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Es krient so krien Ich war mal wieder auf der Achse des Guten,
meiner Lieblingsseite. Es ist erfrischend diese Seite anzuklicken und man findet sowohl unterhaltsame und humorige Beiträge, viel Info’s über den wachsenden Antisemitismus in Deutschland und eine weniger hysterische Sicht auf Umweltprobleme als anderswo. Kein Wunder, die Autoren haben Niveau, Verve und Ahnung von der
Materie. Auch mein Lieblingsautor Henryk M. Broder schreibt hier regelmäßig. Und da er wieder mal über Herrn Krienen geschrieben hat, bin ich, obwohl ich es eigentlich als Zeitverschwendung ansehe, noch mal auf dessen
Blog gegangen. Ich habe ja erst einmal einen Blog negativ besprochen, will auch künftig nicht allzu viel Zeit dafür opfern. Ja, es gibt niveaulose, schräge und einfach dämliche Blogs, - und natürlich Blogs mit anderer politischer Auffassung. Aber das Web ist ja groß
genug um sich nicht auf die Füße zu treten.
Bei dem Blog von Herrn Krienen bekomme ich allerdings einen Hustenanfall. Ein antisemitischer Hassblog, dessen wesentliche Aufgabe darin besteht sich an
Broder, der Achse des Guten und den Mitautoren
Maxeiner, Miersch, Stein etc. abzuarbeiten. Seitenlänge Häme, Unterstellungen und abartiges Geschreibsel, unflätige Sprache. Man sieht wo Krienen herkommt, der Zug durch die Kinderstube war offensichtlich auf
Höchstgeschwindigkeit. Außerdem ist die Seite eine Plattform für Pädophile und Krienen macht aus seinen Neigungen denn auch kaum ein Hehl. Lohnt ein Blick auf diesen Krienen? Im Grunde nicht, aber da er immer noch in einigen Blogrolls
verzeichnet ist, allerdings mit deutlich abnehmender Tendenz, schauen wir doch noch einmal genauer hin.
Thomas Krienen wurde 1957 in Hagen geboren. Zunächst liebäugelt er mit der SPD tritt aber in die DKP ein. Nach einem Umweg über die DS landete er schließlich bei der PDS. Inzwischen gibt es Sympathien für die NPD und DVU, allerdings zwischenzeitlich war auch mal die CDU dran. Da die CDU aber auf seine Avancen keinen
Wert legt, scheint auch das nur ein Zwischenspiel zu sein. Die Frustrationen über eine Absage der von mir sehr gschätzten Vera Lengsfeld sitzen tief, da wird auch die CDU wieder gekippt. Heute sah ich übrigens ein seltsames Posting bei den Grünen, das auf Krienens Seite verweist. (Ein Schelm der Böses dabei denkt...) Die ganze kurvenreiche Schleuderspur kann man hier nachlesen:
Kamponewsblog und hier Krienendossier. Beide lesenswert.
Krienen ist inzwischen zur Frau Krienen mutiert. (Mein zehnjähriger Sohn sitzt gerade neben mir und fragt wie geht das? Also versuche ich ihm zu erklären was Transsexualität ist und schaue noch mal schnell bei Wikipedia nach,
schließlich ist man ja mit Abartigkeiten der Natur nicht täglich befaßt...) Amüsant finde ich da den Satz: „Da es sich bei dem Phänomen primär um einen Identitätskonflikt handelt, bevorzugen manche die Verwendung des Begriffes Transidentität“. Na und obwohl da sicherlich kein direkter Zusammenhang besteht sind die Analogien
angesichts der politischen Wandlungsfähigkeit doch unterhaltend.
So vergeht denn auch fast kein Posting auf ihrem Blog in dem uns Tanja, wie sie sich nun nennt, nicht auf ihre sexuellen Begleitumstände hinweist. Auch aus ihrer Vorliebe für Kinder macht die/der "rassige" Tanja kein Hehl (http://krienendossier.blogsome.com/images/tk1.png)
und so sieht sie sich schon massiv mit dem Vorwurf der Pädophilie konfrontiert. However, Herr/Frau Krienen hat im Book-on-Demand verfahren eine Autobiografie geschrieben: "Aus dem Leben einer Verbrecherin" und auch hier kokketiert er/sie mit ihrer (unbewältigten)
Sexualität. Erzieherin und Kulturschaffende will er/sie gewesen sein, zur Zeit ist ein Gastspiel als Herausgeberin, Verlegerin und Journalistin angesagt. Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt und jede Putzfrau die einen Leserbrief veröffentlichte kann sich so nennen. Eine Episode oder Lebensphase als Nutte gehört auch dazu, aber das Leben ist ja bunt, nur ist das in unserer Zeit der komprimierten Eitelkeiten absolut nichts besonderes mehr und
letztlich nicht mehr als einen Nebensatz wert. Da ist sieht es bei dem latenten Judenhass, dem Hass auf Feministinnen, Homosexuelle und Andersdenkende schon anders aus.
Krienens Sprache ist menschenverachtend, primitiv und mit Verbalinjurien gespickt. Zu einem normalen Umgangston ist Krienen denn auf seinem/ihrem Blog auch nicht mehr fähig. Seine/ihre bevorzugte Androhung ist "Es gibt gleich was auf's Hakenkreuznäschen.." Andere Meinungen werden eh grundsätzlich gelöscht, Backlinks der Postingverfasser
werden mit www.arsch.com gefälscht. Außerdem werden vermeintliche, eigenbildete oder tatsächliche Gegner mit Anzeigen, Denunziationen und Diffamierungen
überzogen. Seitenweise echauffiert sich Krienen über ihre "Lieblingsfeinde Broder, Miersch&Co". Andere Themen sind selten und wenn dann geht es überwiegend um Sex. Krienen hat, das zu erkennen muß man kein Fachmann sein, eine multiple Persönlichkeitsstruktur. Früher hätte man gesagt: Nicht ganz echt! Da Krienen sich eines öffentlich zugänglichen Mediums bedient ist ein Warnhinweis sicher angebracht.
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