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Weiße Jungs bringen's nicht!
In den USA haben
sie einen Steuersünder ertappt. So weit so schlecht, dass passiert
alle Tage. In diesem Fall war er prominent, seine Name Wesley
Snipes. Ich kenne ihn nicht mal oder seine Filme: "Demolition
Man", "Jungle Fever" und "Weiße Jungs bringen's nicht"
Aber als
Sympathisant aller Steuerhinterzieher lese ich mit Aufmerksamkeit
die Aussage des Staatsanwaltes
Paul Perez. Er
betonte, „dass Steuerbetrug kein Kavaliersdelikt sei. Wer das
Finanzamt "durch Täuschung, Trickserei und Betrug" um rechtmäßige
Einnahmen bringe, untergrabe die Arbeit der Regierung in wichtigen
Bereichen wie "Verteidigung, Krieg gegen den Terror,
Gesundheitsvorsorge und Bildung". (Quelle
SPIEGEL)
Womit wir
beim Thema wären. Angesichts der voll entbrannten
Unterschichtendebatte fällt den Offiziellen, besonders den
SPD-Pfeifen in Deutschland nichts anderes ein als „die
Reichen“ ins Visier zu nehmen. Womit sich Generalsekretär
Hubertus Heil einmal mehr als Lügner wider besseres
Wissen, als Blender und als Scharlatan profiliert.
Also als Vollpfeife. Denn er weiß genau, und nur ganz Dumme werden
sich blenden lassen, dass „die Reichen“ also Michael
Schumacher und Kollegen aus Sport, Spiel und Wirtschaft, wenn sie
nicht bereits ohnehin im Ausland ansässig sind, so wenig zur
Wandlung des „Prekariats“ beitragen können, wie Herr Heil
selbst. Es ist eben so kurz gedacht, wie der Verstand von Herrn
Heil lang ist, wenn man das Heil in immer neuen Steuererhöhungen
sucht. Denn „Die Reichen“ sind letztlich immer der
Mittelstand, also die, die gerade noch nicht in das
„Prekariat“ abgerutscht sind. Dieser weitere, fantasielose Angriff
auf den (noch) motivierten Besserverdiener, der beileibe kein
„Reicher“ ist, wird zu mehr Verweigerung, Abwanderung und Frust
führen. Und zur Steuerhinterziehung. Und das ist gut so.
Denn der Entzug von Handlungsmasse (Geld) ist das Einzige was die
Regierenden tatsächlich trifft und in die Puschen bringt.
Nein,
Steuerhinterziehung sollte kein Kavaliersdelikt sein. Das wäre
lapidar, sähe nach Sport aus und nach einem Lapsus ansonsten
honoriger Kavaliere. Steuerhinterziehung muss mehr sein.
Steuerhinterziehung muss der bewusst eingesetzte Widerstand
gegen ein über Jahrzehnte deformiertes, von den keynesianisch
geprägten 68igern neu etabliertes Rechtsbewusstsein sein, welches
die Enteignung von Erarbeitetem und den Ersparnissen gerade der
fleißigen und um Wohlstand bemühten Erwerbstätigen der
Bevölkerung erlaubt. Steuerhinterziehung ist deshalb von hoher
moralischer Qualität, anders als die etablierte „öffentliche
Moral“ uns glauben machen will, weil sie die Enteignung ausbremst,
die Umverteilung verhindert, und den Menschen das Recht auf ihr
Eigentum belässt.

Die Lümmel
von der Regierungsbank, (Blüm „die Rente ist sicher“) haben über
Jahrzehnte die Frechheit besessen ihren Wählern unverfroren ins
Antlitz zu lügen. Während dessen haben sie die Goldreserven
und den Grundgegenwert verscherbelt und sich ihre Pensionen
und Pfründen gesichert. Sie alle wissen um die Schwäche der
Währung, den Kaufkraftverlust, den brutalen Verlust der
erarbeiteten Wohlstandsmasse. Sie haben sich Großbanken ins Bett
gezogen und Großunternehmen durch Staatsaufträge gefügig gemacht.
Mit jedem Tag der ins Land geht drucken sie mehr wertloses
Papiergeld, begehen sie ein Verbrechen an der arbeitenden
Bevölkerung und verkaufen
das der Soapopera geschädigten Masse als "Mühe ums Gemeinwohl".
Wenn ich das schon höre…und denken dabei zunächst ausschließlich
an ihr eigenes Wohl.
Ja, der
amerikanische Staatsanwalt bringt es auf den Punkt:
Steuerhinterziehung untergräbt die „Arbeit“ der Regierung. Und das
ist die einzige Möglichkeit sich effektiv zu wehren, denn das
gegenwärtige Umverteilungs- und Enteignungssystem ist nur darauf
ausgelegt Menschen in neue Abhängigkeiten zu bringen und
sich neue Wählerschichten zu verschaffen.
Es werden
also nicht die „Die Reichen“ geschröpft, sondern Sie und Sie und
Sie da drüben. Würden Sie sich nicht gegen jeden Raubritter
zur Wehr setzen?
Warum wehren Sie sich dann nicht gegen Ihre Enteignung?
So wie es
jetzt läuft werden noch mehr Motivierte Deutschland verlassen. Und
für die, die bleiben, bleibt die Frage, ob sie sich nicht als
Clochards unter die nächste Brücke legen sollen. Da gehören sie
dann zum Prekariat. Mit dem Bewusstsein diese Entscheidung noch
selbst getroffen zu haben, und nicht von Gangstern wie
Müntefering, Lafontaine, Heil, Beck, Steinbrück, na und wie
sie alle heißen, via Enteignung dorthin verbracht worden zu sein.
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