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Ach Renate.... Im Gegensatz zu Romanus Otto, siehe Artikel aus der WAMS unten, glaube ich nicht, daß Renate einfach nur eine Populistin ist. Sie ist
schlimmer. Sie erteilt bewußt allen Menschen die "schaffe wolle", denen die Ideen haben und Initiativen starten, von vorne herein eine Absage. Dieses Signal ist katastrophal. Belesen scheint sie auch nicht zu sein, sonst könnte sie ihr Verhalten nachlesen in Atlas Shrugged von Ayn Rand. Da gibt es genau diese Figuren. Eine Republik die Renate
anstrebt ist eine Gesetz- und Verordnungsdikatatur wo sich Leistung nicht mehr lohnt. Denn die, die versuchen ihrer Arbeitslosigkeit zu entkommen werden schnell erkennen, daß auch sie den, eigentlich für Großunterbehmer und böse Kapitalisten gedachten, Verordnungen nicht werden entkommen können. Da ist der Gang zum Arbeitsamt risikoloser. Die, die
bereits was haben, die sind gut beraten es in Sicherheit zu bringen. Vor Renate. Was also wirklich aufregt ist der grüne Tunnelblick und die Fähigkeit, seine
Unfähigkeit zu einem unkonventionellen Neuansatz, in Worte der Kritik an den kostruktiven Anregungenh eines Wirtschaftsfachmannes zu gießen. Warum schickt diese Körnertante niemand in die Wüste. "Sage mir, mit wem Du Dich umgibst, und ich sage Dir wer Du bist, - Gerhard Schröder" Die Welt, 27. März 2005, http://www.wams.de/data/2005/03/27/618346.html
Agrarministerin Renate Künast über Horst Köhler
Kaltgepreßt
Für schlichten Populismus ist bei den Grünen Renate Künast zuständig. Ob dicke Kinder, teurer Euro oder böse Gene: Künast guckt in unsere Töpfe, zieht als Preispolitesse um die Häuser und hütet unsere Felder. Nun knöpft sie sich den Bundespräsidenten vor. Horst Köhler hatte daran erinnert, daß Wohlstand in Unternehmen erarbeitet wird. Im Angesicht 5,2 Millionen Arbeitsloser müsse es bei Gesetzen Vorfahrt für Arbeit geben.
Künast blies zu Attacke: "Übersetzt heißt "Vorfahrt für Arbeit" Freiheit für den Profit einiger weniger. Hinter seinem Credo steckt ein Bild von einer Republik der sozialen Kälte", wetterte sie.
Wärmer ist es in der Tat in der Wohnküche, wenn die Schweinelende vom Biobauern im kaltgepreßten Öl brät. Den Wärmegrad auf den Fluren der Sozialämter und Arbeitsagenturen sollte sich Künast dagegen nicht allzu kuschelig vorstellen.
Die Grünen sind längst zur Partei der Gutsituierten geworden. Keine andere Partei hat Wähler mit so hohem Einkommen. Die Schwachen jedenfalls sind das Klientel der Grünen nicht.
Wer Arbeitslosen und Ausgegrenzten aber wirklich Chancen öffnen will, muß Wachstum und Arbeit Vorfahrt gewähren. Künasts Grüne dagegen kämpfen die Kämpfe der Wohlhabenden. Das ist ihr Recht und wahltaktisch auch nicht unklug.
Vor den Folgen warnte schon Brechts Mackie Messer in der Dreigroschenoper: "Ihr, die euren Wanst und unsre Bravheit liebt / Das eine wisset ein für allemal: / Wie ihr es immer dreht und wie ihr's immer schiebt / Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.
/ Erst muß es möglich sein auch armen Leuten / Vom großen Brotlaib sich ihr Teil zu schneiden." Romanus Otte |