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"Wir sind zwei Nationen die einander brauchen“, sagt Sheikha Lubna Al Qasimi, Wirtschaftsministerin von Dubai. Und sie sagt auch: „Wir sind langjährige Verbündete der Vereinigten Staaten.“
Starke Worte, die von Pragmatismus und Vernunft künden. „This is global trade“,
sagt sie noch und, in der Tat, jeder Free-Market Freund kommt bei dem Interview mir ihr auf seine Kosten. Die, die Handel treiben bekämpfen sich nicht. Sie pflegen einen versöhnlichen Umgang. 10 000 Arbeitsplätze in Amerika, pro investierte Milliarde können auch den Amerikanern nicht unwichtig oder gleichgültig sein. Deshalb halte ich
die Besorgnis, daß mit dem Ankauf von Hafeneinrichtungen amerikanische Sicherheitsinteressen gefährdet sind, auch für überzogen. Die Amerikaner behalten ja „die Fäden“ in der Hand.
Wer sich für Wirtschaft und starke Frauen interessiert sollte das ganze Interview lesen.
Bedauerlich nur, daß dieser friedliche wirtschaftliche Pragmatismus nicht die anderen Länder dieser Region erreicht. Und da religiös-fanatisierte Bettlakenmuftis an Wirtschaftsfragen eh kein Interesse haben, wird Dubai eine Ausnahme bleiben. Hoffen wir nur, daß hier die Fäden in der Hand von Menschen wie Sheikha Lubna Al Qasimi
verbleiben, denn: "Sheikha Lubna is the perfect weapon to counter the negativism
generated by the Dubai Ports fiasco for several reasons. She is intelligent, sharp and charming - proof that not all the people from Dubai are in cahoots with Osama Bin Laden, as some people in Washington would like us to believe. Her command of the English language is impeccable, and she could easily pass for an American. She earned her
Bachelor in Science from California State University at Chico, and an Executive MBA from the American University of Sharjah."
Die Aussage die mir als Libertärem natürlich wieder am meisten gefällt kommt aber ganz am Ende: "We're merchants at heart!“ Na also, was kann da schiefgehen?
Middle East Times |
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