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Kein Meter für die linken Feinde der Freiheit! |
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Kein Zentimeter für die rechten Freiheitsfeinde! |
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der Blog zu Rebellog - The libertarian Cabinet |
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update on top Online Tagebuch aktuell oben
Page 043 - 2007 |
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Rebellog-The libertarian Cabinet is mainstream-resistent, unconventional, critical and
straight forward. We believe in the principle of self-ownership. With regard to economic and political questions we hold radical-libertarian views. We are pro-capitalist and believe that any form of socialism creates poverty. Our position is clearly pro-American and pro-Israeli. We resist left-wing and right-wing freedom enemies. Our
web pages have been on-line for about one and a half years. We endeavour to design our web pages in bi-lingual format (English/German). Blog.rebellog is the Blog page for
Rebellog. |
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Freedom
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Robin Renitent,
23.
April 2007 |
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Die Scham ist weg
Eine Gesellschaft muss mit Mördern
leben. Sie ist nicht in der Lage, weder durch Erziehung, noch durch
Gesetze, sich vor Mördern zu schützen. Diese Erkenntnis ist
bitter. Also tun wir alles um vorzubeugen. Wir halten unsere
Kinder dazu an nicht mit Fremden mitzugehen. Und doch ist der
Täter oft ein Bekannter, ein Nachbar, ja ein Familienmitglied.
Wir vermeiden als gefährlich bekannte Gegenden und gehen gewalttätigen
Menschen aus dem Weg. Manche suchen natürlich die Gefahr, sie reisen
nach Pakistan oder in den Irak. Und wundern sich dann, wenn sie
erschossen wiederkommen.
Aber Ausweichen, dauerhaft ausweichen können wir nicht. Denn das Böse,
das Leben Verachtende wohnt unter uns. Unerkannt. Bis zu dem
Moment wo farblose, harmlose,“nette“ Mitmenschen zu Bestien werden.
Cho
Seung-Hui war so einer. Er war sicher ein netter Junge. Aus
einer netten Familie wie wir inzwischen wissen. Bis sich etwas in
seinem Kopf veränderte, so vor 2 bis 3 Jahren. Diese Veränderung war
nicht die übliche des Erwachsenwerdens. Sie war krankhaft, unnormal.
Der Mann wurde zum Killer. Er tötete 32 Menschen. Aber er war ein
Kranker. Und, obwohl sich alles in uns sträubt, er sollte uns leid
tun. Wer sucht sich seine Krankheiten schon aus? Ich bin sicher, wäre
er gesund geblieben würde er mit Abscheu auf seine eigenen
Amoklauf schauen. Aber er war nicht gesund, er war krank. Sehr krank
sogar. Ein Nichtkranker wird ja nicht in Friedenszeiten 32 Menschen
töten.

Markus Gäfgen war nicht krank. Er war geldgierig. Und er tötete
nicht am Ende oder Ausbruch eines Leidens. Er tötete um sich einen
Mercedes kaufen zu können. Wäre die Steigerung von Mörder doch
Mistkerl. Er ist einer. Er hat einen elfjährigen Jungen kaltblütig
ermordet - Jakob von Metzler, so alt wie
mein Sohn
jetzt ist war er. Gäfgen hat Bekannte beschuldigt, getrickst
und gelogen um sein bisschen schäbige Haut zu retten. Als der
Kleine gefunden wurde hat er keine Reue gezeigt, ist nicht in sich
gegangen. Hat nicht in Demut und Scham geschwiegen. Weil
sich, und das ist ein Zeitzeichen, heute niemand mehr schämt.
Die Scham ist weg, perdü, flöten gegangen. Als meine Großmutter
Anfang der 50iger, aus Not, ein Pfund Butter in einem
HO-Laden stahl und erwischt wurde, da hat sie sich geschämt.
Geschämt bis an ihr Lebensende. Also weitere 30 Jahre tiefe Scham
empfunden.
Markus Gäfgen schämt sich nicht. Er will im Gespräch bleiben,
er ist laut und medienpräsent. Er beschäftigt Anwälte,
Gerichte, Behörden. Er sitzt nicht in seiner Zelle, er residiert.
Und er hat willfährige Schranzen. Deren Charaktere so schlecht
sind wie der ihres Mandanten. Die die Öffentlichkeit suchen,
RECHT einfordern. RECHT für den Täter, eine zweite Chance.
Jakob von Metzler hat keine zweite Chance. Er ist zur Nebenfigur
verkommen. Er hat keinen Anwalt.
Markus Gäfgen ist ein Mörder. (Mal sehen wie
lange wir ihn so nennen dürfen...Guten Tag Frau Mohnhaupt) Das
ist schlimm. Aber schlimmer ist: Er ist ein Mistkerl. Und seine
geldgierigen, medien- und
karrieregeilen Anwälte auch. Sonst würden sie ihm mal sacht
auf die Schulter klopfen und ihm den zarten Hinweis geben, dass in
seinem Fall vor allem Demut, Scham und Schweigen angesagt wäre.
Und keine große Fresse. |
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Photos © 2006 rebellog |
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Freedom
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Robin Renitent,
19.
April 2007 |
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Zur
Hilflosigkeit verdammt
Zunächst und vorab. Der Amoklauf von
Virginia erschüttert mich, uns, wie jeden anderen auch. Mich
besonders, habe ich doch 4 Kinder. Und natürlich stelle ich mir vor
wie es ist ein Kind in Liebe, mit Engagement und Fürsorge 20, 22 Jahre
groß zu ziehen, es auszubilden, es hoffnungsvoll auf eine Uni zu geben
und es dann so sinnlos zu verlieren. Meine Gedanken kreisen in
diesen Tagen um die Eltern und Geschwister der Opfer, draußen
regnet es und meine Stimmung ist schlecht. Es fällt schwer sich nicht
von Depressionen übermannen zu lassen. Besondere Hochachtung empfinde
ich vor dem israelischen Professor. Der Mann war mutig.
32 Menschen in Virginia, 32 auf einen Streich. In Irak
explodiert eine Autobombe. Es trifft um die 200 Menschen.
Menschenleben scheinen nichts wert. Dabei liebt doch jeder
Einzelne so sehr das Leben. Bis auf die, die es nicht lieben. Cho
Seung-Hui war einer von ihnen. In seinem Kopf war was nicht
richtig. Umgangssprachlich formuliert. Wissenschaftler formulieren
das anders, aber trotz langer Erklärungen bleibt es schwierig. Einen
Armbruch kann man erkennen, Krebs oder Nierenversagen kennen wir und
ist uns erklärlich. Was im Kopf abläuft nicht. Macken gibt es, kleine,
jeder hat welche. Gegen die ganz großen Macken gibt es keine
Vorhersage, keine Gesetze können sie einschränken, kein
Wissenschaftler sie aufhalten.
Keine Freundin soll er gehabt haben. Nur eine imaginäre. Das ist
bitter. Aber kein Grund 32 Leute zu killen. Sollte man meinen. Ein
Spanner war er, Fotohandy mit heimlich geschossenen Mädchenbildern
sind auf die Dauer kein Ersatz. Pornos haben in seinem Fall auch nicht
geholfen. Dennoch möchte ich nicht wissen wie viel Frustrierte
gewalttätig würden wenn es Pornos nicht gäbe. Das den ewigen
Verbotsforderern in Stammbuch geschrieben. Auch eine Kriminologe
hat sich gleich wieder gemeldet und ein Spieleverbot gefordert.
Dabei hat Cho, jedenfalls nach Aussagen seiner Kommilitonen, nur Musik
aus dem Netz geladen. Es schlägt die Stunde der Moralisten,
Besserwisser und „Experten“. Verbote sollen helfen. Dabei weiß
schon meine Tochter mit 7 wie man Verbote umgehen kann.

Und es schlägt die Stunde der Waffengegner. Die, denen es schon
immer ein Dorn im Auge war, dass die amerikanische Verfassung das
Recht auf Selbstverteidigung ausdrücklich garantiert. Diese
Freiheit ist ihnen suspekt, denn, und es sind vor allem
Europäer die sich da dicke tun, so viel Freiheit ist ihnen ungewohnt.
Und deshalb unheimlich. Zwar hat man es geschätzt das Amerika Europa
aus der Tyrannei mit Waffen befreit hat,
(damals, die andere Generation...) gutes Zureden hätte wohl bei
der Landung in der Normandie auch nicht genützt, aber man verdrängt
geflissentlich das Diktatoren zunächst Waffen kassieren. Aus
Angst. Wäre ja noch schöner, wenn sich einer selbst verteidigen würde.
Das deutsche Vertrauen, und erweitert das europäische
Vertrauen, in den Staat (ich wüßte nicht womit
so viel Vertrauen gerechtfertigt wäre...) spricht Bände und ist
entlarvend. „Gun ownership is for responsible government
agencies. Such as GESTAPO, or KGB or STASI. They know better, right?”
Was dabei herauskommt wenn man auf den Staat (und
seine Organe) vertraut, auch dafür ist Virginia ein Beispiel.
Es ist eine Unverfrorenheit von jemandem zu erwarten sich wie ein
Haase abknallen zu lassen. Wenn man schon sterben soll, dann
bitte in Gegenwehr. Die Chance sein Schicksal selbst wenden zu
dürfen darf einem nicht genommen werden. Aber es wird. Und weil
die
Amerikaner am deutschen Wesen noch immer nicht genesen
sind, ergießt sich die Welle der Empörung immer aufs Neue. Der
SPIEGEL ist ein gutes Beispiel scheinheiliger Verlogenheit.
(Der
STERN und andere Mainstreammediennicht minder). Er wird
das als (journalistische) Ausgeglichenheit anerkannt wissen wollen.
Aber kaum war die Nachricht des Massakers publik wusste ich wie es
kommen würde. So sicher wie das Amen in der Kirche. Erst die
moralische Entrüstung, die immer auch als moralische
Überlegenheit verkauft wird. Und dann scheinheilig, just um die
„Ausgeglichenheit“ zu demonstrieren,
einige Protestmails amerikanischer Bürger hinterher. Ich
schäme mich einmal mehr und fühle mich aufgerufen meinen
amerikanischen Freunden zu erklären, das es einige Ausnahmen in
Deutschland gibt, wenige, die aber die Entscheidungsfreiheit
noch zu schätze wissen und für die staatliche Autorität nicht das Non
plus Ultra ist.
Und so fühle ich mich bestärkt in der Erziehung zum Waffengebrauch.
Man kann Fehler beim Klavierspiel machen, und darüber hinweg gehen.
Man kann sich am PC vertippen, im Verkehr falsch abbiegen. Beim
Gebrauch einer Waffe darf man keine Fehler machen. Es wäre der
Letzte. Das zu lernen, diese Disziplin aufzubringen
verantwortlich umzugehen und Verantwortung für den Nächsten zu
empfinden, ist prägend. Nirgendwo kann Disziplin besser erlernt
werden als hier. Es ist nicht der Kadavergehorsam, die Disziplin
von außen. Es ist das, was man gemeinhin Selbstdisziplin
nennt. Und wo eindeutig Erziehungskompetenz und Anleitung zum
Erlernen fehlt.

Ja ich glaube daran. Wären einige der Studenten ausgebildet und
bewaffnet gewesen hätten sie sich verteidigen können. Es hätten sicher
Opfer gegeben – mit Sicherheit nicht so viele. Auch das Bewusstsein
nicht hilflos ausgeliefert zu sein, selbst im Angesicht des Todes,
ist von Wert. Ob das die Schreibtischempörten je verstehen
werden? Ob sie je begreifen werden, dass man bestimmte Rechte
niemals delegieren darf. Etwa an subalterne, staatsbezahlte
Uniformträger? Man putzt sich seine Zähne selber und lässt nicht
putzen. Man kümmert sich selbst um seine Arbeit und wird
nicht abhängig von staatlichen
Wohlfahrtsgaben. Und im Notfall, und nur dann, verteidigt man
sich selbst.
Das die menschliche Gemeinschaft unerkannte Kranke in ihrer
Mitte hat ist nicht zu verhindern. Aber, dass die, die nicht krank
sind
zur Hilflosigkeit verdammt sind
ist schrecklich.
(Ich bin mir darüber im
Klaren, daß einige, mir sonst wohl gesonnene, (Internet-)Freunde hier
eine andere Auffassung haben.) |
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Photos © 2006 rebellog und
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Sveta Renitent,
18.
April 2007 |
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About
coming problems
We all have a comfortable life.
Some less, some more. But compare to 60 – 70 years ago it is much more
better - for everybody. And think about the
time one- or two hundred years ago. Or think about my childhood
in the former Sovjet Union. How I grow up under the
communistic dictatorship. It is so much more comfortable today. Our
life standard is high, even for those they are still not
always in the shine of the sun.
"Thanks"to redistribution and the welfare state...
But will this continue? What is with the future? Have you ever
thought about it. I do. And this are my
thoughts and suggestions for you:
There is a lot of information about coming problems. I chose these
interviews, becouse in my opinion all of them combined show you a "Big
Picture", the connection between gold, money, governments,
financial system, and etc. I strongly recommend that you sit and
listen carefully. Take your time (the sooner the better), may be two
evenings in a row (each interview is about an hour) and think about
your future. You have really only two choices: believe the main
stream (remember dot.com cheerleading) or believe those interviews;
either we can spend our way to prosperity and borrow into richness or
we can not.
The interviews are about dollar problems, but I read the same
about Euro in German (I think Euro will fall apart, creating
all sorts of problems). Every western government is up to their ears
in debt and soaring obligations. That is a result of our
democratically structures, at last a rule of mob.

Ferdinand Lips, Swiss banker (he just died).
Interview from 2003 about gold and history. The deflation he is
referring to was the collapse of the stocks and following mass
bankruptcies. That was a collapse of a financial bubble, by lowering
interest rates afterward Greenspan and FED created even bigger
bubble--the housing bubble. That is a monster, that will kill the US
economy and damage the world economy too.
Financial Sense Newshour's Ask The Expert: Ferdinand Lips
(book)
http://www.netcastdaily.com/1experts/2003/exp030803.mp3
(interview)
James Turk (Goldmoney.com) and John Rubino abou gold,
money and investing strategies
Book "The Coming Collapse of the Dollar and How to Profit From It
"
http://www.financialsense.com/Experts/2005/Turk_Rubino.html
(book)
http://www.netcastdaily.com/broadcast/fsn2005-0108-2.mp3
(interview)
Peter Shiff book"Crash Proof: How to Profit from the
Coming Economic Collapse"
about economy and etc.
http://www.financialsense.com/Experts/2007/Schiff.html
(book)
(interview)
Michael J. Panzner Book "Financial Armageddon:
Protecting Your Future From Four Impending Catastrophes"
About what is coming
http://www.financialsense.com/Experts/2007/Panzner.html
(book)
http://www.netcastdaily.com/broadcast/fsn2007-0303-2.mp3
(interview)
Two short interviews:
James Turk for British Radio
http://cheetah.fileburst.com/minesite/goldCWRadio2.mp3
and with Nick Barisheff
fron the Canadian Gold Fond
http://www.bmsinc.ca/videos/barisheff_fsn_jan20.mp3 |
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Eine der beeindruckensten Frauen unserer Zeit
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Photos ©
http://www.financialsense.com/Experts/2003/Lips.html |
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Freedom
knows no compromise ! |
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Robin Renitent,
17.
April 2007 |
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Die
Unterwerfung
Ich
bin ja so naiv. Ich hatte immer geglaubt, dass Mut etwas
besonderes sei. Das zum Beispiel
Oskar Schindler
mutig war als er Juden rettet in dem er ihnen in seiner Firma Arbeit
gab. Immerhin gefährdete der Mut sein eigenes Leben. Oder das
Angeklagte
Roland Freisler die Stirn boten und zu dem standen was man
ihnen vorwarf. Oder das Menschen, mutige Menschen, Tunnel gruben
und nach Ostberlin gingen um anderen zur Flucht zu verhelfen. Auch
Hannes
Lindemann ist ein mutiger Mann gewesen als er vor etwa 30
Jahren in einem Klepperfaltboot den Atlantik überquerte um im
Selbstversuch Überlebenstechniken zu probieren.
Amundsen
und
Scott waren mutig auf dem Wege durch die Antarktis.
Heute ist man schon mutig wenn man jemanden zur Ordnung ruft.
Zitat: „Merkel hatte mit
ähnlichen Worten schon am vergangenen Freitag eingegriffen. Das war
mutig - nie zuvor hatte sie einen Ministerpräsidenten öffentlich so
vorgeführt.“
Ich bin beeindruckt. Weniger beeindruckt mich ein Umfaller wie
Oettinger. Ich habe zwar kürzlich vertreten und gepostet, dass
in der Kommentarsektion eines Blogs nicht alles druckreif sein
muss. Es würde die Spontaneität darunter leiden und letztlich gleicht
ein Kommentieren in einem Blog einem Gespräch, einer Konversation
mit großer geografischer Distanz. Aber wer eine Trauerrede verfasst
sollte das vorher durchdacht haben und dazu stehen. Ein
Ministerpräsident ist ja auch kein Konfirmand, also einer der
sich in der Sprache, in der freien Rede, im Ausdruck, noch in der
Such- und Findephase befindet und noch bewähren muss. Ein
Ministerpräsident ist soweit fortgeschritten, sollte man meinen – aber
wir sehen, dass wir uns hier irren, dass ein jedes Wort, welches er
(zusammen mit seinen Redenschreibern) letztendlich verfasst und
vorgetragen hat von Dauer ist. Die Dauer heute währt gerade 3 Tage.
Das hat nichts mit der Schnelllebigkeit der Zeit zu tun, sondern mit
einem Mangel an Standhaftigkeit der heute als politisches
Zeichen und als Einsichtigkeit verkauft wird. Auch in pädagogischer
Hinsicht, als Signal an unsere Jugend, ein Desaster. Es geht nämlich
nicht darum Fehler zu überdenken und Fehlverhalten zuzugeben zu
lernen. Es geht darum in der politischen Diskussion einerseits den
Kotau zu erzwingen und andererseits mit Unterwerfungsgesten
eigenes Überleben zu sichern.
Dieses Verhalten führt zu genau der Austauschbarkeit und
Beliebigkeit die unsere politischen Eliten so unerträglich
machen. Der Verlust von Charakter und Stil ist offensichtlich und
mit jeder Wendung rutscht die Persönlichkeitsdecke weiter fort und es
wird mehr Blöße sichtbar.
Im Fall Oettinger gibt es genau zwei Möglichkeiten.
Die Erste: Er hat seine Rede nicht durchdacht/durchgelesen und
sie trotzdem gehalten. Das wäre fatal. Bei Aussagen dieser Tragweite
sollte man genau überlegen.
Die Zweite: Er glaubte das was er sagte und hat sich
dann dem öffentlichen Meinungsdiktat
unterworfen. Das wäre noch fataler. Denn es signalisiert uns seinen
Mangel an Standfestigkeit.
Die denkbare dritte Möglichkeit, dass er
in 3 Tagen zu der Einsicht
gekommen ist, dass Filbinger doch kein NS-Gegner war, schließe
ich aus. Hatte Oettinger nicht gesagt er wolle in keinen
Historikerstreit eintreten?
Es ist derzeit gar nicht wichtig ob oder wie viel innere Ablehnung
Filbinger gegen die Nazis letztlich empfand, warum er dann überhaupt
bei ihnen eingetreten war und wie viel er an Schuld als Marinejurist
auf sich geladen hat. Filbinger liegt ja unter der Erde, hat auch 35
Jahre positives für sein Land geleistet und die Auf- oder
Abrechnung muss nicht gerade am Grabe stattfinden. Oettinger hatte
ihn ehrenvoll zu „verabschieden“. Das hat er getan und
zu seinen Zuhörern gehörte ja auch die Witwe, was
offensichtlich vergessen wird. Es wäre ja unangemessen ausgerechnet
bei einer Trauerfeier eine Filbingerbeschimpfung zu starten.
Wichtig ist, wie schnell einerseits unsere Ministerpräsidenten
einknicken und wie schnell andere politische „Persönlichkeiten“
sich als Vertreter eines moralischen Gewissen verkaufen. Beide
Seiten sind unehrenhaft, beiden Seiten ist nicht zu trauen.
Beide Seiten haben ein Defizit an
Charakter. |
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Robin Renitent,
15.
April 2007 |
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WINE
= HEALTH
It has been scientifically proven that
if we drink 1 liter of water each day, at the end of the year we would
have absorbed more than 1 kilo of Escherichia coli (E. coli) bacteria
found in feces. In other words, we are consuming 1 kilo of Poop.
However, we do not run that risk when
drinking wine (or rum, whiskey, beer or other liquor) because alcohol
has to go through a purification process of boiling, filtering and/or
fermenting.
Therefore:
WATER = Poop
WINE = HEALTH
Therefore: It is better to drink wine
and talk stupid than to drink water and be full of crap.
There is no need to thank me for this
valuable information; I am doing it as a public service. |
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Idee von Leser Sharri B.
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Robin Renitent,
15.
April 2007 |
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Wenn
man nur einmal Tacheles redet
Als Einleitung auf den
Fall Filbinger/Oettinger möchte ich zunächst über eine
nordamerikanische Unsitte sprechen die auch in Europa, und hier
wiederum in Deutschland, mehr und mehr um sich greift:
„Did I hurt your feelings”. (Habe ich, - hat jemand-
Deine Gefühle verletzt?) Eine beliebte und ständig zu hörende Frage
hier in Nordamerika. Es ist ein kleines Verbrechen jemandes Gefühle zu
verletzten und Schande über den, der es tut. So wächst man schon von
klein auf in eine Selbstkontrolle hinein, die, weil alle sich ihr
unterwerfen, zu einer absoluten Verhaltens- und Aussagekonformität
führen. Das ist in Kanada noch schlimmer als in den USA. Es ist
schlicht unerträglich. Provokation um Menschen zum Denken zu bewegen
ist verpönt, kontroverse politische Diskussionen im Privatleben auch,
und sehr schnell sieht man sich allen möglichen Vorwürfen bis hin zum
Rassismus ausgesetzt, wenn man nur einmal Tacheles redet. Oder
schreibt. Meine Kinder werden es schwerer haben, halte ich sie doch
ständig dazu an ihrem Gewissen (conscience) zu folgen und nicht einem
allgemein verbindlichen, zeitgeistabhängigen Meinungsdiktat. Das hier
die rotgrünen Gutmenschen seit Jahrzehnten den Rahmen für politisch
korrekte Äußerungen vorgeben kann wohl nicht mehr bestritten werden.
Dann fallen mir zum Thema Filbinger/Oettinger zunächst eigen erlebte
Beispiele ein die widersprüchliche Gedanken auslösen:
1. Gedanke:
Mein Großvater wurde, als Studienrat am Paulsen Gymnasium in Berlin,
wegen nazikritischer Äußerungen zum Schulrat zitiert, gemaßregelt und
hatte fortan Nachteile hinzunehmen. Nein, er war nicht im Widerstand,
aber er sah, als Deutsch-Nationaler, die Nazis kritisch, hielt seine
Freundschaft und Hausmusikabende mit jüdischen Familien aufrecht und
wechselte, wie viele seiner Bekannten, nicht die Straßenseite wenn
ihm, mit Kollegen verheiratete, Jüdinnen entgegenkamen. Seine in der
Schule geäußerte Kritik am System und seine beibehaltenen
Freundschaften waren seine kleine, (und zugegeben) bescheidene Form
eines persönlichen Protestes. Der hatte keine nachhaltige öffentliche
Wirkung, aber er diente, zusammen mit der entsprechenden Erziehung,
charakter- stil- und gewissensprägend bei seinen Kindern. Mein
Großvater und mein Vater dienen mir auch heute noch als Vorbild und
die Nazis, wie die Kommunisten, für die größte Pest zu halten und ihre
menschenverachtenden Ideologien hassen zu lernen, habe ich auch ganz
wesentlich ihnen zu verdanken.
2. Gedanke
Mir persönlich ist der Fall eines berühmten Berliner Chefarztes
geläufig, der als junger Mann bei den Nazis eintrat. Ein (zu diesem
Zeitpunkt) mitlaufender junger Arzt, der hier seine Chance zum
Aufstieg sah. Nach dem Kriege machte er dennoch weiter Karriere, wurde
weit über Berlin hinaus bekannt und war in vielen ärztlichen
Organisationen in leitender Funktion tätig. Zitat:
„Der Schwerpunkt seiner
Arbeiten und Forschung lag in der Transfusionsmedizin und in der
Schilddrüsenchirurgie. So regte er 1949 die Gründung des Berliner
Blutspendedienstes an und schuf die Berliner Blutbank, die er bis 1966
leitete. Im Jahr 1961 wurde er Honorarprofessor für Krankenhausbau an
der Technischen Universität Berlin. Trotz dieser immensen Belastung
wurde er schon frühzeitig berufspolitisch aktiv. Bereits zur Zeit der
Berliner ärztlichen Sektorenverbände Ende der 40er Jahre hielt er in
"seinem" Krankenhaus Fortbildungsabende ab, die hohes Niveau hatten.
Zeitlebens hat sich Prof. H. der ärztlichen Fortbildung verschrieben.
Er war Mitbegründer der Akademie für ärztliche Fortbildung und deren
Vorsitzender von 1958 bis 1975. Er widmete sich dem Austausch von
chinesischen und deutschen Ärzten. Als Mitbegründer der
Deutsch-Chinesischen Medizinischen Gesellschaft e.V. wirkte er darauf
hin, daß zwischen der KaiserinFriedrich-Stiftung und der
Jinan-Universität in Kanton ein Partnerschaftsvertrag geschlossen
wurde. Nach diesem Vertrag, (…) kommen chinesische Ärzte für ein Jahr
zur klinischen Fortbildung an Berliner Kliniken.“
Man kann das
fortsetzen, wer es genauer wissen will klickt
hier (nach unten
scrollen) Prof. H. ist
vielfach ausgezeichnet worden. Er hat sich um das Berliner und
deutsche Gesundheitssystem sehr verdient gemacht. Entscheidend ist, in
diesem Zusammenhang, das der Berliner Senat, für den er ja Jahrzehnte
lang tätig war, ihm unter Hinweis auf seine politische Haltung von
1933 – 1945 jegliche Ehrung und Anerkennung verweigerte. Um es klar
festzuhalten: Prof H. war weder als Nazi besonders exponiert noch hat
er Menschen in Ausübung seiner Parteimitgliedschaft geschadet. Als er
1997 starb haben, und das zu recht, Prominente seine Verdienste
gewürdigt.
3. Gedanke:
Ich lese zum Fall Oettinger und surfe im Internet. Meine sehr
geschätzte und oft angeklickte Gudrun Eussner schreibt in einem
Kommentar auf Fakten und Fiktionen, und zu der dort zitierten
Argumentation auf dem Blog
Zettels
Raum, die folgenden Worte:
„Das
ist die typische Argumentation der Nazis nach dem Kriege: wenn ich es
nicht getan hätte, ein
anderer hätte es getan. Wenn ich den Zug nach
Auschwitz nicht gefahren hätte, mein Kollege wäre gefahren usw. Es
hätte so viele Möglichkeiten gegeben, sich dem zu entziehen. Aber das
wollten Menschen wie Filbinger nicht.“ (Zitat)
Das bewegt zum Nachdenken. Es ist natürlich nicht nur die
Argumentation von Nazis. Es ist die Argumentation eines jeden der sich
zum Helfershelfer einer Diktatur gemacht hat. Es gibt dann Leute die
das nachträglich bedauern und in etwa argumentieren: „Wissen Sie, ich
hatte eine Frau und 5 Kinder. Zum Protest braucht man auch eine
gewisse existenzielle Unabhängigkeit. Womit hätte ich meine Familie
durchbringen sollen!“ Und obwohl ich, glücklicherweise, nie in einer
solchen Situation war kann ich mich in sie durchaus gut
hineinversetzen. Und ich halte es immer noch für einen Unterschied ob
ich als Mauerschütze Menschen wie Hasen abknalle oder (nur) Spiegel
unter Westautos schiebe und in Benzintanks stochere; - um mal von
einer anderen Diktatur zu reden. Oder aber,
als IM, meine Nachbarn zu
denunzieren ob winzigster Vorteile willen.
Nun muss auch Gudrun Eussner natürlich sehen, dass nicht jeder Mensch
zum Widerständler geboren ist. Wäre es so, hatten wir überhaupt keine
Diktaturen. Aber wo fängt Widerstand an, wo ist die Grenze wo das
revoltierende Gewissen zum aktiven Widerstand aufrufen darf. Bereits
als Sachbearbeiter am Schreibtisch? Sicher auch da. Nicht umsonst gibt
es den Begriff Schreibtischtäter. Und
Eichmann hat denn ja auch nie
einen Juden persönlich in die Gaskammer geschoben. Und wurde dennoch
völlig zurecht hingerichtet. Ich stimme ihr zu: Es gibt viele
Möglichkeiten sich zu entziehen. Aber nicht alle die es nicht taten
haben es verdient das wir sie mit Verachtung strafen.
4. Gedanke:

Medienkritisch zu sein heißt auch, die Motivation der Schreibenden zu
hinterfragen. Die mediale Empörung, die ausufernde Berichterstattung
über die Rede von Günther Oettinger und die politische Empörung
erscheint mir zweckorientiert und weit gehend geheuchelt. Sie wäre
dann glaubwürdig wenn sich eine ähnliche Hype auch an anderen
Deutschen, die verstrickt waren, entfaltet hätte. Hat sie aber nicht.
Im Gegenteil, es scheint eine Frage der Farbe zu sein wo und bei wem
es opportun erscheint sich durch Empörung in den Vordergrund und ins
Bewusstsein drängen zu dürfen.
Herr Krenz zum Beispiel erfreut sich
ebenso gewisser wohlwollender Anerkennung wie Herr RA Wolf oder
Herr
Gysi. Rolf Hochhuth nehme ich seine Empörung schon deshalb nicht ab,
weil sie nicht selbstlos daher kommt. Wäre sie selbstlos, würde er
korrekt und sauber historische Untersuchungen zitieren und nicht ins
polemische abgleiten. Und die Berufsempörten aus der
Meinungsbildnerecke, die roten und grünen einäugigen Heuchler, halten
es schon für Widerstand auf einer Trauerfeier NICHT zu erscheinen. Was
für erbärmliche Kreaturen.
5. Gedanke:
Es gibt eine Lebenswaage. Auf ihr kann man sicherlich gutes gegen
schlechtes Handeln, und umgekehrt, aufwiegen. Auch in der Religion
kennen wir das. Es muss nicht so pervers ausarten, wie im katholischen
Ablasshandel, wo man sich von seinen Sünden freikauft. Aber am Sarg
eines Menschen kann man durchaus ein Fazit ziehen. Mit anderen Worten:
Bei einer solchen Plus-Minus-Rechnung würde es, im Fall von Adolf
Eichmann, nicht reichen, dass er auch nett und freundliche zu seinen
Untergebenen gewesen wäre (war er?), seine Frau auf Händen getragen
und seine Kinder in den Schlaf gesungen hätte (hat er?). Seine Schuld
wäre so schwer, dass seine Waagschale nicht vom Boden gekommen wäre.
Aber schauen wir den Fall des Berliner Chirurgen an. Sein positives
Wirken für die Gesellschaft und die Menschen hat seine (schuldhafte)
Unterstützung einer menschenfeindlichen Ideologie aufgewogen.
Wahrscheinlich würde seine positive Waagschale weit höher hängen als
im Gleichgewicht der Zunge.

Und Filbinger? Wenn er, wie die Historiker glauben beweisen zu können,
im Falle Gröger keine Verhinderungsmöglichkeit hatte, ihm ein
Gnadenakt oder ein anderes, als das bereits vorbereitete, Urteil nicht
möglich war, dann hat er dennoch Schuld auf sich geladen. Aber in der
Waagschale hat er, zum Zeitpunkt des Verfahrens war er 30 Jahre alt,
in den folgenden 35 Jahren aktiven politischen Lebens, durch positives
Handeln einen Teil seiner Schuld abtragen können. Es gibt sicher viele
Menschen die weniger für die Gesellschaft getan haben. Von den
Schreihälsen, die sich politisch einseitig in Empörung üben kenne ich
keinen, dessen politisches Wirken über den Tag hinaus von Relevanz
wäre.
Die Empörung über Hans Filbinger ist also ein alter, aber neu
aufgebürsteter Hut. Die Schmäh die sich über
Günther Oettinger
ergießt, die Rücktrittsforderung etc. sind so unaufrichtig wie
durchsichtig. Sie ist das Benzin im Motor meinungsbildender
Gutmenschen die solche Anlässe brauchen um von ihnen unliebsamen
Themen abzulenken.
6. Gedanke:
Ich war immer dafür das man NS-Täter aufs Härteste bestraft. Jedes Mal
wenn man ihrer habhaft wurde habe ich mich gefreut. Und ich war immer
beschämt wie lange es dauerte und wie schwer sich die deutsche Justiz
damit tat sie zur Rechenschaft zu ziehen. Ich bedauere heute noch,
dass, nach den in den Nürnberger Prozessen zum Tode verurteilten, nur
noch Adolf Eichmann mit dem Leben bezahlen musste. Jedem der Täter
hätte ich den Tod gewünscht. Wenn sie denn Täter waren.

Unterstützer von Diktaturen rufen Ekel hervor. Jedenfalls bei mir. Mir
fehlt die Gabe ihnen eine Mitgliedschaft in der NSDAP oder der SED
verzeihen zu können. Wie man (überhaupt) Organisationen wie
NSDAP, SS, SA, SED oder STASI beitreten konnte fehlt mir jedes
Verständnis. Und Gudrun hat recht. Es gab immer Möglichkeiten sich zu
entziehen wenn man sich in der Unauffälligkeit versteckte. Es wäre
auch nicht nötig mit ihnen an einem Tisch zu sitzen, freundschaftliche
Gespräche zu führen oder ihnen die Hand zu schütteln. Eine knappe
Verbeugung würde ja reichen.
Aber ich bin andererseits auch bereit anzuerkennen wenn jemand seine
Leistung, sein Wissen, sein Talent und seine Fähigkeiten in eine
Demokratie eingebracht hat und auf der Waage seine Schuldschale damit
in Richtung Zunge bewegte. Wäre wir dazu nicht bereit müssten wir uns
fragen, ob wir nicht ähnlich verbohrt sind wie diejenigen die Mühe
haben sich offen zu ihrer schuldhaften Verstrickung zu bekennen.
7. Gedanke:
Wenn verlangt wird wir sollten nur nach unserem Gewissen handeln, ich
schließe mich dieser Forderung unbedingt an, muss das aber immer und
zu jeder Gelegenheit gelten. Das Gewissen ist so wenig“ teilbar wie
die Menschenrechte“, um mal einen häufig zitierten Spruch zu
wiederholen. Gewissen kann ja nicht nur auf die Vergangenheit bezogen
sein, können wir nur von den Vorgängergenerationen (nachträglich)
einfordern. Wenn lokale SPD-Größen und andere Berufsempörte, bei einer
Einladung zu einer Trauerfeier plötzlich ihr (politisch gefärbtes)
Gewissen entdecken haben, werden wir das (kopfschüttelnd) akzeptieren.
Aber dann haben wir auch das Recht (nicht nur als Reaktion auf die
SPD-Pfeifen, sondern generell) unserem Gewissen zu gehorchen und uns
der Mitarbeit (das seltener) und der Mitfinanzierung (das sehr häufig)
von Terrorgruppen zu verweigern. Das wir das tun, stößt selbst bei
intelligenten Leuten, die ständig mit ihrem „Gewissen“ brillieren, auf
Unverständnis. Wie wäre es sonst möglich, dass Steuerverweigerung aus
Gewissensgründen nicht anerkannt wird? Mein Gewissen weigert sich
standhaft die Hamas, die Palästinenser etc., via europäischer
Steuerumlage zu finanzieren. Es gäbe der Beispiele mehrere...
Abschluß:
Günter Oettinger „had hurt somebodies feelings“ auf einer Trauerrede.
Und das macht man nicht. Nicht in einem Land in dem nur noch ein
egalisiertes Denken und Äußern möglich ist. Ohne Differenzierung. Und
wo es bestimmten politischen Kreisen nicht passt, wenn ein Mann, der,
bei aller Schuld, auch positive wirkte, ehrenvoll zu Grabe getragen
wird.
Denn Filbinger mag alles gewesen sein. Ein schwacher Mensch,
unaufrichtig sich selbst gegenüber, ein Marinerichter am falschen Ort.
Ein Karrierist. Ein Kriegsverbrecher, ein Mörder, war er nicht.
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