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Dell kommt nicht! Zu teuer! Ist ja nur ’ne kleine Nachricht. Eine unter vielen. Aber da ich gerade dieser Tage
eine Diskussion über die „tragende“ Rolle der Gewerkschaften hatte und ihren „positiven“ Einfluss auf das Investitionsgeschehen, bleibt die Frage wie weit die Unternehmensentscheidung die Rolle der Gewerkschaften mit einbezog. Oder anders gesagt, was haben die Gewerkschaften getan um den Produktionsstandort Halle (Deutschland) für z.B. Dell
attraktiv zu machen? Gewerkschaften? Ich hör immer Gewerkschaften. Diese aufgeblähten Selbstarbeitgeber, diese
Staaten im Staate, mit Funktionären die sich umherchauffieren lassen? Die Zeit der Gewerkschaften dürfte ja wohl
mit der Abschaffung der Kinderarbeit, der Urlaubs-, Krankheits- und Kündigungsregelungen endgültig vorbei sein. Diese magenkranken Neider und Bremser, die immer nur in der Gruppe ihre „Interessen“ durchsetzen können. Diese Verhinderer jedweder Prosperität und engagierten Un-Konventionalität. Habe mich nicht einmal in meinem Leben von anderen
vertreten lassen. So was macht man selber. Wer nicht rechtzeitig lernt für sich selbst einzustehen und schon frühzeitig immer andere vorschiebt, wird auch anderen Herausforderungen unterliegen. Gewerkschaften, ja die hatten eine große Zeit, zuletzt als Solidarnosc in Polen. Heute: Playmobilmännchen mit orangefarbenen
Westen. Wer als Unternehmender das Klassenkampfgefasel der Bonzen hört kann doch um den Investitionsstandort
Deutschland nur einen weiten Bogen machen. Und das machen sie ja dann auch: Heute Dell, Lohnkosten in Ostdeutschland zu teuer! Jeder der seine sauer verdienten Beiträge zur Finanzierung der Mercedesse der Gewerkschaftsbonyen freiwillig abführt, darf sich jetzt auch bei ihnen bedanken.
Spiegel Online
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