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Robin Renitent,  16. November 2006

   

 

We seem to have overcome

Soviet fascism, though the heirs

of Nazi-fascism live; but the biggest threat

to freedom lies

in Islamic fascism.

 

  Freedom is not

self-evident. 

 

We are at war – and we have to defend ourselves. 

 For the sake of

our children.

 

   
 

Scheiß-Zivilbullen*

Nee, ich habe keine Sympathie für Bullen, noch nie gehabt. Sie sind für mich Vertreter des Staates, subalterne Befehlsempfänger. Gegner. Oft habe ich mich gefragt wie sie es auf die Reihe bekommen einen Befehl auszuführen, wenn ihnen ihr Gewissen etwas anderes sagt. Es wäre kein Beruf für mich. Dennoch – mein bester Freund ist Polizist. Ein mittlerer Moskauer Polizeioffizier, verheiratet mit der besten Freundin meiner Frau. Zwei Kinder haben sie, im Alter unserer Kinder. Er ist eine Seele von Mensch, ich mag ihn wirklich gerne. Gut nur, dass ich ihn nie im Dienst treffen werde.

Scheiß-Bullen hätte ich nie, nie zu einem Polizisten gesagt. Gedacht ja. Oder geschrieben. Aber nicht gesagt. Nein, nicht aus Angst wäre mir das Wort nicht über die Lippen gekommen. Aus Respekt. Denn wenn ich Grischa sehe, als Familienvater und mit seinen Kindern, versucht er nur seine Familie über Wasser zu halten, ihnen eine gute Ausbildung zu geben, - und ohne ein Scheiß-Bulle zu sein.

Außerdem ist die Anrede auch eine Frage der Erziehung.

Aber sicher sind nicht alle wie Grischa. Doch wie sind sie? Wenn ihnen schon 12 jährige mit Aggression und Ablehnung, mit Anfeindung und Häme begegnen, sie also diese Brut, nur als widerwärtig erleben. Wenn es zu 80 Prozent, oder mehr, Migrantenkinder, - korrekt formuliert -, bzw. Scheiß-Ausländergören, Türkenbälger sind? Jedenfalls wird sich ihnen das Kindliche dieser Kinder nicht erschließen. Sie werden sie so sehen, so erleben, wie diese Kinder lernen, auf der Straße lernen, sie zu sehen. In jedem Fall mit einem „Scheiß-“ davor. Welcher menschlichen Größe bedarf es, nicht aggressiv zu werden, nicht zum Scheiß-Bullen zu mutieren? Welcher unserer Strafzettelverteiler hat diese Größe?


Werden wir bald Pariser Vorortverhältnisse haben? Vermutlich? Mit Sicherheit! Unsere Politik wird nicht die Kraft haben, diejenigen die sich asozial verhalten, an die Kandare zu nehmen. Die 68iger haben einst unserem Staat vorgeworfen er sei „repressiv“. Was für eine unwidersprochene Lüge das war. Sie war es (schon) zu dieser Zeit. Das unser System, nun wo die 68er Lümmel nicht mehr lümmeln, das antiautoritäre Summerhill bei ihnen out ist, einer „kontrollierten Repressivität“ bedarf um überleben zu können, wird spätestens dann klar, wenn man eine Zustandsanalyse 2006 macht. Dafür braucht man keine Forschungsmittel, man muss nur die Augen aufhalten und Berichte wie diesen auf Wahrheit überprüfen und anschließend hochrechnen.

Aber: Ich würde jede Zunahme von Repression zutiefst bedauern!

Wie entsorgen wir diejenigen, die das qualitative Angebot, dass unsere Gesellschaft (bei allen ihren Mängeln, die aus meinem libertären Blickwinkel sicherlich erheblich sind) nun gar nicht annehmen. Die nur nehmen wollen und nie etwas geben? Wie werden wir ihrer Destruktivität Herr? Unsere Multikulti-Umarmer, unsere Beschwichtiger und Vertuscher, Wortverdreher und Appeaser werden sich dem Problem nicht stellen. Für sie gibt es ja, in ihrem politisch-ideologischen Wolkenkuckucksheim, nicht mal eine Unterschicht.

„Sezessionistische“ Gedanken dürfen nicht verboten sein. Sie sind historisch. Eine Gemeinschaft hat das Recht auf Regelfestlegung. Wann immer Fremde die Gemeinschaft um Wohn- und Bleiberecht baten und verweilen wollten hatten sie die Mehrheitsregeln zu respektieren. Das heißt nicht, das sie sie billigen müssen. Aber: Solange sie Gäste sind, haben sie die Hausregeln zu befolgen. Diese simple Wahrheit auszusprechen kann heute bereits beleidigen und gilt als repressiv: (Solange Du Deine Beine unter meinen Tisch stellst……)

Wie können Eltern, die nicht erzogen sind, Kinder erziehen? Gar nicht! Sie können ungebildet sein, aus ihrem anatolischen Kaff oder aus der Uckermark kommen. Der Mangel an Bildung ist noch nicht das Problem. Das kann man nachholen. Der Mangel an Erziehung ist es. Der Mangel an Umgangskultur. Wenn also dieser Erziehungslevel nicht mit unserer Umgangskultur kompatibel ist, sollten wir uns, weil Umerziehung, oder Volkserziehung, historisch belastete Repressionsmaßnahmen sind, von der unerzogenen Proletenmelange trennen. Mit anderen Worten: Befristete Aufenthaltsgenehmigungen nicht erneuern, Straftäter raus. Legitime Selbstverteidigung.

 

Das gilt auch für Straftäter vom Schlage Mario M. Wir können unsere Problemfälle bis zum Umfallen therapieren, wir können uns abarbeiten um staatsbezahlte Therapeuten via Umverteilung in Lohn und Brot zu bringen. Wir werden die Kugel, sisyphosgleich immer wieder aufwärts schieben müssen solange wir es versäumen Kindern, Kleinkindern bereits, beizubringen, etwas mit sich selbst anzufangen und das Leben konstruktiv zu gestalten. Aber da die sozialistische Idee vor allem darauf ausgerichtet ist Menschen abhängig zu machen und zu alimentieren, wird diese Erziehung zur Selbstverantwortung wohl ein Luftschloss bleiben.


Aber: Es gibt welche, die sich um Erziehung bemühen, die WOLLEN, die Umgangskultur bereits adaptiert haben. Die ihren Kindern beibringen wie man sinnvoll Freizeit gestaltet, wo es Bildungsangebote gibt die man erschließen kann. Wie man HÖREN lernt, hinhören meine ich. Wie man lesen lernt und nicht nur TV schauen.

Die Sozies haben den Anspruch gehabt dem letzten Müllkutscher das Abitur zu ermöglichen. Ihn studieren zu lassen. Gleichheit war und ist ihre Zauberformel. Doch diese Formel enthält den tödlichen Virus der Entwertung. Die vermittelte Bildung ist wenig wert, man kann Formeln lesen und weiß wie man sich dreimal umschulen lässt. Erzogen und wirklich gebildet wurden die Wenigsten. Und so wurden auch die Vorbilder entwertet.

So bleibt es vorläufig wie es ist. Die Gören schlagen die Zeit mit Playstation und Unterschichtenfernsehen tot. Wenn es Türkengören (oder Libanesen, oder, oder) sind, sehen sie Fernsehen in ihren nationalen Sprache. Dann gehen sie an die frische Luft. Raus. Aber nicht um sich im Wettkampf zu messen. Nee, sie hängen in der Dönerbude, dem Videostore, der Rösterei oder dem Callcenter rum.

Also lese ich meinen zehnjährigen Sohn die SPIEGEL-Artikel vor. Er, der hier im „tiefsten Schul-Frieden“ heranwächst, wo bereits das Zeigen mit einem Finger auf andere Menschen verboten ist, wo monatliche Veranstaltungen abgehalten werden in denen man lernt: „We are no Bullys“, wo es einen „Peaceroom“ gibt, wo die Schule sofort anruft wenn ein Kind nicht erscheint oder zu spät kommt, wo der Lehrer ständig den Kontakt mit den Eltern sucht und die Eltern zig freiwillige Aufgaben in der Schule übernehmen, schaut mich groß an. Wir reden drüber, lange. Und dann gehen wir an seinen PC zurück und er beendet seine neue Webseite. Begeistert sich an den universellen Fähigkeiten von seinem neuen Vorbild Leonardo. Leonardo da Vinci.

Reduziert auf das Wesentliche bleibt also nur eine Frage: Wie begeistern wir Kinder für Bildung?

In den Pariser Vororten, Berlin-Kreuzberg, Hoyerswerda etc. ist die Antwort bereits gegeben: Gar nicht!

___________________________________________________

* Ausspruch eines Jungen in Berlin-Kreuzberg

 

 
   

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Sept., 11th  2001

 

 

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