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Aus aktuellem Anlass (PC)
Ich habe einen sehr lieben und kompetenten Bloggerkollegen, der sagt (Zitat):
„Meine Intention ist Denkanstöße zu geben und zu informieren. Ich habe das Teil (seinen Blog) übrigens nicht umsonst "abseits vom Mainstream" genannt. Abgesehen davon, dass ich Meinungen zum Besten gebe, die nicht im Mainstream liegen: Warum soll ich durchkauen, was andere auch haben?“
Damit hat er zweifelsohne Recht. Warum das aufgreifen, was auf anderen Blogs bereits erschöpfend und aus allen Perspektiven behandelt wurde. Auch ich/wir bemühen uns neue Themen zu finden oder Dinge aufzugreifen die von anderen so nicht oder gar nicht behandelt wurden. Außerdem ist es unser Anliegen natürlich Vielfalt zu bieten. So sehr ich
einige Blogs schätze, die sich (fast) ausschließlich dem Kampf gegen die freiheitsfeindlichen Auswirkungen einer islamo-faschistischen Ideologie verschrieben haben, oder versuchen die Positionen Israels ins
rechte Licht zu rücken, dem Antiamerikanismus entgegenzuwirken oder marktwirtschaftliche Überlegungen anzustellen, die
Fußball und Politik in kluger und überzeugender Weise kommentieren oder eine mainstreamresistente Sicht auf Umweltprobleme vermitteln, wir wollen doch noch, entsprechend unserer erklärten Absicht, etwas mehr. Wir wollen alles aufgreifen
was das Leben einer radikal-libertär orientierten und praktizierenden Familie ausmacht, was sie bewegt und was sie betrifft.
Dabei kann es durchaus zu Überschneidungen kommen und plötzlich finden wir uns im Themengleichklang mit Blogs, die ein bestimmtes Thema bereits ventiliert haben. Warum auch nicht? Schließlich ist es oft das, was uns und unsere und die Zukunft unserer Kinder betrifft. Und das stellen wir dann so dar, wie wir es sehen. Dabei ist es uns völlig
schnurz ob das a.) gegen gängige libertäre „Lehrmeinungen“, b.) gegen christliche Auffassungen, c.) gegen islamische Dogmen, d.) gegen irgendwelche
Urteile des Hamburger Landgerichts oder gegen Himmel oder Hölle verstößt. Ja, uns ist, und unsere befreundeten Bloggerkollegen mögen uns verzeihen, wenn es gegen ihre internetveröffentlichten Auffassungen geht, sogar wurscht, wenn sie in bestimmten Dingen eine diametral entgegengesetzte
Meinung haben. Soweit, daß wir deshalb zu Gefälligkeitsschreibern würden, geht unsere Liebe nämlich nicht. Was der rechte Pöbel, der linke 68iger linksliberale Gutmensch, der Lohnschreiber aus der Mainstreamredaktion
absondert ist uns nun bewusst völlig sch…egal. Im Gegenteil. Die sind unsere erklärten Gegner und korrupte, opportunistische Politiker, durchgeknallte, aber hochgejubelte Schriftsteller und verlogene
Wissenschaftler auch.
Wäre das nicht so, könnten wir nämlich die Zeit, die wir am PC verbringen, sinnvoller nutzen. Wir könnten mit unseren Kindern spazieren gehen, basteln oder Lieder singen, Laub harken, Fenster putzen, Liebe machen oder, und das nicht zu knapp, die Meinung vernünftiger Leute lesen. Wenn wir uns also,
ohne uns zu Sklaven unseres Blogs zu machen, dennoch seiner Pflege und Fortsetzungen widmen, dann deshalb, weil wir, neben der Tatsache das er auch eine Art Tagebucharchiv ist, inzwischen auf eine Gemeinschaft treuer Leser schauen können, die uns stützt, durchaus
auch kritisiert, aber doch in vielen Dingen unsere Weltsicht teilt. Bei ihnen möchten wir uns einmal, und weil uns gerade danach zumute ist, ausdrücklich bedanken. Wer sich nicht äußert, kann keine Zustimmung und keinen Widerspruch erfahren. Man kann auch mal daneben liegen. Aber es gibt eine Grundhaltung, die, und da komme ich wieder
auf unsere Kinder, ihnen vorbildhaft vorgelebt werden muss: Freiheit kennt keine Kompromisse, ist nicht verhandelbar. Das Bewusstsein dafür zu schärfen ist offensichtlich nicht sehr populär. Unsere, und die Gehirne unserer Kinder werden denn ja auch elektronisch vermüllt. Der Widerstand gegen TV und akustische Dauerberieselung
erschlafft, durch Gewohnheit, schon frühzeitig. Eine Erziehung zur Distanz, zum kritischen Hinterfragen findet nur in den seltensten Fällen statt. Das, was „Common Sense“ ist wird aufgesogen, wer da opponiert, findet sich schnell in einer Außenseiterposition. Gerade Kinder haben noch nicht das Selbstbewusstsein da entgegenhalten zu können.
Und wenn wir in einem okkupierten Eurabien, fremdbestimmt in einer bereits vorhandenen und im weiteren Ausbau befindlichen EUDSSR, versuchen diese Freiheiten zu verteidigen, und uns in die Reihe derer stellen, die gleich oder wenigstens ähnlich denken und, was schon seltener ist, auch konsequent
handeln, dann können uns freiheitsbeschneidende Urteile, linke oder rechte Dreckschleudern, dhimmihafte Sesselpuper, verweichlichte und einäugige Menschenrechtsbeauftragte und egalisierende Bürokraten nur als das
kleine Übel vorkommen und insofern konsequent vernachlässigt werden.
Eine Erziehung zu Freiheit kann sich nicht durch Verordnungen aufhalten lassen. Nicht durch Mainstream und Dhimmitum. Eine Erziehung zur Freiheit kann nur konsequent sein. Denn es gibt sowenig ein bisschen Freiheit, wie es ein bisschen Schwangerschaft gibt. Die Entscheidung für die Freiheit muss eindeutig und gewollt sein.
Wir haben die Freiheit diesen Blog so zu gestalten wie es uns gefällt! Mit dem Vokabular was uns gefällt. Offizielle Wortwendungen der Political Correctness interessieren uns nicht die Bohne! |
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