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  Page 040 - 2007

       
   

Rebellog-The libertarian Cabinet is mainstream-resistent, unconventional, critical and straight forward.  We believe in the principle of self-ownership.  With regard to economic and political questions we hold radical-libertarian views.  We are pro-capitalist and believe that any form of socialism creates poverty.  Our position is clearly pro-American and pro-Israeli.  We resist left-wing and right-wing freedom enemies.  Our web pages have been on-line for about one and a half years.  We endeavour to design our web pages in bi-lingual format (English/German).  Blog.rebellog is the Blog page for Rebellog.

   
   

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Freedom is not negotiable !

       
       

 

   

 

   
 

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Freedom knows no compromise !

       
       

Robin Renitent31. Januar 2007

 

 

We seem to have overcome

Soviet fascism, though the heirs

of Nazi-fascism live; but the biggest threat

to freedom lies

in Islamic fascism.

 

  Freedom is not

self-evident. 

 

We are at war – and we have to defend ourselves. 

 For the sake of

our children.

 

 

 

 

 

 

   
 

Gutmenschliche Zeitgeistsoldaten

Als ich 14 war gab es den Film das Halstuch. Er war ein Straßenfeger, im wahrsten Sinne des Wortes. Die ganz Nation saß vor der Glotze, 89% Einschaltquote, heute unvorstellbar. Dennoch kam niemand auf die Idee diese Spielfilme, oder besser Thriller, für bare Münze zu nehmen, oder sie etwa als Anleitung zu verstehen. Die Leichen standen ja auch hinterher auf und gingen in die Cafeteria um sich zu erfrischen und die Schminke für die nächste Szene nachzubessern. Zuschauer sahen den Mord noch als Mord, auch wenn es ein Filmmord war. Und atmeten entsprechend tief durch. Und als der studentische Mob 1968 Lieferautos vor dem Springergebäude umkippte und drohte die Fenster einzuwerfen und es dann auch tat, da sah ich den Ekel und das Entsetzen in den Gesichtern der Generation meiner Eltern. Das Benno Ohnesorg erschossen wurde hatte selbst die geschockt, die sich sonst nicht sonderlich für Politik interessierten. Jedenfalls waren das alles Tagesgespräche und die innere Anteilnahme am Geschehen war, egal ob in der Fiktion des Halstuches oder der Realität der Straße, wesentlich größer als heute.

Kann es sein, dass Menschen abstumpfen? Ich meine jetzt nicht individuell, wie zum Beispiel Soldaten, denen der Tod der ständige Begleiter, oder Gewalttäter wie Mario, dem jedes Gefühl, oder besser Mitgefühl für das Leid eines Menschen abhanden gekommen. Ich denke mehr an das kollektive Abstumpfen, wenn sich das Empfinden oder die Empfindsamkeit einer ganzen Bevölkerung wandelt. Wenn sich in Israel Attentäter selbst pulverisieren und dabei unschuldige Kinder oder Businsassen mitnehmen, löst das allenfalls noch Schulterzucken aus. Sicher gewisse politische Kreise instrumentalisieren den Tod, jedenfalls dann wenn es um palästinensische Opfer geht. Eine echte innere Anteilnahme, befreit von der ideologischen Brille, spreche ich auch den „Empörten“ ab. Die Nachrichtenflut, Irak, Palästina, Sri Lanka, Pakistan, Tschetschenien etc. ist so kompakt, dass das Abstumpfen ein offensichtlich natürlicher Prozess ist. Lediglich Einzelschicksale können noch bewegen, dann aber auch nur, wenn sie zu politisch-ideologischen Konfrontationen genutzt werden können. Nennen wir als Beispiel mal Schiavo oder Tookie Williams.

Während der Geist der Erwachsenen die, eingebunden in die Probleme ihrer Arbeitswelt, die Sorgen um den Erhalt des Lebensstandards, Familienprobleme etc., dann in der Freizeit vollgemüllt mit Big Brother und Einminutenversatzstücken in „Nachrichten aus aller Welt“, bereits weitgehend vernebelt ist, kann man Jugendliche noch erreichen. Hier ist das Hirn zwar mit Schule und Ipod, mit Musik und PC, mit Boy- oder Girlfriend und den Problemen der Pubertierenden beschäftigt, dennoch gibt es noch Platz für Themen. Die Schiene auf der dieser Themenzug läuft ist die der Begeisterung, der jugendlichen Sensibilität für Ungerechtigkeiten, der Drang etwas positives tun zu wollen, eben das, was man allgemein mit Idealismus umschreibt. Der ist etwas Gutes. Aber er gleicht dem Windows-Betriebssystem eines PC. Es kann intelligent und kreativ die Kräfte bündeln und etwas konstruktives erreichen. Oder es kann ein Einfallstor für virengleiche Fehlsteuerungen sein.

Es gibt zahlreiche Beispiel für Fehlsteuerungen des jugendlichen Idealismus. Ich meine nicht nur die HJ. Ich erinnere nur daran wie sich Schüler vor Tankstellen aufbauten um Autofahrer am Benzintanken zu hindern. Greenpeace hatte das Einfallstor gefunden und den Virus installiert. Brent Spar hieß der Virus. Und da man in diesem Alter zwar über Idealismus verfügt, aber kritisches Denken weitgehend unterentwickelt ist, im Curriculum als zu vermitteln auch nicht vorgesehen, kommt es, wie es absehbar ist. Die Gören, in eigener Recherche noch ungeübt und bedauerlichweise nicht trainiert, lassen sich vor den Karren einer NGO spannen, deren Funktionäre diese Kohorten wider besseres Wissen für ihre Zwecke einspannen.

Auch die Aktion gegen "Rassismus und Fremdenfeindlichkeit" nutzt Einfallstore im Betriebssystem Idealismus von Jugendlichen. Wer, so darf man fragen, kann sich mit diesem Verballogo nicht einverstanden erklären? Aber mit welchen Zutaten wird diese Begriffshülse angereichert? Wer steuert sie, wer schöpft seinen Vorteil daraus? Werden wir konkret:

Eine Schule, Martin-Luther-Schule in Herten, ruft zu einer Demo auf. „Diskriminierung und rechte Gewalt“ heißt das Bündel, das man für die 380 Schüler geschnürt hat. Da der Selbstdarstellung der Schule nicht zu entnehmen ist, dass die Kinder im Recherchieren geschult werden und das Erlernen und Üben kritischer Distanz gegenüber Mehrheiten eine Unterrichtspriorität ist, ist der Prozentsatz der „Begeisterten“ entsprechend hoch. Wer bitte würde sich in dem Alter, 10. Klasse, ausschließen wollen, wenn ihm nicht der Weg zu einem stabilen Selbstwertgefühl gewiesen wurde?

Rückblende: Mein Großvater war Studienrat am Paulsen-Gymnasium in Berlin Steglitz. Es ist aktenkundig, das er während der dunkelsten Jahre Deutschlands mehrmals zum Schulrat zitiert wurde, Verweise erhielt und beamtenrechtliche Konsequenzen zu tragen hatte, weil er die ihm anvertrauten Schüler zu einer kritischen Distanz gegenüber der Hitlerjugend, den Nazis und ihrer Ideologie anhielt. Er versuchte Vorwände zu finden, und hat sie auch gefunden, um seine Schüler von Massendemonstrationen fernzuhalten. Die Erziehung seiner Schützlinge war eine Erziehung wider den Zeitgeist. Das war nicht ungefährlich, aber was wichtiger war: Bei einigen Schüler hatte es durchaus die Wirkung, daß sie zu erklärten Gegner der Nazis wurden. Sie haben sich, dank der feinfühligen Führung meines Großvaters, der ideologischen Indoktrination entziehen können.

Da klingt die Forderung nach einer Vertragsunterzeichnung an der Martin-Luther-Schule in Herten geradezu pervers. Was bilden sich die Verantwortlichen eigentlich ein, Vierzehnjährige bereits zu Verträgen zu nötigen. Das geht noch über Bekenntnisse zur HJ hinaus. Selbst meiner Frau als kindlichem Mitglied der jungen Pioniere in der SU wurden solche schriftlichen Bekenntnisse nicht abverlangt. Darüber hinaus ist es pädagogischer Unfug Kindern Vertragsunterschriften abzuverlangen, sind doch Unterschriften Minderjähriger ohnehin ungültig.

Außerdem ist es ein Blankoscheck. Die Wischi-Waschi-Formulierung „
werden keine abfälligen Bemerkungen über Religionen, Sprachen, Kleidung oder Musik gemacht“ lässt keine wirklich kritische Auseinandersetzung mit den genannten Themen mehr zu. Wer bestimmt denn, wann eine ablehnende Stellungnahme gegen eine Musikrichtung oder eben eine Religion als abfällig anzusehen ist. Das Zwangskorsett der Akzeptanz alles Andersartigen als hinzunehmende Gegebenheit ist eine Zumutung und eine Verformung künftiger Staatsbürger zu gutmenschlichen Zeitgeistsoldaten und appeasenden Dhimmis.

Wer sich also dem Mehrheitsdiktat nicht unterwirft, erfährt bereits in der 1O. Klasse ein Ausgrenzung die in etwa der gleicht, die meine Mutter erleben musste als sie nicht in den BDM wollte. Es wundert mich inzwischen nicht mehr, daß das im Deutschland des beginnenden Jahrtausends möglich ist. Sind doch die Lehrer eben Kinder eines linken Gutmenschentums, dessen Nähe zu den autoritären Strukturen der rechten Vergangenheit unübersehbar sind.

 

Fast könnte man von Kongruenz sprechen.

Westdeutsche Allgemeine  PI   PI  Westline   Geisteswelt

 
   

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Freedom knows no compromise !

       
       

Robin Renitent29. Januar 2007

 

 

   
 

Zum Wohle aller ?

Eigentlich wollte ich als absoluter Nichtraucher etwas über das drohende Rauchverbot schreiben. Aber dann vernebelte mir der Qualm der Erinnerung das Hirn:

Wann setzt das Gefühl ein älter zu werden? Mit 7, wie bei meiner Tochter, die sich freut, dass sie nicht mehr 6 ist? Oder mit dem Schritt in die Volljährigkeit. Dann wenn man zwar ein Auto lenken kann, aber keinem über 30 traut. Oder wenn man das erste Kind in den Armen wiegt? Oder das erste Enkelkind? Vielleicht auch, wenn man nicht mehr so schnell aus dem Sessel kommt, längere Aktivitäten der Frau oder Freundin nötig sind um Härte zu erzeugen oder man von ersten gestorbenen Klassenkameraden hört?

Ich glaube Älterwerden fängt an, wenn man in die belächelte Sprüche der Großeltern übernimmt. Besonders diesen: „Früher war alles besser.“

An diesem Spruch und dem damit verbundenen Empfinden gemessen, werde ich tatsächlich älter. Aber es ist nicht die Rückbesinnung auf die subjektiv empfundene gute alte Zeit, es ist die objektive Analyse dessen was noch vor wenigen Jahren möglich war, wo es Freiräume gab, was erlaubt oder zumindest machbar war. Vielleicht gab es diese Spielräume individueller Freiheit nicht in Kötzing oder Unteruhldingen. Dann aber nicht auf Grund restriktiver Verbote, sondern mangels Möglichkeiten oder mangels Angebot. In Berlin gab es sie.

Klar es gab schon früher durchgeknallte Staatsanwälte, wie den Namens Finger in Berlin, der „Je t'aime... moi non plus“ von Jane Birkin verbieten wollte und alle Platten aus dem Handel zog. Solche Spinner gab es schon immer, die mit ihrem missionarischen Eifer, zum Wohl des Bürgers glaubten eingreifen zu müssen. Entweder schützten sie unsere Moral oder unsere Gesundheit, oder Beides. Wenn ich das schon höre: „Zum Wohl…“, dann ist es immer klar, es ist nicht zu meinem Wohl. Und zu dem Ihren auch nicht.

Oder die bodenlos freche Bemerkung eines subalternen drittklassigen Mitarbeiters der Reinickendorfer Bauaufsicht, der mir meinen Regenschutz über der Hintertür als Vordach deklarierte, für das eine Baugenehmigung einzureichen sei. Meinen Hinweis, das nur ich dort ein- und ausgehe, also nur mir das lächerliche Dächlein auf den Kopf fallen könne, abschmetterte mit der Feststellung: „Der Staat hat den Einzelnen vor sich selbst zu schützen!“ Welch eine Anmaßung. Sowohl sachlich falsch, als auch weder durch Gesetze noch Rechtsprechung gedeckt. Außerdem habe ich mit dem Staat keinen Schutzvertrag geschlossen.

Objektiv gesehen gab es vor 30 Jahren tatsächlich mehr Freiräume. Gegenüber dem Theater des Westens gab es Peepshows, nach dem Alter der Girls wurde nicht so genau gefragt, was für die Mädels Möglichkeiten bot und für die Spanner auch. Man konnte im Tiergarten übernachten, ob als Penner, als Abenteurer oder als „Spätheimkehrer“. In der U-Bahn wurde man nicht alle naselang kontrolliert, in der S-Bahn konnte man richtig knutschen oder mehr. Wenn man sich manierlich anzog, also Schlips und Kragen hatte, konnte man mit 16 bis morgens in nem Nachtklub bleiben, oder in Käpt’n Bilbos Hafenspelunke und über Politik philosophieren. Die Luft konnte man schneiden, als Nichtraucher konnte man sich vergiften. Es gab keine Warnhinweise, man war nicht versichert. Man konnte Verträge auf Bierdeckel unterschreiben und einen Anwalt brauchte man überhaupt nicht, oder nur wenn man „echt Scheiße“ gebaut hatte oder sich (mal wieder) scheiden lassen wollte. Man kann das endlos weiterführen.

Es gab also Autoritäten die Regeln erstellten: Zunächst die Eltern, dann ein Rahmenwerk, naja halbwegs durchgesetzt ("kein Verkauf von Spirituosen an Jugendliche unter…"), die Polizei die Streife fuhr, sonst aber nur kam wenn man sie rief. Man konnte bei Hütchenspielern sein Geld verlieren, auf dem Pflaster Bilder malen, auf den Stufen der Gedächniskirche sitzen und gammeln. Man hatte vielleicht ein Hausratversicherung und wenn’s hochkam noch eine Haftpflicht, aber man sicherte sich trotzdem nicht ständig ab. Man konnte mit 17 nach Paris fliegen und am Abend zurück sein. Tickets gab’s in Tempelhof. Man schob der Kassiererin im Beate Uhse Kino an der Joachimstalerstr. einen „Fünfer“ extra zu und konnte Lasse Brauns „Body Love“sehen und die tolle Musik von Klaus Schulze hören. Nachts lag man im Bett und hörte den verrauschten Soldatensender 904 und lachte sich kringelig über die Sprechweise der Kommunisten von den „Bonner Ultras“.

Die, die „Bonner Ultras“ erstellten die Lehrpläne nach denen wir demokratisch erzogen wurden. Als sich mit dem Wort Demokratie noch der Geruch des Wertvollen verband und der Glaube an die Mitwirkung des Volkes an Entscheidungsprozessen noch vorhanden war.

Das war früher. Man konnte entscheiden. Man war für sein Tun weit gehend selbst verantwortlich. Und wenn man besoffen auf die Fresse fiel, tat es weh. Aber man verklagte nicht den Getränkehersteller, die Straßenbaufirma wegen der unebenen Wegeplatte, oder den Barbesitzer. Es gab das Wort libertär nicht und nur ausgesprochene Amerikafreaks, deren Begeisterung über Mickey Mouse oder Indianer hinausging, hatten schon mal was von Henry David Thoreau und Walden gehört. Dennoch ging es libertärer zu als heute.

Die, die nicht Lasse Braun sahen, sondern stattdessen darauf sannen wo sie braune Flecken bei ihren Eltern und Großeltern ausmachen konnten, wie sie die Elterngeneration schmähen konnten, machten auch was sie wollten und nutzten noch vorhandenen Freiräume aus. Sie machten auf Lasse legten Kommunen mit Matratzen aus, hielten „antiautoritär“ für Freiheit, überlegten wie man Freiräume für sich selbst erweitern konnte. Randale und Demos hielten sie für Klassenkampf. Gleichzeitig versuchten sie die „Befreiung der Massen“, die das gar nicht wollten. Einige waren da ziemlich konsequent und beendeten die Freiheit zu Leben von Leuten wie Ponto, Buback, Rohwedder, Schleier und anderen gnadenlos. Heute betteln sie um Freiheit und möchten begnadigt werden. Ihre Spießgesellen, die nicht so blöde waren zu morden, machten lieber auf Anwalt und sitzen heute im Bundestag, (Ströbele, Schily, etc. ) in den Universitäten, in den Verwaltungen oder in „Europa“. Andere halfen in Mittelamerika und probierten Dschungelsozialismus bei Ortega. Che als T-Shirt, Palituch am Hals. Identifikation mit Mord und Totschlag.

Und nun gleichen sie der geschmähten Elterngeneration immer mehr. Ihre Vorhaben, ihre Gesetze, ihre Erlasse und Verordnungen beschränken immer mehr die Freiheit. Sie entfernen den Bürger von Eigenverantwortung und befreien ihn vom Nachdenken. Sie etablieren erbarmungslos, aber zu unser „aller Wohl“, autoritäre Strukturen, autoritärer als sie zur Zeit ihres Aufbruchs je waren. Sie schaffen eine Diktatur des Wohls. Nicht eine nationalsozialistische Gesellschaftsordnung, wir sind auf dem Weg in schlimmeres: Eine europasozialistische Gesellschaftsordnung. Das "wir Deutsche", abgelöst von "wir Europäer".

Egalisiertes, systemkonformes Denken und Sprechen. „Nazi, Rassismus, Rechts“ als zur Worthülse verkommene Krücken bei der Feindmarkierung die die eigenen Reihen schließen soll. Europaweit. Wenn’s nicht klappt, noch hakt und stockt wird nachgeholfen. Mit Behörden und Gesetzen.

Nach den belächelten und noch als EU-Spleen abgetanen Erbsengrößen, der Normierung der Kondome, nun also die EU-Rauchverodnung. Wenn wir Deutschen nicht spuren, wird mit der EU gedroht. Wir werden schon auf Linie gebracht werden. Keine Sorge.

Nicht das mich Rauchluft nicht völlig fertig machen würde. Ich mir nach einem Kneipenbesuch die Unterwäsche vom Leibe reiße und unter die Dusche hopse und auch die Haare wasche. Ich Raucher nicht verstehen kann. Nicht verstehen kann wie man vor Gentomaten Angst haben kann, über Atomkraft diskutiert und dabei den Aschenbecher voll müllt. Dennoch, als Libertärer kann ich mich selber wehren, ausweichen, mein Grundstück von Rauchern freihalten oder auch nicht. Mich mit ihnen auseinander setzen, mich konfrontieren oder sie rausschmeißen.

Ich brauche dafür kein Gesetz. Keine nationales, keins von der EU. Denn ich will weder die deutschen Gesetzesbruthennen bezahlen, noch die EU-Gesetzesmacher.

Denn heute ist’s das Rauchverbot. Und morgen ?

Natürlich zu unser aller Wohl!

 
   

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Das ich noch mal Wernung für die Schwarzer mache  hätte ich selbst nie gedacht

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Der schnellste Weg

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Ferdiand Lips,

Die Gold Verschwörung

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 Photo © Suze Randall

         
 

     

Freedom knows no compromise !

       
       

Robin Renitent26. Januar 2007

 

 

 

 

 

   
 

Die Heilige Kuh

Der Rechtsstaat ist heute die Heilige Kuh, die über alles gestellt wird, sagt Henry M. Broder. Und tatsächlich werden einfache Dinge losgelöst von dem Rechtsempfinden der Menschen. Klare verständliche Verhaltensrichtlinien, die wir gehalten sind unseren Kindern als Orientierung mitzugeben werden ausgehebelt von einem formalen Recht, das sich längst ins Unrecht verkehrt hat. Der sich hefeartig ausweitende Staat mit seinen unzähligen, größtenteils überflüssigen Amtsträgern gängelt und reguliert die Menschen immer mehr. Eine Freiheit der Entscheidung ist vielfach nicht mehr gegeben und der Verweis aufs System, den Rechtsstaat, das Gesetz, ersetzt die Übernahme eigener Verantwortung. Allein heute berichtet die Presse über 3 oder 4 neue Gesetzesinitiativen. Frau Zypris will Prostitution von unter Achtzehnjährigen unter Strafe stellen und Zwangsprostitution ebenso. Hatten wir da nicht bereits Gesetze? Und sie will Abmahnanwälten das Handwerk legen und auch der Produktpiraterie einen Riegel vorschieben. Alles ungeheure wichtig. Zig Arbeitsgruppen, Kommissionen, Fachanwälte, Gutachter werden auf Staatskosten beschäftigt. Was würden sie wohl treiben, wenn sie nicht ständig darüber nachdenken würden unser Leben mehr zu regulieren? Genau: Gelangweilt an Bleistiften knabbern. Die Geister die der Staat in seine Dienste rief und aus Enteignung (Steuern) bezahlt muss er auch unterhalten. Und beschäftigen.

Verantwortungsbewusste Eltern empfinden einen pädagogischen Auftrag bei der Erziehung ihrer Kinder. Kinder und Heranwachsende sollen ein klares und übersichtliches Rechtsempfinden bekommen, ihre Grenzen erkennen lernen und wissen, dass auf Fehlverhalten Strafe folgt. Diese Strafe muss der Verfehlung angemessen sein. Entschuldigung, Reue und Sühne sind möglich und ein Teil einer sinnvollen Erziehung. Diese klaren, nachvollziehbaren Regeln sollen ein ganzes Leben als Richtschnur dienen und ein Leben in einem sozialen Umfeld ermöglichen. Es ist selbstverständlich, dass diese Übersichtlichkeit auch im späteren Erwachsenenleben gelten muss.

Das Rumgeeiere bei der Frage der Freilassung der Terroristen Mohnhaupt und Klar ist schwer nachvollziehbar. Sicherlich gibt es gut begründete Argumente auf beiden Seiten. 24 Jahre sind eine lange Zeit. Und es ist berechtigt über einem Erlass der Reststrafe nachzudenken. Aber die Grundvoraussetzung, das was wir als klare Regel unseren Kindern beibringen und was die Erziehung zu einem brauchbaren Menschen erst möglich macht, das Eingeständnis von Fehlverhalten, Schuld, hat man weder von Mohnhaupt noch von Klar gehört. Wer es nicht schafft Reue zu zeigen, Entschuldigung und Bedauern zu äußern, hat einen Anspruch auf Straferlass verwirkt. Sowohl bei verstockten Kindern und Jugendlichen, wie auch bei Erwachsenen. Straferlass kann nur durch Wohlverhalten verdient werden. Untrennbar verbunden damit die Distanzierung von der Tat.

Ein solches Bekenntnis haben wir von den um Straferlass Nachsuchenden bisher nicht vernommen. Sollten sie ohne klares öffentliches Bedauern und glaubhafte Distanzierung zum Tatgeschehen entlassen werden, ist jede Erziehung der Nachfolgegeneration in Frage gestellt. Der Glaube in unser Rechtssystem ein weiteres Mal erschüttert. Der Rechtsstaat bleibt vielleicht bei unbedarften Gemütern eine Heilige Kuh.

Aber eine kranke.

 
   

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Ein Buch das man gelesen haben muss...

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Wer noch Wut und Stolz empfinden kann:lesen

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 Photo © http://de.wikipedia.org

         
 

     

Freedom knows no compromise !

       
       

Robin Renitent25. Januar 2007

 

 

   
 

Der Comical Ali vom Rhein
Der Mann heißt Friedel Frechen und er ist es. Ein nachrangiger C-Class-Politiker, Pressesprecher der Stadt Bonn. Er ist unwichtig, sein Posten weit gehend überflüssig, und würde ich auf Papier schreiben wäre es zu schade es zu verbrauchen. Aber wir schreiben virtuell und da kostet’s nix. Da kann man ihn als Beispiel nehmen, als Beispiel für die Arroganz der Macht, der herrschenden politischen Klasse in Deutschland. Demokratie ist der zur Worthülse verkommene Selbstbedienungsladen zur Absicherung der eigenen kläglichen Existenz und die unaufgeräumte und verschlammte Spielwiese multikultiverliebter Sozialträumer.

Frechen schreibt an PI unseren konservativen Partnerblock eine Email. Er fragt den Blogbetreiber ob er „das rechtpopulistische Gesabbel der Kommentatoren nicht auch zum Kotzen finde.“ Mit dieser Frage, die ja keine Einschränkungen, Anregungen oder Differenzierungen enthält stellt er den gesamten Blog in Frage und erklärt die Kommentatoren zu unmündigen, weil sabbernden Idioten. Nun kann man sicherlich über die Qualität mancher Kommentare unterschiedlicher Meinung sein. In den Kommentarspalten eines Blogs muss nicht alles druckreif sein. Ein Blog mit Kommentarfunktion ist eine virtuelle Schnellkommunikation vergleichbar dem Gespräch einer Diskussionsrunde.

Also schreibe ich eine Mail an Frechen:

Sehr geehrter Herr Frechen,

ich habe Ihre Email an Herrn Herre auf PI gelesen. Ich lebe im Ausland und verfolge sehr genau wie Deutschland sich verändert. Es ist nicht mehr das Deutschland in dem ich aufgewachsen bin, mit dem ich mich identifizierte und für das ich jahrelang motiviert war zu arbeiten. Da ich zwei schulpflichtige Kinder habe, 11 und 7, sehe ich eine Zukunft für meine Familie und meine Kinder auch weiterhin nicht in Deutschland.

Das dazu Politiker oder politische Amtsträger wie Sie beitragen, möchte ich Ihnen hier nachdrücklich schreiben. Menschen wie Sie werden aus Mitteln bezahlt, die von der arbeitenden Bevölkerung erwirtschaftet wurden. Es darf deshalb zu Recht erwartet werden, dass Sie, als Pressesprecher der Stadt Bonn, den Interessen und Perspektiven aller Sie unterhaltenden Bevölkerungsgrupppen mit Aufgeschlossenheit und Verständnis begegnen. Ein Ausgrenzung von Menschen mit anderen politischen Sichten steht Ihnen nicht zu.

Es fällt auf, dass alle politischen Perspektiven, die nicht der offiziellen „Marschrichtung“ der herrschenden politischen Klasse entsprechen, automatisch als „rechts“ benannt werden. Dieses Schubladendenken und Argumentieren wider besseres Wissen kommt auch in Ihrer Email an Herrn Herre zum Ausdruck. Es mag sein, dass nicht alle Kommentare auf PI druckwürdig sind oder politisch korrekt redigiert oder lektoriert wurden. Aber die Kommentare sind eine berechtigte Ausdrucksform des Unbehagens. Der Blog selbst macht genau das, was Politiker in ihren Sonntagsreden immer einfordern: Er beteiligt sich an der politischen Willens- und Meinungsbildung. Und er fasst das zusammen, was in den Mainstreammedien unterschlagen wird. Ich darf Ihnen versichern, es gibt mehr „linkspopulistische“ als „rechtspopulistische“ Blogs. Bitte weisen mir nach, wann Sie sich zum letzten Mal über „linkspopulistisches“ Gesabbel beschwert haben.

Ich habe in den letzten Jahren zahlreiche Deutsche zur Ausreise bewegen können. Das es sich dabei um Angehörige des Mittelstandes und finanziell etablierte Familien handelte sollte Ihnen eigentlich zu denken geben. Aus eigener Erfahrung darf ich Ihnen berichten, dass in den Aufnahmeländern von Migranten eine Integration geradezu erwartet wird, bzw, ein Aufenthalt ohne eigene nachweisbare Integrationsbemühungen gar nicht gewährt wird. Sprachkenntnisse sind bereits mitzubringen und eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist Standard.

Diese Forderungen zusammenzufassen und auf einem Blog zu veröffentlichen ist nicht „rechts“, sondern entspricht einem Weltbild, wo Menschen noch etwas für sich selbst tun müssen, ihr Schicksal mitgestalten, ohne in Ablehnung und Passivität auf Alimentierung zu warten.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Ihre Email so kurzsichtig ist, wie die Politik an der Sie mitwirken. Sie ist entlarvend.

Mit freundlichen Grüssen R.R.


Natürlich antwortet er nicht.Anderen schreibt er freche Emails. Gekränkt bin ich deshalb aber nicht. Eher erleichtert. Denn es beweist mir, dass der freche Frechen als grenzdebiler Pressesprecher zu inhaltlicher Auseinandersetzung nicht fähig ist.

Und an die Adresse der Frau Diekmann: Sage mir mit wem Du Dich umgibst. Und ich sage Dir wer Du bist.

Sich als Bonner OB einen Frechen als Pressesprecher zu wählen ist in etwa so clever wie die Entscheidung Saddams für Comical Ali.

PI # 1     PI#2    OutcutTV

 
   

Hans-P. Raddatz

Allahs Frauen

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Necla Kelek

Die fremde Braut

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Seyran AtesGroße Reise ins Feuer

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 Bildmanipulation © 2006 rebellog

         
 

     

Freedom knows no compromise !

       
       

Robin Renitent24. Januar 2007

 

 

   
 

Begegnungen der seltenen Art 6

Mit der STASI auf Du

Wenn mal anfängt sich mit seinen Erinnerungen zu beschäftigen kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus. Ist das alles tatsächlich einem selbst passiert. Man schaut zur Seite und sieht sich und das Erlebte wie in einem Daumenkino immer wieder und wieder ablaufen. Manche Geschichten hat man zwar verarbeitet, aber dennoch bleiben sie unerklärlich. Eine solche Geschichte ist die von Hans-Joachim Hoffmann. Ich habe den Namen bewusst nicht geändert. Denn ich sehe nicht ein, warum man bei einem Stasimitarbeiter Rücksicht nehmen sollte, hat er Rücksichten genommen? Damals, als es noch 2 Deutschlands gab?

Wir schreiben das Jahr 1976. Ich nehme einen vorübergehenden kaufmännischen Job in einer Berliner Firma an. Es war übrigens die einzige Zeit in meinem Leben in der ich fremdbestimmt gearbeitet habe. Ich bekomme einen Schreibtisch in einem Büro, mir gegenüber sitzt ein junger Mann namens Hans-Joachim Hoffmann. Ich finde ihn sehr nett und, wie sich noch herausstellen wird, auch sehr kameradschaftlich gegenüber nachgeordneten Mitarbeitern. Zum Beispiel schützt er Zuspätkommer und Unzuverlässige, bzw. Arbeiter die am Wochenende etwas zu viel gepichelt haben. Mehrmals fährt er zu denen nach Hause und holt sie zur Arbeit um ihnen Schwierigkeiten zu ersparen. Insofern gilt der Spruch: „Der Hoffmann ist in Ordnung!“ Merkwürdig nur, dass er wie ein Legastheniker schreibt. Auch die Handschrift eine Katastrophe.

Wir unterhalten uns, wenn wir gerade mal nicht arbeiten, über Fotografie, mein Hobby, und über Politik, mein Leben und meine Leidenschaft. Von Fotografie hat er keine Ahnung – sagt er. Und Politik interessiere ihn nur am Rande. Aber er habe einen Wohnwagen in Kiefersfelden und da fahre er am Wochenende immer hin. Da ich mein Auto verkauft habe und mit der S-Bahn vom Lehrter Bahnhof nach Frohnau fahre begleitet mich die Mauer auf großen Streckenabschnitten, auch muss ich täglich am Bahnhof Friedrichstrasse umsteigen. Es kommt, wie es kommen muss. Ich lasse keine Gelegenheit aus auf die „DDR“ zu schimpfen, von der Unmenschlichkeit des Sozialismus im Allgemeinen und dem verkorksten „dort drüben“ , dem Verbrechen Menschen einzusperren und mache mich ausdauernd über die Gerontokraten um Erich und Konsorten lustig. Das ich dabei nicht gerade sanft formuliere mag man mir glauben. Hoffmann erträgt alles mit stoischer Ruhe und, obwohl er keine direkte Stellung bezieht, höre ich doch gelegentlich Zustimmung heraus. Glaube ich jedenfalls. Was anderes als die Zustimmung ist in West-Berlin ja auch nicht zu erwarten.

Zu dem Zeitpunkt haben meine damalige Frau und ich eine nette Wohnung im ersten Stock eines Geschäftshauses im Norden Berlins. Weitere Wohnmieter gibt es nicht und die Geschäfte schließen abends. Wir haben also das Haus im Prinzip für uns. Wir laden Hoffmann und seine Frau zum Abendessen ein. Sie kommen, es wird ein netter Abend. Später frage ich meine Frau, welchen Eindruck die Gäste bei ihr hinterlassen haben. Frauen haben natürlich einen scharfen Blick für Frauen und so stellt sie sachlich fest: „Merkwürdig, Pferdeschwanz, Petticoat, wie aus den fünfziger Jahren.“ Und ich denke einige Tage später: „Kiefersfelden? Sonnabend’s hin, Grenze Marienborn, nochmal Grenze, quer durch Bayern, Sonntag zurück, wieder zweimal Grenze und Montag ausgeschlafen im Büro?“

Sie kommen noch ein zweites Mal. Diesmal sind ihre Fragen gezielter: „Ob wir einen guten TV-Empfang haben und wie ich die Unterdachantenne auf dem Dachboden befestigt habe. Und wann die Geschäftsleute kommen und gehen und ob wir wirklich ganz alleine wohnen in dem Haus. Sie hätten nur eine kleine Wohnung in Neukölln und wenn wir die Wohnung aufgäben wären sie sehr interessiert….“ Hoffmanns hatten erst wenige Monate bevor ich sie kennenlernte geheiratet, übrigens in der Firma, mit allen Mitarbeitern und großem Trara. Frau Hoffman arbeitet im Bundeszentralregister. Ja, dort, wo alle Daten über Straftäter gesammelt werden.

Dann scheide ich aus der Firma aus und verfolge eigene Pläne. Mit Hoffmann bleibe ich in Kontakt, wir telefonieren fast täglich. Eines Tages nimmt sein Chef ab und sagt „Herr Hofmann kommt nicht mehr“. Mehr ist aus ihm nicht herauszuholen. Ich rufe in der Neuköllner Wohnung an. Ein männliche Stimme: „Wer ich bin und warum ich Herrn Hoffmann sprechen will.“ Eine Frechheit. „Ich frage zurück wer er ist, dass er glaubt mir solche Fragen stellen zu können!“ Der Mann legt auf. Herr Hoffmann ist nicht zu erreichen, gesehen habe ich ihn nie wieder.

Aber herausbekommen was geschehen war habe ich dennoch. Hans-Joachim Hoffmann war Stasiagent und Führungsoffizier seiner Frau. Sein wirklicher Name war (und ist) Edgar Arndt. Unter diesem Namen hatte er bereits in Ost-Berlin seine Frau geheiratet. In West-Berlin heiratete er sie noch einmal als Hans-Joachim Hoffmann. Das war die Identität eines Saarländers der mal straffällig geworden war. Die Daten entstammten dem Bundeszentralregister. Seine Frau kopierte Daten von wichtigen Persönlichkeiten die straffällig geworden und somit erpressbar waren. Die Stasi machte dann ja auch reichlich Gebrauch davon Menschen zur Mitarbeit zu erpressen oder unter Druck zu setzen. In seiner Wohnung in Neukölln fand der Verfassungsschutz einen thailändischen Holzelefanten, hohl, aber eben nicht ganz, einige zig Mikrofilme passten da schon rein. Und eine Fotoausrüstung im Wert von über 30 000 DM. Und mir hatte der Schlingel gesagt er verstehe nichts von Fotografie. Im Lager unserer Firma fand sich hinter einer Wandverkleidung eine Sendeanlage. Klar die Gegend des Lehrter Bahnhof war nicht weit von den Empfangsanlagen der Stasi entfernt. An unserer Wohnung hatten sie Interesse weil keine Mitmieter und ein großer, unkontrollierter Dachboden, ideal für eine Sendeanlage.

Jetzt wurde mir auch klar, warum man mich in Ost-Berlin beobachtet hatte, warum man mich zu Devisenvergehen verführen wollte und warum ich so leicht eine weibliche Bekanntschaft hatte machen können. Den Wohnwagen in Kiefersfelden gab es wirklich, aber Hoffmann/Arndt war nicht 1600 km gefahren, sondern nur 6 km. Über den Grenzübergang Lehrterstrasse in seine Stasibehörde.

Nach einigen Tagen wurde ich zum Verhör zum Verfassungsschutz geladen. Tempelhof, Platz der Luftbrücke. Wochen später schrieb ich ein Gesuch um ihn besuchen zu dürfen. Das wurde aber vom Richter abgelehnt. Beim Prozess ließ ich mir ein Attest ausstellen um nicht aussagen zu müssen. Später wurde er ausgetauscht. Seine Frau auch.

Jetzt, 30 Jahre später, würde ich doch zu gerne wissen was aus ihm geworden ist. Ob er für den BND arbeitet? Als überzeugter Demokrat? So wie vorher als überzeugter Kommunist für das andere Deutschland?

Ich werde es nicht erfahren.

 
   

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Hans-P. Raddatz

Die türkische Gefahr