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Die
falschen Spiele
Der Spieltrieb wohnt
dem Menschen inne. Diese Erkenntnis ist so alt wie die Menschheit
selbst und ich vermute, dass gleich nach Eva’s Neugier in den Apfel,
oder korrekter, die Feige, zu beißen, Adam’s Spieltrieb den Lauf der
Dinge bestimmte. Ob die Idee sich einen Lendenschurz zu basteln nun
von Eva oder Adam ausging ist mir unbekannt, (ich vermute eher Eva,
denn mir, als Adams späteren Urenkel, wäre das zuletzt eingefallen).
Aber immerhin war das noch eine zweckorientierte Handlung, deren
Ergebnis halbwegs brauchbar war. Kaum war den Beiden jedoch der
Aufenthalt im Paradies gekündigt worden und sie bezogen ihre neue
Wohnung Erde, fing Adam auch schon an zu spielen. Oder war es Eva? Wer
auch immer anfing, Spaß muss es gemacht haben, sonst hätten sie nicht
drei, oder mehr Söhne, und noch etliche Töchter gezeugt. Das diese
Spielergebnisse nicht alle überzeugend ausfielen sei doch am Rande
erwähnt. Ob sorgfältigeres Spiel einen Kriminellen wie Kain verhindert
hätte ist nicht überliefert. Und wir wollen diesen Gedanken auch nicht
weiter verfolgen, sonst kommen wir vom Thema ab.
Inzwischen ist der
Spieltrieb auf diesem Gebiet stark zurückgegangen. Jedenfalls in der
westlichen Welt, bzw. der Welt derjenigen, denen die Geschichte aus
der Bibel plausibel erscheint. Das macht sich in niedrigen
Geburtenraten und zusammenbrechenden Rentensystemen bemerkbar. In
unseren Breiten lässt man lieber spielen, eine ganze Industrie, die
Blue-Movie-Branche, schickt monatlich tausende von Mitspielern auf die
Matte und macht spielerisch Milliardenumsätze. Das dieses Spiel den
bezahlten Spielern zur Last wird kann man an den gequälten Mienen
erkennen.
Ganz anders in der
muslimischen Welt. Da wird gespielt was die Matratze so hält. Ob das
allen Mitspielerinnen immer Spaß macht wage ich zu bezweifeln,
vermutlich haben nur die Mehmets und Mohammeds ihre Freude, aber das
Spielergebnis überzeugt: Die Geburtenrate ist um etliches höher, die
Zahl der Mitspieler steigt auch ständig. Auch die Spielkosten sind
gering, jedenfalls sparen Musels Söhne alle Aufwendungen für eine
qualifizierte Mitspielerschulung. Ihre westlichen Kontrahenten sind da
pingeliger. Hier zweigt man Monopoli-Money ab, um seine Kindern
beizubringen wie man Flugzeuge baut, was teurer ist und länger dauert,
als zu lernen wie man sie zerstört.
Aber nicht alle
westlichen Spieler schulen derart zielgerichtet ihre künftigen
Mitspieler. Wir sind inzwischen ebenfalls dabei unsere Spielkosten zu
senken und setzen mehr und mehr auf verblödete Mitspieler. Das wird
eine tödliche Spirale, denn wie bereits oben geschrieben kompensieren
wir die gesellschaftliche Verblödung nicht durch mehr Mitspieler.
Jüngstes Beispiel ist die Einführung der neuen Sony Spielkonsole
PS3.
Während unsere
Großeltern und Eltern noch nach Brot, Milch und Klopapier anstanden,
einige Kulturbeflissene auch mal nach Karten für Karajan oder Callas,
stehen die Mitspieler heute nach Spielkonsolen an. Nicht Stunden. Tage
und Nächte campieren sie auf Matratzen und Gartenstühlen als ob es ums
Überleben ginge. Fassungslos höre ich einen jungen Mann in New York:
„Wenn mein Chef mich sieht, bin ich gefeuert. Aber die PS3 ist es
wert!“ Ein Anderer: „Die PS3, das ist die Zukunft…“
Wert? Zukunft? Was ist
uns unsere Zukunft wert. Einigen sicher noch etwas, aber das Gros, die
Gruppe die zunimmt, nicht durch Geburten, sondern sich vergrößert
durch Verblödung einerseits und Verarmung andrerseits, schert sich den
Teufel um Zukunft. Das fällt ihr um so leichter, als sie ja auf hohem
Niveau verblödet, bei entsprechendem Verzicht kann man auch 600
Dollar/Euro für Sony von der Sozialhilfe abzweigen. So ist für die
Ruhigstellung der Alimentierten gesorgt: Entsinnte Kunstkonflikte
schwappen via Soapopera ins Gehirn und Revolutionen finden mit
mörderischsten Waffen digital auf dem Sofa statt.

Eigentlich gibt’s diese
Gruppe nach sozialdemokratischem Verständnis gar nicht, Unterschichten
kommen im Curriculum nicht vor. Allenfalls in der Geschichte der
Arbeiterbewegung, aber die wollten noch etwas aus sich machen. So
infantilisiert unsere Gesellschaft immer mehr, die Zukunft reicht bis
zum Erreichen des nächsten Spiellevels. Zum Vögeln zu faul, zum Lernen
zu Blöde. Sorgen macht sich nicht mal die staatsbezahlte „Elite“, die
intellektuellen Untersucher, die überflüssigen Politologen und
Migrationsforscher, die also, die sich Sorgen machen würden, würden
wenn sie nicht aus Steuermitteln der letzten Arbeitenden und
Unternehmenden unterhalten. Sorgen machen die sich nur, daß alles
politisch korrekt benannt wird und wir uns dönerfressend ein
Tanztheater anschauen, daß den Hass einiger Mitspieler abbauen soll.
Also stellen wir uns
darauf ein: Wir haben eine Gruppe von Mitspielern, vornehm Migranten
genannt, die ständig „spielerisch“ für neue Mitspieler sorgen, die
ansonsten aber nichts interessiert. Und die dauernd schummelt und
versucht die Spielregeln zu ihren Gunsten zu verändern. Und wir haben
eine andere Gruppe von Playern, die interessiert nur der nächste
Spiellevel in ihrer Konsole. Wenn sie das Ding mal aus der Hand legen
um Fastfood aus dem Kühlschrank zu holen, zappen sie sich noch schnell
durch Big Brother oder ähnliches und schauen anderen Spielern beim
Baggern und Vögeln zu.
Die Gruppe der Spieler,
die den Ehrgeiz hat die Parkstraße zu kaufen und das Kapital zu
erhöhen, wir immer kleiner |
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