|
 |
|
|
|
GASTBEITRAG Der Marlboro Cowboy Er
nennt sich Gonzo Journalist und das veranlaßt mich zunächst aus Wikipedia zu zitieren was Gonzo ist:
"Gonzo-Journalismus (gonzo steht im amerikanischen Englisch für außergewöhnlich, exzentrisch, verrückt) wurde von Hunter S. Thompson Anfang der 1970er Jahre begründet. Charakterisiert wird diese Form des Journalismus durch das Wegfallen einer objektiven Schreibweise. Es wird aus der
subjektiven Sicht des Autors berichtet, der sich selbst in Beziehung zu den Ereignissen setzt, ohne dabei von oben herab zu berichten. So vermischen sich reale, autobiographische und oft auch fiktive Erlebnissen. Sarkasmus, Schimpfwörter, Polemik und Zitate werden als Stilelemente verwendet. Viele Texte entstanden unter Drogeneinfluss."
1985 wurde DAV in Hanau/Main geboren und verlebte seine Jugend in Bayern. Hier entwickelte er sich zu einem Naturfreund. Nach einem etwas unsteten, unakademischen Lebensweg,
wie es sich für einen echten „Gonzoisten“ fast gehört, und einer tiefen Abneigung gegen alles, was an bürgerlichen Notwendigkeiten seine Freiheit einschränken will, hat er nun den Kompromiss geschlossen sein Brot bürgerlich zu verdienen, aber seine Freizeit etwas unorthodox zu gestalten. Er liest gern
Thompson, (den „Erfinder“ des Gonzo), Welsh, King, Tolkien, Palahniuk und Pirincci, mag Strategiespiele und sieht im TV bevorzugt Horror, Thriller, Mystery. Außerdem mag er natürlich seinen Joint. Wenn er den hat, kann er eben schreiben
und seine Weltsicht in Buchstaben gießen.
Da tobt er sich aus und wettert gegen Prüderie und Religion, gegen Kommunismus, Faschismus und alles „was unterdrücken will“. Er lebt das auch, wie er sagt, einigermaßen konsequent und hat deshalb gelegentlich Probleme mit offizieller Rechtsprechung. Er nennt sich libertär, aber wir haben Zweifel ob er die tiefere Bedeutung,
dieser noch jungen Wortschöpfung und der Verpflichtung die sich aus ihrer Anwendung ergibt, schon richtig verinnerlicht hat. Seine Interpretation ist etwas eigenwillig und nicht in allen Fällen kompatibel mit der Auffassung von Rebellog. Auch teilen wir durchaus nicht immer seine Sichten in seinen Beiträgen.
Dennoch – jemand der für Freiheit steht und sie literarisch ausloten möchten haben wir ein immer ein offenes Ohr.
DAV wird von Zeit zu Zeit als Gastautor einen Artikel bei uns einstellen. Seine Beiträge sind an der grünen Schriftfarbe als Gastbeiträge zu erkennen. DAV unterhält auch einen eigenen Blog.
Der Marlboro Cowboy – Ein Outlaw wie er mir Freiheit verspricht von DAV
Heutzutage werden Raucher zu Außenseitern gemacht. Sie werden bewusst ausgegrenzt, aus Restaurants, Bars und Clubs verbannt, ihre geliebten Glimmstengel werden immer teurer und Werbung
dafür wird völlig verboten. Die haben sogar Lucky Luke die Zigarette weggenommen, diese politisch korrekten Schweine. Doch einer wird sich immer gegen die Anti-Tabakagitation wehren, der Marlboro Cowboy. Knallhart, ein echter Mann, unrasiert, durch die Prärie reitend, sorgt für sich selber und lässt sich von niemandem etwas sagen - dazu hat
er immer eine Zigarette im Mund. Die verdummpfte Masse hat ihn deswegen vertrieben, sie wurde angestachelt von Bösewichten. Heutzutage treten die Bösewichte in Form von politisch korrekten Emanzipationsfanatikern auf. Alles was mir gut erschien vernichten sie und tauschen es mit unnützen „volksfeindlichen“ Dingen aus. Rauchverbot, Ökosteuer,
Dosenpfand, Frauenquote, Verbot von richtigen Feuerwerkskörpern, Gewaltspielindizierungen, Prüderie, Spießerhaftigkeit –alles im Namen der „ politische Korrektheit“. Meine schöne Welt geht dahin mit diesen Schwachköpfen. Wir brauchen echte Männer, mit Macht, beinharte Cowboys, die je nach Situation entscheiden was richtig und was falsch ist
und sich nicht scheren um, von irgendwelchen von Idioten aufgestellten, Gesetze und Richtlinien. Keine tumbe
Regierung wollen wir, die zulässt, dass „politisch Korrekte“ uns alles vermiesen und Bürokraten, preußischen Ideen verhaftet, die uns das Leben schwer machen. Deshalb bin ich gegen einen Staat der sich auf Bürokraten stützt, gegen selbst ernannte „Bürgerrechtler“ die der Bürgermehrheit nur Rechte entziehen und die Minderheiten dafür
überproportional fördern wollen. Aber tapfere Männer wie Clint Eastwood, Charlton Heston, der Marlboro-Cowboy und Hunter S. Thompson (aus dem Jenseits), und ich kämpfen für eine bessere Welt. Outlaws, mit freien Gedanken, auf sich selbst vertrauend, wollen eine Teilhabe an der Macht. Doch wir wollen diese Macht nicht missbrauchen um erneut
Freiheiten einzuschränken, sondern sie nutzen um neue Freiräume zu erreichen, die bisher verschlossen waren. Gerecht sein gegenüber Unangepassten und auch ihnen das Recht auf Freiheit zugestehen. Jeder möchte doch uneingeschränkt das tun worauf er Lust hat, und solange er nicht die Freiheit seines Nachbarn einschränkt, sollte es ihm auch
gewährt werden. Es gibt, z.B. für mich, nichts besseres als ne dralle Lady an der Seite, ein Bier in der Hand, in
der anderen Hand ne Zigarette, nen Burger auf nem Grill und Metallica in der Stereoanlage. Das ist mein Bild von perfektem Entspannen. Doch diese Schufte, diese verklemmten linken Spießer, wollen das ändern, wollen mir meine bisschen Profanität einschränken und beschneiden. Die wollen, dass ich mit umweltfreundlichem Kloreiniger meine
Erfüllung beim Reinigen der Toilette finde und meine Gedanken an seine Umweltfreundlichkeit verschwende. Will ich aber nicht. Nennt mich reaktionär, ja, ich bin in bestimmten Hinsichten reaktionär, aber, wenn das ein Gegensatz ist, fühle ich mich auch als Anarchist. Ich interpretiere das halt so, daß ich einfach mache was ich will und ich
will das auch weiter tun. Und wenn sie mich einsperren für mein bisschen Sehnsucht nach individueller Freiheit, dann sing ich die „Gedanken sind frei“ und grab mir nen Tunnel in die Freiheit, und wenn der Tunnel auch nur in meinem Kopf ist, und kämpfe für den Weg der mir gangbar erscheint. Scheiße, dieses Land mit seinen Freiheiten, könnte
so wundervoll auch für mich sein, wenn ja, wenn es meine kleinen, meine klitzekleinen Sehnsüchte und Bedürfnisse respektieren würde. Es wäre ja keine Einschränkung anderer und es würde auch die Öffentlichkeit nicht tangieren wenn ich, und mein Freund, und dessen Freund unsere kleinen Schwächen ausleben, sofern es denn überhaupt Schwächen
sind. (DAV) |
|
|
|
 Antisemitismus ist nicht nur rechts...
Broder nicht zu lesen ist pure Ignoranz Amazon-Link
 Nicht nur für
Menschen mit Kindern Amazon-Link
 Hervorragend. Fragezeichen weglassen!
Amazon-Link

Der schnellste Weg
Amazon
 Wer hoffnungsvoll in neue Jahr schauen will, hier findet er Unterstützung
Amazon-Link |
|