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Scheiß-Zivilbullen*
Nee, ich habe keine Sympathie für
Bullen, noch nie gehabt. Sie sind für mich Vertreter des Staates,
subalterne Befehlsempfänger. Gegner. Oft habe ich mich gefragt wie sie
es auf die Reihe bekommen einen Befehl auszuführen, wenn ihnen ihr
Gewissen etwas anderes sagt. Es wäre kein Beruf für mich. Dennoch –
mein bester Freund ist Polizist. Ein mittlerer Moskauer
Polizeioffizier, verheiratet mit der besten Freundin meiner Frau. Zwei
Kinder haben sie, im Alter unserer Kinder. Er ist eine Seele von
Mensch, ich mag ihn wirklich gerne. Gut nur, dass ich ihn nie im
Dienst treffen werde.
Scheiß-Bullen hätte ich nie, nie zu einem Polizisten gesagt. Gedacht
ja. Oder geschrieben. Aber nicht gesagt. Nein,
nicht aus Angst wäre mir das Wort nicht über die Lippen gekommen. Aus
Respekt. Denn wenn ich Grischa sehe, als Familienvater und mit seinen
Kindern, versucht er nur seine Familie über Wasser zu halten, ihnen
eine gute Ausbildung zu geben, - und ohne ein Scheiß-Bulle zu sein.
Außerdem ist die Anrede auch eine Frage der Erziehung.
Aber sicher sind nicht alle wie Grischa. Doch wie sind sie? Wenn ihnen
schon 12 jährige mit Aggression und Ablehnung, mit Anfeindung und Häme
begegnen, sie also diese Brut, nur als widerwärtig erleben. Wenn es zu
80 Prozent, oder mehr, Migrantenkinder, - korrekt formuliert -, bzw.
Scheiß-Ausländergören, Türkenbälger sind? Jedenfalls wird sich ihnen
das Kindliche dieser Kinder nicht erschließen. Sie werden sie so
sehen, so erleben, wie diese Kinder lernen, auf der Straße lernen, sie
zu sehen. In jedem Fall mit einem „Scheiß-“ davor. Welcher
menschlichen Größe bedarf es, nicht aggressiv zu werden, nicht zum
Scheiß-Bullen zu mutieren? Welcher unserer Strafzettelverteiler hat
diese Größe?
Werden wir bald Pariser Vorortverhältnisse
haben? Vermutlich? Mit Sicherheit! Unsere Politik wird nicht
die Kraft haben, diejenigen die sich asozial verhalten, an die Kandare
zu nehmen. Die 68iger haben einst unserem Staat vorgeworfen er sei
„repressiv“. Was für eine unwidersprochene Lüge das war. Sie war es
(schon) zu dieser Zeit. Das unser System, nun
wo die 68er Lümmel nicht mehr lümmeln, das antiautoritäre
Summerhill bei ihnen out ist, einer „kontrollierten Repressivität“
bedarf um überleben zu können, wird spätestens dann klar, wenn man
eine Zustandsanalyse 2006 macht. Dafür braucht man keine
Forschungsmittel, man muss nur die Augen aufhalten und Berichte wie
diesen auf Wahrheit überprüfen und anschließend hochrechnen.
Aber: Ich würde jede Zunahme von Repression zutiefst bedauern!
Wie entsorgen wir diejenigen, die das qualitative Angebot, dass unsere
Gesellschaft (bei allen ihren Mängeln, die aus meinem libertären
Blickwinkel sicherlich erheblich sind) nun gar nicht annehmen. Die nur
nehmen wollen und nie etwas geben? Wie werden wir ihrer Destruktivität
Herr? Unsere Multikulti-Umarmer, unsere Beschwichtiger und Vertuscher,
Wortverdreher und Appeaser werden sich dem Problem nicht stellen. Für
sie gibt es ja, in ihrem politisch-ideologischen Wolkenkuckucksheim,
nicht mal eine Unterschicht.
„Sezessionistische“ Gedanken dürfen nicht verboten sein. Sie sind
historisch. Eine Gemeinschaft hat das Recht auf Regelfestlegung. Wann
immer Fremde die Gemeinschaft um Wohn- und Bleiberecht baten und
verweilen wollten hatten sie die Mehrheitsregeln zu respektieren. Das
heißt nicht, das sie sie billigen müssen. Aber: Solange sie Gäste
sind, haben sie die Hausregeln zu befolgen. Diese simple Wahrheit
auszusprechen kann heute bereits beleidigen und gilt als repressiv:
(Solange Du Deine Beine unter meinen Tisch stellst……)
Wie können Eltern, die nicht erzogen sind, Kinder erziehen? Gar nicht!
Sie können ungebildet sein, aus ihrem anatolischen Kaff oder aus der
Uckermark kommen. Der Mangel an Bildung ist noch nicht das Problem.
Das kann man nachholen. Der Mangel an Erziehung ist es. Der Mangel an
Umgangskultur. Wenn also dieser Erziehungslevel nicht mit unserer
Umgangskultur kompatibel ist, sollten wir uns, weil Umerziehung, oder
Volkserziehung, historisch belastete Repressionsmaßnahmen sind, von
der unerzogenen Proletenmelange trennen. Mit anderen Worten:
Befristete Aufenthaltsgenehmigungen nicht erneuern, Straftäter raus.
Legitime Selbstverteidigung.

Das gilt auch
für Straftäter vom Schlage Mario M. Wir können unsere Problemfälle bis
zum Umfallen therapieren, wir können uns abarbeiten um staatsbezahlte
Therapeuten via Umverteilung in Lohn und Brot zu bringen. Wir werden
die Kugel, sisyphosgleich immer wieder aufwärts schieben müssen
solange wir es versäumen Kindern, Kleinkindern bereits, beizubringen,
etwas mit sich selbst anzufangen und das Leben konstruktiv zu
gestalten. Aber da die sozialistische Idee vor allem darauf
ausgerichtet ist Menschen abhängig zu machen und zu alimentieren, wird
diese Erziehung zur Selbstverantwortung wohl ein Luftschloss bleiben.
Aber: Es gibt welche, die sich um Erziehung bemühen, die WOLLEN, die
Umgangskultur bereits adaptiert haben. Die ihren Kindern beibringen
wie man sinnvoll Freizeit gestaltet, wo es Bildungsangebote gibt die
man erschließen kann. Wie man HÖREN lernt, hinhören meine ich.
Wie man lesen lernt und nicht nur TV schauen.
Die Sozies haben den Anspruch gehabt dem letzten Müllkutscher das
Abitur zu ermöglichen. Ihn studieren zu lassen. Gleichheit war und ist
ihre Zauberformel. Doch diese Formel enthält den tödlichen Virus der
Entwertung. Die vermittelte Bildung ist wenig wert, man kann Formeln
lesen und weiß wie man sich dreimal umschulen lässt. Erzogen und
wirklich gebildet wurden die Wenigsten. Und so wurden auch die
Vorbilder entwertet.
So bleibt es vorläufig wie es ist. Die Gören
schlagen die Zeit mit Playstation und Unterschichtenfernsehen tot.
Wenn es Türkengören (oder Libanesen, oder, oder) sind, sehen sie
Fernsehen in ihren nationalen Sprache. Dann gehen sie an die frische
Luft. Raus. Aber nicht um sich im Wettkampf zu messen. Nee, sie hängen
in der Dönerbude, dem Videostore, der Rösterei oder dem Callcenter
rum.

Also lese ich meinen zehnjährigen Sohn die
SPIEGEL-Artikel vor. Er, der hier im „tiefsten Schul-Frieden“
heranwächst, wo bereits das Zeigen mit einem Finger auf andere
Menschen verboten ist, wo monatliche Veranstaltungen abgehalten werden
in denen man lernt: „We are no Bullys“, wo es einen „Peaceroom“ gibt,
wo die Schule sofort anruft wenn ein Kind nicht erscheint oder zu spät
kommt, wo der Lehrer ständig den Kontakt mit den Eltern sucht und die
Eltern zig freiwillige Aufgaben in der Schule übernehmen, schaut mich
groß an. Wir reden drüber, lange. Und dann gehen wir an seinen PC
zurück und er beendet seine
neue
Webseite. Begeistert sich an den universellen Fähigkeiten von
seinem neuen Vorbild Leonardo.
Leonardo
da Vinci.
Reduziert auf das Wesentliche bleibt also nur eine Frage: Wie
begeistern wir Kinder für Bildung?
In den Pariser Vororten, Berlin-Kreuzberg, Hoyerswerda etc. ist die
Antwort bereits gegeben: Gar nicht!
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Ausspruch eines Jungen in Berlin-Kreuzberg
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