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France mon grand amour malade!
Preisfrage: Wo wurden die nebenstehenden Bilder fotografiert? In Frankreich? In Russland? Vor kurzem, vor Jahren? Zerbrechen Sie sich nicht unnötig den Kopf. Die ersten beiden Fotos zeigen Situationen im heutigen Frankreich, und sind auf dem Blog
Le modèle social français zu finden. Die unteren beiden Bilder stammen aus Moskau, von mir bereits 1992 und 2002 fotografiert.
1992, das war kurze Zeit nach dem die wundervolle Sowjetunion, dieses, dem dekadenten kapitalistischen Westen überlegenen Modell einer gerechten Wirtschaftsordnung, dieses Paradies für Arbeiter zusammengebrochen war. Der Arbeiter und Bauernstaat hatte nicht genug Geld um seinen Armen auch nur ein Minimum an
sozialer Zuwendung und damit menschlicher Würde zu verschaffen. Auch heute noch leidet der Nachfolgestaat, das kapitalistische Russland, an den Folgen einer 70 jährigen Dauerenteignung und Umverteilung. Verteilt wohin? Bei denen, die ganz unten waren und sind ist jedenfalls nichts angekommen.
 Nun haben ja unsere westlichen Intellektuellen immer
mit dem Kommunismus geflirtet unsere eigenen Systeme madig gemacht und sich in Surrogatkonstruktionen wie den „Eurokommunismus“ geflüchtet. Der wurde dann leider nicht so populär wie sie sich erhofft hatten, also haben sie den Marsch durch die Institutionen angetreten und angefangen unsere westlichen Demokratien zu sozialistischen
Umverteilungssystemen umzubauen. Auch das waren natürlich wieder Kopfgeburten. Diese Kaste der Umverteiler, die sich selbst in Verwaltungspositionen des Staates gebracht und die öffentliche Meinung zu ihren Gunsten okkupiert hat, hat es hervorragend verstanden immer neue Gruppen zu schaffen, die einerseits auf sozialistische Weise alimentiert
werden muss und die andererseits die Wiederwahl aus Angst vor der Zukunft garantiert. 
In Deutschland hat das hervorragend geklappt und man ist, besonders unter der Regierung Schröder, aber auch unter der Nachfolgereigierung zu immer schamloserer Enteignung übergegangen. Frankreich aber hat es auf die Spitze getrieben. Als wir vor zwei Jahren in Frankreich waren haben unsere Freunde nur von der
„Generation Mitterand“ gesprochen. Also einer Generation die alles vom Staat erwartet und nicht bereits ist etwas für sich selbst zu tun und Initiativen zu ergreifen. Warum sollte sie auch? Im enteignenden Sozialismus wäre jede Anstrengung von vorneherein zum Scheitern verurteilt.
Le modèle social français schreibt dazu:
"For a long time, the USSR claimed to be a "worker's paradise"; its Komintern has been spreading a
radical, ideological propaganda all around the world. Picturing this "worker's paradise" from the inside gave a slightly different view. As France can hardly be compared to the USSR (France is far less powerful), similarities are merely obvious:
- ideology: lots of French alleged "intellectuals" were and still are communist. The die-hard French socialist mind stands still as opposed to modern free markets, (classical) liberal Anglo-Saxon policies, no matter the price, no matter the results.
- propaganda: the socialist agenda doesn't come from Moscow anymore. International media such as the AFP (its directors are named by the French government) or the new CII (the 'French CNN'), international
neocommunist "Agitprop" groups such as Attac or other gangs of anti-Globalization punks, some European leftist think tanks, all of them relay a French-brewed biased point of view. France has the largest diplomacy in the world.
- goals: basically, to be a counterweight to America, now by the means of the EU and the UN. This «French Social Model» is actually the last
thing left in order to carry on the present socialist agenda, and the propaganda is so massive that anything deserves to be done to fight the monster."
Und schreibt weiter: "Only one simple thing: I'd be glad if people coming around have such images back in their mind the next time their hear or read the words «French Social Model."
Ein Ende der Umverteilung ist nicht anzusehen. Täglich werden neue Modelle entworfen, die nichts anderes als sozialistische Modelle sind, als Gesellschaftsentwürfe die zu mehr Unfreiheit, Abhängigkeit und Alimentierung führen. Die Medien, okkupiert von den Kindern der 68 Generation arbeiten
ihren Brüdern in Regierung und Verwaltung zu. Eine Jugend die ein freieres Gesellschaftsmodell, eine Modell der Eingenverantwortung und der direkten sozialen Zuwendung nicht erlebt hat wird den Sozialismus als eine Selbstverständlichkeit ansehen und Angst vor jedweder Veränderung haben. Die Propagandisten dieser Entwicklung sind mit schuldig
geworden an der Erziehung zur Unfreiheit. Am Ende wird ein konformistischer Sozialismus stehen der dem der Sowjetunion sehr ähnlich ist.
Links zum Thema:
Finis Germaniae?
Normalverdiener im Griff der Vermögenssteuer
Frankreichs großer Selbstbetrug
Die Politik des Jacques Chirac ist am Ende (dt.-fr.) |