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Prognosis
Menschen nehmen Politik als etwas nebulöses wahr. Alltagsprobleme halten sie gefangen. Arbeitsplatz und Eheprobleme, Kinder und Schnäppchenhast. Einige Blogger leben „politisch bewusst“ und sind Suchende. Einige intensive Zeitungsleser auch, obwohl Zeitungslesen nicht wirklich bildet. Und
einige meiner Mitmenschen beobachten Politik beruflich.
Das Gros interessiert sich nicht die Bohne. Und die Zukunft reicht bis zum nächsten Ersten. Man könnte zynisch sein und sagen: „Sie haben es nicht besser verdient“ oder „Desinteresse schütz vor Strafe nicht“ oder „Wer zu spät kommt, den bestraft die Zukunft“.
Zweimal im Jahr waschen wir alle Gardinen. (Öfter ist hier nicht nötig und außerdem sind wir Nichtraucher…)Und zweimal im Jahr versuche ich eine persönliche Zukunftsprognose. Vor Sylvester und vorm Urlaub. Meistens lag ich bisher richtig, ganz selten falsch. Aber ich halte das für notwendig, schließlich macht man ja auch ab und
zu einen Kassensturz.
Vorbereitung
Aus Neugier frage ich einige Nachbarn, sage aber nicht wofür ich es verwende. „Was denkst Du über die nächste Zukunft?“
1. Nachbar. „Hääh?“
2. Nachbar: „Well….“
3. Nachbar: „Sieht düster aus, oder?“
4. Nachbar: „I am not so in politics…“
5. Nachbar: „Keine Ahnung!“
6. Nachbar: „Die Amis spinnen…“
7. Nachbar: „Der Iraner da, der spinnt… wie heißt der doch gleich…“
8. Nachbar: „ Die bauen nur Scheiße….“ (in der Politik)
9. Nachbar: „ Weißt Du Robin, Du machst Dir einfach zu viel Gedanken. Pause. Im Superstore gibt’s Gartenschläuche, jetzt die Hälfte billiger…“
10. Nachbar: „Ich will in nächster Zukunft meine Terrasse erneuern!“
Angesicht dieser entwaffnenden Antworten erscheint mir weiteres Nachfragen sinnlos und ich kehre an
meine Tastatur zurück. Und stelle mir die Frage selbst: Wie sieht unsere Zukunft kurz- mittel- und langfristig aus?
Berlin Ein Beispiel, weil meine Geburtsstadt
Berlin wird sich negativ verändern. Die einstmals saubere und ansprechende Stadt, reich an kulturellen Angeboten, wird dramatisch verlieren. Was sind die Gründe? In wenigen Jahren werden moslemische Zuwanderer über die Hälfte der jungen Bevölkerung ausmachen. Mit der
Geburtenfreudigkeit dieser Neubürger können deutsche Berliner nicht mithalten. Die Migranten werden nicht die soziale Aufgeschlossenheit und Erziehung haben das Stadtbild zu pflegen und weiter zu entwickeln. Auch die aufwendigen Museen, Theater, Kinos und Opernhäuser brauchen für eine ohnehin nicht interessierte Bevölkerungsmehrheit
finanziert und vorgehalten werden. Kulturell also wird Berlin absteigen. Die uns von linksliberalen Gutmenschen eingeredete multikulturelle Vielfalt wird in der Realität aus einigen Straßenfesten und Döner- und Falafelbuden bestehen.
Auch wirtschaftlich wird Berlin vom Niedergang gezeichnet sein. Eine jetzt schon abnehmende Gruppe gut ausgebildeter Spezialisten und erfolgreicher Mittelständler wird Berlin verlassen.
Die große Menge der schlecht deutsch sprechenden und an guter Ausbildung uninteressierten Einwanderer wird, aus Arbeitsplatzmangel, überwiegend alimentiert werden müssen. Auch in Lehre und Forschung wird Berlin deutlich nachlassen. Die verbleibenden gut ausgebildeten Arbeitnehmer und Selbstständigen werden sich in gesicherte Sonderzonen in
Dahlem, Wannsee und Frohnau zurückziehen oder in die Vororte ausfransen. 
Bei den Parteien gewinnen linke und rote Parteien. Einerseits weil sie in dem Migranten große Wählerpotenziale sehen und ihnen gutmenschlich zum Munde reden. Andererseits wird es eine Radikalisierung am rechten Rand geben. In den klassischen Unruhebezirken Kreuzberg, Neukölln, Wedding wird es zu
Verhältnissen kommen wie in den Pariser Vororten. Konzeptionslose politische Opportunisten werden weiterhin die politisch regierende Klasse stellen.
Der Tourismus wird dramatisch einbrechen. Diese Prognose kann in leicht abgewandelter Form auch für andere deutsche Großstädte gelten. Deutschland
Ein Beispiel, weil mein Heimatland Deutschlands Entwicklung ist von der europäischen nicht mehr zu trennen. Deutschland ist längst im Sozialismus angekommen. Alle
Primärtugenden wie Leistungswille, Sparsamkeit und Fleiß wurden unterlaufen und außer Kraft gesetzt. Ein Land der Neider, Umverteiler und Alimentenempfänger. Der erzieherische Spargedanke wurde ebenfalls durch Enteignung und Entwertung sinnlos. Die Zinsen kompensieren schon seit langem nicht mehr den inflationären Wertverlust. Bereits versteuertes
Einkommen, das zur Alterssicherung angespart wird, wird erneut versteuert. Das ist ein weiterer Akt staatlicher Enteignung.
Es bleibt also festzustellen, daß meine Kinder, so sie in Deutschland aufwachsen würden, und wenn wir sie zu Nichtunterstützungsempfängern erziehen oder zumindest ihre Ausbildung dafür zahlen wollen, zwei Möglichkeiten haben in die Zukunft zu blicken: Die erste Möglichkeit und bequemere wäre ebenfalls zu unnützen Mitgliedern einer
„Expertengruppe“, eines aufgeblähten Bürokratenapparates oder einer korrumpierten NGO zu stoßen. Oder in die Politik zu gehen. In diesem Falle würden sie hilflos wie Babys sein, sollte das überschuldete und auf Pump lebende System demnächst zusammenbrechen.
Und es wird!!!
Oder aber, zweitens, wir erziehen unsere Kinder unabhängig von staatlichen Vorgaben und bilden sie entsprechend aus, fähig zu sein, sich in einem Leistungswettbewerb zu behaupten, flexibel, entscheidungsstark und unkonventionell auf ungewöhnliches zu reagieren und tatsächlich Leistung zu erbringen und Vermögen zu erwirtschaften. Nur dann kann eigentlich das enteignende und
egalisierende DDR-Light-Deutschland nicht mehr der Lebensmittelpunkt sein. Und Europa auch nicht.

Wie soll ich meinen Kindern erklären, daß arbeiten und sparen sinnvoll ist? Mache ich auch nicht. Ich werde versuchen ihnen den Wert der Arbeit an sich zu vermitteln. Aber ich bringe ihnen auch jetzt schon bei, wie man erfolgreich Steuern hinterzieht und konspirativ mit einer Demokratur umgeht, die eben alle Primärtugenden
ächtet.
Es gibt Schweizer Kantone wo man, je mehr Einkommen man hat, desto weniger Steuern zahlen muß. Das ist meines Erachtens der einzig sinnvolle Weg um Menschen zu Leistung zu motivieren. Steuereinnahmen zur Umverteilung zu verwenden und immer neue in Abhängigkeit gebrachte Gruppen zu alimentieren ist der Motivationskiller. Nicht umsonst verlassen (zu Recht)
jährlich 150 000 Menschen Deutschland und gehen in Gegenden wo man ihnen ihr Erarbeitetes nicht neidet. Ich kann nur jedem Empfehlen diesen Schritt zu tun, bevor eine egalisierende EUDSR die Ausfuhr von Vermögenswerten untersagt.
Es ist nachgerade zu verantwortlich seiner Familie gegenüber gehandelt, wenn man rechtzeitig die Früchte seiner Arbeit sichert und staatlich kleptokrates Handeln unterläuft. Die Generation unserer Eltern hat 40 Jahre gebraucht einen akzeptablen Staat aufzubauen. DEN freiheitlichen Staat, wenn man zurückschaut.
Die Generation ihrer Kinder, also unsere Generation, zerstört das alles in wenigen Jahren. Die Generation der Enkelkinder wird nichts mehr davon haben.
Europa Weil ich auf diesem Kontinent aufgewachsen bin
Europa gebe ich langfristig keine Zukunft. Es ist nicht der wirkliche Wille der Völker. Die große Anzahl hinzukommender Migranten, schon heute gibt es in Europa über 20 Millionen Moslems, wird ebenfalls kein Interesse an einer europäischen Union haben. Die Menschen spüren, daß dieses Europa nicht wirklich demokratisch verfasst ist. Die Ferne der
Brüsseler Politik und die, gegen den erklärten Willen der Menschen erfolgenden, Ausgaben ihres erarbeiteten Einkommens werden eher zu einer Europaaggression führen. Die Bürger fühlen sich einem egalisierenden Normierungsapparat ausgeliefert. Tatsächlich dienen die meisten Entscheidungen, Erlasse und Verordnungen nicht einem wirklichen messbaren
Fortschritt, sondern dienen nur dazu Heere von alimentieren Verwaltern, Bürokraten und weggelobten, und nach „Europa“ abgeschobenen Politikern durchzufüttern und ihre Selbstbeschäftigung zu finanzieren. Diese Klasse fehleingesetzter Verordnungsmasturbanten wird noch einige Jahre die europäische Bevölkerung an der Nase herumführen. Dann werden die Europäer merken, dass sie in einer EUDSR angekommen sind und sich die Vermehrung der Volksdeputierten
proportional zur Verminderung der Bürger- und Freiheitsrechte verhält. Hoffen wir, daß das Aufwachen nicht 70 Jahre dauert.
USA Weil diesem Land meine Liebe gehört
Amerika wird kollabieren. Nicht mittel- oder langfristig. Nein. In nächster Zeit. Die verhängnisvolle Politik der Abkoppelung des Dollars von der Golddeckung, die Kreditierung des chinesischen Wachstumsmarktes, die Housingbubble und dramatische Verschuldung des amerikanischen Bürgers, der wirtschaftliche
Ausverkauf der USA und die dramatischen Verteidigungslasten werden zu einem Zusammenbruch der amerikanischen Volkswirtschaft führen. Da Amerika seine Fähigkeit selber zu produzieren längst aufgegeben hat und nur noch als Konsument in Erscheinung tritt muss mühsamst eine Re-Industrialisierung einsetzen. Die europäischen Banken und
Zentralbanken werden, weil auch sie die Bindung des Euro an die Golddeckung aufgegeben haben, nicht in der Lage sein nennenswerte Stützungskäufe zu tätigen. Der Strudel des kollabierenden Dollar, der
amerikanischen Wirtschaft, die überheizte und dann ihrer Absatzmärkte beraubte
chinesische Wirtschaft, werden zu einer wirtschaftlichen Weltkatastrophe ersten Ranges ausufern. Die politischen Verwerfungen dieses Zusammenbruchs sind heute noch gar nicht absehbar. Dagegen wird das Chaos nach dem 2. Weltkrieg wie ein Spaziergang aussehen.
Der Konflikt mit dem Iran kommt hinzu. Es war eine amerikanische Fehleinschätzung den Irren am Tigris für gefährlicher zu halten als die Irren in Teheran. Eine falsche Prioritätensetzung die den Iran zu einem gefährlichen und unbeherrschbaren Gegner werden lässt und der die Welt und die Generation unserer heranwachsenden Kinder in Atem halten
wird. Amerika wird es nicht wagen den Iran anzugreifen. Auch deshalb, weil die amerikanischen Bürger kriegsmüde sind.
Fazit
Ich glaube nicht, daß die Menschen aus diesen Fehlern lernen, so wenig wie sie aus den bisher gemachten Fehlern gelernt und die richtigen Schlüsse gezogen haben. Diejenigen, die dem Keynesianismus anhängen und von ihm profitieren, und das sind inzwischen Heerscharen, werden sofort neue sozialistische und damit ferne Träume an die Wand malen und
den, ihrer Entscheidungsfähigkeit entwöhnten und beraubten, Menschen neue Heilsversprechen machen. Die Freiheit der Märkte, ein von staatlicher Einflussnahme freies und prosperierendes Wirtschaften, wird auch danach nur eingeschränkt möglich sein. Ich halte die Fähigkeit der Menschen, den Wert der Freiheit wirklich zu erkennen und frei von
(falscher) Beeinflussung autonom zu handeln, für sehr begrenzt.
Von Natur aus bin ich Optimist. Deshalb sehe ich auch die Chance sich auf „klassische Tugenden“, wie Fleiß, Sparsamkeit, das Erkennen von Oberflächlichkeit, alles Werte die geächtet wurden, zurück zu besinnen.
Wer seine Vermögenswerte geschickt diversifiziert hat und nicht nur Fiat Money hortet wird auch sich und seiner Familie, sicherlich unter erschwerten Bedingungen und unter erheblichen Konsumverzicht, eine lebenswerte Zukunft neu gestalten können.
So und jetzt muß ich meine Koffer packen! |
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