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Kein Meter für die linken Feinde der Freiheit! |
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Kein Zentimeter für die rechten Freiheitsfeinde! |
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der Blog zu Rebellog - The libertarian Cabinet |
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update on top Online Tagebuch aktuell oben
Page 045 - 2007 |
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Rebellog-The libertarian Cabinet is mainstream-resistent, unconventional, critical and
straight forward. We believe in the principle of self-ownership. With regard to economic and political questions we hold radical-libertarian views. We are pro-capitalist and believe that any form of socialism creates poverty. Our position is clearly pro-American and pro-Israeli. We resist left-wing and right-wing freedom enemies. Our
web pages have been on-line for about one and a half years. We endeavour to design our web pages in bi-lingual format (English/German). Blog.rebellog is the Blog page for
Rebellog. |
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Robin Renitent, 10. Oktober 2007 |
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Mutige
Leute ? (2)
Vater sagte immer: „Junge,
Leichtsinn ist kein Mut!“ Das habe ich mir gemerkt. Unangeschnallt
mit 220 Sachen über die Autobahn wäre also Leichtsinn. Mit Mut hat das
nichts zu tun. Wenn ich durch Amerika fahre sehe ich hunderte
Motorradfahrer ohne Helm. Die sind nicht leichtsinnig, die sind nicht
mutig. Die gehen ein genau kalkuliertes Risiko ein. Fast alle
sind über 50 und tuckern auf ihren Harleys durch Wyoming oder South
Dakota. Einwohner pro Quadratkilometer: Unter 10.
Mutig waren für mich die Geschwister Scholl. Obwohl neuere
Forschungen an deren Bild erheblich herumdeuteln.
Margret Bechler
war vielleicht mutig, weil sie sich nicht von ihrem
Mann,
trotz erheblichen Drucks scheiden ließ. Sie hatte für diesen Mut zu
bezahlen. Dr.
Hannes
Lindemann war mutig, als er in einem serienmäßigen
Klepperfaltboot den Atlantik überquerte und Selbstversuche betrieb.
Und Ralph
Giordano ist mutig. Weil er sich gegen die öffentliche
und veröffentlichte Meinung stellt und den Moscheebau kritisiert.
Mutig wäre es auch wenn, nicht irgendeiner, ein führender
Wirtschaftskapitän sein Engagement im Iran einstellen und
Mahmud
Ahmadinedschad einen Verbrecher nennen würde.
Der „Mut gegen Rechts“ ist deshalb kein Mut, weil die „Mutigen“
im Sessel sitzen und Onlinezustimmung bekunden, oder allenfalls im
Meer eines geschützten Masse demonstrieren. Mut gegen rechte Gewalt
wäre es nur, wenn z.B. ein Gastwirt rechte Schläger aus seiner Kneipe
weisen würde.
Claudia Roth ist das Gegenteil von mutig. Sie reißt nur dort
die Klappe auf, wo sie sich der Zustimmung ihrer Anhänger sicher sein
kann. Und es war auch nicht besonders mutig von Joschka Fischer einen
Taxifahrer zu vermöbeln. Immerhin hatte er genug Sympathisanten um
sich. Senta Berger’s Drohung „Ich gehe jetzt“ war auch nicht
mutig, denn es blieb eine Drohung und sie ist nicht gegangen.
Mut haben für mich die Einwohner in den israelischen Orten nahe
dem Gazastreifen. Der Einschlagsort der Kassam-Reaketen ist so
schlecht vorherzusagen.
All die öffentlich-rechtlichen "Mutigen"
sind eigentlich Waschlappen. Vom Mut so weit entfernt wie Sozialisten
von der Einsicht. Hugo Chavez ist nicht mutig wenn er gegen
Amerika lästert, und den Kommentatoren in den Kommentarspalten
der Onlinezeitungen, die gegen Bush wettern,
fehlt überhaupt jeder Mut.
Und dann gibt es noch
die ganz Mutigen. Die ziehen sich nackert aus und posieren für PETA.
Mann, das ist mutig. Meistens sind es drittklassige oder abgehalfterte
Schauspielerinnen oder Soapsternchen.
Wie auch immer: Der Mangel an Mut wurde schon immer beklagt. Der
Mutigen sind deswegen nicht mehr geworden.
Preisfrage: Sind die beiden Liebenden auf der Brücke mutig?
mehr Bilder im
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Robin Renitent, 10. Oktober 2007 |
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Mutige
Leute! (1)
Wir haben in Deutschland viele mutige
Menschen. Das beeindruckt. Besonders sie selbst. Natürlich ist das ein
kontrollierter Mut. Ein genau abgewogener Mut. Ein Mut der zu keinem
Verwicklungen führt und nicht schadet. Am wenigsten dem Mutigen
selbst.
Johannes B. Kerner ist so ein
mutiger Mann. Und Senta Berger ist eine mutige Frau,
jedenfalls im Zeitgeist, ich weiß das, schließlich hat sie mal mit meinem Vater im gleichen
Film gespielt…, und Margarete Schreinemakers war schon immer
ungewöhnlich mutig. Besonders im Studio und mit impertinenten Fragen.
Also alles
Vorzeigedeutsche, Menschen auf die wir Stolz sein können. Ja,
und der hessische Wirtschaftsminister Alois Rhiel ist ein ganz
besonders ehrbarer Deutscher. Deutsche also, die man seinen Kinder als
Vorbild zeigen kann.
Kann man? Werde ich dennoch nicht machen.
Das Eva Herman daneben liegt habe
ich ja schon nachgewiesen. Das Familienbild der Nazi’s war
nicht so, wie Frau Herman es darstellt. Es gibt genug Zeugnisse,
Bücher, Ratgeber und Aussagen, die das Gegenteil belegen. Wer
da lernen will, kann es tun, und sich sachkundig machen. Das
Familienbild der Nazi’s war verlogen, es war ein
sozialistisches Familienbild, und der Staat mischte mächtig mit
und feilte an den Jungen Menschen in der HJ und im BDM
in ganz schrecklicher und indoktrinativer Weise herum. Aufrechte
Hitlerjungen haben ihre Väter denunziert, BDM-Mädchen waren glühende
Hitler-Verehrerinnen. Familienidylle?
Es gibt eben Dummansichten, gepflegte Märchen, die nicht auszurotten
sind. Auch die Mär von den Autobahnen gehört dazu.
Dennoch, die Empörung über Eva Herman ist die reinste Heuchelei.
Ekel erregend wie durchsichtig und berechnend sie der eigenen
Profilierung als Gutmensch dienen muss. Abstoßend wie die Medien
sich, wieder einmal, instrumentalisieren lassen. Endlich eine blonde
(es würde die Lust noch steigern, wenn sie Zöpfe oder einen Dutt
hätte) Deutsche, der man Nazisympathien nachweisen kann.
Nachweisen? Eva Herman hat ja das Nazisystem gar nicht verteidigt,
sondern unbedarft über Familie gefaselt. Wie Reichsfrauenratgeberinnen
vor ihr.
Heuchelei ist die Empörung deshalb, weil auch Frau von der Leyen
staatlicher Erziehung den Vorzug gibt. Weil in linken Kreisen laut
über eine Intensivierung der Staatsfürsorge nachgedacht wird.
Weil es keinen nachhaltigen Protest mehr hervorruft wenn bereits
Kleinkinder von Staatserzieherinnen geformt werden sollen. Die
Ähnlichkeiten zwischen einer nationalsozialistischen Erziehung und
einer sozialistischen Erziehung im Deutschland von heute immer
offensichtlicher zu Tage treten.
Mutig , oder mutiger, wäre es gewesen wenn Kerner
Kardinal Meissner wegen seiner "entarteten Kunst" tausgeschmissen
hätte. Oder Herrn Mixa. Aber das sind Männer. Da hackt man doch lieber
zu viert auf einer Frau rum. Es gab mal ne Zeit, da war es Männern
verboten die Hände in der Hosentasche zu haben. Als Teenager hatte ich
das manchmal. Mein Vater sagte dann: "Nimm die Häönde aus den Taschen.
10 gegen 1 ist feige!" Daran muß ich gerade denken.
Mutig wäre es gewesen wenn einer, nur einer mal
harsche Kritik an Frau Leyen, an Renate Künast oder
allen, die sich an der Zerstörung der heutigen Familie beteiligen,
geübt hätte. Mutig wäre es gewesen wenn man den
rotlackierten Nazi Oskar Lafontaine mal rausgeschmissen hätte.
(Aber Eva Herman?)
So deutlich, dass den Verantwortlichen
im „Fernsehen“ die Luft weggeblieben wäre.
Einen Rauswurf, eine fristlose Kündigung, hätte dennoch niemand zu
befürchten gehabt.
Wirklich mutige Leute. Beeindruckend! |
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Photo © 2007
Cicero |
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Freedom
knows no compromise ! |
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Robin Renitent, 04. Oktober 2007 |
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Burmesische Wünsche,
die Rückkehr der Blockwarte
und Aufforderung zur Denunziantion
Heribert Seifert ist freier Journalist bei der
NZZ. Da darf er
seine
Ansichten veröffentlichen. Und weil er einen gewissen Bekanntheitsgrad
hat kann er das auch noch in anderen Medien. So, wie es aussieht, lebt
er davon. Und seine Position erscheint besser als die eines
angestellten Lohnschreibers. Nur, frei in dem was er schreibt ist er
nicht. Denn, würde ihm eine „Entgleisung“ wie
Eva Herman passieren,
wäre er weg vom Fenster. Also achtet er sorgfältig darauf was er
schreibt um immer noch möglichst viele zustimmende Kommentare zu
erhalten. Und die erhält er, denn das Volk ist gespalten und für jede
Position gibt es (mindestens) eine Gegenposition. Er kann also, weil
er so radikal nicht denkt, sicher sein auch weiter publizieren zu
dürfen. Denn er lebt vom Schreiben.

Für ihn ist das ein Vorteil. Für die Wahrheit ist das ein Nachteil.
Denn er muss Kompromisse schließen. Und aufpassen, dass ihm niemand in
die Suppe spuckt. Richtig frei wäre er nur, wenn er schreiben könnte
ohne davon zu leben. Denn dann könnte ihn niemand feuern. Aber da wäre
immer noch das Internet. Und da wären immer noch Leute die sich
radikaler Ausdrücken würden als er es je könnte. Denn die, die
Bösewichte da, die im Internet, die kann niemand feuern.
Also nutzt man erstmal die markierende Vokabel die brandmarken soll
„Stammtisch“. Das ist eine allseits beliebter Ausdruck, angewendet auf
alle mit etwas bodenständiger oder abweichender oder radikalerer
Meinung, jedenfalls einer Meinung die sich im gutmenschlichen
Mainstream nicht finden lässt. Nach Wikipedia mangelt
es denen, die dieses Niveau haben an Bildung. Zum Beispiel. Das auch
und gerade Akademiker zu deckungsgleichen Ansichten kommen wird
unterschlagen. Nach Heribert Seifert wäre zum Beispiel
Hans-Hermann Hoppe „Stammtisch“. Dabei hat nie jemand überprüft ob
die, die sich unangepasst äußern überhaupt jemals an einem Stammtisch
gesessen haben. Auf mich trifft es, zum Beispiel, nicht zu. So haben
alle die, die sich in ihrer Ausdrucksweise, ihrer Einstellung und
ihren Vorgehensvorschlägen in den Kommentarspalten nicht an die
Vorgaben des Mainstream und des Common Sense halten, Stammtischniveau.
Da Tische so um die 80 cm hoch sind, warum sollte das bei einem
Stammtisch anders sein, bewegen sich also die Kommentatoren auf sehr
niedrigem Niveau, sie erreichen niemals die abgehobenen Höhen der
festen oder freien Lohnschreiber. Denen ja schon während ihrer
Ausbildung beigebracht wurde vor allem so zu schreiben das die
politische Korrektheit nicht leidet.
Natürlich haben solche Schreiber sich einer Armee von Hilfswilligen
versichert. Die können, wenn sie die Ansichten des Autors teilen und
etwas stammtischartiges entdeckt haben eine Taste drücken und „Report
this Comment“ auslösen. Mit dieser wunderbaren Einrichtung wird jeder
treue Leser zum Aufpasser ernannt und darf nach Herzenslust
denunzieren. Jeder ein kleiner Blockwart eben.
Die nächste Stufe ist der Ärger über Blockbetreiber. Auf die
einzudreschen ist schon Pflicht, jedenfalls dann, wenn sie Meinungen
ein Forum geben die in den Mainstreammedien nicht zu finden sind.
PI
ist ein solches Beispiel. Aus dem empörten Ärger über die unbotmäßige
Themenwahl und das Spektrum der Kommentatoren dort klingt auch die
Sorge um die Vormachtstellung der eigenen Onlineausgaben der
Zeitschriften durch. Wo kommen wir denn hin, wenn plötzlich
Sportlehrer, pensionierte Beamte, ehemalige oder aktive Unternehmer
sich politisch äußern und auch publizieren können. Es kotzt die
Seiferts,k Leichts,
Preuß an. Und es ist lesbar: Sie wünschen sich burmesische
Verhältnisse. Wo man das Internet einfach abstellen kann. Dabei
erstaunt, mich nicht, dass zum Beispiel PI gebrandmarkt wird und von
Stammtischniveau geschrieben wird. Aber zum Beispiel ein
Watchblog
einer gewissen Bigberta, deren Lebensaufgabe es sein zu scheint sich
über PI zu ereifern und den Islam lang un d breit zu verteidigen
(wogegen eigentlich?) ist natürlich über jede Niederung erhaben. Ich
habe noch nie gesehen, dass dieser Gutmenschenblog kritisiert wurde.
Dabei sind, sowohl die Beiträge, als auch die Kommentare absolut
verachtend. Ein aktuelles Beispiel ist die Häme über Hirsi Ali.
Dabei ist dort bestens ablesbar wie Faschismus und Islam Kongruenzen
aufweisen.
„Großes Publikum bedarf vor Veröffentlichung seiner Meinung vernünftig
abwägender Beratung unter Anleitung verantwortlicher Meinungsführer.“
Schreibt Seifert.
Ein solcher zensierender Meinungsführer
ist wer? Natürlich er!
(gefunden bei
Gudrun
Eussner) |
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Robin Renitent, 04. Oktober 2007 |
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Libertäre haben manchmal Hunger
Dann kochen sie oder
machen Salate. Wie Nichtlibertäre auch. Da die Zeit ganz ökonomischen
Regeln unterworfen ist, schließlich haben wir sie aufzuteilen zwischen
Bettenmachen, Staubsaugen, Kinder zum Schulbus bringen, Hausarbeiten
beaufsichtigen, Nachrichten lesen, auf anderen Blogs (very rare) zu
kommentieren und den eigenen Blog zu updaten, ist immer zu wenig davon
da. Gibt auch noch eheliche Pflichten und, eben, Essen machen. Genug
Zeit für alle Notwendigkeiten und Wünsche ist eh nie, deshalb habe ich
nun mal wieder, nach mehr als einem Jahr, aus unserer Küche
geplaudert. Machen Sie’s doch einfach nach, wie haben es ja auch
überlebt:

Chicorée - Salat
Chicorée war
schon immer eines meiner Lieblingsgemüse. Ich mochte es schon
als Kind, obwohl ich da sicherlich eine Ausnahme war, denn der
leicht bittere Geschmack macht, dass Chicorée nicht gerade ein
„Kindergemüse“ ist. Allerdings habe ich Chicorée auch noch nie
anders als Salat gegessen, schon meine Mutter bereitete ihn so
zu. Hier in Nordamerika heißt er Belgian Endives und ist nicht
so populär. Ich werde mich aber, jetzt wo ich das schreibe, noch
mal auf eine andere Weise dem Chicorée nähern.
Hier gehts weiter
Gefüllte
Paprikaschoten
Waschen sie, je nach Bedarf, 4 bis 8 Paprikaschoten und
schneiden sie um den Stiel ein 2 Euro großes Loch. Es können
auch 2 Dollar sein, es kommt wirklich nicht darauf an. Der
Euro ist eine ideologisch-politische Kunstwährung, und ich
hoffe auf seinen Zusammenbruch und der Dollar ist, zwar nicht
als 2 Dollarstück, aber ansonsten nicht das Papier wert auf
dem er gedruckt wurde. Nachdem Nixon, ja der, den Dollar
1971 vom
Goldstandard
gelöst hat ist er verfallen und verfallen
und sie können sich die Wände damit tapezieren. Er wird
demnächst zusammenbrechen und dann ist es gut, wenn sie noch
einige gefüllte Paprikaschoten eingefroren haben. Noch
besser ist es sie haben sie im Garten, das macht unabhängig und
der Dollar kann sie mal. Doch zurück zum Loch. Stellen
sie sich, damit es leichter geht, also die Größe eines
Goldtalers vor.

Nun durch das Loch die Kerne und die weißen Innenhäute
entfernen. Mixen sie jetzt Schweinehack und Rinderhack zu
gleichen teilen. Ich hoffe sie hatten es rechtzeitig aus dem
Kühlschrank genommen sonst frieren ihnen die Pfoten ab. Sollten
sie etwas gekochten Reis vom Vortag haben mischen sie einige
Löffel in die Masse, geben sie Salz und Pfeffer hinzu. Haben sie
keinen Reis nehmen sie einige Löffel Semmelbrösel. Aber bitte
keine ganzen Brötchen wie in manchen Rezepten empfohlen. Das
ist was für Restaurants, die rechnen müssen. Wir wollen ja
Fleisch auf dem Teller haben und keine Brötchen. Laden sie
übrigens keine Musels ein, es ist ja Schweinefleisch
drin. Möglichweise geht reines Rinderhack und die Sache ist dann
halal. Jetzt stopfen sie die ganze Pampe in die
Paprikaschoten. Vorsichtig nicht zu hart, sonst reißen die
Außenwände. Stellen sie sich einfach vor sie führen einen Daumen
bei ihrer Frau ein. Der wollen sie ja auch nicht wehtun, gelle?
So geht es auch unserer Schote, die nun in allen Ecken gefüllt
ist. und hier gehts
weiter |
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Photos © 2007 rebellog |
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Robin Renitent, 01.Oktober 2007 |
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Tut Gutes! Sofort!
Nach dem Kriege hatte man nur ein Ziel:
Etwas Gutes zu tun. Und zwar für sich selbst. Vielleicht noch
für seine Familie. Dieses Tun, das einem zuerst mal selbst zugute kam,
nannte man erst Überleben, dann Wiederaufbau. Jeder hatte Probleme.
Seine Eigenen. Nicht die der Anderen. In dieser Zeit waren die meisten
Menschen umsichtig, motiviert etwas zu tun und ihr Schrei nach
Fremdhilfe war noch nicht entwickelt. Ich erinnere mich als Kind
Kriegsversehrte gesehen zu haben, z.B. einen Mann am damaligen
DEFAKA-Kaufhaus am Tauentzien, der saß, weil er keine Beine hatte, auf
einem Brett mit vier Räderchen, sauste damit durch die Gegend,
bettelte um Geld, aber er putzte den Leuten auch die Schuhe dafür.
Ein klarer Fall von Gegenleistung.
Dann kam der Wohlstand und die Sozialsysteme wurden ausgebaut. Nicht
etwa, das die Menschen dazu angehalten wurden sich um ihre eigene
soziale Sicherheit zu bemühen, nein, es wurde versprochen und „in
Aussicht gestellt“ und von der politischen Schlaukaste verbreitet,
dass es „allen“ eines Tages zugute kommt. (Kam es ja dann später
auch, besonders an die, die nix eingezahlt hatten). Noch später kamen
Oberquatschköppe, studierte Leute natürlich, die sprachen vom „Generationenvertrag“.
Dabei ist ja schon einem Grundschüler klar, dass zu einem Vertrag
immer wenigsten zwei gehören und mit Babys, weil geschäftsunmüdig,
kann man noch gar keinen Vertrag schließen. Norbert Blüm war
einer von diesen Quatschköppen. Heute ist er „Spezialist“ für
Israelfragen und quatscht dort ebenfalls blödes Zeug.
Doch zurück zum Gutestun. Etwa Anfang der 70iger Jahre, nach meiner
Erinnerung, wurde es wichtig auch zu zeigen wie gut man ist. Es
reichte plötzlich nicht mehr etwas für sich selbst zu tun und damit
weiterhin von anderen -guterweise- nichts zu fordern. Nun
musste man auch für andere etwas tun. Und sei es nur verbal.
Mit dem aufkommenden Fernsehen konnte man ja was bewegen, konnte
dickbäuchige hungernde Kinder aus Afrika zeigen, Erdbebenopfer und
Sturmflutgeschädigte. Man konnte sowohl an das Mitleid, wie auch an
das Gewissen appellieren und den Leuten eintrichtern, dass es nicht
reicht etwas für sich selbst zu tun.
Dabei war die Zeit vorher ja nicht ohne Mitmenschlichkeit gewesen. Wer
wirklich in Not war, mit dem teilte der edle Deutsche ohnehin
seinen Mantel wie St. Martin. Aber es war eine Direkthilfe und
keine losgelöste, anonymisierte und aus enteigneten
Umverteilungsmitteln gewährte an Unbekannte.
Als das Fernsehen bunt wurde, konnte man auch sehen, dass Negerkinder
wirklich schwarz sind und Palmen braun, wenn
sie vertrocknen. Das Spendenaufkommen stieg entsprechend. Aber, auch
die Überweisung oder Einzahlung ist natürlich anonym. Und sie blieb
sie den „kleinen“ Leuten vorbehalten. Wer etwas auf sich hielt zeigte,
dass er ein begnadeter Helfer war. Es war die Schiene für
Prominente Betroffenheit ausdrücken zu können, und noch der
schlechteste Schauspieler lernte geschwind entsetzt, zerknirscht oder
eben betroffen in die Kamera zu schauen.
Die entsprechenden Statements dazu kamen auch bald wie vorgestanzt und
konnten nach Beliebigkeit abgerufen werden. Schauspieler,
Schriftsteller, Bildhauer, Popmusiker, Politiker so wie so, jeder
hatte seine Bühne, seinen Auftritt. Wenigstens dann. Aber damit nicht
genug. Es kam der Zweitberuf. Wer jetzt im Gespräch bleiben wollte
musste auch eine helfende Funktion haben. Entweder man gründete
die Stiftung zum Schutze gefährdeter Pflanzen oder ein Kinderhilfswerk
oder man sammelte TV-wirksam Minen ein, die andere, böse
Menschen, verbuddelt hatten. Nun wenigstens vor der Kamera ausbuddeln
und zwar die, von denen man wusste, dass
sie gerade nicht explodieren würden. Wer jetzt keine Aufgabe hatte war
selber schuld.
Meine Mutter, Ehefrau eines sehr beschäftigten Mannes und mit etwas
exklusiverem gesellschaftlichen Umgang, hatte oft die Frage zu hören:
„Und was machen sie sonst so?“ Es reichte nicht zu sagen:“Oh,
ich habe einen Mann und drei Söhne, ein großes Haus und einen Garten.“
Das war es nicht was der Frager hören wollte. Die Antwort hatte zu
lauten: „Ich bin 1. Vorsitzende des Vereins zum Schutze der Musca
Domestica“. Also eines Vereins der sich zum Ziel setzte die
gemeine Stubenfliege zu schützen. Denn es war egal was man schütze.
Hauptsache man schützte. Und tat Gutes.
Dieser inflationäre Trend Gutes tun zu wollen war und ist nicht
aufzuhalten. Letztlich gibt es nur noch Gutmenschen. Dabei ist der
Einstieg relativ leicht. Zuerst verkündet man jedem der es, und auch
dem, der es nicht hören will, das man „antifaschistisch“ ist. Selbstverständlichkeiten
gehören eben besonders breit ausgewalzt. Dann macht es sich gut
für den „Klimaschutz“ zu sein, man muss aber davon nicht unbedingt
was verstehen. Gegen die Amerikaner zu sein ist populär,
man macht da nicht viel falsch. Auch die armen geschundenen
Palästinenser kann man immer unterstützen ohne das eigene Image zu
beschädigen. Wer wirklich engagiert ist zieht sich aus. Und lässt
sich als Kotlett bei PETA abbilden. Eignet sich besonders für
Schauspielerinnen der 2.und 3. Riege. Und jede Schnulzensängerin und
jede gerade gekürte Schönheitskönigin verkündet mehr oder weniger
lispelnd, das sie ja auch für den Frieden und gegen den Hunger
ist.
Bin ich ja auch. Vorallem gegen den Hunger in meinem Magen und
den Ehefrieden. Deshalb denke ich, das ich ein guter Menschen
bin. Etwa nicht?
Nur eines mache ich vorläufig nicht. Ich fliege nicht nach Afrika und
adoptiere auch keine schwarzen, gelben oder grünen Kinder. Ich gebe
zu, ein schwarzes Kind würde sich zwischen unseren eigenen beiden
Blondschöpfen sehr dekorativ machen.
Aber ich lasse das erst mal. Es gibt ja genug Popsängerinnen und
Schauspielerinnen die am Ticketschalter Schlange stehen. Ich würde
da nur stören. |
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Robin Renitent, 29.
September 2007 |
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Frau
muss sein zuhause...
Unsere
Sommerreise beinhaltete auch 33 Hotelwechsel. Noch immer
sind die USA das bequemste Reiseland. Mit 2 Kindern fragt man
einfach nach einem Hotelzimmer. Die enthalten, von ganz wenigen
Ausnahmen abgesehen, 2 Kingsize-Betten, also genug Platz für die
Eltern und die Kinder. Die wollen, weil das im täglichen Leben ja
nicht vorkommt, mal bei Papa, mal bei Mama schlafen. So ist für
ständige Abwechslung gesorgt. Nur Teile des Ehelebens sind in diesen
70 Tagen schlecht realisierbar….
Unsere Preisklasse schwankt, je nach Gegend zwischen 55 und 140 Dollar
die Nacht. Wobei es vorkommen kann, das ein Zimmer für 69 Dollar
hervorragend ist und eins für 120 Dollar total mies. Es hängt halt von
der Gegend ab und davon, wie überlaufen sie touristisch ist. Wenn man
länger als 4 Nächte bleibt ist es schon ungewöhnlich, Amerikaner
kennen keine langen Urlaube. Jedenfalls nicht vor der
Pensionierung und auch dann nur maximal 14 Tage. Und das wir insgesamt
18 000 km mit 4 Fahrrädern und einem Zodiac Boot auf dem Dach, und dem
Motor dazu im Kofferraum, fahren erregt schon Aufmerksamkeit. Die
Leute freuen sich, dass wir Interesse an ihrem Land zeigen und wir
treffen auf keine Ressentiments. Man ist interessiert zu hören wie wir
über Amerika, den Irakkrieg und Bush denken. Wir sagen viel wahres und
freundliches, aber auch manches kritische. Wir kritisieren die
Abkoppelung des Dollars vom Goldstandard und die Housing
Bubble. Über Bush sagen wir nichts schlechtes, das tun ja schon
alle anderen Deutschen und es würde langweilig. Erstaunlich viel
Menschen stimmen uns zu. Und vom Goldstandard, man höre und staune,
haben fast alle schon mal gehört. Oft gibt es anregende, längere
Konversationen und manches Mal tauschen wir Visitenkarten.
Was uns aber auffällt ist, das die Roommates , also die Zimmermädchen,
früher alle, fast ausnahmslos, Schwarze waren. Jetzt sind es
ganz überwiegend Russinnen, Ukrainerinnen und (deutlich
weniger) andere Osteuropäerinnen. Wir kommen natürlich gut ins
Gespräch, denn meine Frau spricht fließend russisch. Alle Mädchen
sind, (davon abgesehen, dass sie überwiegend auch sehr hübsch sind),
ausnahmslos Studentinnen. Sie kommen mit einem speziellen Visum
und inzwischen hat sich der ganze Genehmigungsablauf an den
Universitäten von Minsk bis Chabarowsk, von Moskau bis Komsomol an
Amur hervorragend eingespielt. Auch als Serviererinnen findet man sie
sehr häufig, neben weißen Amerikanerinnen. Da sieht man den
Unterschied, die Amerikanerinnen sehen abgearbeitet aus, Unterschicht,
die Russinnen sind Studentinnen gepflegt und schlank.
Wir konnten nicht herausfinden wo all die schwarzen Zimmermädchen
und Serviererinnen geblieben sind.
In Pigeon Forge,
einer Vergügungsstadt für den 2 Tage-Urlaub des Proletariats, gehen
wir ins „Golden Corral“.
Das ist eine Fresskette mit „All-You-Can-Eat-Buffet“ und einem
Einheitspreis. Entsprechend dick und überfressen sind die Gäste. Man
isst hier nicht, man frisst. Man schaufelt in sich hinein, bis die
Unterhose platzt. Die Getränke werden serviert, die Teller
abgeräumt. Unsere Serviererin heißt Jana und ist, natürlich, Russin.
Hinreißend
hübsch, charmant und aufgeschlossen. Wir kommen ins Gespräch. Am Ende
frage ich sie, was sie von der „amerikanischen Esskultur“ hält.
Immerhin sieht sie ja Schicht für Schicht, nur fressende Menschen. „There
is no culture“ sagt sie etwas irritiert und leise. Das ist wahr,
und ich bedaure, dass sie nichts anderes in den Monaten ihrer
Sommerarbeit kennen lernen wird. Denn, gelegentlich, ganz ganz
gelegentlich, kann man sie doch finden: Die amerikanische Esskultur.
Übrigens auf den 80m hohen "Screaming Swing",
einer Kotzschleuder (siehe Foto) auf dem Nachbargrundstück, kann man
sich gleich anschließend erleichtern...
Mexikaner sind sehr präsent, und je weiter südlich man kommt um so
mehr gibt es. Manche freut das, die lassen sie für sich arbeiten,
manche ärgert es. Man findet sie inzwischen auch in den Nordstaaten.
In Kanada leben unzählige Großfamilien von der Sozialhilfe und
sind zu nichts zu bewegen. In der Erntesaison, z.B. in Leamington der
Tomatenstadt, in der HEINZ -
ja die Ketschupfritzen - ihre Fabrik haben, fehlt es trotzdem an
Erntehelfern. So bringt man Off-Shore-Erntehelfer rein. Von wo? Aus
Mexiko. Die arbeiten wie verrückt und senden ihr Geld nach
Hause. Wir kennen das aus Deutschland bei der Spargel und Weinernte
und den helfenden Polen. Deutsche Sozialhilfeempfänger sind ja dazu
nicht zu bewegen.
So gibt es durchaus Parallelen. Und mir kommt das kalte Kotzen,
wenn ich Aussagen wie diese von
Naomi
Klein im Spiegel
lese.
Vor zwei Wochen in Deutschland dann. Ein Hotel am Bahnhof. Ausnahmslos
alle Zimmermädchen aus Kroatien. Am zweiten Morgen macht ein
Mann mein Zimmer sauber. Ich frage ihn woher er kommt.
„Ich aus Pakistan.“
Und auf meine Nachfrage:
„Ich fünf Jahre hier. Nein ich nicht verheiratet, ich gehen immer zu
Freunde, Kartenspielen.“
Er ist sehr nett und freundlich und strahlt, weil ich mich mit ihm
unterhalte. Seine Zähne sprießen in alle Himmelsrichtungen. Vermutlich
ist er noch nicht dahintergekommenen, wie man die deutsche
Krankenkasse da mit einbinden kann. Er zeigt auf mein Laptop und
das Desktopbild:
„Das Deine Frau?“ Ich bejahe. „Wo ist sie“ will er wissen. „Zuhause“
sage ich und denke dabei eher daran, dass sie im Moment wahrscheinlich
im Hause ist, bei den Kindern als in der Uni. Er greift das begeistert
auf:
„Das richtig so. Frau muss sein zuhause, muss kochen und Wohnung
machen. Nix gut, wenn Frau nicht zuhause, nix gut wenn Frau
arbeiten.“
Was sagte er, wie lange ist er in Deutschland? 5 Jahre?
Wann wird er hier ankommen? |
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Photos © 2007 rebellog |
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Freedom
knows no compromise ! |
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Robin Renitent, 27.
September 2007 |
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Frau
Eva!
Ach ja, und dann war da
noch die Eva. Herman heeßt se. Da ich schon vor 9 Jahren
Deutschland verlassen habe kann ich mich an sie nur dunkel erinnern.
Aber natürlich „kenne“ ich sie aus dem Internet. Nun hat sie aber ins
Fettnäpfchen getreten. Dabei hat sie immer, so wie es sich heute
gehört - als anständige Deutsche - , gegen „rechts“ gekämpft. Gegen
Nazis Stellung bezogen. Gut so! Soweit nichts auszusetzen.
Henryk M. Broder schreibt "Frau Herman ist sehr blond und nicht
sehr helle". Wenn ich auch sonst seine Meinungen teile, ich kenne uns
Eva zu wenig, also – ich habe kein Buch von ihr gelesen, um
ihre „Helligkeit“ beurteilen zu können, kann ihm also da erstmal nicht
zustimmen. Sicher ist nur, das der zur Diskussion stehende Satz
offensichtlich eine Stegreifaussage war. Nur wenigen ist gegeben da
auch immer grammatikalisch richtig zu formulieren.
Tatsache ist, und die
Bemerkung sei mir als Mann und Liebhaber des Ansehnlichen,
gegönnt, das Eva eine Eva ist. Und das punktet (bei mir...)
Natürlich auch gegen
Renate Kühnast, die ihren Mangel an Ausstrahlung mit dämlichen
Bemerkungen zu kompensieren versucht. Dabei hat die kinderlose Kühnast
von Familie soviel Ahnung wie ein katholischer Priester vom
G-Spot.
Doch was Eva hat
gesagt? Und hat sie recht? Schauen wir uns mal die Nazi-Familie,
beziehungsweise deren Familienbild, an:
(ich zitiere aus einem meiner älteren
Beiträge:)
"Von
Zeit zu Zeit komme ich in eine Reihe kinderreicher Familien. Jedesmal
sind mir die Besuche ein inneres Erlebnis. In Ehrfurcht neigt sich
mein Herz vor den Leistungen dieser Mütter, vor ihrer Zufriedenheit
und Anspruchslosigkeit. Mit jedem neuen Kind, das sie zur Welt
bringen, wächst die Liebe und steigert sich ihr Mutterglück. Keine
Mühsal ist ihnen zu schwer, kein Opfer zu groß. Wahrlich,
Muttersein, es ist die höchste Leistung, die eine Frau für ihr Volk
vollbringen kann, und diese Leistung ist der größten Ehre wahrhaft
würdig.
Da der nationalsozialistische Staat sich rückhaltlos zur Mutterschaft
bekennt und dieses Bekenntnis sichtbar durch die Tat in beispiellosem
Ausmaß in Erscheinung tritt, erwächst daraus andererseits der Mutter
im neuen Reich, neben dem freudigen Willen zum Kinde, die
verpflichtende Aufgabe zur Erziehung ihrer Kinder ganz im Geiste
unserer großen Zeit und ihrer Bedeutung für die völkische Zukunft."
(Elisabeth Bosch)
Wow,
also mal abgesehen davon, dass Muttersein natürlich eine großartige
Aufgabe ist, die heute leicht lächerlich gemacht wird oder mit der
linken Hand abgetan…. welche Frau gibt denn bitte schön zu, dass sie
sich in der Mutterolle glücklich fühlen würde, ist das Pathos dieser
Zeilen umwerfend. Ich sehe vor meinem geistigen Auge lauter kleine
Hitlerjungen und BDM-Mädchen, die freudestrahlend in Reih und Glied
stehen während eine Dame mit blondem Dutt und verkniffenem Gesicht sie
kritisch mustert. Ja, sich der Aufzucht (man beachte das Wort Zucht)
von Kindern zu widmen ist heute keine Aufgabe mehr die ausfüllen kann,
nicht wahr. Allenfalls eine Nebenaufgabe, denn wenn Frau gefragt wird
„was sie so macht“ möchte sie wenigstens was anspruchsvolles antworten
können: „Meine Kinder“ wäre da die falsche Antwort, „ich studiere, ich
bin Logopädin, oder ursprünglich komme ich aus dem Soziologischen und
habe gerade meinen Dipl.Soz. gemacht, erhöht natürlich mehr und macht
akzeptabler.
Als Dipl.Soz. kann man dann Migrationsforschung betreiben oder das
Bevölkerungswachstum analysieren, um dann erschrocken festzustellen:
„Wir Deutschen sterben aus- es will ja auch keiner mehr Kinder
haben!“ Dann weist man, natürlich je nach politischer Disposition,
darauf hin, dass erschreckend viele Migrantenkinder unsere Städte
unsicher machen oder aber, dass erfreulicherweise unser Straßenbild
durch die kleinen Migranten jetzt so fröhlich bunt ist....
Elisbeth Bosch:
" In den
Tempeln der Kunst, im Reiche des Märchens und des Volksliedes, in der
Dichtung und Musik sehen wir immer wiederkehrend zwei Gestalten
verherrlicht. Sie sind von Anmut und Schönheit, von Güte und Würde
umstrahlt und heißen Mutter und Kind. Die entartete Kunst des
Liberalismus ging auch hier Irrwege. Sie drückte diesen beiden
Gestalten das Wahrzeichen ihrer Zeit auf, und diese Zeit hat, wie wir
wissen, alles echte Weibtum, alles sich gegen den zersetzenden
Vernichtungswillen bewusst auflehnende wahre Muttertum in den Schmutz
gezerrt, sie hat das Muttersein mehr und mehr missachtet und
entrechtet. Der Nationalsozialismus, der die Neu- und Umgestaltung
alles Lebensgebiete unseres Volkes umfasst, gab uns die diesen beiden
Begriffen innewohnende naturhaften Werte zurück. Er bekennt sich
zum Muttertum. Er grüßt in ihm das wiederauferstehende Leben eines
Volkes, das Leben einer großen deutschen Zukunft bis in die fernsten
Geschlechter hinein. Mutter und Kind stehen im neuen Staate unter
dessen besonderem Schutz. Sie werden seiner bevorzugten Unterstützung
teilhaftig und stehen im Mittelpunkt bevölkerungspolitischer
Gedankengänge, weil sie, wie Goebbels sagt, das Unterpfand für die
Unsterblichkeit eines Volkes sind. "
Neugierig
bin ich noch auf
„Das
Muttertum der Kinderlosen“.
Auf Seite 34 geht zur Sache:
„Das
junge Frauengeschlecht möge es dem neuen Staate danken, daß überall im
Reich Aufklärungsmöglichkeiten geschaffen worden sind, die unsere
heranreifende Jugend frühzeitig die tiefe völkische Sinndeutung der
Ehe klar machen und die ihr in verständlicherweise die zur Bejahung
der nationalsozialistischen Weltanschauung unerlässlichen notwendigen
Erkenntnisse der Vererbungslehre und Erbgesundheitsgesetze vermitteln,
die nunmehr ausschlaggebend sein müssen bei der Wahl des Ehegatten,
wodurch sehr viel späteres Leid und namenloses Unglück von Grund auf
verhütet bleibt."
Na also, das
ist der wahre Ratgeber für die junge Familie: Aufklärung wird auch
getrieben, wenn auch natürlich nicht über verschiedenen Formen des
Petting oder „wie verwende ich ein Kondom“. Dafür soll Frau aber bei
der Annäherung an das andere Geschlecht an die Erbgesundheit
denken.
Verschiedene Gedanken streichen mir ungeordnet durch den Kopf: Mein
Amüsement über den schwülstigen pathosbeladenen Schreibstil, wie ein
Eheratgeber doch in den Dienst einer Ideologie gestellt wurde und
heute wieder, schauen wir zum Islam, wird, wie das Bild der Frau sich
erfreulicherweise gewandelt hat und wie gut es ist, dass Frauen
heute ausgebildet sind und nicht nur Gebärmaschinen. Wie sich
faschistische Ideologie nun wiederholt, wie mit „Kinderkriegen“ wieder
Politik gemacht und Expansionsträume geträumt und angestrebt werden.
Wie andererseits unsere westlichen Gesellschaften immer mehr altern.
Welche Zukunft meine Kinder haben werden. Wie unser eigenes
Familienleben organisiert ist und meine Frau z.B. nur studieren kann
weil wir eine ganz andere Rollenverteilung haben. Was wohl Frau
Bosch gesagt hat, wenn sie den Krieg überlebt hat, was aus der
deutschen Frau nach dem Kriege geworden ist, wie sie zunächst
Trümmerfrau war und dann Sekretärin und heute Dipl. Soziologin,
Friedenskämpferin oder Migrationsforscherin wurde. Wie unverständlich
es mir ist das sich jemand hinsetzt und ein Buch schreibt in
spürbarer, oder besser lesbarer, Hingabe an einen Führer.
Aber zurück zu
Eva. Ihre Argumentation ist also in großen Teilen falsch.
Aber sie hat auch nicht unrecht. Es gibt Kongruenzen. Dem
Absolutheitsanspruch der 68iger Generation ist ein faschistischer
Totalitarismus inhärent. Und selbstverständlich hat sich die
ideologiebefrachtete linke Pädagogik absolut zerstörerisch auf das
Familienleben, den Zusammenhalt der Familie und eine
anspruchsvolle Umsetzung der Entwicklung von Primärtugenden
ausgewirkt. Ich kann, als Vater von 4 Kindern und 2 Enkeln, nur
feststellen, daß Achtung, Respekt, Ordnung, Fleiss, Anstand und
Disziplin Werte sind die geringgeschätz wurden und werden. Es wurden 2
Generationen junge Menschen verformt, sie wurden infantilisiert, in
(Staats-) Abhängigkeiten gebracht, unfähig gemacht autonom zu
entscheiden, zu handeln und Verantwortung zu tragen. Jedenfalls in
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