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"For love and glory"
Unser Leser R.M. hat mich auf folgenden heute in der WELT erschienenes sehr lesenswertes Interview aufmerksam gemacht. (Ganz nebenbei, die WELT bringt in letzter Zeit wieder vermehrt interessante und lesenwswerte Beiträge. Hier sind auch die Blogs von
Leon den Winter und Alan Posener zu finden.). Gunnar Heinsohn, Chef des "Rafael-Lemkin-Instituts für Völkermord und Xenophobieforschung" in Bremen gab ein Interview zu dem Thema "Islam und unsere Zukunft". Die Überlegungen die Heinsohn anstellt sind nicht von der
Hand zu weisen. Wir brauchen nur in unsere "muslimischen" Stadtteile oder jetzt nach Frankreich zu schauen um seine Thesen bestätigt zu finden. Die Waffe des Islam ist der Bauch der Frauen, man kann es drehen und wenden wie man will. Das Interview ist ja erst heute erschienen, aber vermutlich wird es wieder einAufschrei aller Besäbftiger und
Gutmenschen geben. Und noch ein (antiamerikanisches) Totschlagsargument finden wir bei Heinsohn entkräftet: (Auszug: ) Frage: "Geht es den Amerikanern nicht um etwas viel Einfacheres, nämlich um
Öl?"
Heinsohn: "Von 100 Tonnen Öl, die die Amerikaner verbrauchen, kommen nur noch zehn aus dem Nahen Osten. Aus dem Irak keine einzige. Die Amerikaner planen, sich bis 2007 auch vom saudi-arabischen Öl zu trennen, um sich künftig aus dem atlantischen Becken und aus Rußland zu versorgen."
Und ein anderer entscheidender Satz: Frage: "Warum steht Deutschland in diesem Konflikt gegen Amerika?"
Heinsohn: "Deutschland ist militärisch unfähig und verkauft nun seine Impotenz als Keuschheit. Regierung und Opposition sind einander in dieser Frage sehr nahe, weil ja beide auf der real existierenden Wehrlosigkeit agieren müssen. Deshalb bauen sie auf die UNO und Kofi Annan, der 1994 in verantwortlicher Stellung den Völkermord in
Ruanda möglich gemacht hat. Das zeigt, wie verzweifelt Regierung und Opposition im Grunde sind." Genau. Meine persönliche Zukunftsprognose lautet denn auch: Unsere westlichen Freiheiten, unser
erarbeiteter Wohlstand, unser Friede kann einzig und allein von den Amerikanern gesichert werden. Unabhängig davon, daß wir ihnen für ihre historischen Hilfestellungen dankbar sein sollten, sollten wir auch endlich zur Kenntnis nehmen, daß wir eine lebenswerte Zukunft nicht ohne sie gestalten können. Wenn es einigen Zeitgenossen auch schwer
fällt diese Pille zu schlucken, sollten wenigsten simpler Pragmatismus sie zu dieser Einsicht bringen.
http://www.welt.de/data/2003/04/05/65429.html |
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