| |
|
Kein Meter für die linken Feinde der Freiheit! |
|
|
|
       |
|
|
|
Kein Zentimeter für die rechten Freiheitsfeinde! |
|
|
 |
|


 |
|
|
|

 |
|
 |
|
| |
|
|
|
der Blog zu Rebellog - The libertarian Cabinet |
|
|
|
|
| |
|
|
|
update on top Online Tagebuch aktuell oben
Page 040 - 2007 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Rebellog-The libertarian Cabinet is mainstream-resistent, unconventional, critical and
straight forward. We believe in the principle of self-ownership. With regard to economic and political questions we hold radical-libertarian views. We are pro-capitalist and believe that any form of socialism creates poverty. Our position is clearly pro-American and pro-Israeli. We resist left-wing and right-wing freedom enemies. Our
web pages have been on-line for about one and a half years. We endeavour to design our web pages in bi-lingual format (English/German). Blog.rebellog is the Blog page for
Rebellog. |
|
|
|
|
|
|
|
|
Today: |
|
|
|
|
|
|
|
|
<<< new pages -
previous pages >>> |
|
|
|
| |
Denk mal nach... |
|
|
|
Bookmark rebellog diary |
|
|
|
Think about it... |
|
| |
Archiv Page
 |
|
|
|
click
click |
|
|
|
Archiv Page |
|
| |
 |
|
|
|
Freedom is not negotiable ! |
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
 |
|
|
|
Freedom
knows no compromise ! |
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
Robin Renitent, 31.
Januar 2007 |
|
|
|
|
|
|
|
We seem to have overcome
Soviet fascism, though the heirs
of Nazi-fascism live; but the biggest threat
to freedom lies
in Islamic fascism.
Freedom is not
self-evident.
We are at war – and we have to defend ourselves.
For the sake of
our children.
 |



|
|
|
|
| |
Gutmenschliche
Zeitgeistsoldaten
Als ich 14 war gab es
den Film das
Halstuch.
Er war ein Straßenfeger, im wahrsten Sinne des Wortes. Die ganz Nation
saß vor der Glotze, 89% Einschaltquote, heute unvorstellbar. Dennoch
kam niemand auf die Idee diese Spielfilme, oder besser Thriller, für
bare Münze zu nehmen, oder sie etwa als Anleitung zu verstehen. Die
Leichen standen ja auch hinterher auf und gingen in die Cafeteria um
sich zu erfrischen und die Schminke für die nächste Szene
nachzubessern. Zuschauer sahen den Mord noch als Mord, auch wenn es
ein Filmmord war. Und atmeten entsprechend tief durch. Und als der
studentische Mob 1968 Lieferautos vor dem
Springergebäude
umkippte und drohte die Fenster einzuwerfen und es dann auch tat, da
sah ich den Ekel und das Entsetzen in den Gesichtern der Generation
meiner Eltern. Das Benno Ohnesorg erschossen wurde hatte selbst
die geschockt, die sich sonst nicht sonderlich für Politik
interessierten. Jedenfalls waren das alles Tagesgespräche und die
innere Anteilnahme am Geschehen war, egal ob in der Fiktion des
Halstuches oder der Realität der Straße, wesentlich größer als heute.
Kann es sein, dass Menschen abstumpfen? Ich meine jetzt nicht
individuell, wie zum Beispiel Soldaten, denen der Tod der ständige
Begleiter, oder Gewalttäter wie Mario, dem jedes Gefühl, oder
besser Mitgefühl für das Leid eines Menschen abhanden gekommen. Ich
denke mehr an das kollektive Abstumpfen, wenn sich das Empfinden oder
die Empfindsamkeit einer ganzen Bevölkerung wandelt. Wenn sich in
Israel Attentäter selbst pulverisieren und dabei unschuldige
Kinder oder Businsassen mitnehmen, löst das allenfalls noch
Schulterzucken aus. Sicher gewisse politische Kreise
instrumentalisieren den Tod, jedenfalls dann wenn es um
palästinensische Opfer geht. Eine echte innere Anteilnahme,
befreit von der ideologischen Brille, spreche ich auch den „Empörten“
ab. Die Nachrichtenflut, Irak, Palästina, Sri Lanka, Pakistan,
Tschetschenien etc. ist so kompakt, dass das Abstumpfen ein
offensichtlich natürlicher Prozess ist. Lediglich Einzelschicksale
können noch bewegen, dann aber auch nur, wenn sie zu
politisch-ideologischen Konfrontationen genutzt werden können. Nennen
wir als Beispiel mal Schiavo oder Tookie Williams.
Während der Geist der Erwachsenen die, eingebunden in die Probleme
ihrer Arbeitswelt, die Sorgen um den Erhalt des Lebensstandards,
Familienprobleme etc., dann in der Freizeit vollgemüllt mit Big
Brother und Einminutenversatzstücken in „Nachrichten aus
aller Welt“, bereits weitgehend vernebelt ist, kann man Jugendliche
noch erreichen. Hier ist das Hirn zwar mit Schule und Ipod, mit Musik
und PC, mit Boy- oder Girlfriend und den Problemen der Pubertierenden
beschäftigt, dennoch gibt es noch Platz für Themen. Die Schiene auf
der dieser Themenzug läuft ist die der Begeisterung, der jugendlichen
Sensibilität für Ungerechtigkeiten, der Drang etwas positives tun zu
wollen, eben das, was man allgemein mit Idealismus umschreibt.
Der ist etwas Gutes. Aber er gleicht dem Windows-Betriebssystem eines
PC. Es kann intelligent und kreativ die Kräfte bündeln und etwas
konstruktives erreichen. Oder es kann ein Einfallstor für
virengleiche Fehlsteuerungen sein.
Es gibt zahlreiche Beispiel für Fehlsteuerungen des
jugendlichen Idealismus. Ich meine nicht nur die
HJ. Ich
erinnere nur daran wie sich Schüler vor Tankstellen aufbauten um
Autofahrer am Benzintanken zu hindern. Greenpeace hatte das
Einfallstor gefunden und den Virus installiert.
Brent Spar
hieß der Virus. Und da man in diesem Alter zwar über Idealismus
verfügt, aber kritisches Denken weitgehend unterentwickelt ist, im
Curriculum als zu vermitteln auch nicht vorgesehen, kommt es, wie es
absehbar ist. Die Gören, in eigener Recherche noch ungeübt und
bedauerlichweise nicht trainiert, lassen sich vor den Karren einer
NGO spannen, deren Funktionäre diese Kohorten wider besseres
Wissen für ihre Zwecke einspannen.
Auch die Aktion gegen "Rassismus und Fremdenfeindlichkeit"
nutzt Einfallstore im Betriebssystem Idealismus von Jugendlichen. Wer,
so darf man fragen, kann sich mit diesem Verballogo nicht
einverstanden erklären? Aber mit welchen Zutaten wird diese
Begriffshülse angereichert? Wer steuert sie, wer schöpft seinen
Vorteil daraus? Werden wir konkret:
Eine Schule,
Martin-Luther-Schule in Herten, ruft zu einer Demo auf. „Diskriminierung
und rechte Gewalt“ heißt das Bündel, das man für die 380 Schüler
geschnürt hat. Da der Selbstdarstellung der Schule nicht zu entnehmen
ist, dass die Kinder im Recherchieren geschult werden und das
Erlernen und Üben kritischer Distanz gegenüber Mehrheiten eine
Unterrichtspriorität ist, ist der Prozentsatz der „Begeisterten“
entsprechend hoch. Wer bitte würde sich in dem Alter, 10. Klasse,
ausschließen wollen, wenn ihm nicht der Weg zu einem stabilen
Selbstwertgefühl gewiesen wurde?

Rückblende: Mein Großvater war Studienrat am
Paulsen-Gymnasium in
Berlin Steglitz. Es ist aktenkundig, das er während der dunkelsten
Jahre Deutschlands mehrmals zum Schulrat zitiert wurde, Verweise
erhielt und beamtenrechtliche Konsequenzen zu tragen hatte, weil er
die ihm anvertrauten Schüler zu einer kritischen Distanz
gegenüber der
Hitlerjugend, den Nazis und ihrer Ideologie anhielt. Er
versuchte Vorwände zu finden, und hat sie auch gefunden, um seine
Schüler von Massendemonstrationen fernzuhalten. Die Erziehung
seiner Schützlinge war eine Erziehung wider den Zeitgeist. Das
war nicht ungefährlich, aber was wichtiger war: Bei einigen Schüler
hatte es durchaus die Wirkung, daß sie zu erklärten Gegner der
Nazis wurden. Sie haben sich, dank der feinfühligen Führung meines
Großvaters, der ideologischen Indoktrination entziehen können.
Da klingt die Forderung nach einer Vertragsunterzeichnung an
der Martin-Luther-Schule in Herten geradezu pervers. Was
bilden sich die Verantwortlichen eigentlich ein, Vierzehnjährige
bereits zu Verträgen zu nötigen. Das geht noch über Bekenntnisse zur
HJ hinaus. Selbst meiner Frau als kindlichem Mitglied der
jungen Pioniere in der SU wurden solche schriftlichen Bekenntnisse
nicht abverlangt. Darüber hinaus ist es pädagogischer Unfug Kindern
Vertragsunterschriften abzuverlangen, sind doch Unterschriften
Minderjähriger ohnehin ungültig.
Außerdem ist es ein Blankoscheck. Die Wischi-Waschi-Formulierung „werden
keine abfälligen Bemerkungen über Religionen, Sprachen, Kleidung oder
Musik gemacht“ lässt keine
wirklich kritische Auseinandersetzung mit den genannten Themen
mehr zu. Wer bestimmt denn, wann eine ablehnende Stellungnahme
gegen eine Musikrichtung oder eben eine Religion als abfällig
anzusehen ist. Das Zwangskorsett der Akzeptanz alles Andersartigen als
hinzunehmende Gegebenheit ist eine Zumutung und eine Verformung
künftiger Staatsbürger zu gutmenschlichen Zeitgeistsoldaten und
appeasenden Dhimmis.
Wer sich also dem Mehrheitsdiktat nicht unterwirft, erfährt bereits in
der 1O. Klasse ein Ausgrenzung die in etwa der gleicht, die meine
Mutter erleben musste als sie nicht in den
BDM
wollte. Es wundert mich inzwischen nicht mehr, daß das im
Deutschland des beginnenden Jahrtausends möglich ist. Sind doch die
Lehrer eben Kinder eines linken Gutmenschentums, dessen Nähe zu den
autoritären Strukturen der rechten Vergangenheit unübersehbar sind.
Fast könnte man von
Kongruenz sprechen.
Westdeutsche Allgemeine PI
PI Westline
Geisteswelt |
|
|
|
|
|

Amazon

Amazon

Amazon

Amazon

Amazon

Amazon

Amazon

Amazon

Amazon

Amazon |
|
| |
|
|
|
|

|
|
|
|
|
|
| |
 |
|
|
|
Freedom
knows no compromise ! |
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
Robin Renitent, 29.
Januar 2007 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |

Zum Wohle aller ?
Eigentlich wollte ich als absoluter
Nichtraucher etwas über das drohende Rauchverbot schreiben.
Aber dann vernebelte mir der Qualm der Erinnerung das Hirn:
Wann setzt das Gefühl ein älter zu werden? Mit 7, wie bei meiner
Tochter, die sich freut, dass sie nicht mehr 6 ist? Oder mit dem
Schritt in die Volljährigkeit. Dann wenn man zwar ein Auto lenken
kann, aber keinem über 30 traut. Oder wenn man das erste Kind in den
Armen wiegt? Oder das erste Enkelkind? Vielleicht auch, wenn man nicht
mehr so schnell aus dem Sessel kommt, längere Aktivitäten der Frau
oder Freundin nötig sind um Härte zu erzeugen oder man von ersten
gestorbenen Klassenkameraden hört?
Ich glaube Älterwerden fängt an, wenn man in die belächelte Sprüche
der Großeltern übernimmt. Besonders diesen: „Früher war alles
besser.“
An diesem Spruch und dem damit verbundenen Empfinden gemessen, werde
ich tatsächlich älter. Aber es ist nicht die Rückbesinnung auf die
subjektiv empfundene gute alte Zeit, es ist die objektive
Analyse dessen was noch vor wenigen Jahren möglich war, wo es
Freiräume gab, was erlaubt oder zumindest machbar war. Vielleicht gab
es diese Spielräume individueller Freiheit nicht in Kötzing oder
Unteruhldingen. Dann aber nicht auf Grund restriktiver Verbote,
sondern mangels Möglichkeiten oder mangels Angebot.
In Berlin gab es sie.
Klar es gab schon früher durchgeknallte Staatsanwälte, wie den Namens
Finger in Berlin, der „Je t'aime... moi non plus“ von
Jane Birkin verbieten wollte und alle Platten aus dem Handel zog.
Solche Spinner gab es schon immer, die mit ihrem missionarischen
Eifer, zum Wohl des Bürgers glaubten eingreifen zu müssen. Entweder
schützten sie unsere Moral oder unsere Gesundheit, oder Beides.
Wenn ich das schon höre: „Zum Wohl…“, dann ist es immer klar, es ist
nicht zu meinem Wohl. Und zu dem Ihren auch nicht.
Oder die bodenlos freche Bemerkung eines subalternen drittklassigen
Mitarbeiters der Reinickendorfer Bauaufsicht, der mir meinen
Regenschutz über der Hintertür als Vordach deklarierte, für das eine
Baugenehmigung einzureichen sei. Meinen Hinweis, das nur ich dort ein-
und ausgehe, also nur mir das lächerliche Dächlein auf den Kopf fallen
könne, abschmetterte mit der Feststellung: „Der Staat hat den
Einzelnen vor sich selbst zu schützen!“ Welch eine Anmaßung.
Sowohl sachlich falsch, als auch weder durch Gesetze noch
Rechtsprechung gedeckt. Außerdem habe ich mit dem Staat keinen
Schutzvertrag geschlossen.
Objektiv gesehen gab es vor 30 Jahren tatsächlich mehr Freiräume.
Gegenüber dem Theater des Westens gab es
Peepshows,
nach dem Alter der Girls wurde nicht so genau gefragt, was für die
Mädels Möglichkeiten bot und für die Spanner auch. Man konnte im
Tiergarten übernachten, ob als Penner, als Abenteurer oder als
„Spätheimkehrer“. In der U-Bahn wurde man nicht alle naselang
kontrolliert, in der S-Bahn konnte man richtig knutschen oder mehr.
Wenn man sich manierlich anzog, also Schlips und Kragen hatte, konnte
man mit 16 bis morgens in nem Nachtklub bleiben, oder in
Käpt’n
Bilbos Hafenspelunke und über Politik philosophieren. Die Luft
konnte man schneiden, als Nichtraucher konnte man sich
vergiften. Es gab keine Warnhinweise, man war nicht versichert. Man
konnte Verträge auf Bierdeckel unterschreiben und einen Anwalt
brauchte man überhaupt nicht, oder nur wenn man „echt Scheiße“
gebaut hatte oder sich (mal wieder) scheiden lassen wollte. Man kann
das endlos weiterführen.
Es gab also Autoritäten die Regeln erstellten: Zunächst die Eltern,
dann ein Rahmenwerk, naja halbwegs durchgesetzt ("kein
Verkauf von Spirituosen an Jugendliche unter…"),
die Polizei die Streife fuhr, sonst aber nur kam wenn man sie rief.
Man konnte bei Hütchenspielern sein Geld verlieren, auf dem
Pflaster Bilder malen, auf den Stufen der
Gedächniskirche sitzen und gammeln. Man hatte vielleicht ein
Hausratversicherung und wenn’s hochkam noch eine Haftpflicht, aber man
sicherte sich trotzdem nicht ständig ab. Man konnte mit 17 nach Paris
fliegen und am Abend zurück sein. Tickets gab’s in Tempelhof. Man
schob der Kassiererin im Beate
Uhse Kino an der Joachimstalerstr. einen „Fünfer“ extra
zu und konnte
Lasse Brauns „Body Love“sehen und die tolle Musik von
Klaus
Schulze hören. Nachts lag man im Bett und hörte den
verrauschten
Soldatensender 904 und lachte sich kringelig über die
Sprechweise der Kommunisten von den „Bonner Ultras“.

Die, die „Bonner Ultras“ erstellten die Lehrpläne nach denen wir
demokratisch erzogen wurden. Als sich mit dem Wort Demokratie noch
der Geruch des Wertvollen verband und der Glaube an die Mitwirkung
des Volkes an Entscheidungsprozessen noch vorhanden war.
Das war früher. Man konnte entscheiden. Man war für sein Tun
weit gehend selbst verantwortlich. Und wenn man besoffen auf die
Fresse fiel, tat es weh. Aber man verklagte nicht den
Getränkehersteller, die Straßenbaufirma wegen der unebenen Wegeplatte,
oder den Barbesitzer. Es gab das Wort libertär nicht und nur
ausgesprochene Amerikafreaks, deren Begeisterung über Mickey Mouse
oder Indianer hinausging, hatten schon mal was von
Henry David Thoreau
und Walden gehört. Dennoch ging es libertärer zu als heute.
Die, die nicht Lasse Braun sahen, sondern stattdessen darauf sannen wo
sie braune Flecken bei ihren Eltern und Großeltern ausmachen konnten,
wie sie die Elterngeneration schmähen konnten, machten auch was sie
wollten und nutzten noch vorhandenen Freiräume aus. Sie machten auf
Lasse legten Kommunen mit Matratzen aus, hielten „antiautoritär“
für Freiheit, überlegten wie man Freiräume für sich selbst erweitern
konnte. Randale und Demos hielten sie für Klassenkampf. Gleichzeitig
versuchten sie die „Befreiung der Massen“, die das gar nicht wollten.
Einige waren da ziemlich konsequent und beendeten die Freiheit zu
Leben von Leuten wie Ponto, Buback, Rohwedder, Schleier und
anderen gnadenlos. Heute betteln sie um Freiheit und möchten begnadigt
werden. Ihre Spießgesellen, die nicht so blöde waren zu morden,
machten lieber auf Anwalt und sitzen heute im Bundestag, (Ströbele,
Schily, etc. ) in den Universitäten, in den Verwaltungen oder in
„Europa“. Andere halfen in Mittelamerika und probierten
Dschungelsozialismus bei Ortega.
Che als T-Shirt,
Palituch am Hals. Identifikation mit Mord und Totschlag.
Und nun gleichen sie der geschmähten Elterngeneration immer mehr. Ihre
Vorhaben, ihre Gesetze, ihre Erlasse und Verordnungen beschränken
immer mehr die Freiheit. Sie entfernen den Bürger von
Eigenverantwortung und befreien ihn vom Nachdenken. Sie etablieren
erbarmungslos, aber zu unser „aller Wohl“, autoritäre Strukturen,
autoritärer als sie zur Zeit ihres Aufbruchs je waren. Sie schaffen
eine Diktatur des Wohls. Nicht eine nationalsozialistische
Gesellschaftsordnung, wir sind auf dem Weg in schlimmeres: Eine
europasozialistische Gesellschaftsordnung. Das "wir
Deutsche", abgelöst von "wir
Europäer".
Egalisiertes, systemkonformes Denken und Sprechen. „Nazi, Rassismus,
Rechts“ als zur Worthülse verkommene Krücken bei der
Feindmarkierung die die eigenen Reihen schließen soll. Europaweit.
Wenn’s nicht klappt, noch hakt und stockt wird nachgeholfen. Mit
Behörden und
Gesetzen.
Nach den belächelten und noch als EU-Spleen abgetanen Erbsengrößen,
der Normierung der Kondome, nun also die EU-Rauchverodnung.
Wenn wir Deutschen nicht spuren, wird mit der EU gedroht. Wir
werden schon auf Linie gebracht werden. Keine Sorge.
Nicht das mich Rauchluft nicht völlig fertig machen würde. Ich mir
nach einem Kneipenbesuch die Unterwäsche vom Leibe reiße und unter die
Dusche hopse und auch die Haare wasche. Ich
Raucher nicht verstehen kann. Nicht verstehen kann wie man vor
Gentomaten
Angst haben kann, über Atomkraft diskutiert und dabei den Aschenbecher
voll müllt. Dennoch, als Libertärer kann ich mich selber
wehren, ausweichen, mein Grundstück von Rauchern freihalten oder auch
nicht. Mich mit ihnen auseinander setzen, mich konfrontieren oder
sie rausschmeißen.
Ich brauche dafür kein Gesetz. Keine nationales, keins von der
EU. Denn ich will weder die deutschen Gesetzesbruthennen bezahlen,
noch die EU-Gesetzesmacher.
Denn heute ist’s das
Rauchverbot. Und morgen ?
Natürlich zu unser aller Wohl!
|
|
|
|
|
|

Amazon

Amazon

Das ich noch mal
Wernung für die Schwarzer mache hätte ich selbst nie gedacht
Amazon

Amazon

Amazon

Amazon

Amazon

Der schnellste Weg
Amazon

Amazon

Ferdiand
Lips,
Die Gold
Verschwörung
Amazon
|
|
| |
|
|
|
|

Photo ©
Suze Randall |
|
|
|
|
|
| |
 |
|
|
|
Freedom
knows no compromise ! |
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
Robin Renitent, 26.
Januar 2007 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
Die
Heilige Kuh
Der Rechtsstaat ist heute die Heilige
Kuh, die über alles gestellt wird, sagt Henry M. Broder. Und
tatsächlich werden einfache Dinge losgelöst von dem Rechtsempfinden
der Menschen. Klare verständliche Verhaltensrichtlinien, die wir
gehalten sind unseren Kindern als Orientierung mitzugeben werden
ausgehebelt von einem formalen Recht, das sich längst ins Unrecht
verkehrt hat. Der sich hefeartig ausweitende Staat mit seinen
unzähligen, größtenteils überflüssigen Amtsträgern gängelt und
reguliert die Menschen immer mehr. Eine Freiheit der Entscheidung ist
vielfach nicht mehr gegeben und der Verweis aufs System, den
Rechtsstaat, das Gesetz, ersetzt die Übernahme eigener Verantwortung.
Allein heute berichtet die Presse über 3 oder 4 neue
Gesetzesinitiativen. Frau Zypris will Prostitution von unter
Achtzehnjährigen unter Strafe stellen und Zwangsprostitution ebenso.
Hatten wir da nicht bereits Gesetze? Und sie will Abmahnanwälten das
Handwerk legen und auch der Produktpiraterie einen Riegel vorschieben.
Alles ungeheure wichtig. Zig Arbeitsgruppen, Kommissionen,
Fachanwälte, Gutachter werden auf Staatskosten beschäftigt. Was würden
sie wohl treiben, wenn sie nicht ständig darüber nachdenken würden
unser Leben mehr zu regulieren? Genau: Gelangweilt an Bleistiften
knabbern. Die Geister die der Staat in seine Dienste rief und aus
Enteignung (Steuern) bezahlt muss er auch unterhalten. Und
beschäftigen.
Verantwortungsbewusste Eltern empfinden einen pädagogischen Auftrag
bei der Erziehung ihrer Kinder. Kinder und Heranwachsende sollen ein
klares und übersichtliches Rechtsempfinden bekommen, ihre Grenzen
erkennen lernen und wissen, dass auf Fehlverhalten Strafe folgt. Diese
Strafe muss der Verfehlung angemessen sein. Entschuldigung, Reue und
Sühne sind möglich und ein Teil einer sinnvollen Erziehung. Diese
klaren, nachvollziehbaren Regeln sollen ein ganzes Leben als
Richtschnur dienen und ein Leben in einem sozialen Umfeld ermöglichen.
Es ist selbstverständlich, dass diese Übersichtlichkeit auch im
späteren Erwachsenenleben gelten muss.
Das Rumgeeiere bei der Frage der Freilassung der Terroristen Mohnhaupt
und Klar ist schwer nachvollziehbar. Sicherlich gibt es gut begründete
Argumente auf beiden Seiten. 24 Jahre sind eine lange Zeit. Und es ist
berechtigt über einem Erlass der Reststrafe nachzudenken. Aber die
Grundvoraussetzung, das was wir als klare Regel unseren Kindern
beibringen und was die Erziehung zu einem brauchbaren Menschen erst
möglich macht, das Eingeständnis von Fehlverhalten, Schuld, hat man
weder von Mohnhaupt noch von Klar gehört. Wer es nicht schafft Reue zu
zeigen, Entschuldigung und Bedauern zu äußern, hat einen Anspruch auf
Straferlass verwirkt. Sowohl bei verstockten Kindern und Jugendlichen,
wie auch bei Erwachsenen. Straferlass kann nur durch Wohlverhalten
verdient werden. Untrennbar verbunden damit die Distanzierung von der
Tat.
Ein solches Bekenntnis haben wir von den um Straferlass Nachsuchenden
bisher nicht vernommen. Sollten sie ohne klares öffentliches Bedauern
und glaubhafte Distanzierung zum Tatgeschehen entlassen werden, ist
jede Erziehung der Nachfolgegeneration in Frage gestellt. Der Glaube
in unser Rechtssystem ein weiteres Mal erschüttert. Der Rechtsstaat
bleibt vielleicht bei unbedarften Gemütern eine Heilige Kuh.
Aber eine kranke. |
|
|
|
|
|

Amazon

Ein Buch das man gelesen haben muss...
Amazon

Wer noch Wut und Stolz
empfinden kann:lesen
Amazon |
|
| |
|
|
|
|

Photo ©
http://de.wikipedia.org |
|
|
|
|
|
| |
 |
|
|
|
Freedom
knows no compromise ! |
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
Robin Renitent, 25.
Januar 2007 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |

Der Comical Ali vom Rhein
Der Mann heißt Friedel Frechen und er ist es. Ein nachrangiger
C-Class-Politiker, Pressesprecher der Stadt Bonn. Er ist unwichtig,
sein Posten weit gehend überflüssig, und würde ich auf Papier
schreiben wäre es zu schade es zu verbrauchen. Aber wir schreiben
virtuell und da kostet’s nix. Da kann man ihn als Beispiel nehmen, als
Beispiel für die Arroganz der Macht, der herrschenden politischen
Klasse in Deutschland. Demokratie ist der zur Worthülse verkommene
Selbstbedienungsladen zur Absicherung der eigenen kläglichen Existenz
und die unaufgeräumte und verschlammte Spielwiese multikultiverliebter
Sozialträumer.
Frechen schreibt an PI
unseren konservativen Partnerblock eine Email. Er fragt den
Blogbetreiber ob er „das rechtpopulistische Gesabbel der Kommentatoren
nicht auch zum Kotzen finde.“ Mit dieser Frage, die ja keine
Einschränkungen, Anregungen oder Differenzierungen enthält stellt er
den gesamten Blog in Frage und erklärt die Kommentatoren zu
unmündigen, weil sabbernden Idioten. Nun kann man sicherlich über die
Qualität mancher Kommentare unterschiedlicher Meinung sein. In den
Kommentarspalten eines Blogs muss nicht alles druckreif sein. Ein Blog
mit Kommentarfunktion ist eine virtuelle Schnellkommunikation
vergleichbar dem Gespräch einer Diskussionsrunde.
Also schreibe ich eine Mail an Frechen:
Sehr geehrter Herr Frechen,
ich habe Ihre Email an Herrn Herre auf PI gelesen. Ich lebe im Ausland
und verfolge sehr genau wie Deutschland sich verändert. Es ist nicht
mehr das Deutschland in dem ich aufgewachsen bin, mit dem ich mich
identifizierte und für das ich jahrelang motiviert war zu arbeiten. Da
ich zwei schulpflichtige Kinder habe, 11 und 7, sehe ich eine Zukunft
für meine Familie und meine Kinder auch weiterhin nicht in
Deutschland.
Das dazu Politiker oder politische Amtsträger wie Sie beitragen,
möchte ich Ihnen hier nachdrücklich schreiben. Menschen wie Sie werden
aus Mitteln bezahlt, die von der arbeitenden Bevölkerung
erwirtschaftet wurden. Es darf deshalb zu Recht erwartet werden, dass
Sie, als Pressesprecher der Stadt Bonn, den Interessen und
Perspektiven aller Sie unterhaltenden Bevölkerungsgrupppen mit
Aufgeschlossenheit und Verständnis begegnen. Ein Ausgrenzung von
Menschen mit anderen politischen Sichten steht Ihnen nicht zu.
Es fällt auf, dass alle politischen Perspektiven, die nicht der
offiziellen „Marschrichtung“ der herrschenden politischen Klasse
entsprechen, automatisch als „rechts“ benannt werden. Dieses
Schubladendenken und Argumentieren wider besseres Wissen kommt auch in
Ihrer Email an Herrn Herre zum Ausdruck. Es mag sein, dass nicht alle
Kommentare auf PI druckwürdig sind oder politisch korrekt redigiert
oder lektoriert wurden. Aber die Kommentare sind eine berechtigte
Ausdrucksform des Unbehagens. Der Blog selbst macht genau das, was
Politiker in ihren Sonntagsreden immer einfordern: Er beteiligt sich
an der politischen Willens- und Meinungsbildung. Und er fasst das
zusammen, was in den Mainstreammedien unterschlagen wird. Ich darf
Ihnen versichern, es gibt mehr „linkspopulistische“ als
„rechtspopulistische“ Blogs. Bitte weisen mir nach, wann Sie sich zum
letzten Mal über „linkspopulistisches“ Gesabbel beschwert haben.
Ich habe in den letzten Jahren zahlreiche Deutsche zur Ausreise
bewegen können. Das es sich dabei um Angehörige des Mittelstandes und
finanziell etablierte Familien handelte sollte Ihnen eigentlich zu
denken geben. Aus eigener Erfahrung darf ich Ihnen berichten, dass in
den Aufnahmeländern von Migranten eine Integration geradezu erwartet
wird, bzw, ein Aufenthalt ohne eigene nachweisbare
Integrationsbemühungen gar nicht gewährt wird. Sprachkenntnisse sind
bereits mitzubringen und eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben
ist Standard.
Diese Forderungen zusammenzufassen und auf einem Blog zu
veröffentlichen ist nicht „rechts“, sondern entspricht einem Weltbild,
wo Menschen noch etwas für sich selbst tun müssen, ihr Schicksal
mitgestalten, ohne in Ablehnung und Passivität auf Alimentierung zu
warten.
Zusammenfassend kann man sagen, dass Ihre Email so kurzsichtig ist,
wie die Politik an der Sie mitwirken. Sie ist entlarvend.
Mit freundlichen Grüssen R.R.
Natürlich antwortet er nicht.Anderen schreibt er
freche Emails. Gekränkt bin ich deshalb aber nicht. Eher erleichtert.
Denn es beweist mir, dass der freche Frechen als grenzdebiler
Pressesprecher zu inhaltlicher Auseinandersetzung nicht fähig ist.
Und an die Adresse der Frau Diekmann: Sage mir mit wem Du Dich
umgibst. Und ich sage Dir wer Du bist.
Sich als Bonner OB einen Frechen als Pressesprecher zu wählen ist
in etwa so clever wie die Entscheidung Saddams für Comical Ali.
PI # 1
PI#2
OutcutTV |
|
|
|
|
|

Hans-P. Raddatz
Allahs Frauen Amazon

Necla Kelek
Die
fremde Braut Amazon

Seyran AtesGroße Reise ins Feuer Amazon

Amazon

Amazon

Amazon

Amazon

Amazon
|
|
| |
|
|
|
|

Bildmanipulation © 2006
rebellog |
|
|
|
|
|
| |
 |
|
|
|
Freedom
knows no compromise ! |
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
Robin Renitent, 24.
Januar 2007 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
Begegnungen der seltenen Art
6
Mit der STASI auf Du
Wenn mal anfängt sich
mit seinen Erinnerungen zu beschäftigen kommt man aus dem
Staunen nicht mehr raus. Ist das alles tatsächlich einem selbst
passiert. Man schaut zur Seite und sieht sich und das Erlebte wie in
einem Daumenkino immer wieder und wieder ablaufen. Manche Geschichten
hat man zwar verarbeitet, aber dennoch bleiben sie unerklärlich. Eine
solche Geschichte ist die von Hans-Joachim Hoffmann. Ich habe
den Namen bewusst nicht geändert. Denn ich sehe nicht ein,
warum man bei einem Stasimitarbeiter Rücksicht nehmen sollte, hat er
Rücksichten genommen? Damals, als es noch 2 Deutschlands gab?
Wir schreiben das Jahr 1976. Ich nehme einen vorübergehenden
kaufmännischen Job in einer Berliner Firma an. Es war übrigens die
einzige Zeit in meinem Leben in der ich fremdbestimmt gearbeitet habe.
Ich bekomme einen Schreibtisch in einem Büro, mir gegenüber sitzt ein
junger Mann namens Hans-Joachim Hoffmann. Ich finde ihn sehr
nett und, wie sich noch herausstellen wird, auch sehr
kameradschaftlich gegenüber nachgeordneten Mitarbeitern. Zum Beispiel
schützt er Zuspätkommer und Unzuverlässige, bzw. Arbeiter die am
Wochenende etwas zu viel gepichelt haben. Mehrmals fährt er zu denen
nach Hause und holt sie zur Arbeit um ihnen Schwierigkeiten zu
ersparen. Insofern gilt der Spruch: „Der Hoffmann ist in Ordnung!“
Merkwürdig nur, dass er wie ein Legastheniker schreibt. Auch die
Handschrift eine Katastrophe.
Wir unterhalten uns, wenn wir gerade mal nicht arbeiten, über
Fotografie, mein Hobby, und über Politik, mein Leben und meine
Leidenschaft. Von Fotografie hat er keine Ahnung – sagt er. Und
Politik interessiere ihn nur am Rande. Aber er habe einen Wohnwagen in
Kiefersfelden und da fahre er am Wochenende immer hin. Da ich
mein Auto verkauft habe und mit der S-Bahn vom Lehrter Bahnhof
nach Frohnau fahre begleitet mich die Mauer auf großen
Streckenabschnitten, auch muss ich täglich am Bahnhof Friedrichstrasse
umsteigen. Es kommt, wie es kommen muss. Ich lasse keine Gelegenheit
aus auf die „DDR“ zu schimpfen, von der Unmenschlichkeit des
Sozialismus im Allgemeinen und dem verkorksten „dort drüben“
, dem Verbrechen Menschen einzusperren und mache mich
ausdauernd über die Gerontokraten um Erich und Konsorten
lustig. Das ich dabei nicht gerade sanft formuliere mag man mir
glauben. Hoffmann erträgt alles mit stoischer Ruhe und, obwohl er
keine direkte Stellung bezieht, höre ich doch gelegentlich Zustimmung
heraus. Glaube ich jedenfalls. Was anderes als die Zustimmung ist in
West-Berlin ja auch nicht zu erwarten.
Zu dem Zeitpunkt haben meine damalige Frau und ich eine nette Wohnung
im ersten Stock eines Geschäftshauses im Norden Berlins. Weitere
Wohnmieter gibt es nicht und die Geschäfte schließen abends. Wir haben
also das Haus im Prinzip für uns. Wir laden Hoffmann und seine Frau
zum Abendessen ein. Sie kommen, es wird ein netter Abend. Später frage
ich meine Frau, welchen Eindruck die Gäste bei ihr hinterlassen haben.
Frauen haben natürlich einen scharfen Blick für Frauen und so stellt
sie sachlich fest: „Merkwürdig, Pferdeschwanz, Petticoat, wie aus
den fünfziger Jahren.“ Und ich denke einige Tage später:
„Kiefersfelden? Sonnabend’s hin, Grenze Marienborn, nochmal Grenze,
quer durch Bayern, Sonntag zurück, wieder zweimal Grenze und Montag
ausgeschlafen im Büro?“
Sie kommen noch ein zweites Mal. Diesmal sind ihre Fragen gezielter:
„Ob wir einen guten TV-Empfang haben und wie ich die Unterdachantenne
auf dem Dachboden befestigt habe. Und wann die Geschäftsleute kommen
und gehen und ob wir wirklich ganz alleine wohnen in dem Haus. Sie
hätten nur eine kleine Wohnung in Neukölln und wenn wir die Wohnung
aufgäben wären sie sehr interessiert….“ Hoffmanns hatten erst wenige
Monate bevor ich sie kennenlernte geheiratet, übrigens in der
Firma, mit allen Mitarbeitern und großem Trara. Frau Hoffman
arbeitet im Bundeszentralregister. Ja, dort, wo alle Daten über
Straftäter gesammelt werden.
Dann scheide ich aus der Firma aus und verfolge eigene Pläne. Mit
Hoffmann bleibe ich in Kontakt, wir telefonieren fast täglich. Eines
Tages nimmt sein Chef ab und sagt „Herr Hofmann kommt nicht mehr“.
Mehr ist aus ihm nicht herauszuholen. Ich rufe in der Neuköllner
Wohnung an. Ein männliche Stimme: „Wer ich bin und warum ich Herrn
Hoffmann sprechen will.“ Eine Frechheit. „Ich frage zurück wer er ist,
dass er glaubt mir solche Fragen stellen zu können!“ Der Mann legt
auf. Herr Hoffmann ist nicht zu erreichen, gesehen habe ich ihn nie
wieder.
Aber herausbekommen was geschehen war habe ich dennoch. Hans-Joachim
Hoffmann war Stasiagent und Führungsoffizier seiner Frau.
Sein wirklicher Name war (und ist) Edgar Arndt. Unter diesem Namen
hatte er bereits in Ost-Berlin seine Frau geheiratet. In West-Berlin
heiratete er sie noch einmal als Hans-Joachim Hoffmann. Das war
die Identität eines Saarländers der mal straffällig geworden
war. Die Daten entstammten dem Bundeszentralregister. Seine
Frau kopierte Daten von wichtigen Persönlichkeiten die
straffällig geworden und somit erpressbar waren. Die Stasi
machte dann ja auch reichlich Gebrauch davon Menschen zur Mitarbeit
zu erpressen oder unter Druck zu setzen. In seiner Wohnung in
Neukölln fand der Verfassungsschutz einen thailändischen
Holzelefanten, hohl, aber eben nicht ganz, einige zig Mikrofilme
passten da schon rein. Und eine Fotoausrüstung im Wert von über
30 000 DM. Und mir hatte der Schlingel gesagt er verstehe nichts
von Fotografie. Im Lager unserer Firma fand sich hinter einer
Wandverkleidung eine Sendeanlage. Klar die Gegend des Lehrter
Bahnhof war nicht weit von den Empfangsanlagen der Stasi
entfernt. An unserer Wohnung hatten sie Interesse weil keine Mitmieter
und ein großer, unkontrollierter Dachboden, ideal für eine
Sendeanlage.
Jetzt wurde mir auch klar, warum man mich in Ost-Berlin
beobachtet hatte, warum man mich zu Devisenvergehen verführen
wollte und warum ich so leicht eine weibliche Bekanntschaft
hatte machen können. Den Wohnwagen in Kiefersfelden gab es wirklich,
aber Hoffmann/Arndt war nicht 1600 km gefahren, sondern nur
6 km. Über den Grenzübergang Lehrterstrasse in seine Stasibehörde.
Nach einigen Tagen wurde ich zum Verhör zum Verfassungsschutz
geladen. Tempelhof, Platz der Luftbrücke. Wochen später schrieb
ich ein Gesuch um ihn besuchen zu dürfen. Das wurde aber vom Richter
abgelehnt. Beim Prozess ließ ich mir ein Attest ausstellen um
nicht aussagen zu müssen. Später wurde er ausgetauscht. Seine
Frau auch.
Jetzt, 30 Jahre später, würde ich doch zu gerne wissen was aus ihm
geworden ist. Ob er für den BND arbeitet? Als überzeugter
Demokrat? So wie vorher als überzeugter Kommunist für
das andere Deutschland?
Ich werde es nicht erfahren.
|
|
|
|
|
|

Bat Ye'or
Der
Niedergang des orientalischen Christentums Amazon

Bat Ye'or
Eurabia-The Euro-Arab Axis Amazon

Hans-P. Raddatz
Die türkische Gefahr
| |