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Leon de Winter: Ein Kämpfer! Neulich habe ich mal geschrieben, daß meine Liste der aufrechten Frauen unserer Zeit länger ist als die Liste der
Männer mit Rückrat. Tatsächlich ist es so, daß ich, vielleicht weil ich einen sehr aufrechten Vater hatte, immer glaube zunächst nach Männern suchen zu müssen. Die letzten Jahre haben mich eines Besseren belehrt. Frauen sind heute oft die Wegweiser zum Licht. Und ich habe ja auch schon
einige aufgezählt: Oriana Fallaci und Ayaan Hirsi Ali.
Schon vor einiger Zeit wurde ich auf eine andere Frau aufmerksam die mir wirklich Respekt abnötigt und die man sich merken sollte:
Dr. Wafaa Sultan,
(Video) eine arabisch-amerikanischen Psychologin die den islamischen Hardlinern mit einem kämpferischen Mut entgegentritt der einfach unglaublich ist. Dabei sind ihre Argumente so umwerfend wie wahr:
“The Jews have come from the tragedy (of the Holocaust), and forced the world to respect them, with their knowledge, not with their terror, with their work, not their crying and yelling. Humanity owes most of the discoveries and science of the 19th and 20th centuries to Jewish scientists. 15
million people, scattered throughout the world, united and won their rights through work and knowledge. We have not seen a single Jew blow himself up in a German restaurant. We have not seen a single Jew destroy a church. We have not seen a single Jew protest by killing people. The Muslims have turned three Buddha statues into
rubble. We have not seen a single Buddhist burn down a Mosque, kill a Muslim, or burn down an embassy. Only the Muslims defend their beliefs by burning down churches, killing people, and destroying embassies. This path will not yield any results. The Muslims must ask themselves what they can do for humankind, before they demand that
humankind respect them.”
Angesichts all dieser Frauen die uns vormachen wie man kämpferisch und aufrecht bleibt überkam mich schon eine gewisse Traurigkeit, daß das männliche Geschlecht so abfällt. Aber es ist nicht wahr: Wir haben auch Männer die beeindrucken können in ihrem Einstehen für Freiheit und die wahrhaft kämpfen können. Heute hat, wie gemeldet,
Leon den Winter die Buber-Rosenzweig-Medaille erhalten. Die Buber-Rosenzweig-Medaille wird seit 1968 jährlich in Erinnerung an die jüdischen Philosophen und Pädagogen Martin
Buber (1878-1965) und Franz Rosenzweig (1886-1929) verliehen. Die undotierte Auszeichnung wird vom deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit an Persönlichkeiten, Initiativen oder Einrichtungen vergeben, die sich um Verständigung und christlich-jüdische Zusammenarbeit verdient gemacht
haben. Vorher erhielt die Auszeichnung z.B. Daniel Barenboim (2004) und Leah Rabin (1998) aber auch, mir völlig unverständlich, Joschka Fischer (2003). Es ist also mit diesen Auszeichnungen wie auch mit dem Nobelpreis, ich denke voller Entsetzen an den
diesjährigen Preisträger, so sehr man sich mit vielen Preisträgern freut, ist sie dennoch keine Garantie dafür das immer nur sehr gradlinige Menschen ausgezeichnet werden. Leon de Winter hat sie aber in
jedem Fall verdient und auch sein Freund, der von mir ebenfalls sehr geschätzte Henryk M. Broder sagt denn auch in seiner Laudatio über de Winter:

„Ich wüsste niemand, der den Preis eher verdient hätte. Du bist, ich meine es ernst, eines der großen Talente unserer Zeit: Schriftsteller, Reporter, Analytiker und – verzeih das abgegriffene Wort: ein Kämpfer. Diejenigen, die es mit dir aufnehmen könnten, kann man an den Fingern einer Hand aufzählen:
Alain Finkielkraut, Mark Steyn, Alan Dershowitz, Oriana Fallaci und natürlich die großartige, wunderbare und einzigartige Ayaan Hirsi Ali.
Ihr alle habt eines gemeinsam: Ihr sagt das Selbstverständliche zu einem Publikum, das mit Halbwahrheiten, Lügen, Heucheleien und der Verheißung des ewigen Friedens zum Nulltarif so lange korrumpiert wurde, bis es zwischen Fakten und Fiktionen, Wirklichkeit und Wunschdenken nicht mehr unterscheiden konnte. Und da kommst du mit deinen
Texten immer wieder dazwischen und sagst den Leuten, daß sie rhetorische Locken auf verkarsteten Glatzen drehen, worauf sie noch wütender werden. Wie die Buchhändler, die deinen letzten Roman, Malibu, nicht verkaufen wollten, um dich für deine Stellungnahmen zum Irak-Krieg zu bestrafen. Macht nichts, denn am Ende brauchen sie dich mehr als du
sie. Mit Horst Eberhard Richter, Friedrich Schorlemmer und Eugen Drewermann kann man die Kassen füllen, aber am Ende des Tages fühlt man sich, als hätte man nur Goldbroiler, Currywurst und Tofuboulletten in sich reingestopft."
Herrlich und wahr, es bleibt für das unbedarfte Publikum aber schwer Spiegelfechter und Zeitgeistpopulisten rechtzeitig auszusortieren. Wer aber ein Ohr hat zuzuhören, zu lesen und sich seine Informationen abseits des Mainstream zu suchen wird nicht enttäuscht werden
und sie immer noch finden: Menschen denen Freiheit etwas bedeutet und die für sie einstehen. Das müssen übrigens nicht immer nur Prominente sein. Surfen Sie auf iranischen Blogs, lesen Sie die Libanon News, gehen Sie in die Tiefen des Internet: Sie werden nicht sagen können, daß Sie
nichts finden werden. Dafür müssen Sie aktiv sein. Die Alternative ist Sie bleiben vor der Röhre und konsumieren die nächste Soapopera. Aber sind Sie dann später bitte nicht überrascht!
Leon de Winter auch gewürdigt bei Lizas Welt, Börsenblatt |
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 Antisemitismus ist nicht nur rechts...
Broder nicht zu lesen ist pure Ignoranz Amazon-Link

Lesen und nachdenken Amazon Link
 Eine der ganz wenigen Politikerinnen die mich beeindrucken
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 Seyran AtesGroße Reise ins Feuer Amazon
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