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Sex - nicht zum Vergnügen
Die Wirklichkeit ist erfreulicherweise anders als sich
das Universitätsköppe so vorstellen. Auf einem meiner iranischen Lieblingsblogs jedenfalls fand ich das:
(Visual: Driver, small, thin, older: maybe early 60s; white knit cap on his head typical of village men, grey wool suit coat)
Driver: “Our country has really fallen apart. We have no freedom, no nothing anymore.”
Me: “I always wonder what people mean when they say ‘freedom’?”
Driver: “We were freer during the time of the Shah. We were going to be more free. At least we could drink and women could wear whatever they wanted. Now we can’t even do that. Now women wear almost nothing because they are forced to wear hijab. Sometimes I think it would be better for women to walk around naked than to wear what they wear
now. There is too much pressure. All of our lives are lived under pressure.”
Welche geheime Wünsche verrät uns dieser Taxi-Talk? Ja und das passt dann ja auch genau zum Thema. Schon bei Betty Mahmoody’s „Nicht ohne meine Tochter“, was ich vor Jahren las, erinnere ich mich der Schilderung
heißer Verkleidungs-und Entkleidungszusammenkünfte hinter verschlossenen Türen. Auch Mosleminnen haben unter ihren Schleiern natürlich feminine Bedürfnisse und den Wunsch sich zu schmücken und zu präsentieren.
Und es ist, bei allen uns fremden Zwangsverheiratungs- Beschneidungs- und Bleib-im-Hause-Vorschriften nicht auszuschließen, dass auch Moslems ab und zu aneinander Gefallen finden. Einen Gefallen, daß über die zeugungspflichtige Vereinigung hinausgeht. Vulgär gesprochen: Wer rammelt schon gern
eine Katze im Sack? Also bin ich mir, herrjeh, es ist halt Lebenserfahrung und das Gespräch mit zwei, drei Säkularisierten, ziemlich sicher, daß man sich auch optisch genießen will.
Nun kommt also wieder so ein Universitäts-Bettlakenmufti aus Ägypten und meint die Ehe sei ungültig wenn sich Frau und Herr Moslem beim Verkehr entkleidet haben. Natürlich wird mir jetzt klar, warum viele unserer moslemischen Zeitgenossen so weite Beinkleider tragen. Ich dachte immer man könne damit schneller in die Hocke - zur Notdurft….
Na, jedenfalls hat der ehrenwerte Rechtsgelehrte und ehemalige Direktor der Rechtsfakultät der El-Ashar-Universität, Raschar Hassan Chalil, in einer Fatwa, also einem Rechtsgutachten, solche Thesen angedacht. Aber man ist sich 1373 Jahre nach Mohammed immer noch nicht
sicher wie der das mit seiner Ajsha hielt. So meinen andere Rechtgelehrte ausziehen dürften sie sich wohl, aber ansehen sollten sie sich nicht, „weil es nicht mit den guten Sitten und dem guten Beispiel des Propheten in Einklang stehe.
Aber, Allah sei Dank, es gibt da doch einen Fortschrittsmenschen, vermutlich ein islamischer Lustbolzen, den Rechtsgelehrten Abdel Ruti vom Zentrum für Islamische Studien. Der wies Chalils Fatwa rundweg zurück. "Beim Sexualakt zwischen Ehepartnern ist
nichts verboten außer der widernatürlichen Unzucht", sagte Ruti. In keinem maßgeblichen Religionstext fänden sich Aussagen darüber, ob Verheiratete beim Sex bekleidet sein müssten oder ob sie ihren Blick von diesem oder jenem Körperteil abwenden müssten. Den
Typ muss man sich merken. Es soll mir nur noch erklären was widernatürliche Unzucht ist.
Ich bin ganz sicher, Fatwa hin, Fatwa her, wenn’s so richtig brennt, fliegen eh die letzten Fetzen. Wo sollen sonst die Millionen von kleinen Jihadis herkommen? Wenn es denn wirklich stimmt, daß die Waffe des Islam der Bauch der Frau ist, muss diese Waffe ja auch gepflegt werden. Wie jede Waffe. Und richtige Pflege geht nur wenn man auch
sieht was man da pflegt – oder?
Da Sexkassetten in islamischen Ländern sich als Werbemittel für den heiligen Krieg zunehmender Beliebtheit erfreuen sollen, wird man also einen Kompromiss schließen müssen. Die schönen Augen der
72 Jungfrauen reichen mit Sicherheit nicht aus um die notgeilen Jungkrieger so richtig heiß aufs Paradies zu machen. Die sexuelle Visualisierung der Lust aufs Jenseits ist bereits weit fortgeschritten. Direktor Raschar Hassan Chalil liegt also völlig daneben wenn er das
Diesseits optisch total austrocknen will.
Ich bin mir aber ziemlich sicher, daß es auch im Umfeld unseres Stellvertreters einige KKK gibt, also konservative, katholische Klerikale. Die würden vermutlich erfreut mit dem Rechtsdirektor aus Ägypten den Dialog der Religionen suchen, um Einigkeit herzustellen. Darüber, daß Genitalien anzuschauen wirklich widerwärtig ist. Igittigitt! |
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