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Robin Renitent,   02. Mai  2006

   

mail 

We seem to have overcome

Soviet fascism, though the heirs

of Nazi-fascism live; but the biggest threat

to freedom lies

in Islamic fascism.

 

  Freedom is not

self-evident. 

 

We are at war – and we have to defend ourselves. 

 For the sake of

our children.

 

   
 

Dummköpfe 2

Heute: Deutsche Gewerkschaftler

Wie wir also im vorigen Beitrag festgestellt haben fehlt uns das Erfahrungsvererbungs-Gen. Dieser konstruktive Mangel ist bei den Menschen natürlich unterschiedlich ausgeprägt. Eines aber kann man feststellen, mit Bildung ist das Fehlen dieses Gens nicht zu kompensieren. Und mit Charakter auch nicht. Während in Südamerika die Menschen zwei oder drei neuen/alten Heilsbringern, nämlich Hugo Chavez und Evo Morales, sowie unserem senilen Freund Castro, alle total Erfahrungsresistent, auf den Leim gehen, versuchen bei uns Gewerkschaftler die ewig gleiche Melodie zu dudeln.

Nun könnte man meinen, da bei uns die Gewerkschaftsbosse vermutlich besser ausgebildet sind, aber auch die, ihren Bossen den aufwendigen Lebensstil finanzierenden Mitglieder, würde man zu praktikableren Einsichten kommen. Nein dem ist nicht so. Auch hier sind alle erfahrungsresistent und huldigend den hohlen Phrasen. Was heißt denn bitte:

„Die Würde des Menschen ist unser Maß“?

Diese neue Floskel, konsumierbar wie ein Werbespruch: „Die Zähne nach Blendax sind weiß“ oder „Mit Tampax sind Sie sicher“ vermittelt eine ähnlichen inhaltslehre Botschaft. So wahr. Und doch so unwahr. Denn würde den Lügnern auf den Tribünen wirklich an der Würde der Menschen liegen, und nicht an der Stabilisierung ihrer Macht und Pfründe müssten sie den Menschen „dort draußen im Lande“ (auch so eine abgedroschene Floskel) etwas anderes sagen als:

 

"Im Grundgesetz Artikel 1 heißt es: “Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ „Die Würde des Menschen respektieren, heißt in erster Linie: menschenwürdige Arbeit und eine Politik, die sich dafür einsetzt.“ (Rede Ursula Engelen-Kefer)

 

Das sind Worte an denen sich vor allem der Redner selbst entzücken und aufgeilen kann. Wenn da einige oder einige zehntausend Dummköpfe klatschen hat man es wieder geschafft. Der Eitelkeit wurde gefrönt und man hat ein Jahr Ruhe. Bis zum nächsten 1. Mai.

Dabei ist unübersehbar für jeden sehenden und denkenden Menschen, daß gerade Funktionäre wie Ursula Engelen-Kefer den Menschen ihre Würde genommen haben und dazu beigetragen haben sie in die Würdelosigkeit zu führen. Würde ist ja nichts was die Gewerkschaften verleihen, herbeizwingen können. Würde ist nicht das was Gewerkschaftsfunktionäre herbeireden.

Menschen mit Würde nehmen ihr Schicksal in die Hand. Menschen, deren Würde man achtet, belügt man nicht mit Sprüchen wie:
„Ich empfehle Politik und Wirtschaft mehr Ehrlichkeit.“. Das sind Ablenkungsmanöver von der eigenen Unehrlichkeit. Das Gefühl für Würde, der Respekt vor sich selbst, stellt sich dann ein, wenn man sein Leben gestaltet und selbst organisiert.

Da sind Klassenkampfparolen nicht hilfreich. Wenn man den Menschen von der Vorstellung befreit, daß sich Leistung lohnt und Unternehmer Gegner sind, darf man sich nicht wundern wenn Apathie und Erwartungshaltung die Folge sind. Der Stolz auf eigene Leistung ist ja nicht nur dem Unternehmer zu eigen, sondern auch seinem letzten Mitarbeiter, sofern ja sofern er denn das Gefühl hat durch eigenes Engagement im gleichen Boot zu sitzen und am gleichen Strang zu ziehen.

Schauen wir uns mal die Dumpfsprüche des DGB-Vorsitzenden Sommer an.
„in vielen Unternehmen in unserem Land sind die Sitten rau.“ Wäre er ehrlich hätte er gesagt:

 

"Vielen Unternehmen in unserem Land sind die Sitten zu rau.“

 

Ja und deshalb weichen sie, zurecht, aus, dahin wo es weniger "rau" ist. Zu diesem rauen Klima haben die Gewerkschaften ja ganz erheblich beigetragen. Welcher Unternehmensberater kann den einem leistungs- und unternehmenswilligen Investor Deutschland noch als Standort empfehlen? Der Bildungsvorteil schrumpft ständig, die Qualität der Schulen und Hochschulen sinkt. Besser situierte Eltern lassen ihre Kinder längst im Ausland studieren. Der Infrastrukturvorteil reduziert sich, wenn man die Kosten für technische Aufwendungen und bürokratische Gängelung gegenrechnet. Wer ist motiviert in einem Land zu verweilen, seine Kinder zu erziehen, zu investieren, Arbeitsplätze zu schaffen, und eine Zugehörigkeitsgefühl mit sozialer Verantwortung zu entwickeln wenn er sich als Heuschrecke, Ausbeuter und Blutsauger diffamiert sieht. Wo Leistung so negiert wird, wo per Umverteilung zwei Drittel des Volkes durchgefüttert werden und am Tropf hängen, und nur noch ein Drittel die Finanzmasse erwirtschaftet, die die Umverteilung erst ermöglicht, ist Gründungs- und Entwicklungsinitiative nicht zu erwarten.

Das der viel geschmähte Kapitalismus, wenn es denn überhaupt einer wäre, erst die Mittel bereit stellt um Sozialprogramme zu verwirklichen wurde wieder wohlweislich verschwiegen.

Dieser Mann (Sommer) ist doch ein Spinner:
„Richtig wäre es, Schluss zu machen mit der Abkassierer-Mentalität von Leistungserbringern. Außerdem müssen höhere Einkommen und Kapitalerträge an der Finanzierung eines solidarischen Gesundheitssystems endlich beteiligt werden.“ Richtig wäre das Gegenteil. Und er sagt: "Die so genannte Reichensteuer ist nur gerecht."

Mit solchen markigen Sprüchen treibt man auch die letzten Menschen mit Initiative, die letzten Steuerzahler und Unternehmenden aus dem Lande. Ich empfehle Herrn Sommer mal die Auswanderungsstatistiken zu studieren und seinen Mitgliedern vorzulesen. Das wäre die Ehrlichkeit die er anmahnt. Das da nicht die Dümmsten und Ärmsten auswandern ist auch klar, die würden von den Aufnahmeländern gar nicht erst hereingelassen. Aber zu solcher Einsicht kann sich Sommer nicht durchringen, in einem Land, daß sich vehement weigert Fragebögen für Einwanderungswillige zu verfassen und statt Sozialkrücken begehrenswerten Bräuten den Zutritt zu verschaffen.

Die Gewerkschaften und ihre verlogenen Vertreter haben eben immer noch nicht begriffen: Eine Kuh, die man melken will schlachtet man nicht. Ein Praktikum auf dem Lande wäre deshalb allen zu empfehlen.

Hätten Kampftussies wie Engelen-Kefer mal die Früchte eigenen unternehmerischen Handels genossen und nicht von Mitgliedsbeiträgen gelebt, würde sich möglichweise der Begriff Würde auch für sie mit Inhalt füllen. Oder auch nicht, denn das entscheidende Gen, Erfahrungen aufzugreifen, fehlt eben.

 

 
   

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