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  Page 041- 2007

       
   

Rebellog-The libertarian Cabinet is mainstream-resistent, unconventional, critical and straight forward.  We believe in the principle of self-ownership.  With regard to economic and political questions we hold radical-libertarian views.  We are pro-capitalist and believe that any form of socialism creates poverty.  Our position is clearly pro-American and pro-Israeli.  We resist left-wing and right-wing freedom enemies.  Our web pages have been on-line for about one and a half years.  We endeavour to design our web pages in bi-lingual format (English/German).  Blog.rebellog is the Blog page for Rebellog.

   
   

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Freedom is not negotiable !

       
       

 

   

 

   
 

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Freedom knows no compromise !

       
       

Robin Renitent24. Februar 2007

 

 

   
 

Meiner ist der Längste

Geld spielt keine Rolle. Denn das Geld für den Bau der Europäischen Zentralbank wurde ja nicht durch Arbeit verdient. Die EZB wirtschaftet zwar autark, bekommt aber ihre Manövriermasse von den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten. Und es ist also nicht das eigene Geld, sondern das Geld der europäischen Bürger. Aber die, die bauen, sie erhoffen sich in die Geschichte (naja, die Bankgeschichte) einzugehen, sich, wenn schon nicht unsterblich zu machen, so doch wenigstens auf einer Bronzeplakette im Eingangsbereich sichtbar verewigt zu werden. Der bisherige Eurotower in Frankfurt mit seinen 148 m Höhe ist ja auch zu popelig. Der neue Bau, und da wären wir sowohl beim Geld wie bei der Höhe, soll eine halbe Milliarde Euro kosten und 180 Meter hoch sein. Und weil doppelt besser hält, bzw. mehr beeindruckt, sollen es gleich 2 Türme werden.

2012 soll das alles fertig sein, zwei sich liebevoll umarmende Türme, Arbeitsplatz für 2300 ganz wichtige Mitarbeiter und natürlich terrorgeschützt. Dabei droht diesem Babylonischen Turm wahrscheinlich weniger Terror als der Kollaps. Es gibt nämlich einen Zusammenhang zwischen dem Streben nach Höhe und dem inhärenten Größenwahn und einer Phase wirtschaftlicher Rezession oder Depression. Es gibt zahlreiche historische Beispiele dafür, zum Beispiel das Manhattan Life Insurance Building, das erste Gebäude mit über 100 m Höhe, das 1891 in Euphorie begonnen wurde, aber 1894 nach dem Zusammenbruch des Aktienmarktes in einer Phase der Depression vollendet wurde. Seither haben wir einen Wettlauf um die höchsten Gebäude der Welt. Oft endete deren Fertigstellung entweder in einem wirtschaftlichen Desaster oder in einer Phase wirtschaftlicher Depression oder nach einem Crash. Auch jahrelange Leerstände waren die Folge. Dennoch der Wettlauf ist ungebremst und ob das „Burj Dubai“ mit 705 m das Ende der Fahnenstange ist kann man noch nicht absehen.  (ein Lesebefehl: Babylon und Börsenboom)

Projekte wie die in Dubai, die um die 20 Mrd. kosten, zum Vergleich der deutsche Verteidigungshaushalt macht etwa 24 Mrd. Euro aus, sollen eine Investition in die Zukunft sein. Aber was ist Dubai, wenn das Öl versiegt? Sand, nicht als Sand, und neuerdings viel Beton.

Doch zurück zur EZB. Die verbaut nur eine halbe Milliarde und auch nur 180 m hoch. Natürlich, würde man die 2 Türme aufeinander stellen wären es auch 360 m. Ich glaube nicht das die Zweiturmlösung sowas wie Bescheidenheit vorgaukeln soll. Aber ich glaube, und daran glaube ich fest, dass die Europäische Union auseinander fallen wird. Nicht morgen früh natürlich, aber auch nicht erst in 100 Jahren. Sondern in einer nahen und noch erlebbaren Zukunft. Denn die Geschichte lehrt, das Kunstgebilde dieser Art keine Überlebenschancen haben. Jedenfalls dann nicht, wenn es zu Krisen kommt.

Das es zu einer solchen Krise kommt, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Alle Anzeichen deuten bereits jetzt darauf hin und ernsthaft erwarten kann man einen Zusammenbruch des Weltwirtschaftssystems bereits in nächster Zeit. Jeder Regierung wird zunächst das eigene Wohl am nächsten sein. Geld, um eine von den Bürgern nicht gewollte übernationale Institution zu unterhalten, wird man, schon mangels Masse, nicht mehr aufbringen können. Und, wenn das Fiat Money gerade noch dazu gut ist die feuchten Schuhe zu stopfen, oder, weil billiger, als Brennmaterial, den Ofen zu befeuern, wird auch keine Regierung mehr ein unterstützendes Interesse daran haben Mittel für die EZB bereit zu stellen.

Bis 2012 ist eine lange Zeit. Nicht im geschichtlichen Rückblick sind 5 Jahre viel, aber in einer finanz- und marktpolitischen Vorschau durchaus. Bei den Unwägbarkeiten denen sich die Weltwirtschaft ausgesetzt sieht, bei den, im Bereich des Wahrscheinlichen liegenden absehbaren präventiven Militärschlägen, die finanziert werden müssen, für deren Finanzierung aber kein anderer Gegenwert als wertloses Papier, zwar nachdruckbar, aber eben wertlos, zur Verfügung steht, ist es realistisch anzunehmen, das Frankfurt über Jahrzehnte eine Skelettskulptur zieren wird.

Die braucht man denn auch nicht vor Terrorattacken zu schützen, weder durch Betonklötze, dicke Bäume oder Gräben.

 
   

James Turk, The Coming Collapse of the Dollar and How to Profit from It: Make a Fortune by Investing in Gold and Other Hard Assets

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William Bonner,

Empire of Debt: The Rise of an Epic Financial Crisis

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Photo 1 © DDP  - 2 Wikipedia  - 

         
 

     

Freedom knows no compromise !

       
       

Robin Renitent22. Februar 2007

 

 

   
 

Die Blonde mit dem großen Kopftuch

Sie ist offensichtlich so eine Art amerikanische Sabine Christiansen. Blond, gut aussehend und mit dem unwiderstehlichen Charme einer kalten Dose Bier: Diane Sawyer. Eine Erfolgs-immer-Top-auf-alles-eine-Antwort-Frau. Die Amis scheinen sie zu mögen. Aber was sagt das, sie ist Mainstream durch und durch und so sind auch ihre Fragen. Dennoch, sie kommt, im Gegensatz zu unserer blauen Kugelfrau Christiansen, mit ihrem, na Sie wissen schon, ….worauf sie sitzt…., mal in die Höhe und fliegt sogar um die Welt um andere Leute zu interviewen. Castro, General Manuel Noriega, Präsident Saddam Hussein, Bush sowieso und eben auch Präsident Mahmoud Ahmadinejad. Da musste sie ein Kopftuch tragen. Warum? „It’s the law, Mam“.

Das hat sie dann offensichtlich so begeistert, dass sie gleich noch einen Bericht über die fröhlichen Iranierinnen nachschob. Da wir mit Iranern befreundet sind besitze ich mehrere Stunden Videomaterial, das Iranerinnen in ihrem privaten Umfeld zeigt. Ich kann es hier natürlich nicht zeigen, es würde unsere Freundschaft gefährden. Zugegeben, das Leben unterscheidet sich fast nicht von dem Leben wie meine Eltern es in Berlin lebten, mit uns als Kindern und ihren Freunden. Allerdings-und das vergisst „dear Diane“ zu sagen: Es ist das Leben einer ganz kleinen Minderheit der oberen Gesellschaftsschicht in Teheran. Aber es zeigt auch, dass noch einmal Welten zwischen den aufgeschlossenen und weitgehend selbstständigen iranischen Kopftuchträgerinnen, dieser Schichten in Teheran, und ihren Geschlechtsgenossinnen in Saudi Arabien liegen. So gesehen, kann man wirklich sagen glückliche Iranerinnen. Und viele, wie unsere Freundin Sepideh sind trotzdem froh, kaum im Ausland, sich des Kopftuches entledigen zu können. Aber bei allen Bemühungen, westlicher Frauen, die uns von dem angenehmen Schutz erzählen, die sich im Fernsehen, als Menschenrechtsbeauftragte oder in der Modewelt austoben: Ich möchte dennoch nicht meine Tochter oder Enkeltöchter eines Tages mit einem Kopftuch sehen.

 

Und ich werde alles dafür tun, dass es soweit nicht kommt.


 

Das Video konnte ich bei YouTube nicht finden, deshalb click auf das Bild und direkt linked zu ABC-News. Leider wie immer erstmal Werbung.

 

Und hier das Interview mit Onkel Mahmoud. Die Fragen nicht wirklich überraschend, aber das Minenspiel des Onkels schon. Sawyer interviewed Ahmadinejad

 
   

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Freedom knows no compromise !

       
       

Robin Renitent21. Februar 2007

 

 

   
 

Konsequente klare Erziehung?

3 Tage war der Robin krank. Jetzt bloggt er wieder. Gott sei Dank: Und liest, zum Beispiel in alten Tagesspiegel. Als oller Berliner muss man sich so was von Zeit zu Zeit antun.

Heute: Justizsenatorin sagt jungen Gewalttätern den Kampf an
Na, das lässt hoffen. Doch der Bericht Von Katja Füchsel und Lars v. Törne gibt lediglich eine Zusammenfassung der Vorhaben der Berliner Justizsenatorin wieder. Kritische Kommentare oder wenigstens Anmerkungen gibt es nicht. Es bleibt unverständlich wieso an den wenigen Zeilen gleich 2 Lohnschreiber werkeln.

Was also hat die Senatorin vor:
„Ab sofort soll für jeden Jugendlichen, der mehr als fünf Mal zugeschlagen oder andere beraubt hat, ein Staatsanwalt zuständig sein, wie Justizsenatorin Gisela von der Aue im Gespräch mit dem Tagesspiegel ankündigt. Diese Jugendlichen gelten als „Schwellentäter“…“

Ach Du meine Güte. Die Frau hat selbst 3 Kinder. So sieht Ihre Erziehung zuhause also aus. Wenn sie ihren Kindern etwas verbietet, und dieses Verbot wird übertreten, hat das keine Konsequenzen. Nicht beim ersten Mal. Nicht beim zweiten Mal. Nicht beim dritten Mal Nicht beim vierten Mal. Nicht beim fünften Mal. Erst jetzt, beim sechsten Mal, legt sie eine härtere Gangart ein.

Mit anderen Worten die Schwellentäter, Intensivtäter sind sie ja erst ab dem sechsten Mal, dürfen erst fünf Mal so richtig zuschlagen. Da haben sie die Schwelle noch nicht überschritten. Wie ernst nimmt ein Jugendlicher einen Erwachsenen, oder die Regeln der Erwachsenen, wenn er ihnen 5 Mal auf der Nase rumtanzen darf? Eine Erziehung die derart inkonsequent ist, hat nicht das Recht sich Erziehung zu nennen.

„Rund 80 Prozent der jugendlichen Serientäter sind nichtdeutscher Herkunft: Araber stellen die größte Gruppe, gefolgt von Türken.“

Sollte es sie jemals gewundert haben, dass bestimmte Gruppen wohlfahrtsabhängiger Migranten uns in unserem Haus nicht ernst nehmen, hier haben sie die Antwort. Politiker, wie Gisela von der Aue sind selbst Kinder einer Phase in der deutschen Geschichte, als Primärtugenden wie Gehorsam, Ordnung, Fleiß und Pünktlichkeit lächerlich gemacht und für nachrangig erklärt wurden. Nun, da sich (wie zu erwarten) herausstellt, dass diese Tugend nicht ganz so wertlos sind, erweisen sich die Anhänger dieser Einstellung als unfähig einen Schritt zurück zu tun und diese Selbstverständlichkeiten, ohne die keine Gesellschaft, egal wie ausgerichtet, dauerhaft überleben kann, wieder zu beleben. Nein, es wäre kein Schritt zurück.

 

Es wäre ein Schritt vorwärts.

 

Wie auch immer, es bleibt die grundsätzliche Überlegung, wie aus derart verzogenen Rüpeln, dereinst deutsche Staatsbürger werden können, die auch noch ihren Beitrag als Steuerzahler zum Sozialsysteme leisten sollen. Aber natürlich ist diese Frage eigentlich müßig. Denn es wird in absehbarer Zeit ohnehin kein Sozialsystem mehr geben. Und keinen Topf aus dem irgendjemand, und unintegrierte Rüpel schon gar nicht, noch irgendetwas entnehmen können. Das allerdings ist nicht nur die Schuld der Migranten. Es ist eher die Schuld der linksliberalen Politikerkaste, die mit dem erarbeiteten Volksvermögen so verfuhr wie ihre Ideologie es ihnen vorgibt:

Verantwortungslos!

 
   

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Dershowitz über die

Opfern des Naziregimes

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Photo © www.brandenburg.de/sixcms/detail.php/37377

         
 

     

Freedom knows no compromise !

       
       

Robin Renitent, 18. Februar 2007

 

 

   
 

Von Blumen und Unkraut

Heute. Sonnabend. Frühstückstisch. Meine Frau und ich  sprechen über Herrn Beck, Frau Leyen und Krippenplätze. Nach dem ersten Brötchen fragte meine Tochter Elaine, 7 Jahre alt:

„Papa, warum gibt so viele dumme Menschen?“

Ich: „Mmhhm.---„

Elaine:
„Papa, warum?“

Ich: Es gibt auch Schlaue…“
Elaine, hartnäckig:
„Aber warum so viele Dumme?“
Ich: „Weißt Du, es ist wie in einem Garten. Es gibt wunderschöne Blumen, das sind die Schlauen. Und tolle Nutzpflanzen, die reiche Ernte versprechen. Die wurden gepflegt, gegossen, gedüngt. Das ist wie eine gute Erziehung. Dann blühen sie und erfreuen uns…“
Elaine:
„Und die Dummen sind das Unkraut?
Ich: „Kann man so sagen. Ungedüngt. Unerzogen. Ungepflegt. Ärgerlich.“
Alexander, mein Sohn, 11 Jahre:
„ Dafür gibt’s Unkrautvernichter…“
Ich: „Lass das keinen Ökofuzzi hören. Bei uns zupft Mutter…“
Dabei grinse ich entschuldigend in Richtung meiner Frau, denn schließlich war das eine absolut chauvinistische Bemerkung.
Meine Frau:
„Du begibst Dich auf gefährliches Terrain!“
Ich, unschuldig: „Wieso, Du zupfst doch…… manchmal….“
Sie:
„Das meine ich nicht. Ich meine, wenn Du dumme Leute mit Unkraut vergleichst bleibt nur der Schluss, daß Du sie vernichten musst…“
Ich: „Jetzt leg mir nur noch das Wort „ausrotten“ in den Mund….“
Sie:
„Das habe ich ja nicht gesagt. Aber….“
Ich „Kein Aber. Ich habe ursprünglich von der Schönheit der Blumen gesprochen um meiner Tochter ein Vergleichsbild anzubieten.“
Sie:
„UNSERE Tochter, bitte sehr. Es ist ja gut, nur Du weißt wie das mit Vergleichen ist.“

Ich: "Yes, Dear..."
Elaine:
„Also was machen wir nun mit den dummen Leuten, Papa?“
Ich: „Weißt Du, es ist wie in einem Garten. Das Unkraut vernichtet man heute nicht mehr. (Zu meiner Frau: Das stehen die grünen Gutmenschen vor) man DRÄNGT es zurück. Man muss sich des Unkrauts, wie der Dummheit erwehren.“
Alexander:
„Wie denn?“
Ich: „Geh ihnen aus dem Weg. Und wenn sie dir auf die Pelle rücken DRÄNG sie zurück. Wehr Dich. Orientiere Dich an den Schlauen, den schönen Blumen und ertragreichen Pflanzen.“
Alexander:
„Mach ich ja.“
Elaine:
„Ich auch. Deshalb will ich auch nicht mehr mit Michaela spielen. Die ist wie Unkraut.“

 
   

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Wo ist der Kapitalismus geblieben?

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Photo © 2006 rebellog

         
 

     

Freedom knows no compromise !

       
       

Robin Renitent, 17. Februar 2007

 

 

We seem to have overcome

Soviet fascism, though the heirs

of Nazi-fascism live; but the biggest threat

to freedom lies

in Islamic fascism.

 

  Freedom is not

self-evident. 

 

We are at war – and we have to defend ourselves. 

 For the sake of

our children.

 

 

   
 

Truppentransporte

Die Gutmenschen. Ja genau die. Das Wort soll ja geächtet werden, wussten Sie das? Ja, es ist diskriminierend. Na, die können ächten was sie wollen. Ich diskriminiere weiter. Jedenfalls dann, wenn ich Lust dazu habe und wenn die „diskriminierte“ Gruppe Gutmenschen sind. Das sind die, die einem plötzlich erklären wollen, was man alles nicht mehr darf. Entweder weil es sich gerade, also zeitgeistgemäß, nicht gehört, oder weil es politisch unkorrekt ist, oder aber weil es entweder unsere Seelen, unsere Umwelt, oder die Empfindlichkeiten irgendwelcher Minderheiten belastet.

Auch in der Kindererziehung haben die Gutmenschen das Sagen. Und weil noch nicht genügend Menschen ihre Kinder in Aufbewahrungsanstalten zur politischen Indoktrination abliefern, will Tante Ursula ein bisschen nachhelfen, mit 3 Milliarden. Ein Klacks. Notfalls will sie das Grundgesetz ändern. Wundervoll, wenn man Gesetzte so nach belieben ändern und der anvisierten Wirklichkeit anpassen kann. So macht Demokratie den Politikern richtig Spaß.

Neben der Vermittlung des richtigen gutmenschlichen Weltbildes an die lieben Kleinen, ist der wirkliche Grund aber ein ganz anderer. Wer rechnen kann sieht, dass das Steueraufkommen bei einer abnehmenden Bevölkerung nicht mehr ausreicht um der staatsbezahlten Enteignerkaste die Taschen zu füllen. Und schon gar nicht um hochfliegende Träume zu verwirklichen, die Hamas zu sponsern, arbeitsunwillige Migranten zu integrieren und zahllose Empfängergruppen zu alimentieren. Wenn also leyenhaft 750 000 Krippenplätze für 3 Mrd. geschaffen werden heißt das 750 000 mehr Frauen die Steuern erwirtschaften. Da sind dann die 3 Mrd. allemal wieder drin und noch ein bisschen Manövriermasse für die politische Klasse.

Aber eigentlich wollte ich über die neueste Aufrege der Gutmenschen schreiben: Militär- und Kriegsspielzeug. Das war ja jahrzehntelang aus (nicht nur) deutschen Kinderzimmern verbannt. Eltern liefen so schamrot an, als ob man sie beim Liebesakt in der Umkleidekabine erwischt hatte, wenn der liebe Kleine plötzlich mit einer Plastikgun vor den Gästen auftauchte. Kriegsspielzeug. Es gab nichts widerwärtigeres, das war nicht zu toppen. Und so saßen die gutmenschlichen Eltern bei Parteitagen strickten und diskutierten Programme zur Antimachostrategie bei Jungen. Sogar ihres Pimmels sollten sie sich schämen.

Denn, so der Schluss: Wer mit Soldaten, Panzern und Haubitzen spielt wird gewalttätig und hat Lust auf Krieg. Deutsche aber führten keinen Krieg, jedenfalls nicht nach 1945 und waren allenfalls Händchenhalter und Gipsbindenbefeuchter im Sanizelt. Und sie hatten einen Friedenskanzler, der lieber einen Diktator noch einige Hunderttausend in Abu Ghraib (ja genau da, als von Lynndie England noch keine Rede war…) zu Tode quälen ließ, als ihm das Handwerk zu legen. Dafür wurden die Amerikaner gerne geschmäht, weil die etwas besseres Kriegsspielzeug hatten und, inzwischen den Kinderzimmern entwachsen, auch einsetzten.

Rückblick: Mein Ururgroßvater war Wirklicher Geheimer Ober-Justizrats und Oberlandeskulturgerichtsrats und hatte eine wundervolle Zinnsoldatensammlung mit der auch seine Söhne spielten. Er war im Deutsch-Französischen Krieg von 1870–1871 Offizier. Und natürlich hasste er den Krieg und wollte Heim zu meiner Ururgroßmutter und den Kindern. Und mein Urgroßvater wurde, obwohl er seine Kindheit lang mit Zinnsoldaten spielte, Schlachten nachstellte und Ulanen auf dem Teppich des Wohnzimmers massakrierte, Arzt und Sanitätsrat und ein großer Humanist. Der allerdings, der Grausame, Schmetterlinge aufspießte und in Glaskästen sammelte und beerdigte. Mein Großvater dann, ein Studienrat, war total gegen den Krieg, die Nazis, und alles militärische. Aber er schenkte seinem Sohn, also meinem Vater, zahllose Linolfiguren, fast die gesamte preußische Armee, einschließlich des Alten Fritzen, der eine Parade abnahm. Mit diesen Figuren spielte also mein Vater als Kind, mit zahlreichen Kindern befreundeter jüdischer Familien, im Wohnzimmer des Hauses Ringstrasse 4 in Berlin Steglitz. Es gab eine Haubitze, von 8 Pferden gezogen, die richtig funktionierte. Vater konnte mit kleinen Zündsätzen Gummigranaten verschießen. Natürlich, der Lausbub, tauchte er die Spitze der Geschosse in Tinte und schoss blaue Punkte an die Zimmerdecke. Und sein großer Bruder hatte 150 Wikinger-Kriegsschiffe und versenkte mit Vorliebe die englische Hood. Beide gemeinsam hatten eine wundervolle Eisenbahn, Spur „0“ die Truppen transportierte, zum Beispiel in die Küche. Dort entlud meine Großmutter die Truppentransporte stellte Apfelsaft und Kuchen in die Waggons, und ab und zurück ins Wohnzimmer. Leider fiel in das Haus in den letzten Kriegstagen eine britische Phosphorbombe.

Großvater übrigens, obwohl so antimilitärisch, meldete sich zum pflichtbewußt Volkssturm und wurde in Biesdorf bei Berlin 3 Tage vor Kriegsende von einem Russen aus dem Hinterhalt erschossen. Vater aber wurde Arzt. Und trotz seiner Kriegspiele in Feld und Flur und auf dem Wohnzimmerteppich zu einem Kriegsgegner.

Die preußische Armee, die Ulanen, der Alte Fritz und die Haubitze und Onkels 150 Schiffe hatten den Krieg, weil ausgelagert, überlebt. Weil ich der Erstgeborene in der Sippe war bekam ich das alles nach und nach. Heute wäre es ein Vermögen, aber – wir, meine Brüder und ich, haben es zerspielt. Zerschossen, zerschlagen, die Ulanen nochmals massakriert. Lineol ist nicht sehr haltbar und der Kinderzimmerkrieg zeigte Folgen. Es ist nichts geblieben. Die Schiffe habe ich vor dem Umzug für etliche tausend Mark verkauft.

Natürlich wollte ich als Nachkriegskind eine Cowboyausrüstung. Die bekam ich auch, allerdings ohne Schießeisen. Mein Vater und meine Mutter waren der Ansicht, dass, nach diesem mörderischen Krieg, nie wieder eine Waffe in der Hand eines Kindes zu sein hat. Das war grausam. Ein Cowboy ohne Knarre ist wie ein Auto Räder. Ich gab alles um bei meinen Kumpels mal schießen zu dürfe. Als Westberliner musste ich nicht zur Bundeswehr. Ich bin ganz unbedarft. Und, als nach der Wende einige Bundeswehrler in Uniform in der Deutschen Oper auftauchten, hätte ich nie sagen können welchen Rang sie bekleiden. Ich fand sie operettenhaft komisch. Wie ich überhaupt Männer in Uniform immer zum lachen finde und kaum ernst nehmen kann.

Zurück ins Heute des Jahres 2007. Hier in amerikanischen Toys "R" Us sehe ich Kriegsspielzeug zuhauf. Humvees, Tanks, Soldaten, braun uniformiert wie im Irak. Oder Flugzeugträger, die das halbe Kinderzimmer füllen. Und auf der Spielzeugmesse in Nürnberg stellt Märklin, zaghaft, und natürlich nur zum Transportieren und nicht zum Kämpfen, einige Militärfahrzeuge vor. Zitat:

"Das Unternehmen Märklin, das seit 1859 Spielwaren produziert, hatte bis in den Zweiten Weltkrieg hinein neben Eisenbahnen, Blechspielzeug aller Art und Puppenstuben auch Militärspielzeug angeboten. Hohen Sammlerwert haben unter anderem Kriegsschiffe aus der Zeit des Kaiserreichs sowie Metall-Flugzeugmodelle aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, teils mit Hakenkreuz-Hoheitszeichen.

Seit Kriegsende verfolgten die Familien-Eigentümer das Prinzip, kein Militärspielzeug anzubieten, nicht einmal Spielzeugautos mit Tarnanstrich. Interne Diskussionen gab es in der Firma bereits, als vor Jahrzehnten der nie im Großen umgesetzte Entwurf einer Lokomotive aus dem Jahr 1943 zur Versorgung der eroberten Gebiete in Osteuropa und Asien im Modell gebaut wurde." (Die WELT 05.02.2007)
 

Damit die Züge echter durch die Wohnzimmerlandschaft rollen. Und prompt regen sich unsere betulichen Bedenkenträger und Gutmenschen auf. Weil sie die Wirklichkeit ausblenden. Weil sie nicht wahrhaben wollen, dass Deutschland keine Touristenrundflüge in Süd-Afghanistan fliegt, sondern im Krieg ist, wenn auch als Drückeberger.

Und weil sie nicht verstehen, dass es Momente gibt wo die Freiheit nicht mit Worten verteidigt werden kann. Weil der Gegner Argumenten nicht zugänglich ist und Freiheit für ihn ein geringer Stellenwert hat. Diesen Gegnern imponiert nur die Überlegenheit, Kampfeswille und ein angemessener Gegenschlag.

 

Unsere Kinder haben weder Zinn- noch Lineolfiguren. Irgendwie ist es aus der Zeit auf dem Boden rumzukrauchen und seinen Gegner hinter Mutters Nähkasten zu verorten. Sie haben Computer. Da wird geballert. Ganz gelegentlich. Und  - zugegeben selbst das gefällt uns nicht. Wir steuern das sanft, aber nachdrücklich. Es sei denn es ist ein Schlachten-Strategiespiel. Das ähnelt dem Spiel mit Zinnsoldaten. Ansonsten dürfen sie auch mal richtig ballern und den verantwortunsvollen Umgang mit der Waffe lernen. Denn wenn man weiß was man damit anrichten kann, bekommt man Achtung und Respekt vorm Leben.

Es ist mir nicht ersichtlich, warum die Freiheit nicht auch auf dem Teppichboden, zwischen Stuhlbeinen und Sofakissen verteidigt werden darf. Oder am Computer. Truppentransporte sind dagegen ein Klacks. Letztlich auch auf der Modellbahn:

 

Ein Logistikproblem!

 
   

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Photos © Märklin   and  www.zinnfigur.com

         
 

     

Freedom knows no compromise !

       
       

Robin Renitent, 15. Februar 2007

 

 

   
 

Regellog is consistent against a levelling EU

Unsere Ablehnung der EU ist wesentlich weitergehend als die Initiatoren dieser  Kampagne es wollen, dennoch es ist ein Anfang. Wir sehen den Freiheitsgedanken und die individuellen Lebensgestaltungsmöglichkeiten der Bürger der europäischen Nationalstaaten weitgehend gefährdet. Deshalb unterstützen wir die Anstrengungen dieser kampagne, wie auch die gegen Europa gerichteteten Initiativen anderer Organisationen.

The European No Campaign is a EU-wide cross party network of organisations and individuals, that work together to stop the proposed EU Constitution. We think that its rejection will enable a wide-range reform debate about the future of Europe and will be the first step to an EU that is supported by its citizens.
 

It’s time for reform, NOT the EU Constitution

The supporters of the network are committed to EU membership. But we believe this Constitution completely fails to live up to the expectations set up by the Laeken Declaration.
 

No EU without real democracy

We are also united in the belief that the EU status quo isn’t working. Only a wide-ranging reform deb