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Kein Meter für die linken Feinde der Freiheit! |
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Kein Zentimeter für die rechten Freiheitsfeinde! |
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der Blog zu Rebellog - The libertarian Cabinet |
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update on top Online Tagebuch aktuell oben
Page 047 - 2007 |
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Rebellog-The libertarian Cabinet is mainstream-resistent, unconventional, critical and
straight forward. We believe in the principle of self-ownership. With regard to economic and political questions we hold radical-libertarian views. We are pro-capitalist and believe that any form of socialism creates poverty. Our position is clearly pro-American and pro-Israeli. We resist left-wing and right-wing freedom enemies. Our
web pages have been on-line for about one and a half years. We endeavour to design our web pages in bi-lingual format (English/German). Blog.rebellog is the Blog page for
Rebellog. |
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Freedom is not negotiable ! |
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Freedom
knows no compromise ! |
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Robin Renitent,
15. November 2007 |
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In eigener Sache
Einigen Besuchern ist
entgangen, daß man auf den Permalinkseiten sich jeweils
vorwärts
und rückwärts
durch alle Beiträge klicken kann. Hier noch einmal die
Symbole am unteren Rand jeder Permalinkseite: You can go from article to article
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We say
what we mean and do what we
say! |
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Freedom
knows no compromise ! |
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Robin Renitent,
14. November 2007 |
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Bücher
Selbstbremser
15. Hochzeitstag
Der größte
Preistreiber
Israels Existenzkampf
Angst
Pat Condell
Jackasses
Kondomtester
Transpirieren mit der X-Box
Sarah Silverman
Organic
Dog Bakery

Amazon
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"Der Islam
vertröstet
auf das
Paradies, die Sozial-
demokraten
auf eine Besserung in zehn oder zwanzig Jahren."
Ayaan Hirsi Ali
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Organic
Dog Bakery
Wir hatten sie
eingeladen. Im Laufe des sonntäglichen Morgens wanderten wir über den
örtlichen Farmmarkt. Den Sonnabend schon hatten wir diskutiert,
freundlich, aber kontrovers. Jetzt, zwischen organischen
Tomaten, organischen Kartoffeln, organischem Gemüse und organischen
Craneberrys wollte ich meinen deutschen Uraltwitz loswerden. Ich
konnte davon ausgehen, dass sie ihn nicht kannte, und ich wusste das
sie eine absolute Ökotante war:
„Du kennst die Geschichte von der Farmersfrau
die vor einem riesigen Haufen Karotten sitz und, sortierend,
die gut aussehenden in den einen Korb und die schrumpligen
in den anderen Korb wirft?“
„Nein, warum?“
„Nun, das hat auch ein Tourist gefragt, der die Farm besuchte.“
„Und?“
„Sie erklärte es ihm: Die geraden Karotten gehen in den örtlichen
Supermarkt, die schrumpligen verkaufe ich am Sonntag als
organische Ökokarotten!“
„Du bist eine Nervensäge“, sagt unsere Bekannte, „Du machst
alles madig!“
Da hat sie recht. Auch der Ökotrend ist an uns vorbeigerauscht ohne
Spuren zu hinterlassen. Ich kaufe Gewächshaustomaten. Klinisch
rein gewachsen. Die Ökodinger, gedüngt mit dem Abschiss der
Farmersfamilie, will ich nicht.
Ich zücke meine Kamera und fotografiere ein Schild: „Organisches
Hundefutter“ steht drauf. „Ich krieg ‚nen Schreikrampf“
sage ich zu meiner Frau.
Unsere Bekannte jetzt etwas dunklerfarbig, mit diesem, das Gesicht
umrahmenden, es schöner machenden reinen organischen Rot des Ärgers,
zischt mich an:
„ Du bist ein Ignorant!“ |
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"Libertarians
first and foremost trust themselves. They do not
scream for help and demand that the Government
should provide “comforters” and an all-round social
care system."
Robin
Renitent
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"Rechte habe ich, glücklicher-
weise, bisher nicht kennegelernt.
Anders
sah es und sieht es mit den Linken aus.
Davon
habe ich zwangsläufig viele kennen gelernt.
Es war und ist schlechterdings unmöglich
ihnen
auszuweichen."
Robin
Renitent
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Photo © 2007 rebellog |
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Freedom
knows no compromise ! |
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Robin Renitent,
14. November 2007 |
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Amazon

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"Europa ist nicht mehr Europa, es ist 'Eurabien',
eine Kolonie des Islam, wo die islamische Invasion
nicht nur physisch voranschreitet, sondern auch auf
geistiger und kultureller Ebene."
Oriana Fallaci
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BAHN
Erpresser
Mal sind es die Fluglotsen, mal
die Flugkapitäne (Air Canada) und nun eben die Zugführer.
Sie streiken, nicht als Beschäftigte irgendwelcher privater,
konkurrierender Unternehmen. Sie streiken als
Staatsangestellte. Denn die BAHN ist zwar privatrechtlich
organisiert, aber, da der Bund alle Aktien hält, letztlich ein
Staatsunternehmen.
Der Staat, das sind Sie und ich. Jedenfalls in der steuerlichen
Haftung. Mit anderen Worten: Wenn das Staatsunternehmen Miese macht,
wird der Verlust aus der Staatskasse, also von Ihren Steuern
ausgeglichen. Die Lokführer, als eine kleinere Gruppe dieser, aus
Staatsgeldern bezahlten Arbeitnehmer, streikt also gegen SIE.
Gegen Sie als Kunden und gegen Sie als Finanzier.
Nun ist das Wort Streik bei Staatsangestellten lediglich ein
anderes Wort für Erpressung. Denn die Möglichkeiten
Ihrer
Gegenwehr sind gering. Sie können ja nicht, wie es eine freie
Wirtschaft eigentlich verspricht, zu einem Konkurrenzunternehmen
gehen. Nicht als Kunde, und auch als Finanzier haben sie keine
Möglichkeit den Scheck zu kürzen.
Auf den Versuch räuberischer Erpressung steht (§ 255
Strafgesetzbuch), ein Jahr Mindestfreiheitsstrafe) und auf Störung des
öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten (§ 126
Strafgesetzbuch), wird Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu drei
Jahren verhängt. IM Wiederholungsfall kann sich das Strafmaß erhöhen.
Ich habe, als ich noch in West-Berlin lebte, einen Nachbarn gehabt,
der war Lokführer bei der Deutschen Reichsbahn, also übernommen von
der Deutschen Bahn. Ich konnte sein Kommen und Gehen
beobachten. Seine Arbeitsbelastung reichte
bei weitem nicht an die Arbeitsbelastung anderer Nachbarn, kleiner
Selbstständiger und Handwerker heran. Aber seine Anmaßung und
sein Gehabe, seine ständigen Forderungen und sein Genörgel
gingen mir schon damals gewaltig auf den Keks.
Ein privates am Markt orientiertes Unternehmen würde
selbstverständlich nicht erpressbar sein. Es würde, und das zu recht,
die Erpresser durch arbeitswillige Lokführer ersetzen.
Wenn es sein muss aus Nachbarländern. Aber schon der
Versuch der Führung des
Staatsunternehmens Bahn scheiterte ja. Den Riegel schoben
staatsbezahlte Richter vor.
Man sitzt ja im gleichen Boot… |
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Amazon

Der schnellste Weg
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„Den Islam sehe
ich als eine außerordentliche Bedrohung an, als eine
feindliche Gesellschaft."
Pim
Fortuyn
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Photo © 2007 rebellog, siehe
auch |
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knows no compromise ! |
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Robin Renitent,
13. November 2007 |
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Der ganz normale Wahnsinn
Amazon

Amazon
"Diejenigen,
die den von
Palästinensern ausgehenden Terror als
„Freiheitskampf“ verkaufen und Israel ein
Notwehrrecht absprechen, die die positiven Seiten
dieses einzigen respektablen Rechtssystems in Nahost
leugnen, widern uns in ihrer ideologischen
Unaufrichtigkeit an.´"
Robin
Renitent
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"Die Muslime ändern sich"
(NICHT)
"Dschihad
ist laut Koran nie als Angriffskrieg oder Zwangsbekehrung mit dem
Schwert zu verstehen, sagt die Islamwissenschaftlerin Gudrun Krämer im
FR-Gespräch."
Auszug aus diesem
ergreifenden Dokument der Blauäugigkeit und Unkenntnis, abgesondert
von einer "Wissenschaftlerin":
Weiteres Reizobjekt ist das Kopftuch - oft gleichgesetzt mit
Unterdrückung der Frau im Islam.
Mit den Frauenrechten in islamischen Ländern unterschiedlich bestellt
und vielfach nicht gut. Bei uns in Deutschland muss interessieren, was
Mädchen in der Schule lernen und zu welchen gesellschaftlichen Feldern
sie Zugang haben. Wenn sie meinen, es müsse mit Kopftuch geschehen,
ist das ihre Sache. Nicht das Kopftuch ist Kernthema, sondern was
Frauen und Mädchen daraus machen.

Nun Frau Krämer, in
einer zusammenwachsenden Welt liegt Deutschland ja nicht auf einer
Insel. Und die Muslime fallen ja nicht vom Mond, sondern sie bringen
ihre Vorstellungen zunächst mal mit. Unterhalten Sie sich mal mit
Exiliranerinnen, die sich glücklich des Kopftuches entledigt haben.
Wie sie im Flugzeug, genau beim Eintritt in den Luftraum des Iran alle
schnell ihre Koftücher anlegen. Freiwillig? Eigentlich genügt ja
5 Minuten lesen, nicht die Hausmitteilungen der FU meine ich, sondern,
z.B., hier:
Iran targets couples
in continued moral crackdown
Sun. 21 Oct 2007
TEHRAN (AFP) — Iran's police are to keep up their moral crackdown
through the winter months, confronting couples whose behaviour in
public is deemed to be inappropriate, officials said on Sunday.
Iran in April launched what has proved to be its most severe moral
crackdown in years, handing out warnings to thousands of people for
dress deemed to be unIslamic and other outlawed behaviour. In a sign
of the seriousness of the drive, police are to continue the crackdown
in winter, the Fars news agency reported, whereas in the past it has
been restricted to the summer months when dress is skimpier. Ahmad
Roozbehani, the head of the moral security police, was quoted as
saying by the agency that his forces would be targeting
"inappropriate" behaviour by couples in public, be they married or
not.
"If someone is walking down the street with their legitimate partner,
police will not ask for identification from them but if an obvious
offence occurs or a report is received we will confront this.
"This also applies to the behaviour even of married couples. They
should not have inappropriate behaviour and draw attention to
themselves."
He did not give further details on the kind of behaviour proscribed
but any kind of intimate cuddling between couples in public, let alone
kissing, is a social taboo in Iran. Holding hands has become
acceptable in the Islamic republic, so long as the partners are
married. Theoretically, unmarried boys and girls should not hang out
in public, although this is often flouted. Roozbehani also said the
police would continue to focus on clothing such as the long coats or
mantos that women wear to cover their bodily contours in line with
Islamic dress rules.
"Using split mantos with open collars and inappropriate make-up are
considered examples of that would be confronted," he said. The police
chief said that ski resorts in Iran -- which are often the scene of
liberal behaviour and loose dress reviled by conservatives -- would
also be targeted. Some moderates have questioned the need for the
moral crackdown but conservatives have applauded police for a drive
they say is popular with the public and necessary to improve security
in society. (Source) |
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"Unfortunately, history shows that running an empire
is a disastrouly expensive business. You pay in
cash. You pay in blood. And you pay with your own
soul."
Bill
Bonner
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"Die
Tatsache, daß eine Meinung weit verbreitet ist,
belegt keinesfalls, daß sie nicht völlig absurd
wäre."
Bertrand Russell
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Photo © 2007 rebellog |
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Freedom
knows no compromise ! |
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Robin Renitent,
12. November 2007 |
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"Wir
sind keine Bürger mehr, wir sind Untertanen, bloße
Zuschauer am Schicksal, das andere für uns gewählt
haben. Wir sind nur dann Bürger, wenn wir echten
Einfluss darauf haben, wie unsere Steuergelder
ausgegeben werden. Wir sind Untertanen, wenn wir die
Steuern einfach nur bezahlen, während andere
entscheiden, was mit diesem Geld gemacht wird.
"
(Robert Spencer)
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We seem to have overcome
Soviet
fascism, though the heirs
of Nazi-fascism live; but the biggest threat
to freedom
lies
in Islamic fascism.
Freedom is not
self-evident.
We are
at war – and we have to defend ourselves.
For the sake of
our
children.
Freedom knows
no compromise!
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Weise
Entscheidungen
Nun haben wir sie wieder. Die
Betroffenheitskommentare der Berufsempörten. Meistens sprechen sie
von Selbstmord. Um mit dem Wort Mord das Wollen des Freitodes,
also der freiwilligen Wahl des Weggehens zu kriminalisieren. Und wie
fast immer äußern sich vor allem jene die noch nie diese Situation in
der eigenen Familie hatten, nie konfrontiert waren mit der
Entscheidung eines Nahestehenden.
Und weil es so bequem ist, und Deutsche dem staatlichen Handeln statt
dem eigenen Wirken stets den Vorzug einräumen, schreien sie nach
Gesetzen, Verordnungen, Regeln und Erlassen. Noch nie waren Vertreter
der Mainstreammedien Vorreiter auf der Straße der Freiheit. Den in
Abhängigkeit beschäftigten Lohnschreibern ist jedes autonome
Handeln, abseits staatlichen Regelwerkes suspekt. So schließen sie von
sich auf andere und über sich in Empörung und angepasster,
verfälschender Darstellung.
Die Beschreibung der Tatsachen wird vorgenommen, aber die Wahrheit
wird unterschlagen. Die beiden freiwillig aus dem Leben
geschiedenen waren auf einem öffentlichen Parkplatz. Ja, aber: „Die
Verkürzung auf den Begriff „Freitodhilfe auf Parkplatz“ ruft
ein völlig falsches Bild hervor. In Wahrheit stand das Fahrzeug
jeweils am Rande einer großen Wiesenfläche, die vollständig umwaldet
ist, ganz nahe eines Ausflugsrestaurants, das zur Zeit geschlossen
ist.“ (Zitat
Minelli, Vositzender
Dignitas)
Einer meiner engsten Familienangehörigen hat den Freitod
gewählt. Bewusst, überlegt, geplant. Eine weise Entscheidung,
die ihm und uns, den Zurückgebliebenen, half. Dieses Recht
auf Selbstorganisation möchte ich auch für mich. Ob ich es anwende
kann ich heute nicht sagen. Aber die Wahlfreiheit muss mir erhalten
bleiben. Wer sich anmaßt sie mir zu nehmen muss mit Widerstand
rechnen. Man kann es auch Selbstverteidigung nennen. Wenn
ich mein Leben der Selbstbestimmung widmete, kann ich auf die
Selbstbestimmung des Todeszeitpunktes nicht
verzichten.
Leseempfehlung:
In den Kapiteln »Vor
dem Absprung«, »Wie natürlich ist der Tod?«, »Sich selbst gehören« und
»Der Weg ins Freie« beschreibt Améry die Welt aus der Sicht eines
Suizidanten (original 1976).
Original-Verlagsinfo
Das Verbot, mit dem Religion und Gesellschaft den Freitod belegen,
läßt ihn als ein Vergehen erscheinen, als unnatürlichen und absurden
Akt. Aber drückt sich in solchem Urteilen und Aburteilen nicht die
Scheinobjektivität, das Unbetroffensein der mit dem Weltlauf
Einverstandenen, der Überlebenden aus? Und hat nicht auch der
»natürliche« Tod sein Unnatürliches und Skandalöses?
»Über das Verhältnis zwischen dem jahrhundertelang tabuisierten
Selbstmord und dem im Vollbesitz der intellektuellen und seelischen
Kräfte geplanten und durchgeführten Freitod hat wohl niemand
Wesentlicheres gesagt als Jean Améry. Hand an sich legen ist einfach
geschrieben, ohne narzisstische Eigenliebe und spielerische
Koketterie. Hier spricht jemand über sein Thema, das er wie kein
anderes kennt... Er kommt gleich zur Sache, er spricht den Leser
direkt an, er trifft mit dem ersten Satz ins Schwarze – von jeher ein
Kennzeichen geborener Essayisten.« (Ceno Hartlaub)
»Wer abspringt, ist nicht notwendigerweise dem Wahnsinn verfallen, ist
nicht einmal unter allen Umständen gestört oder verstört. Der Hang zum
Freitod ist keine Krankheit, von der man geheilt werden muß wie von
den Masern... Der Freitod ist ein Privileg des Humanen.«
Der Autor
Jean Améry wurde am 31.10.1912 in Wien geboren. Studium der Literatur
und Philosophie. 1938 Emigration nach Belgien. Teilnahme an der
Widerstandsbewegung. 1943 Verhaftung, zwei Jahre KZ-Haft. Nach 1945 in
Brüssel als freier Schriftsteller und Rundfunkmitarbeiter tätig. 1970
wurde er mit dem Deutschen Kritiker-Preis ausgezeichnet. 1971 mit dem
Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. 1977 mit
dem Lessingpreis der Freien und Hansestadt Hamburg. Améry nahm sich
1978 in Salzburg das Leben. |
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Der ganz normale Wahnsinn
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Robin Renitent,
11. November 2007 |
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Der ganz normale Wahnsinn
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Leugner
Unsre Haltung ist nach über 900
Beiträgen auf diesem Blog hinlänglich bekannt. Wir sind
pro-amerikanisch und pro-israelisch. Und wir erziehen unsere
Kinder in diesem Sinne.
Und deshalb halten wir die Behauptung es gab keinen Holocaust
für Irrsinn, für eine verbale Verlängerung eines der größten
Verbrechen der Menschheitsgeschichte. Wer so was sagt und
verbreitet, diskreditieren sich selbst. Macht sich erkennbar als
Lügner, Schuft und vorsätzlich Böswilliger. Außerdem outet er sich als
Antisemit. Wenn dieser so inflationierte
Vorwurf des Antisemitismus noch einen
unterlegten Sinn haben soll, dann hier.
Nun hat ausgerechnet ein Neo-Nazi sich auf die
Meinungsfreiheit berufen und erreicht, das die Leugnung des
Holocaust nicht mehr strafbewehrt ist. In Spanien. Also in der EU.
Wie geht man damit um, wie gehen wir damit um? Wir sind generell
gegen Verbote aller Art. Erkenntnisse und Haltung werden
durch Wissen gewonnen, durch Charakterschulung, Gefühl
für Achtung und Humanes auch. Das kann man mitbekommen, sich
selbst aneignen, daran kann man arbeiten. Wer sich auf der
Gegenseite positioniert und diese Pflege seines ICH’s
vernachlässigt, die Metastasen des Hasses nicht selbst
therapiert, dem ist auch mit Verboten nicht beizukommen.
Mit Verboten erreicht man gar nichts. Die machen nur neugierig.
Neulich war auf YouTube der Film "Jud Süss", mein ganzes
Leben hatte ich davon gehört, ihn aber nie gesehen. Jetzt, mit 58
Jahren schaute ich ihn mir erstmals an.
Meine Tochter, 8, setzte sich zu mir und meinte: "Das sind aber schöne
Kostüme..." Ich denke, wir haben beide keinen
Schaden genommen.
Das Gleiche mit "Mein Kampf". Es war ein Krampf. Jahrzehntelang
hörte ich von diesem Buch und sollte etwas ablehnen ohne es zu
kennen. Irgendwann habe ich es mir komplett aus dem Internet
geladen und gelesen. Es war wie mit dem
Interview von Horst Mahler:
Abstrus und langweilig. Eine Lesequal. Der Erguss eines
Verblendeten.
Wer den Holocaust leugnet tut das in einer bestimmten Absicht.
Damit macht er sich erkennbar als Irrer. Lasst uns die Irren
erkennen, bevor sie Unheil anrichten.
Henryk Broder berichtet immer über einen Moshe Friedman
, einen jüdischen Antisemiten. Einen Holocaustleugner der im
Moment im Iran rumreist. Glaubt irgendjemand das dieser Moshe
irgendwas bewegt, was nicht ohnehin in negativer Bewegung wäre?
Oder etwa Herr Mahler?
Gestern las ich, das Kinder aus "Nazihaushalten", also von Eltern die
sie mit judenfeindlichem oder nationalsozialistischem Gedankengut
prägen, wieder Nazi's werden. Das werden sie dann wohl. Ob
mit oder ohne Verbot!
So werden wir den Holocaust-Leugnern entgegentreten.
Entgegentreten müssen. Um unserer Kinder Zukunft und der Zukunft
der Juden willen. Ohne uns auf staatliche Verbote zu berufen.
Und auf den Völkermord der Türken an den Kurden
hinweisen. Oder Stalin: Während seiner Regierungszeit wurden
vermeintliche und tatsächliche politische Gegner sowie Millionen
weiterer Sowjetbürger und ganze Volksgruppen besetzter Gebiete in
Gulag-Strafarbeitslager deportiert und zu großen Teilen ermordet.
Und dann daran erinnern, dass der Sozialismus über 100 Millionen
Menschen tötete.
Das Menschen, die diese Verbrechen leugnen, von Neuauflagen
träumen, sie verbal vorbereiten und das Töten fortsetzen.
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nicht zu lesen ist pure Ignoranz
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Man kann an Deutschland leiden
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