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Robin Renitent, 11. Dezember 2006

   

 

We seem to have overcome

Soviet fascism, though the heirs

of Nazi-fascism live; but the biggest threat

to freedom lies

in Islamic fascism.

 

  Freedom is not

self-evident. 

 

We are at war – and we have to defend ourselves. 

 For the sake of

our children.

 

   
 

People should have a choice

News from a police state

2 Nachrichten zum Nachdenken für Menschen die auswandern möchten und für diejenigen die daheim bleiben. Wir wählen das Beispiel Kanada. Hier haben wir seit 8 Jahren unseren 2. Wohnsitz. Nachrichten aus den USA und unserem ersten Wohnsitz folgen demnächst.


Vorbemerkung. Wenn Sie sich mit Kanada beschäftigen, werden Sie in der Literatur und im Internet nur positive Berichte und Statistiken finden. Wir wollen nicht bestreiten, dass Kanada ein angenehmes Reiseland ist, dass eine große Erlebnisvielfalt bietet. Dennoch, wir sehen unserer Aufgabe nicht darin Lobhudelei zu betreiben und Kanada schön zu schreiben. Gehen Sie in eine Buchhandlung und kaufen Sie sich einen Bildband, wenn Sie so was lesen wollen. Auch haben wir den Eindruck, dass die freundlichen Bewertungen und Berichte, sowie Statistiken, oft gegenseitig abgeschrieben oder geschönt wurden. Wenn man sich näher mit der Materie befasst, lernt Statistiken zu lesen und Zahlen zu vergleichen, kommt man zu einem wesentlich nüchternen Ergebnis als offiziell verkündet. Das gerade Auswanderer ihre Entscheidung nachträglich gut finden müssen, um mit sich selbst im Reinen zu bleiben, leuchtet auch ein.. Deshalb gerade von dieser Gruppe viele positive Berichte.


Kanada ist, zusammengefasst, ein Land für Menschen die die gewohnte staatliche Fürsorge nicht aufgeben möchten. Wer sich also bereits in Deutschland sehr wohl gefühlt hat, staatlichen Institutionen vertraut und Entscheidungen selten hinterfragt hat, könnte in Kanada richtig sein. Auch wer ein Deutschland ähnliches System der Gesundheitsversorgung bevorzugt, kommt in Kanada voll auf seine Kosten. Besonders unangepasst sollten sie nicht sein und ihr Individualismus sollte sich bei der Pflege ihres Gartens und der Gestaltung ihrer Innenräume bereits erschöpft haben. Kanadier sind überwiegend sehr angepasst, ausgesprochen konservativ, vertrauen ihrer Regierung, lieben ihr politisches System und sind geradezu von brustschwellendem Stolz erfüllt, ob der angeblichen Vorzüge des kanadischen Sozialsysteme gegenüber den US-amerikanischen. Als noch junge Nation sind Kanadier gegenüber dem südlichen Nachbarn von tiefen Komplexen erfüllt und ihr nationales Zusammengehörigkeitsgefühl untermauern sie künstlich mit Feiertagen wie z.B. dem Memorial-Day wo sie ihr „We are Canadians“ beschwören.


Das Kanada 7 Mal in Folge von den Vereinten Nationen als Land mit der höchsten Lebensqualität bezeichnet wurde, sollte Sie, sofern Sie sich einen Rest kritischen Verstandes bewahrt haben, weniger beeindrucken. Diese Aussagen kommen zustande auf Grund von Befragungen IN den jeweiligen Ländern. Und natürlich geben sich die Kanadier selbst die besten Noten. Deutsche Mäkelköppe, die immer was zu kritisieren haben, geben sich selbst weit schlechtere Noten, z.B. 3,5. Diese Zahlen sagen also objektiv wenig aus.


Wenn Sie also aus der ehemaligen DDR stammen und noch etwas Sehnsucht nach sozialistischem Geruch haben, sind Sie hier richtig. Kanada ist in vielem ein zutiefst sozialistisches Land und richtig was unternehmen können Sie nur, wenn Sie eine geringe Frustschwelle haben und sich gerne anpassen möchten. Nicht, dass wir uns falsch verstehen. Man kann hier wundervoll friedlich und unaufgeregt leben. Wer sich nicht engagiert, nicht politisch interessiert ist, die Natur mag und wenig Ansprüche stellt, ist hier bestens aufgehoben. Sollte Ihnen das aber nicht genug sein, sollte Sie mehr vom Leben erwarten, versuchen sie es lieber woanders, vielleicht beim südlichen Nachbarn.


Wir haben ja schon auf weitere Kapitel verwiesen
1    2    3    4    5     6      7       8       9      10      11      12  (wird fortgesetzt) hier zwei aktuelle Einlassungen von dort nicht enthaltenen Eindrücken:

 

1. Auswanderer
Gestern Abend klingelt das Telefon. Das Familienoberhaupt von Familie G. ist am Apparat. Ich denke sie rufen aus Deutschland an, aber es ist aus Vancouver. Ich wusste, das sie auswandern wollten, aber nun sind sie da. Ich bin echt überrascht. Vater G., ein hervorragender deutscher Handwerker, Zimmermann, selbstständig in einer schwäbischen Kleinstadt, ist Fachmann im Fachwerkbau, Holzbau und Spezialist für landschaftsangepasste Um-und Neubauten. Er arbeitet als Kleinbetrieb mit maximal 1-2 Zuarbeitern und für größere Projekte heuert zusätzlich Handwerker an oder kooperiert mit anderen Subunternehmern. Seine Frau macht die Bücher, schreibt Angebote und betreibt Kundenpflege. G’s, die 1 Mädchen von 13 Jahren und einen Jungen von 12 Jahren haben sind in dem schwäbischen Ort hervorragend integriert. Sie hat zahlreiche Geschwister, man kommt gut mit Nachbarn und Freunden aus und, das Wichtigste, die Auftragsbücher sind auf Monate voll. Als G. 4 Monate in Kanada war, haben seine Kunden das hingenommen und, statt einen anderen Betrieb zu bestellen, auf G. gewartet. Seine Arbeit genießt in der Region einen hervorragenden Ruf, er gilt als zuverlässig, seine Preise sind anständig und moderat.


Jetzt ruft er aus Vancouver an. Sie sind vor einer Woche eingetrudelt, die Kinder gehen schon zur Schule, er hat bereits Arbeit bis zum Ende des Jahres. Danach hat er einen Großauftrag: Er soll eine Kirche bauen. Die soll er bis Ende des Jahre 2007 fertig stellen, andere Kunden haben ebenfalls bereits ihr Interesse angemeldet. An Kunden wird es ihm nicht mangeln.G. wird sich sofort selbstständig machen. Seine Frau wird ebenfalls ihre Aufgaben übernehmen. Die Familie ist bereits etabliert, es geht nahtlos weiter. G’s hatten Erfahrungen mit Kanada, sie besaßen bereits seit Jahren ein Grundstück und einen Wohnwagen in Atlantik-Kanada. Die Englischkenntnisse reichen allemal um zurechtzukommen. G. ist ja auch kein Philologe, er ist Zimmermann.


Ich wusste das G. Deutschland verlassen will. Wir hatten in den letzten Jahren wiederholt das Thema ventiliert. Ich wusste auch, dass sie die Immigration bekommen hatten, nur der Zeitpunkt des Umzuges hatte mich überrascht. Was also war der Grund des Umzuges. Warum wandert eine Familie wie diese aus, warum kehren G.’s Deutschland den Rücken.

 

Fassen wir die zahlreichen Gespräche zusammen. Sie geben ein gutes Bild über die Situation in Deutschland, die Situation für einen fleißigen Handwerker, über einen Steuerzahler, ein Ehepaar welches das statistische Mittel gesprengt und mehr als die „notwendigen“ 1,1 Kinder produziert hat, nie die Sozialsysteme in Anspruch nahm, nie arbeitslos war, volle Auftragsbücher hatte, etabliert und anrekannt war.

Familie G. kann ihr politisches Unbehagen nicht wissenschaftlich formulieren, sie können ihren Ärger nicht mit Statistiken argumentativ untermauern, ein Dialektiker könnte sie schnell aushebeln. Sie machen ihr Unbehagen, ihre Entscheidung an ihren Bedürfnissen und Erwartungen fest. Und das zu Recht. Hier sollten Politiker hinhören, hier gibt es was zu lernen, hier kann man verstehen lernen.

  • Familie G. kann, so sehr er auch arbeitet, so voll seine Auftragsbücher auch sind, seiner Familie keine eigenen 4 Wände schaffen ohne sich nicht gewaltig zu verschulden und in die Hände der Banken zu begeben. Die Familie hat keine Kredite, sie will auch keine, sie will ihre Unabhängigkeit erhalten. Deshalb ist G. auch selbstständig. Nach langem Rechnen und Erkundigen und Probearbeiten in Kanada kommt er dahinter, dass mit dem erwirtschafteten Einkommen ein Grundstückskauf in Kanada möglich wäre, eine Hausbau und damit ein Heim für seine Familie ebenfalls. Ein Kredit ist sicherlich notwendig, aber die Belastung bleibt überschaubar, die Abzahlung wird nur wenige Jahre dauern.

  • Familie G. sieht in ihrer schwäbischen Kleinstadt unzählige alimentierte Gruppen die von „G.’s“ Steuern leben ohne Anstrengungen zu unternehmen ihre persönliche Situation zu verbessern. G.’s sind zurecht leid für andere zu arbeiten, die Risiken und Nebenwirkungen einer selbstständigen Existenz zu ertragen und gebender Teil der großen Umverteilung zu sein.

  • G. ist nicht ausländerfeindlich, aber, die überproportionale Zunahme von Muslimen in seinem Dorf, 5km vor der 30 000 Einwohner großen Stadt in Schwaben gelegen, beginnt ihn und seine Familie zu stören. Anstrengungen der Politik diesen Zustand zu ändern erkennt er nicht.

  • In seinen Aufenthalten in Kanada hat er sich fachlich schlau gemacht und mit den für seinen Job gültigen Bauregeln befasst. Er kommt zu dem Schluss, dass er mehr und mehr ein Sklave deutscher und europäischer Baunormen und Verordnungen wird. Der Zeitaufwand sich damit zu beschäftigen und sie in seinen Bauvorhaben gesetzesgerecht umzusetzen nimmt dramatische Ausmaße an.

  • Die Gewinn, also das, was am Ende für ihn übrig bleibt, schrumpft ständig. Er muss mehr und mehr Zeit opfern um Angebote zu schreiben und ist immer weniger als Zimmermann auf dem Bau. Außerdem ist die Zahlungsmoral schlecht.

  • G. geht nicht unvorbereitet nach Kanada. Er hat insgesamt 7 Monate dort gearbeitet und kennt die Situation aus eigenem Erleben bevor er den Antrag stellte.

Es bleibt nur eine Frage: Ist Deutschland in der Situation, sich den Wegzug von Menschen wie der Familie G. leisten zu können?

 

________________________________________________________


2. Ist Kanada so demokratisch wie es von außen erscheint?

Wie ich ja schon schrieb, ist Kanada ein zutiefst sozialistisches Land. Jeder Furz ist reguliert. Zu den Ernährungsgewohnheiten und den Wahlmöglichkeiten bei der Zusammenstellung ihrer persönlichen Speisekarte hier ein Auszug aus meinem Kapitel, was sie komplett hier nachlesen können:

 

"Was isst der Kanadier aber nun im täglichen Leben, wenn er von der Arbeit kommt? Selbst nach 6 Jahren können wir darauf keine schlüssige Antwort geben. Unsere Nachbarin zur Linken serviert ihrer Familie überwiegend KRAFT-Dinner. Das sind Fertigpackungen mit Nudelgerichten und Sauce. Unser Nachbar Scott gegenüber balanciert eine Teller mit einem Hühnerbein, einer Pizza oder einem Pappbecher mit Weißkohlsalat auf seinen Knien. Natürlich vorm Fernseher. Wahrscheinlich ergänzt er seine Zutaten und Gänge optisch mit dem Werbefernsehen.

Das Angebot an Lebensmitteln ist geradezu katastrophal. Es gibt fast kein frisches Gemüse oder Obst. 90 Prozent aller Landwirtschaftserzeugnisse kommen stark gekühlt in die Supermärkte, sind ausnahmslos, hart und unreif. Ob Nektarinen, oder Pfirsiche, Äpfel oder Broccoli, alles hart und gekühlt. Zur besseren Optik werden die Waren mit Wasser benebelt, die feinen Tröpfchen sollen Frische vorgaukeln. Restaurantbesitzern ist es verboten ihren Bedarf direkt bei Farmen zu decken, auch sie sind gezwungen in Supermärkten zu kaufen. Das hat eine direkte Auswirkung auf die in Restaurants angebotenen Speisen. Der größte örtliche Supermarkt wirbt mit einem Schild „100 verschiedenen Käsesorten“. Ich habe oft nachgezählt: Auf mehr als 20 komme ich nicht. Die Aufschnitt- und Wurstwarenauswahl ist ein Desaster. Da gab es in Polen unter Jaruzelski mehr. Eine Ausbildung zur Fleischfachverkäuferin gibt es offensichtlich nicht, entsprechend unattraktiv ist die Präsentation, der Aufschnitt und die Verpackung und Aufbereitung der Ware. Durch die isolierte Lage, die Restriktionen und die langen Transportwege, vor allem aber den Mangel an wettbewerbswürdiger Konkurrenz, herrscht ein nahezu sozialistisches Einerlei, das zumindest einen verwöhnten Gaumen nicht befriedigen kann und eine Schulung zum Gourmet nicht zulässt.

 

Nun haben wir also die häusliche Küche erforscht. Wir haben sie knapp überlebt und träumen uns voller Hoffnung in das nächste, persönlich und gut geführte Restaurant. Tja, was hätten wir denn da? Wir haben zunächst die Auswahl zwischen McDonald, Wendys, Arbys and A&W, alles Ketten mit einem deckungsgleichen Programm an Hamburgern und Pommes. Na gut, sollte Ihnen der Sinn auf Hühnchen stehen, können Sie es bei KFC versuchen, für Pizzafans gibt es „PizzaDelight“. Die Reihenfolge der von mir vorgestellten Plastik und Drive-Through-Schuppen mag variieren, aber es läuft immer wieder darauf hinaus. Ich hatte es vergessen, wir wollten ja eine anspruchsvolleres Candle-Light-Dinner einnehmen. Aber wo? Wir suchen und suchen und wir finden in einem Umkreis von 100 km etwa 10 Buden die sich mit dem anspruchsvollen Namen „Restaurant“ schmücken. Nun haben wir die Wahl, es gibt Roll-Eggs, man kann Steak oder Fisch wählen, auch Huhn oder Pizza. Man kann das mit Kartoffeln bekommen, die aber meist Fries, also Pommes sind, oder auch mal Reis. Die Auswahl an Salaten ist aufregend vielfältig, Cesars-Salat und Cesars-Salat und Cesars-Salat. Der Mangel an Auswahl, der ja im Wesentlichen ein Mangel an kulinarischer Phantasie ist, wird aber reichhaltig kompensiert durch nachdrückliche und ausufernde Fragen nach dem Dressing. French or Italian oder was auch immer. Warum macht niemals einer von den „Küchenchefs“ (das Zertifikat „Canadian Gourmet Institut“ hängt natürlich an der Wand, wobei ich mich frage was die da lernen…) warum also macht nie ein Küchenchef mal einen Chicorée-Salat oder einen Mandel-Salat. Er bräuchte ja nur mal im Internet nach einem neuen Salat suchen und müsste noch nicht einmal ein Kochbuch kaufen.

Es gibt wenige Restaurants mit Tischtüchern und kaum eins mit geschulter Bedienung. Die Tussis die da servieren haben davon sowenig Ahnung wie die Kuh vom Tanzen. Meine dezenten Hinweise von welcher Seite der Wein einzugießen ist oder wie er temperiert sein sollte werden gar nicht erst verstanden. Deutscher! Die haben immer was zu meckern. ("He is a German, he is an idiot anyway..." Originalzitat.) Dabei geht es hier gar nicht um die Nationalität des Gastes sondern lediglich um internationale Standards. Die innen- und außenarchitektonische Attraktivität der Hütte nimmt es nur mühsam mit einer Dorfkneipe in einem Kaff in einem der postsozialistischen Staaten auf. Und wenn sie Pech haben werden sie um 10 Uhr rausgeschmissen oder nicht mehr hineingelassen. Sollten Sie auf die Wahnsinnsidee verfallen, ihren Kindern ausgerechnet nach 8 Uhr abends Tischsitten in der Öffentlichkeit beibringen zu wollen oder einfach der Ansicht sein das man am Wochenende mit seinen Kindern gemeinsam im Restaurant dinieren sollte – vergessen Sie’s. Sie werden von Gesetz wegen rausgeschmissen weil der Wirt nun sein Bier ausschenken möchte und Kinder das nicht sehen sollen. Vor 20 Uhr durften sie es sehen. "

 

Ab und zu kommt natürlich doch mal jemand auf eine gute Idee. Er wird versuchen sich zu profilieren, seine persönliche Situation zu verbessern und IHRE Wahlfreiheit, bzw. die Wahlfreiheit des Konsumenten, zu erhöhen. An dem folgenden Beispiel können Sie nun sehen wie es in Europa aussehen wird, wenn wir noch einige Jahre weiter sind. Kanada ist insofern ein hervorragendes Beispiel. In gewisser Weise ein gigantischer Laborversuch. Eine sozialistische Vorwegnahme dessen, was uns in einer EUSR (Europäischen Union Sozialistischer Republiken) noch blüht:

 

Farmer sour over 'ancient' Ontario law banning raw milk
Last Updated: Tuesday, November 28, 2006 | 5:36 PM ET
cbc news.ca

An Ontario dairy farmer who was charged after illegally selling unpasteurized milk says the provincial law is outdated, adding that he has about 150 regular customers and a three-year waiting list. Michael Schmidt's farm near Durham, in southwestern Ontario north of Guelph, was raided by police and provincial authorities on Nov. 21. He was charged with operating a milk plant without a licence.


'It's such an ancient law. I'm not saying that everybody should drink raw milk, but I'm saying people should have a choice.' -Farmer Michael Schmidt


Health officials say pasteurization, the process of heating a food to a specific temperature then cooling it, eliminates disease-causing bacteria such as salmonella and E. coli O157:H7 — the same strain that contaminated the drinking water to deadly effect in Walkerton, Ont.
However, unpasteurized milk can be purchased in some European countries and a number of U.S. states.


"It's such an ancient law. I'm not saying that everybody should drink raw milk, but I'm saying people should have a choice," Schmidt said.


"People are grown-up enough and informed enough that they can make their own choice and the government doesn't have to tell them what to drink."


Shareholder system
To skirt the provincial law, he set up a shareholder-style arrangement where the cows are co-owned by the customers. Schmidt then charges for feeding, milking and taking care of the animals. He said about 150 families have bought into the system and others are on a three-year waiting list to join in, "begging and begging" to be involved.


On Tuesday, Schmidt was still providing the contraband dairy products to some customers.
However, medical authorities warned that unpasteurized milk can pose a danger.
"If it's not properly handled, it becomes very hazardous, especially for children," said Dr. Hazel Lynn, the medical officer of health at the Grey Bruce Public Health Unit.


Convicted in 1994 for selling raw milk
During the raid a week ago, police and officials swooped in and closed off Schmidt's lane as he was leaving the farm on a weekly milk run. Soon, the whole farmyard was packed with vehicles and armed officers secured his buildings. Schmidt said he had to wait in his kitchen for 7½ hours as officers seized most of his processing equipment, dairy products and accounting files. He said officials told him they had been investigating his operation for eight months — but he questioned why it took them so long.


"They could have given me a phone call and I would've told them, 'Yes, I do that,'" he said.
He said authorities have known of his operation for more than a decade and he doesn't know why they decided to pounce now.


In 1994, he was convicted for selling unpasteurized milk. Schmidt said the fact that he continued to sell it was widely known and publicized in local newspapers. The dairy farmer has been on a hunger strike since his farm was raided, saying it is his only line of defence. He wants the government to bring his equipment back, reimburse him for the damages done and back off until the issue is dealt with either by the provincial legislature or in court.

 

Well, Canada,  it's your decision.....

 
   

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