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Robin Renitent, 07. Januar 2006

   

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Brett-vorm-Köpfchen.de

Helles-Koepfchen.de wendet sich an Kinder. Die Seite ist als Suchmaschine aufgebaut und führt, nach Eingabe eines entsprechenden Suchbegriffs, zu einer Artikelauswahl. Diese werden von der Redaktion verfasst und sind mit dem Namen des Redakteurs gekennzeichnet. Das ist positiv, besonders für Eltern, die ihren Kindern über die Schulter schauen. Sehr freundlich und übersichtlich ist auch das Lay-out. Die Seite ist insgesamt professionell gemacht und benutzerfreundlich. Mein Sohn, 10 Jahre hatte jedenfalls keinerlei Probleme hier zu navigieren, allerdings ist er auch ziemlich internetgeschult und sucht normalerweise bei Google was ihn interessiert. In unserem Fall wäre also eine Kindersuchmaschine, die ja keine wirkliche Suchmaschine ist, weil sie nur die „internen“ Artikel aufruft, eine Einschränkung seiner „Suchfreiheit“. Aber das mag in anderen Familien anders sein. Auch gut, es gibt (fast) keine Werbung. Nicht das da was zu befürchten wäre, aber es verführt nicht dazu sich aus versehen zu „verlaufen“. Die linke, übliche Werbebande ist also, mit einer Ausnahme, internen Verweisen vorbehalten. Unter dem Hauptlogo sind sechs sehr ansprechende Registerkarten angelegt. Auch ein „Du bist hier: z.b. Hauptseite“ ist hilfreich und man würde sich das für manche Erwachsenenseite wünschen. Die einzelnen Artikel sind in verschiedenfarbigen Kästchen übersichtlich angeordnet und sauber und ohne Umwege verlinkt. Datum und – am unteren Rand Verweise für Erwachsene und Impressum runden dieses gute Lay-out ab.

 

Kommen wir zum Inhalt. Hier bricht der zunächst positive Eindruck dramatisch ein. Schauen wir uns die Startpage vom Freitag, 6. Januar 2006 an. Es gibt 10 Themenkästchen. Zwischen Kinohinweis, Jahresrückblick und der Frage nach den guten Vorsätzen fürs nächste Jahr werden die Kinder aber schon mal mit einer Überschriftensprache vertraut gemacht, die sie auch vom Kiosk kennen und der BILD-Zeitung, die, möglicherweise, ihre Eltern lesen. Greifen wir 3 Überschriften auf:

 

  • Jeden Tag verschwinden 100 Tierarten

  • Gesichter der Verzweiflung

  • Deutscher in Geheimgefängnis gefoltert

 

Bei der ersten Überschrift, die per se bereits Verzweiflung und Zukunftspessimismus auslösen kann (und soll) öffnet sich ein Interview zu einem Vertreter einer Tierschutzorganisation, die, wie sollte es anders sein, das Aussterben bestimmter Tierarten bedauert. Es ist insgesamt ein positiver Ansatz Kinder zu einem pfleglichen Umgang mit der Natur anzuhalten. Allerdings ist gerade der Tierschutz, altersbedingt, so emotional aufgeladen, daß ich mir eine differenzierte Aussage zum natürlichen Verschwinden von Tierarten und zum Tierschutz wünschen würde. Ein pauschaler Aufruf wie in den abschließenden Sätzen zum Thema ist schon deshalb unehrlich, weil wir inzwischen wissen wieviel Schaden gerade mit dem einseitigen Schutz bestimmter Tierarten angerichtet wurde. Stellvertretend sei hier der völlig überzogene Robbenschutz vor Kanadas Küsten erwähnt der, rein emotional geführt, zu einer völligen Verwurmung des Fischbestandes und einer Verarmung der lokalen Fischer geführt hat. Hier können wir mitreden, weil unser Zweitwohnsitz an Kanadas Ostküste liegt. Die Macher von Helles-Köpfchen müssen sich also vorwerfen lassen, wieder besseres Wissen Mainstream (also das was man überall liest und was überwiegend schlecht recherchiert ist, aber im Trend liegt) in die Kinderköpfe zu spülen.

 

Kommen wir zu „Gesichter der Verzweiflung“. Hier wird mit dem gut fotografierten aber erbarmungswürdigen Bild eines Mädchens ebenfalls falsch informiert. Nicht das es die geschilderten Probleme nicht gäbe, aber es ist eben alles eine Frage der Darstellung und Aufmachung. Alexander, unser Sohn und 10 Jahre, meinte denn auch gleich „so nun auch nicht“. Er hat Ahnung, ist seine Mutter doch Russin und er jedes Jahr einige Wochen in Russland. Natürlich gibt es Fälle wie die der gezeigten Jana, es ist ein exzellentes Foto. Aber in der textlichen Aufarbeitung ensteht der Eindruck, daß fast jedes Kind in den „armen“ postsowjetischen Ländern an der Nadel hängt. Es ist dieses Unlautere in der Darstellung, daß kritische Eltern kirre macht und die Seite zum Problem werden lässt.

 

Thema 3: „Deutscher in Geheimgefängnis gefoltert“. Hier wieder der gleiche BILD-Stiel: Unter einem Deutschen stellen sich Kinder zunächst mal Menschen vor die Otto Müller oder Karl Maier heißen. Mazri ist da, ohne Erklärung, die folgt irgendwann im 3. Absatz, sehr exotisch. „Geheim“ und „Gefängnis“ lässt in ihren Köpfen Azkaban entstehen. Doch dieses Azkaban ist von bösen, bösen Amis bevölkert die schreien und was sie schreien weiß Anne Walkembach, die Verfasserin auch genau. Wahrscheinlich war sie dabei gewesen. Nun man kann das alles schildern, man kann Kindern auch die möglichen Unrechtsanteile einer solchen Geschichte nahe bringen. Aber das geschieht hier nicht. In total tendenziöser Weise werden noch durchaus berechtigte vorhandene Zweifel als Tatsachen verkauft, jüngere Erkenntnisse gar nicht erst einbezogen und die Hintergründe einer nötigen Terrorabwehr nicht mit einem Wort erwähnt. Sicher, Kinder sollen Recht und Unrecht beizeiten unterscheiden lernen. Aber ein schwarz/weiß Gemälde wie das um Mazri ist eher geeignet Kinder zu künftigen BILD-Lesern zu machen, als ihnen die Technik differenzierenden Lesens nahe zu bringen. Jedenfalls wird bei den Kindern der Eindruck erweckt, daß Amerikaner Kinder verschleppen, foltern, wobei einem Kind zwischen 10 und 15 die Begriffsvielfalt Folter und was sich hinter diesem Schlagwort versteckt oder nicht versteckt, noch völlig fremd ist. Dass hier auch die meisten Erwachsenen, sofern sie nicht ideologisch fixiert sind, uneinig sind geht völlig unter.

 

Den absoluten Idoktrinationshammer aber holt das Brett-vorm-Köpfchen aber bei Tookie Williams raus. Zwei typische Köpfchen-Überschriften:  „Österreicher wollen "Arnie" nicht mehr“ (Wer sind das die Österreicher, wie viele wollen ihn nicht mehr, alle, 90 Prozent, 75 oder 60 oder doch nur 20….) und „Todesstrafe: "Terminator" ließ "Tookie" sterben“. Na so ein Schwein. ER lässt sterben? Die Überschrift suggeriert, daß Herr Schwarzenegger persönlich Mr. Williams vom Leben zum Tode befördert hat. Der ganze Artikel unterschlägt, daß Schwarzenegger ein aus freien Wahlen, eines freien Gemeinwesens hervorgegangener Gouverneur ist, der dem Mehrheitswillen einer Bevölkerung umsetzt die sich diese Gesetzgebung in freier Entscheidung gegeben hat. Das ist miesester Boulevardjournalismus.

 

Ingo Fischer, Chefredakteur und Kai Hermann schreiben:

 

„Die meisten Länder Europas und viele anderen Staaten der Erde haben die Todesstrafe inzwischen abgeschafft. Auf die härteste aller denkbaren Bestrafungen greifen vor allem Gewaltherrscher zurück, um ihre Bevölkerung zu unterdrücken. Die Vereinigten Staaten von Amerika gehören zu den Ausnahmen. Verurteilten Mördern droht in 38 der insgesamt 50 US-Bundesstaaten die Todesstrafe.“

 

Also nur Gewaltherrscher, die ihre Bevölkerung unterdrücken? Ist, aus kindlicher Perspektive also Schwarzenegger ein Gewaltherrscher wenn  er so böse Sachen macht? Dafür mutieren Länder mit zweifelhafter Respektierung der Menschenrechte nun zu Vorzeigeländern, wie z.B. die Türkei.

 

„Früher gab es die Todesstrafe überall auf der Welt.“

 

Ja früher, und die USA haben sie heute noch, da kann man sehen was das für Hinterwäldler sind. Mein Sohn ist fassungslos, daß wir im Land der Hinterwäldler wohnen. Und so unterstellt mir Ingo Fischer auch in einer Email, daß ich eine „republikanische“ Auffassung habe und (möglicherweise) Fundamentalist bin. Es ist klar bei diesem einseitigen Schubkastendenken sind Befürworter der Todesstrafe Republikaner und Fundamentalisten sowieso. Das wir seit Jahrzehnten überzeugte Libertäre sind, diese Lebensauffassung auch mit allen Konsequenzen leben und eine libertäre Auffassung zur Todesstrafe nicht notwendigerweise fundamentalistisch sein muss geht im Eifer des nachachtundsechziger bundesdeutschen Gutmenschentums schnell unter.

 

Es ist also der „Terminator“ der Tookie sterben lässt und nicht der Volkswille. Antiamerikanismus wird zwar bestritten aber in letzter Konsequenz gepflegt. Welches Kind wäre denn in der Lage derartige Spezifizierungen vorzunehmen?

 

Und so lesen wir in einem Artikel über Saddam:

 

„Im Falle einer Verurteilung droht Saddam Hussein die Todesstrafe. Einige Menschen halten eine solch harte Strafe, die es bei uns in Europa schon lange nicht mehr gibt, für gerecht. Kritiker lehnen die Todesstrafe als unmenschlich ab. Ihr Argument: Ein Rechtsstaat dürfe sich nicht auf die gleiche Stufe begeben wie ein Mörder.“

 

und jubeln unserem Nachwuchs mal eben unter wie moralisch legitimiert wir Europäer sind, wie unmenschlich die anderen und in letzter Konsequenz, daß die USA kein Rechtsstaat sind.

 

Schauen wir, fairerweis, noch schnell was die Presse zum hellen Köpfchen sagt:

 

Die Kindersuchmaschine www.helles-koepfchen.de ist eine empfehlenswerte Internet-Adresse für Kinder und Jugendliche. Die Seite bietet kindgerecht aufbereitete Informationen zu aktuellen Themen. Durch die redaktionelle Kontrolle der verfügbaren Inhalte bietet sie zugleich eine gute Orientierung im überbordenden Angebot des Internets. Und: Trotz des pädagogischen Ansatzes bleibt den Kindern der erhobene Zeigefinger erspart. (küs)“ Der Tagesspiegel Online 14.02.2005

 

„Die Inhalte der Site kommen teils aus der eigenen Redaktion, teils aber auch von anderen Websites, die vorher allerdings von der Redaktion auf Jugendverträglichkeit und Qualität kontrolliert werden. Gleiches gilt für die Seiten, die über die integrierte Suchmaschine erreicht werden können; auf eingegebene Suchbegriffe hin werden nur Seiten angezeigt, die kinder- und jugendgerecht sind.“ Offenbacher Post Online 21.01.2005

 

Und was sagen die Macher über ihre Seite?

 

„Ziel unserer Seite ist es, Kindern und Jugendlichen aktuelle Informationen und Hintergrundwissen zu vermitteln und sie dadurch zum Nachdenken und zum Mitmachen anzuregen. Junge Menschen sind durch die omnipräsenten (Erwachsenen-) Medien ständig mit Nachrichten konfrontiert. Überall springen ihnen die Schlagzeilen der Zeitungen und die Bilder der Fernseh-Nachrichten ins Auge. Wir wollen Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, das Gesehene und Gelesene zu verstehen und richtig einzuordnen. Auf diese Weise möchten wir junge Menschen in die Lage versetzen, dass sie sich eine Meinung bilden und mit ihren Eltern, Lehrern und untereinander diskutieren können.“ Ingo Fischer, Chefredakteur

 

Und man freut sich über insgesamt 155 000 Besucher monatlich.

 

Rebellog-Fazit:


155 000 Besucher im Monat beeindrucken zunächst gar nicht. Die BILD hat 4 Millionen Leser und Masse spricht noch nicht für Klasse. Nach gründlichem Durchforsten der Seiten stellen wir bedauernd fest: Eine großartige Möglichkeit Kindern eine ideologiefreie Sicht in unsere komplexe Welt zu gewähren wurde verschenkt. Kindern werden hier keine unterschiedlichen Standpunkte nahe gebracht die eine Auseinandersetzung und Urteilsfindung erlauben. Man merkt deutlich, daß die Macher dieser Seite Kinder der 68 Gutmenschen-Generation sind die eine deutlich linkslastige Sichtweise bereits mit der Muttermilch eingesogen haben. So wie sie selbst nie gelernt haben sich vom Zeitgeist zu entfernen, bzw. in kritische Distanz zu gehen und unabhängige Sichtweisen anzudenken ist es ihnen auch unmöglich freie Perspektiven in ihren Artikeln zu präsentieren. Die deutsch/europäische Kulturhochnäsigkeit und der Impetus moralische Überlegenheit rüberbringen zu müssen tropft denn auch aus vielen Artikeln. Antiamerikanismus wird zwar offiziell bestritten, aber die Aufmachung und Darstellung strafen solche Statements Lügen.
Wir haben diese Seite mit unserem Sohn und deutschsprachigen Nachbarkindern getestet. Wo bereits eigene kindliche Erfahrung vorhanden war erfolgte oft Protest. Es ist schade, daß Angebot für Kinder ist immer noch rar. Aber wer seinen Kindern Indoktrination ersparen will und eine pluralistische Erziehung zur Freiheit des Geistes bevorzugt ist mit dieser Seite schlecht beraten. Das Lohnschreibern in den Stuben der Mainstreampresse so ein Projekt positiv bewerten kann für uns nicht vorbildhaft sein. Deshalb: Nicht empfehlenswert!

 

Links:

Helles Köpfchen

Michael Miersch

Politically Incorrect

Auch Davids Medienkritik nimmt sich das Brett-vorm-Köpfchen vor:

http://medienkritik.typepad.com/blog/2006/01/german_children.html#comment-12670582

 

Und aktuell 8. Jan. 2006

http://www.myblog.de/politicallyincorrect/art/2643098#comm

Mein Beitrag bei Politically Incorrect:

Bin sonst zu zurückhaltend um auf meine eigene Seite zu verweisen und habe das hier auch noch nie gemacht. Habe aber gerade zufällig vorgestern ebenfalls das Brett-vorm-Köpfchen besprochen. Permalink: http://www.rebellog.com/text/blog/981/981-07.htm

Ich bin zu dem Schluß gekommen, daß die Seite trotz guten Lay-outs inhaltlich nicht empfehlenswert ist sondern oft, nicht immer, indoktriniert und den Graben zwischen Deutschland/Europa und Amerika mit Vorurteilen vertieft. Antiamerikavorurteile werden selbst auf Seiten wie Tierschutz und Galileo/UPS eingestreut.

Allerdings finde ich den Beitrag zu Hitler nicht ganz so negativ wie Ihr ihn macht. Er könnte sicher in einigen Passagen anders formuliert werden, dennoch insgesamt verdreht er nicht gerade historische Fakten wie andere Beiträge von Brett-vom-Köpfchen. Das reicht aber nicht um die Seite zu empfehlen.

Und ich bin total anderer Meinung als Ihr wenn es um die Altersgrenze geht. Man kann gar nicht früh genug anfangen Kindern den Irrsinn im Gespräch und auch im Bildmaterial aufzuzeigen. Bei uns ist das jedenfalls Gesprächsthema und mein Alexander, 10, weiß schon recht gut bescheid. Und Elaine 6 werden wir nicht rausschicken, sondern sie ist natürlich dabei, auch wenn sich die Gespräche nicht vordringlich an sie richten.

Ich bin allerdings auch der Meinung das Ingo Fischer es nicht geschafft hat sich von, dem mit der Muttermilch eingesogenen, Linksweltbild zu befreien und zu einer unabhängigen (pluralistischen) Betrachtung geschichtlicher und aktueller Perspektiven durchzuringen. Wer nicht seiner Meinung ist ist automatisch Fundamentalist, Republikaner, jedenfalls rechts. Das ist das Problem vieler seiner Generation, daß sie keine Differenzierungen kennen und glauben mit der Inhalation von Worten wie Anti-Faschismus bereits Widerstand zu zeigen. Widerstand gegen wen? Jedenfalls nicht gleichzeitig auch gegen ein dogmatisch linkes Weltbild. Freiheitsfeinde gibt rechts und links.

Diese Kinderseite hätte viele Möglichkeiten mit 155 000 Klicks pro Monat. Es bedürfte einer souveräneren Redaktion um diese Seite als pädagogisch wertvolles Bildungsmittel Kindern zu bookmarken.

 

 

Email 08.01.2006:

Herrn Professor Jens Goebel

Kultusminister des Freistaates Thüringen

http://www.jens-goebel.de/

98574 Schmalkalden

 

Sehr geehrter Herr Prof. Goebel,

 

das Internet ist heute unverzichtbar bei der Suche nach Informationen. Auch Kinder greifen wie selbstverständlich auf das Internet und seine Suchmaschinen zu. Das Angebot für Kinder ist immer noch relativ rar und sollte von verantwortungsbewussten Eltern zumindest begleitend beobachtet werden.

 

Als Mitverantwortlicher und Unterstützer einer Initiative in Ihrem Bundesland, des Erfurter Netcode, ist es mir unverständlich wie die Kinder-Internetsuchmaschine

Helles Koepfchen ausgezeichnet werden konnte.

 

Die Seite indoktriniert Kinder in einer ganz unverantwortlichen Weise. Sie liefert in fast allen Beiträgen ein amerikafeindliches Bild. Dies ist selbst aus Umweltschutz oder Technikbeiträgen herauszulesen. Auf eine Beschwerde meinerseits zeigt sich der verantwortliche Chefredakteur völlig uneinsichtig.

 

Ich habe deshalb diese Seite auf unserer Webpage kritisch besprochen. Ich bin aber der Ansicht, daß Sie als verantwortlicher Landesminister alles tun sollten um die Gräben im transatlantischen Verhältnis in der nächsten Generation abzubauen und nicht zu forcieren. Ich habe jedenfalls größte Mühe meinen Nachbarn hier in Nordamerika zu versichern, daß nicht alle Deutschen eine so indoktinierte Sicht haben.

 

Ganz besonders verwerflich finde ich die einseitige und unwahre Sicht auf Israel. Auch das unter Palästina Links zu ausgesprochen einseitigen Hasspages verweisen kann nicht hingenommen werden.

 

Da aber weiter Kinder und Lehrer auf diese, von Ihnen mit ausgezeichnete und gesponsorte, Suchmaschine zugreifen, (täglich 155 000 Klicks) bitte ich Sie umgehend aktiv zu werden und zumindest das Sponsoring für die Suchmaschine Helles-Koepfchen einzustellen und die Auszeichnungsvergabe des Erfurter Netcode zu überprüfen und wieder abzuerkennen. Es sollte alles getan werden um der nachwachsenden Generation einen fairen Blick auf unsere amerikanischen und israelischen Freunde zu ermöglichen.

 

Mit vorzüglicher Hochachtung

Robin Renitent

 

 

Antwort auf Email, 09.01.2006

Sehr geehrter Herr

vielen Dank für den Hinweis, der zur Zeit geprüft wird. Ggf. wird Minister
Goebel im Verein diesen Fall nochmals thematisieren.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Detlef Baer


Thüringer Kultusministerium
Pressesprecher

Werner-Seelenbinder-Straße 7
99096 Erfurt
Tel.  0361 / 37 94 606
Fax:  0361 / 37 94 638
mobil:  0160 / 47 55 361

 

 

 

 

 

 

Links:

Helles Koepfchen: http://www.helles-koepfchen.de/

Erfurter Netcode: http://www.erfurter-netcode.de/vorstellung.html

Unser Beitrag: http://www.rebellog.com/text/blog/981/981-07.htm

Beitarg und Analyse Davids Medienkritik: http://medienkritik.typepad.com/blog/2006/01/german_children.html#comments

Kommentar Achse des Guten: http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=1563&ref=8

Kommentar Politically Incorrect: http://www.myblog.de/politicallyincorrect/art/2576599

 

 

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