| |
Begehrlichkeiten wecken
Mittelalterliche Städte schützten sich mit Stadtmauern. Des Jahres Ernte füllte die Scheuern und Böden, die Magazine und Höfe. Klar das weckte Begehrlichkeiten. Und sofort fand sich auch jemand der an die Sahne ran wollte. Nehmen wir Klaus Störtebecker, den Schrecken der Ost- und Nordsee Ende des
13. Jahrhunderts. Er war ein Vitalienbruder oder Likedeeler (Gleichteiler) Er war also ein klassischer Umverteiler. Die Mär sagt, das er seine Beute an arme Leute verteilte. Zunächst verteilte er die Habe überfallener Schiffe und Städte (z.B. Bergen, Wisby) in seine eigenen Taschen und den Rest in die Taschen seiner Mannen. Die konnten damit
jedoch, weil ständig auf See, wenig anfangen und verpraßten es eher sinnlos.
Heute habe ich auf SPON gelesen, http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,369418,00.html daß wir Deutschen unseren Kindern 1 Billion Euro vererben. In 60
Jahren hart erarbeitetes und erspartes Vermögen einer Kriegs- und Nachkriegsgeneration. Auch das weckt permanent Begehrlichkeiten. Leute wie der Volksverführer und Cheflügner Lafontaine und seine Räuberbande versprechen ja jetzt schon ihren Leuten den Griff nach dem Eingemachten. Dabei verkaufen sie sich als soziale Wohltäter und
Likedeeler. Es ist abzusehen, die Enteignung der Erben wird nicht ohne Folgen bleiben und es wird Generationen dauern bis sich die Bestohlenen von der Raubtat erholt haben. Wisby, Bergen und andere Ostseestädte brauchten fast 100 Jahre um die geschlagenen Wunden zu heilen. Störtebecker wurde 1401 hingerichtet. Seinen Kopf und die Köüfe seiner
Miträuber wurde auf Pfähle gespießt und zur Abschreckung am Ufer der Elbe aufgestellt.
Wehren wir uns also rechtzeitig und geschickt gegen Piraten und Umverteiler......
SPIEGEL ONLINE - 12. August 2005, 13:01
URL: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,369418,00.html
Glückliche Kinder
Deutsche Eltern vererben 1.000.000.000.000 Euro
Die Deutschen vermachen ihren Kindern immer größere Vermögen. Nach einer Studie der Dresdner Bank werden private Haushalte in den nächsten fünf Jahren bis 2010 rund eine Billion Euro an ihre Nachkommen vererben.
Frankfurt am Main - In den fünf Jahren von 2011 bis 2015 werde diese Summe bereits auf 1,3 Billionen Euro ansteigen, geht aus aus der heute veröffentlichten Studie hervor. "Damit werden jährliche Vermögensbestände übertragen, die das Sparvolumen der privaten Haushalte übersteigen."
Dennoch könnten sich Kinder und Enkel nicht aufs Erbe verlassen. Wegen der steigenden Lebenserwartung und des wachsenden Eigenanteils bei Krankheits- und Pflegekosten müssten ältere Menschen immer öfter ihr Erspartes angreifen und aufzehren. Jüngere Generationen sollten deshalb frühzeitig selbst für ihr Alter vorsorgen.
Die privaten Haushalte besitzen laut Studie immer mehr Vermögen. Ende 2004 hatten die Deutschen fast zehn Billionen Euro Vermögen angesammelt - das waren 65 Prozent mehr als 1991. Fast die Hälfte entfiel auf Immobilien, 41 Prozent auf Geldvermögen. Der Anteil der Bankeinlagen wie Sparbücher sei seit den achtziger Jahren rückläufig, während
Versicherungen - vor allem als Altersvorsorge - immer beliebter würden.
|
|