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  Page 042- 2007

       
   

Rebellog-The libertarian Cabinet is mainstream-resistent, unconventional, critical and straight forward.  We believe in the principle of self-ownership.  With regard to economic and political questions we hold radical-libertarian views.  We are pro-capitalist and believe that any form of socialism creates poverty.  Our position is clearly pro-American and pro-Israeli.  We resist left-wing and right-wing freedom enemies.  Our web pages have been on-line for about one and a half years.  We endeavour to design our web pages in bi-lingual format (English/German).  Blog.rebellog is the Blog page for Rebellog.

   
   

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Freedom is not negotiable !

       
       

 

   

 

   
 

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Freedom knows no compromise !

       
         

Robin Renitent22. März 2007

         
   
 

Europäische Unabhängigkeitserklärung

"Wir, die Bürger von Großbritannien, der Niederlande, Spaniens, Italiens, Deutschlands, Schwedens, Dänemarks, Irlands, Ungarns (…) verlangen, dass sofort folgende Maßnahmen ergriffen werden: Wir fordern, dass die Regierungen unseres Heimatlandes sofort und ohne Verzögerung die Europäische Union verlassen, um sie von Grund auf zu verändern. Die Europäischen Bürger geben bis zur Hälfte ihres Verdienstes über direkte und indirekte Steuern an ihren Staat ab. Wenn diese Regierungen weder ihre eigenen Grenzen noch die Politik kontrollieren, so lange die EU besteht, sind diese Steuern ein Betrug an den Bürgern. Nationale Steuern erfordern nationale Grenzen. Wenn unsere nationale Grenzen nicht mehr geschützt werden, haben wir keine Verpflichtung, nationale Steuern zu zahlen.

Wir fordern"
..... und wir auf Rebellog schliessen uns diesen Forderungen an.

 

Hier im Brussels Journal sollte man den ganzen Text weiterlesen. Deutsche Übersetzung auf PI. Ausserdem verweisen wir noch mal auf das Interview von Paul Belien mit Vladimir Bukovksy. Auf EF gab es auch ein Interview mit Bukovsky von David Schah. Ich habe den Link eben gesucht aber nicht gefunden. Deshalb verlinke ich ausnahmsweise zu meiner downgeloadeten PDF-Datei. EF möge mir verzeihen.

Wer meinen Blog kennt, kennt auch unsere Auffassung zur EU. Ich prognostiziere, dass, das lehrt schon die geschichtliche Erfahrung, die EU auseinander fallen wird. Die Frage ist nur wann. Ich hoffe nicht, dass wir 70 Jahre warten müssen, wie die Bürger der SU und des Ostblocks.

Was werden dann die zigtausend Beschäftigte wohl machen? Erstmals sinnvoll arbeiten?

 
   

 

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Freedom knows no compromise !

       
       

Robin Renitent21. März 2007

 

 

   
 

Reifeprüfung

Ich denke, das gilt für mich, für uns, alle 10 Jahre sollte eine komplette Neuorientierung fällig sein. Wenn andere Menschen das nicht so handhaben bedauere ich sie für das was sie vermissen. Auch 10 Jahre halte ich für viel zulange, aber natürlich kann man gewissen Umständen nicht ausweichen. Dennoch wäre eine Neuorientierung alle 5 Jahre ideal. Und der Versuch es zumindest so zu deichseln war in meinem Leben denn auch immer da. Oft hat es geklappt die Vorstellungen zu verwirklichen, aber nicht immer. Diesmal, wie gesagt, wird mit 10 Jahren die längst Stagnationsperiode sei.

 

Ich spreche von Ortsveränderungen. Das wir bei unseren politischen Standpunkten nicht stagnieren und alle 5-10 Jahre unsere Positionen ändern ist selbstverständlich. Nicht das wir nicht dazu lernen wollen und auch würden. Aber die Grundpositionen und Überzeugungen sind bei mir, und da ich in unserer Familie der Älteste bin spreche ich von mir, seit Jahrzehnten unverändert. Ich habe deshalb auch Probleme Menschen zu verstehen die alle möglichen Schlenker gemacht haben, sich glühend für Sozialismen begeistert haben (ich spreche im Plural, denn ich meine sowohl den linken wie den rechten Sozialismus) um sich dann doch endlich im freiheitlich libertären Umfeld wiederzufinden. Dennoch besser spät als nie. Noch mehr Probleme habe ich mit denen, die sich dafür immer noch glühend begeistern.

 

Doch zurück zur Ortsveränderung: Wir haben unseren Besitz in Kanada verkauft. Es war der Zweitwohnsitz, aber weil meine Frau hier ein Studium aufnahm war die Verweildauer länger als geplant. Es war stressig immer in den Süden zu pendeln wenn auch der Grenzübertritt völlig unkompliziert war. Dennoch zwei Haushalte zu unterhalten ist aufwendig. Es wird noch bis April 2008 dauern bis wir uns hier endgültig abseilen.

 

Geplant ist dann ein Jahr in Israel, ein Jahr in Mexiko und ein Jahr in Chile bevor wir uns endgültig in unseren Wohnsitz, im ach so bösen Amerika verbuddeln.

 

Das war die Vorrede. Kommen wir nun zu den Grundsatzüberlegungen die in den Emails unserer Freunde und Bekannten angeschnitten werden und die wir uns natürlich auch selbst gestellt haben. Nein zurück nach Deutschland möchten wir zunächst nicht. Zunächst umfasst einen Zeitraum von 15 Jahren. Was dann geschieht wissen die Götter.

 

Warum?

 

Wenn man jünger ist hat man die Illusion das „alles nicht so schlimm ist“ oder, das, in meinem Falle, eine „Wandlung zu einer freiheitlichen Gesellschaft, in der der Einzelne bereit ist Verantwortung für sich selbst zu übernehmen ohne nach „Vater“ Staat zu fragen“ letztlich erfolgt. Nicht das ich ein Nihilist wäre der ewig düstere Szenarien zeichnet. Aber es kommt der Punkt wo man, einem Kassensturz gleich, die Fakten (die für einen selbst relevant sind) auf den Tisch legen muss.

 

Danach sieht es, stichwortartig aufgeführt und unvollständig und an tagesaktuellen Beispielen festgemacht, in Deutschland und Europa heute, (2007), so aus:

 

·    Deutschland hat etliche (ETLICHE) Billionen (Eine 1 mit 12 Nullen: 1.000.000.000.000) Staatsschulden. Diese Staatsschulden sollen durch die zu erwartende Arbeitsleistung künftiger Generationen gedeckt sein. Bei einem Geburtenrückgang wie in den letzten Jahrzehnten zu beobachten, der Trend ist ungebrochen, ist die Fixierung auf des noch zu erwirtschaftende Steueraufkommen eine Milchmädchenrechnung. Die Deckung in vorhandenen Anlagen und Infrastruktur ist nicht kapitalisierbar. Schließlich können wir Deutschland nicht an die Chinesen verkaufen. Eine Deckung durch einen Goldstandard ist unverantwortlicherweise nicht gegeben. (Das Problem mit dem Geburtenrückgang haben natürlich auch andere westliche Länder, nur eben muslimische Ländern nicht, denen der weibliche Bauch als Waffenproduktionsstätte dient.)

·     Frau von der Leyen verschuldet Deutschland weiter um Kinder staatskonform zu erziehen. Ein sozialistisches Erziehungsmodell, dass den Bürger von der Erziehungsverantwortung entlastet. Fazit: Die Deutsche mögen Frau von der Leyen, sie ist auf Platz 4 im Beliebtheitsranking. Frau Leyen ist unwichtig aber der Zuspruch ist verräterisch. Die Deutsche möchten, daß sich der Staat kümmert. Nicht mein Ding!

·   Die Volksdeputierten der SU-Nachfolgeorganisation auf westeuropäischem Boden, der EU sind ein elitärer Klub abgehalfterter und weggelobter Lokal- oder auch Landespolitiker denen jede Beziehung zur Realität fehlt. Sie stützen sich auf einen arroganten, überheblichen Beamtenapparat. Die Kosten sind derart immens und werden auch durch eine „Buchhaltung“ verschleiert die jeder Beschreibung spottet. Warum ein EU-Bürger jährlich 3000 Euro zum Unterhalt dieser undemokratischen Maschinerie zahlen soll ist nicht ersichtlich. Mir jedenfalls nicht. Ich teile auch nicht die Auffassung, das Deutschland ins Chaos stürzen würde wenn es die EU verließe, sowenig wie jede andere Volkswirtschaft auf europäischem Boden. Auch vor der EU gab es bilaterale Handelsverträge und Zollschranken können sehr wohl auf zwischenstaatlichem Verhandlungswege abgebaut oder ausgesetzt werden. Eine Rückführung auf den ursprünglichen europäischen Gedanken wäre kein Rückfall in Kleinstaaterei, sondern eine Aufwertung des Wesentlichen.

·      Es deprimiert zutiefst, jedenfalls mich/uns, und nun schreibe ich doch bei einer grundsätzlich positiven Einstellung von Depression, dass der europäische Steuerzahler zur Subventionierung israelfeindlicher Terrororganisationen herangezogen wird. Wenn heute jeder sein „Gewissen“ bei der „Abwehr“ einer „Gefahr von Rechts“ ausleben darf und damit auch gleich konservative Positivwerte und Primärtugenden als „rechts“, „rassistisch“ oder „faschistoid“ bekämpft und ausgegrenzt werden, darf man wohl fragen ob man nicht sein eigenes Gewissen aktivieren kann und eine Unterstützung der Hamas (als ein Beispiel) als für unvereinbar mit eigenen Grundüberzeugungen hält.

·     Die nun auch auf europäischer Ebene in Gesetzesform gegossene politische Korrektheit läuft auf ein Meinungsdiktat hinaus wie wir es aus Diktaturen kennen. Genau genommen wäre ich bei gezielter Anwendung der betreffenden Paragrafen schon jetzt straffällig. Kinder, die freiheitlich erzogen und denen in ihrer Artikulation keinerlei Beschränkungen auferlegt wurden, in Schulsysteme zu geben, die sich letztlich auf diese gutmenschlichen Regeln und Gesetze berufen wäre ein Problem. Verstöße führen, wenn schon nicht zur Ahndung, was zunehmend wahrscheinlicher wird, zumindest zur Ausgrenzung. Die Konformität und Egalisierung findet nun nicht mehr nur nationenweit sondern kontinentweit statt.

·     Es ist nicht zu übersehen, dass die Integration muslimischer Einwanderer in europäische Lande völlig zu unrecht so bezeichnet wird. Von Integration, von Ausnahmefällen abgesehen, kann keine Rede sein. Die Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Integration, das Beherrschen der Sprache des Aufnahmelandes, das Bekenntnis zu seiner Verfassung, der Respekt vor den Traditionen und Werten der neuen Heimat wird nicht einmal verlangt. Als Aufnahmevoraussetzung von linker Seite aus populistischen Erwägungen in Frage gestellt, man möchte ja künftige Wähler an sich binden, werden alle, in anderen Ländern teils selbstverständliche, Einwanderungs- und Bekenntnistests torpediert und völlig zu Unrecht als Gesinnungstest diskreditiert. Deutsches Recht wird bereits jetzt ausgehebelt und es gibt mehrfache Ansätze auf Umwegen oder über das Einklagen von „Menschenrechten“ ein Schariarecht zu etablieren. Das der unbotmäßigen Raumnahme integrationsunwilliger Einwanderer eine deutsche  und europäische Unterwerfung ohne Not Vorschub leistet ist das eigentlich frustrierende. Diese Unterwerfung und Anbiederung an eine freiheitsfeindliche, gewalttätige, prüde und unaufgeschlossenen Ideologie hat nichts mit Religionsfreiheit zu tun. Es wird, in Deutschland, das schlechte Gewissen mit dem auch die Nachkriegsgeneration aufgewachsen ist funktionalisiert, das „nie wieder“ und „gegen rechts“ zu einer Rundumkeule benutzt um linken, linkssozialistischen und damit linksfaschistischen Vorstellungen durch die Hintertür Zugang zum Bewusstsein auch der nächsten Generation zu schaffen. Die Sympathien der Linken und Rechten, also der Freiheitsfeinde, für die ihnen genehme Kongruenz mit dem Islam ist unübersehbar.

·     Diese Gruppen haben seit Jahrzehnten Einfluss auf die öffentliche Meinung. Ihre zersetzende Influenz auf  das Schul- und Bildungssystem ist kann man nachweisen. Diejenigen die das überstehen ohne staatshörig und staatsvertrauend zu sein, sondern unabhängig und selbstversorgend sind, kann man mit der Lupe suchen. Die bewusst in den Köpfen der Menschen verankerte Erwartungshaltung schafft Gruppen neuer Abhängigkeit und Gruppen die man alimentieren kann um die Zukunft einer bestimmten Politkaste zu sichern.

·     Nachdem die Juden als Feindbild zur Zeit nicht taugen, man schmückt sich gerne mit Juden um seine Aufgeschlossenheit zu demonstrieren und erinnert bevorzugt an bereits verstorbene Juden, hat Israel den Platz eingenommen der zum Feindbild taugt. Nicht der einzelne Jude wird jetzt aufs Podest gezerrt, sondern eine ganze Nation. Indem man Israel das vorwirft was man an den Nazi’s (im nachherein) so schrecklich fand, kann man sich hervorragend als Gutmensch profilieren. Die armen Palästinenser, wirklich, so konstruktiv, so willig sich aus dem Elend zu entfernen und von den hohen europäischen Subventionsleistungen zu befreien, so motiviert etwas für den Frieden zu tun. Ihnen gehört jetzt die offizielle europäische Solidarität. Sind sie nicht geknechtet und unterdrückt und ausgebeutet (von Israelis) wie einst die Juden von Deutschen?

·     Aber es gibt natürlich noch ein weiteres Feindbild: AMERIKA. Europäer und besonders Deutsche können es nun mal nicht überwinden dass Amerikanern ihre Regierung kritischer sehen, eher auf sich, als auf den Staat vertrauen. Kulturlosigkeit wirft man den Amis auch vor und vergisst, das auch in Kölle oder Neukölln Menschen leben, denen Kultur nichts, aber auch gar nichts bedeutet. Anstatt Amerika, bei allen zugegebenen Unzulänglichkeiten und den erkannten großen Fehlern in der Politik, dennoch dankbar zu sein, nicht nur für die Befreiung vom Naziterror, sondern auch z.B. für die Installierung eines neuen Abwehrraketensystems, macht man Antiamerikanismus attraktiv. Dass das System ABWEHR heißt und nicht Angriff wird bewusst unterschlagen und die lauten Windbeutel die sich an der Ablehnung profilieren wollen tun gerade so, als seien die Raketen auf ihre Köpfe gerichtet. Amerikanische Sicherheitsgarantien lassen uns immer noch ganz wesentlich so leben wie wir es möchten, mit wesentlicher Denk- Rede – und Ausdrucksfreiheit. Weder rechte Nazis noch linke Nostalgiker eines menschenverachtenden Sozialismus konnten diese individuelle Freiheit bisher garantieren. Und die Masse derer die Islam predigen, und im Namen Allahs die Welt der Ungläubigen unterwerfen wollen, können und wollen erst recht nicht das garantieren was uns lieb und teuer: Toleranz und Bewegungsfreiheit. Es ist auch einfacher sich bei jeder Grill- und Gartenparty über Guantanamo zu echauffieren als gegen den, seine Frau schlagenden und sie einsperrenden, muslimischen Nachbarn vorzugehen. Deren gibt es Millionen, in Guantanamo nicht mal 500 Insassen. Beschwert haben sich überwiegend die Leute draußen.  

·      Auch der Kapitalismus taugt noch immer als Feindbild. Deutsche Sozialträumer halten die Ziele, wenn auch nicht die Methoden der RAF für hehr und begeistern sich an dem Stinkefinger den ein Hugo Chavez oder ein Evo Morales den Amerikanern und dem Kapitalismus zeigen. Ist ja klar, alle gescheiterten Sozialismusversuche waren Irrtümer. Irrtümer die etliche zig Millionen Menschleben gekostet haben. Haben wir nicht ein Recht auf Irrtum? Die Zukunft liegt vorn und der neue, der wahre Sozialismus auch.

·      Aber es gibt noch was wo wir Deutschen wieder ganz vorbildlich und gründlich sind und weit über das Ziel hinausschießen. Klima- und Umweltschutz. Unbestritten ist das wir auf unsere Umwelt achten müssen, das unsere Industrie sparsamere und effektivere Verbrauchsmodelle entwickeln sollte. Allerdings ist die Hysterie, die überbordende Begeisterung, die Absolutheit und die Perfektion mit der diese Themen angegangen werden entlarvend. Entlarvend für den deutschen Nationalcharakter. Wir sind halt immer einen Zacken gründlicher. Wir wollen ja alles richtig machen, perfekt. Egal ob es um die Anlage von KZ-Baracken, Gasöfen oder Menschentransporte geht. Jetzt ist mal zur Abwechselung der Klimaschutz angesagt.

·     Man kann auch beobachten, dass es einen sich verstärkenden Trend gibt Europa zu verlassen. Klein Fritzchen kann rechnen: Persönlichkeiten in Bildung und Forschung gehen. Menschen mit Ersparnissen. Aufrechte Menschen wie Hirsi Ali auch. Proleten, Sozialschmarotzer und Unausgebildete kommen. Haufenweise.

 

Also gibt es in Deutschland schöne Straßen, gepflegt und sauber, nicht in Migrantenvierteln natürlich, da hat man noch nicht gelernt das es Papierkörbe gibt und wofür sie da sind, aber man findet sie, die Straßen.  Noch! Auch eine tolle Infrastruktur ist da, Nahverkehr, ein Bahnhof der über eine Milliarde gekostet hat, ein Bestand an öffentlichen Gebäuden der in seiner Qualität weltweit keine Vergleiche scheuen muss. Es gibt immer noch klassische Konzerte, jedes Kaff leistet sich ein Orchester, die Museen haben schöne Bestände. Die Bücherei haben eingeschränkte Dienste, seit einigen Jahren schon, mancherorts reicht das Geld nicht mehr für den Betrieb der Fontänen. Die Wirtschaft brummt wieder sagt man uns, die Zahl der Arbeitslosen geht zurück. Angeblich, denn Zahlen kann man schönen und wer kann alles, was ihm von den Mainstreammedien und den bezahlten Lohnschreiber verklickert wird, schon nachprüfen.

 

Ja, zugegeben, woanders ist es anders und nicht besser. Aber wenn man Deutschland und Europa liebt, seine Landschaft, seine Menschen, seine Vielfalt, seine Kultur, seine Traditionen, und sieht wie das zerstört wird, unnötig zerstört, von Deutschen, von Europäer selbst, dann möchte man außen vor leiden. Wenn man sieht wie das Erarbeitete, das Ersparte, das Wiederaufgebaute verschleudert wird, dann stehen einem die Haare zu Berge und man denkt an die nächste Generation und was sie vorfindet. Ja, die Plätze bleiben, die ausgetrockneten Brunnen auch, die ja. Also bleibt man außerhalb, auf Distanz, mit der Möglichkeit sich abzulenken. Wäre man da würde man, würde ich es, nicht aushalten.

 

Es bleibt also vorläufig dabei: Mein Ja zu Deutschland, mein Ja zu Europa. Im Urlaub. Im längeren Urlaub. Ob ich die geistigen Verrenkungen dauerhaft meinen Kindern zumuten will….ich bin da sehr im Zweifel!

 

Nur mal so, einige Links, gibt natürlich mehr, aber was mir gerade so einfiel:

Die Schreckensbilanz eines maroden Systems

Good Bye, Europe

Zeitbombe Euro

Financial Armageddon

Keynesianismus

http://www.thelongwaveanalyst.ca/cycle.html

Flucht aus dem Armenhaus

Babylon und Börsenboo

Goldene Jahre oder Goldene Bögen: Altersvorsorge II - Arbeiten bis ins Grab?

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Freedom knows no compromise !

       
       

Robin Renitent19. März 2007

 

 

 

   
 

Schöner Denken

Es ist nicht so einfach für mich an deutsche Bücher zu kommen. Natürlich schaffe ich es doch immer irgendwie. Weil mir aber die Portokosten einfach zu hoch sind warte ich bis sie mir jemand mitbringt. Das kann dazu führen, dass ich die Bücher mit erheblicher Verspätung erhalte. Aber es stört mich nicht. Ich wähle meine Bücher nach Empfehlung aus, nach eigener Recherche, nach den mich interessierenden Themen und nach dem Autor. Das mit der Auswahl nach dem Autor ist in etwa wie mit der Filmauswahl nach Schauspielern. Wo Julia Roberts draufsteht ist auch Julia Roberts drin, und Kevin Kostner ist halt derselbe. Wenn ich also höre das Broder ein neues Buch herausgibt bestelle ich es, beispielsweise, und selbst wenn es nachher schwach erscheinen sollte (was bei ihm nie der Fall war), ist es immer noch mehr wert zu lesen, als irgendein Unfug eines Laberers.

 

Was ich aber nicht gelesen habe kann ich nicht besprechen. Das muss ich nachreichen. Dennoch habe ich gerade bestellt und deshalb zitiere ich die Verlagsankündigung:

 

»Wenn in Deutschland einer einen guten politischen Witz macht, sitzt die halbe Nation auf dem Sofa und nimmt übel.« Kurt Tucholskys Beobachtung über die politische Kultur hierzulande gilt immer noch, nur heißt sie jetzt »political correctness«. Wie ein Grauschleier legt sie sich über alle Dis­kussionen, verhindert klare und präzise Benennungen. Wer könnte besser dagegen angehen als Josef Joffe, dessen Leitartikel in der »Zeit« Pflichtlektüre für alle unabhängigen Köpfe sind, die Bestsellerautoren Michael Miersch und Dirk Maxeiner (»Lexikon der Öko-Irrtümer«), die den Gutmenschen so gerne ihr Spiel verderben, oder Henryk M. Broder, der Ruhestörer vom Dienst beim »Spiegel«?

 

Na denn, wer sich nicht unter den Grauschleier der PC ducken möchte sollte das Buch vielleicht lesen! Amazon

 

Schöner Denken. Wie man politisch unkorrekt ist

von Josef Joffe (Autor), Henryk M. Broder (Autor), Dirk Maxeiner (Autor), Michael Miersch (Autor)
Preis: EUR 14,90

Verlag: Piper

ISBN-10: 3492050166

 
   

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Freedom knows no compromise !

       
       

Robin Renitent18. März 2007

 

 

 

 

 

   
 

Gewissen nach Bedarf

Ich hatte nicht nur die Gnade der späten Geburt, sondern auch die Gnade der Geburt am richtigen Ort. Westberliner Jungen mussten nicht zur Bundeswehr; der Viermächtestatus bewahrte sie davor. Die westliche Seite hielt sich daran, Ostberlin nicht: So weit so schön, und der einzige Kontakt zu einer Armee war denn meine ganze Kindheit und Jugend auch eine Freifahrt in einem Mannschaftspanzer der Franzosen nach dem deutsch-französischen Volksfest am Kurt-Schumacher-Damm. Als die ersten Bundeswehrsoldaten und Offiziere nach dem Fall der Mauer nach Berlin kamen nahm ich sie erstmals richtig wahr. Allerdings auch nur im Theater des Westens. Dort stolzierten sie, passend zum Operettenhaus, in grauen Uniformen umher. Uniformen haben mich immer zum Lachen gereizt und Männer in einer Uniform kamen und kommen mir immer irgendwie albern und eitel vor.

Aber das sind Äußerlichkeiten. Mein Großvater wurde als Volkssturmmann 3 Tage vor Kriegsende in Biesdorf bei Berlin erschossen. Und der zweite Weltkrieg hat auch in unsere Familie schmerzhafte Schneisen geschlagen. Noch schlimmer war der erste Weltkrieg, hier fielen hoffnungsvolle Jungen unserer Familie gleich reihenweise. Insgesamt kann einem jungen Menschen alles militärische da nicht sonderlich attraktiv erscheinen und meine Freude darüber, eben nicht zum BUND zu müssen war echt und tief.

Als es zu den ersten, noch kinderhaften, später jugendlichen Überlegungen einer Berufswahl kam, ventilierte ich natürlich vieles durch. Soweit es was mit Uniform zu tun hatte, vom Postboten bis zum General war ich schnell mit mir einig. Meiner Erinnerung nach bereits nach wenigen Wochen, war mir eins klar. In eine Uniform wollte ich nicht gesteckt werden, noch wollte ich sie freiwillig anziehen. Es kam mir unindividualistisch vor und das Tragen machte die Masse Mensch in meinen Augen noch gleicher. Es eliminierte die Persönlichkeit schlechthin.

Als ich mich dann eher mit den Inhalten als mit den Äußerlichkeiten der betreffenden Berufe auseinandersetzte, wurde mir noch mehr klar: Uniformberufe liegen mir nicht. Und später hatte ich, bis heute, Probleme zu verstehen wie Menschen bestimmte Aufgaben, die zur Pflichterfüllung ihres Berufes gehören, mit ihrem Gewissen vereinbaren können. Solche Fragestellungen hatte ich zum Beispiel bei Demonstrationen. Wie konnte ein Polizist, z.B., Demonstranten verprügeln, also im Auftrag des Staates handeln, wenn er innerlich möglicherweise die Positionen des oder der Demonstranten teilte?

Inzwischen ist mein bester Freund Polizist. Er ist Polizeioffizier in Moskau und ein menschlich herausragende Persönlichkeit. Ich weiß, das er diesen Weg gewählt hat um seine Frau und seine Kinder abzusichern. Ich akzeptiere das natürlich, aber ich vermeide auch weitere intensive Grundsatzdiskussionen um unsere Freundschaft nicht zu verschatten. Es würde ja auch nichts bringen.

Es bleibt für mich die Frage weswegen ich dieses Posting schreibe:

Kann man Soldat in der Bundeswehr sein und sein Gewissen partionieren? Kann man sich für die Bundeswehr entscheiden, also eine Armee, eine Einheit, die, in letzter Konsequenz, zum Kämpfen da ist (und nicht zum Brückenbauen), die den Auftrag hat das (Vater-) Land und die Freiheit seiner Einwohner zu verteidigen, auch wenn diese Freiheit am anderen Ende der Welt verteidigt wird? Man kann, und ich verstehe das und halte es auch für notwendig. Ich komme da auch nicht in Konflikt mit libertären Positionen. Denn es spricht nicht, ich habe das schon früher geschrieben, gegen libertäre Haltung, wenn man sich, auch präventiv, selbst verteidigt. Oder die, die einem teuer sind, die Gemeinschaft, ja das „Volk“.

Wer sich also entscheidet zur „Armee“ zu gehen, sollte sich dieser Konsequenz bewusst sein. Es ist ja nicht mehr so, dass ein Monarch seine langen Kerls aussucht und in die Armee presst. Wer heute in der Bundeswehr dient hat alle Bürgerrechte und eben noch einige mehr. Sich auf sein „Gewissen“ berufen zu können und seine Bezüge weiter zu erhalten bietet kaum eine Firma. Ich kenne keine. Wer zur Firma nicht passt wird, zurecht, gefeuert. Der Bürger hat also die Wahl sich auch innerlich für die Armee seines Landes zu engagieren. Oder eben nicht.

Diese Gewissensfragen stellt sich ein erwachsener Mensch eigentlich bevor er eine solche Lebensentscheidung herbeiführt. Tut er das nicht, fehlt ihm die Reife. Das die Reife heute durch Richterspruch ersetzt werden muss ist nicht neu, aber die erneute Erkenntnis umso deprimierender. So hat denn der klagende Soldat meine ganze Antipathie. Und die Richter die das Urteil gefällt haben auch. Wer sich eine Uniform anzieht und einem Verein beitritt hat seine Ziele zu übernehmen. Oder er bleibt draußen. Im Falle des Oberstleutnants kann ich zwei Dinge unterstellen. Entweder er ist bein Drückeberger, der, via Gewissen, eine elegante Möglichkeit gefunden hat sich versetzen zu lassen, oder aber, und darauf tippe ich, er ist jemand der seine politische Position via Gericht in die Öffentlichkeit drücken will. Das sichert ihm zumnidest eins: Aufmerksamkeit.

Die Sicherheit eines staatsbezahlten Jobs haben, es sich wohlsein lassen, frei von der Hektik die der freien Wirtschaft eigen und dann seinem Arbeitgeber den Stinkefinger zeigen und sich auf sein „Gewissen“ berufen ist nicht. Das Gewissen ist ja schließlich kein Kissen, das man bei Bedarf aus der Bettkiste zieht.

Eine Rechtsprechung die das Selbstverständnis und die Wehrfähigkeit durch solche Irrsinnsurteile von innen aushöhlt, kann sich nicht wundern, wenn sie eines Tages nicht mehr Recht sprechen kann.

 

Man stelle sich diese Frage in Israel vor....

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http://www.arlesheimreloaded.ch/article/legale_meuterei_in_der_Bundeswehr

http://www.politicallyincorrect.de/2007/03/die_bundeswehr_die_wahrscheinl.html#more

http://www.nzz.ch/2007/03/17/al/articleF0R7B.html

 
   

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Photo © 2006 rebellog - Lorenz Peter im 1. Weltkrieg, Lorenz in der Mitte. Der Ur-Großvater meiner ersten Frau.

         
 

     

Freedom knows no compromise !

       
       

Robin Renitent15. März 2007

 

 

   
 

 
   

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