancient' Ontario law banning raw milk
Last Updated: Tuesday, November 28, 2006 | 5:36 PM ET
cbc news.ca
An Ontario dairy farmer who was charged after illegally selling
unpasteurized milk says the provincial law is outdated, adding that he
has about 150 regular customers and a three-year waiting list. Michael
Schmidt's farm near Durham, in southwestern Ontario north of Guelph,
was raided by police and provincial authorities on Nov. 21. He was
charged with operating a milk plant without a licence.
'It's such an ancient law. I'm not saying that everybody should drink
raw milk, but I'm saying people should have a choice.' -Farmer Michael
Schmidt
Health officials say pasteurization, the process of heating a food to
a specific temperature then cooling it, eliminates disease-causing
bacteria such as salmonella and E. coli O157:H7 — the same strain that
contaminated the drinking water to deadly effect in Walkerton, Ont.
However, unpasteurized milk can be purchased in some European
countries and a number of U.S. states.
"It's such an ancient law. I'm not saying that everybody should
drink raw milk, but I'm saying people should have a choice,"
Schmidt said.
"People are grown-up enough and informed enough that they can make
their own choice and the government doesn't have to tell them what to
drink."
Shareholder system
To skirt the provincial law, he set up a shareholder-style arrangement
where the cows are co-owned by the customers. Schmidt then charges for
feeding, milking and taking care of the animals. He said about 150
families have bought into the system and others are on a three-year
waiting list to join in, "begging and begging" to be involved.
On Tuesday, Schmidt was still providing the contraband dairy products
to some customers.
However, medical authorities warned that unpasteurized milk can pose a
danger.
"If it's not properly handled, it becomes very hazardous, especially
for children," said Dr. Hazel Lynn, the medical officer of health at
the Grey Bruce Public Health Unit.
Convicted in 1994 for selling raw milk
During the raid a week ago, police and officials swooped in and closed
off Schmidt's lane as he was leaving the farm on a weekly milk run.
Soon, the whole farmyard was packed with vehicles and armed officers
secured his buildings. Schmidt said he had to wait in his kitchen for
7½ hours as officers seized most of his processing equipment, dairy
products and accounting files. He said officials told him they had
been investigating his operation for eight months — but he questioned
why it took them so long.
"They could have given me a phone call and I would've told them, 'Yes,
I do that,'" he said.
He said authorities have known of his operation for more than a decade
and he doesn't know why they decided to pounce now.
In 1994, he was convicted for selling unpasteurized milk. Schmidt said
the fact that he continued to sell it was widely known and publicized
in local newspapers. The dairy farmer has been on a hunger strike
since his farm was raided, saying it is his only line of defence. He
wants the government to bring his equipment back, reimburse him for
the damages done and back off until the issue is dealt with either by
the provincial legislature or in court.
Well, Canada, it's your
decision.....
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