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    Page 010 - 2005

       
   

Rebellog-The libertarian Cabinet is mainstream-resistent, unconventional, critical and straight forward.  We believe in the principle of self-ownership.  With regard to economic and political questions we hold radical-libertarian views.  We are pro-capitalist and believe that any form of socialism creates poverty.  Our position is clearly pro-American and pro-Israeli.  We resist left-wing and right-wing freedom enemies.  Our web pages have been on-line for about one and a half years.  We endeavour to design our web pages in bi-lingual format (English/German).  Blog.rebellog is the Blog page for Rebellog.

   
   

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Robin Renitent,  28. September 2005

 

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Steuern sparen, aber wie?

Zur Patriotismusdebatte von Statler & Waldorf :

Ich würde nie gegen Steuerschlupflöcher wettern, noch finde ich es unpatriotisch sein erarbeitetes Eigentum zu retten. Wenn es schon so was wie Patriotismus geben soll, dann zunächst den gegenüber meiner Familie und deren Bestand. Da, aus meiner Sicht, Steuern eine fortwährende Enteignung sind, ein Diebstahl an erarbeitetem Eigentum und ich andererseits kein gleichwertiges Vertragsverhältnis mit einem Staat habe, ist es, bei nur einer einmal verfügbaren Lebenszeit, vielleicht nicht legal, aber durchaus legitim mein Eigentum zu retten. Erfreulicherweise wird es immer Schlupflöcher geben. Es ist nicht ein Mangel an Patriotismus, wenn man ein Schiff, das von einem unverantwortlichen Kapitän auf Grund gesetzt wurde, vorübergehend verlässt. Das machen nicht nur Ratten, sondern auch jeder Maat um die Entwicklung und das Vergehen des Sturmes vom Rettungsboot oder von Land aus abzuwarten. Vielleicht fällt ja auch der Käpten besoffen von Bord.

Es ist geradezu ein moralischer Auftrag und eine Verpflichtung Steuern zu hinterziehen und der Familie zu erhalten. Wenn man nämlich andererseits den Staat nicht für alles und jedes, zum Beispiel Ausbildung, Versorgung etc. in Anspruch nehmen will. Die Aufforderung der Politik sich um sein Alter selbst zu sorgen, also abzusichern kann nämlich nur dann erfüllt werden, wenn nicht ständig ein Aderlass an der Substanz erfolgt. Nicht Geiz ist geil, sondern Egoismus ist Zukunftsplanung: Wenn es der Familie gut geht, geht’s auch dem System gut. Das es der Familie gut geht ist zunächst und ausschließlich von eigenem, umsichtigem und verantwortlichem Handeln anhängig. Würde ich nicht Steuern hinterziehen hätte ich meinen Auftrag als Ehemann, Vater und auch mir selbst gegenüber verfehlt.

Das diese Gedanken sich nur heimlich einer Zustimmung erfreuen liegt daran, daß über Jahrzehnte ein Rechts- und Bewusstseinskonsens geschaffen, besser indoktriniert wurde, der alternative Organisationsformen ächtet. Wer Knete hat, kann auch Knete spenden. Wer enteignet wurde kommt um dieses Erlebnis drumrum. Will sagen: Nur wer hat kann geben. Und eine patriotische Regierung verhindert nicht den Wegzug, die Investition in anderem Lande, sie schafft Bedingungen die so attraktiv sind, daß man sich freiwillig wirtschaftspatriotisch verhalten möchte. Für Linke, die eine Rundumbevormutterung anstreben natürlich schwer zu schlucken.

   
                   
                   
       

Robin Renitent,  28. September 2005

 

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Robin Renitent,  28. September 2005

 

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Man stelle sich Onkel Gerhard vor einer Deutschlandfahne vor:

Proud to be a ....

Zum Artikel von Statler & Waldorf : Patriotismus

Am Thema vorbei würde mein Lehrer zu meinen Überlegungen gesagt haben. Aber immerhin hat Statler & Waldorf in mir was ausgelöst. Deutschland sieht, wenn man im Ausland lebt, so klein aus. Hinter uns an der Küchenwand hängt eine Weltkarte, damit die Kinder bei Unterhaltungen immer gleich lernen wo was liegt. Da passt auf Deutschland gerade ein 5 Dollarstück. Und das war’s dann auch, da siehste von Deutschland nix mehr. Jedenfalls auf der Karte. Und in der Wirklichkeit, da ist Deutschland, nur bei den Deutschen wichtig. Und bei einigen intellektuellen Kommentatoren die unsere Befindlichkeit analysieren.. .Und im Reisebüro als Reiseziel, aber neben vielen anderen Zielen.

Ja, ich bin Deutscher, und ich liebe dieses Land, seine Dichter, seine Musiker, seine Architektur, seine Landschaften und natürlich meine Sprache. Meinen Pass gebe ich auch nicht ab, aber das hat pragmatische Gründe. Da mir eine Zweitstaatsbürgerschaft verwehrt wird, verlöre ich den easy Access zu good old Europe. Und wir reisen nun mal viel. Reines Zweckdenken. Im Zeitalter einer Globalisierung (die ich positiv sehe) auch des Denkens und einem durch TV, Reisen, Internet etc. egalisierten Weltbild, also, bei Weltbürgern einem praktizierten Kosmopolitismus, ist es affig nationalpatriotisch zu sein. Wobei ich fairerweise zugebe, daß mich der amerikanische überhaupt nicht stört, weil er etwas freudig natürliches hat, nicht von oben verordnet wurde, sondern im Volke gelebt wird. Der kanadische Patriotismus ist da schon nerviger, weil von unterschwelligem Komplex (gegenüber den USA) getragen und festgemacht an völlig lächerlichen Ereignissen und Werten die bemüht ein Nationalgefühl etablieren sollen. In Russland, wo meine Frau herstammt und wo ich oft bin, ist man inzwischen, jedenfalls in der jüngeren Generation und in Moskau in dieser Frage völlig relaxt und nur ein paar alte Säcke oder verirrte Glatzen und Lederjacken (à la Neonazis in Deutschland) heulen in die Schirinowski Direction. Früher war er ja, der Patriotismus, in diesem Vielvölkerstaat von oben verordnet.

Und weil man auch das Wort Heimat in manche Sprachen schlecht übersetzen kann, und Heimat für mich immer da ist wo ich mich wohl fühle, und wenn es im Bett mit meiner Frau ist, kann auch ich mit dem herkömmlichen heimischen Patriotismus so wenig anfangen. Allerdings, in der Sprachwahl würde ich dann lieber patriotisch als nationalistisch sein wollen.

„Proud to be a Canadian“ klingt in meinen Ohren übrigens genauso affig wie „Ich bin stolz Deutscher zu sein“. Stolz kann man nur auf eigene Leistungen sein. Der Zufall der Geburt auf einer bestimmten Scholle kann jedenfalls nicht ursächlich für Stolz sein. Oder für patriotische Gefühle!

Irgendwo hatte ich es ja schon mal geschrieben. Als ich hier, wo in jedem Vorgarten ein Fahnenmast steht, meine Zelte aufschlug und aus Höflichkeit gegenüber den Nachbarn die Landesfahne hochzog, fragten sie mich warum ich nicht die deutsche Fahne flattern lasse. Ich konnte nicht, ich kann nicht. Nachdem ich das Maple Leaf nun aus Witterungsgründen drei Mal ausgetauscht habe, kommt jetzt eine Piratenflagge an den Mast. Oder das Rebellog-Zeichen. Am Auto ist ein USA- und ein Israel-Sticker. Nur so.

   
                   
                   
       

Robin Renitent,  27. September 2005

 

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Haben wir eine Zuhältermentalität?

Meine Antwort: JA! Als ich noch jung und schön war, (jetzt bin ich nur noch schön) hatte ich beruflich einige Male mit Zuhältern zu tun. Nette Kerle. Ja, solange "die Puppen abdrückten" (Branchenjargon) und sie den Großkotz spielen konnten. Da sie ja nie selbst etwas machten, außer "nachdrücklich" die Hand aufzuhalten, war es natürlich leicht den Generösen zu spielen. Unsere heute Situation kommt mir ähnlich vor: Alle, die dauernd nach Vater Staat schreien (ich meine jetzt nicht die, die wirklich vorübergehend Probleme haben, aber gewillt sind sie schnell zu meistern) sehe ich in der Rolle des Zuhälters. Die psychologischen Faktoren sind ganz ähnlich. Sich aushalten lassen. Sich unterhalten lassen. Jemanden abzocken. Und wenn er nicht will mit dem Sozialgericht drohen (das ist die "Verkehrte" mit der die Girls eine geklatscht kriegen). Ich kann nicht umhin zu fragen: Hatte die Generation unserer Eltern, ja die, die wir immer kritisiert haben, vielleicht mehr Charakter? Luden waren sie jedenfalls nicht!

   
                   
                   
       

Robin Renitent, 27. September 2005

 

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Abhängigkeit vom Sozialstaat

Nicht nur ich, andere Leute machen sich auch Gedanken. Einer der die Situation Deutschlands und Europas auf den Punkt bringt ist Mark Steyn. Der hat eine eigene sehr gut gemachte Webpage, und bietet gelegentlich auch Artikel in deutscher Übersetzung an. Die werden dann in verschiedenen Medien nachgeduckt, z.B. „Die Welt“. Auf meinen Lieblingsseiten könnte ich den ganzen Tag lesen, aber dann käme ich nicht mehr dazu selber was zu schreiben. Der Tag ist halt zu kurz jedenfalls für mich. Ich kenne aber einige faule Säcke persönlich, denen Vater Staat das Kissen untern Hintern gerade rückt. Die, bei einem Bierchen (Getränkesteuer!) fürchterlich auf Steuern, von denen sie fast keine zahlen und Angela Merkel fluchen und ein Schreckensszenario über die zu erwartende Eiseskälte aufbauen. Nee, die sprechen nicht vom Klima, die haben Angst, daß sie mal wieder was machen, müssen, wovon sie seit langem entwöhnt sind. Nämlich nachdenken! Auch über sich selbst. Mir kommt dauernd die Galle hoch (dabei wurde mir die 2001 entfernt) wenn ich diese wahnsinnige Anspruchshaltung sehe, die viele meiner Mitmenschen auszeichnet. Chlodwig Poth der im letzten Jahr zu früh verstorbene unvergleichliche Satiriker bundesdeutscher Zustände hat einmal gesagt: „Du wachst morgens auf, bist eigentlich guter Laune, es ist ein schöner heller Tag - und dann musst du dich hinsetzen und dich über irgendwas ärgern.“ So geht’s mir auch. Andererseits kann man nur als Sanguiniker überleben und ich werde es auch.


Mark Steyn jedenfalls hat es auf den Punkt gebracht:

"Mit anderen Worten: die Lage muss noch viel schlimmer werden, bevor die Deutschen anfangen, über ernsthafte Veränderungen nachzudenken. Und dann ist immer noch die Frage, ob die Union der Träger dieser Veränderungen sein wird, oder nicht eher die Ex-Kommis oder Neo-Nazis oder irgendeine andere Randgruppe. Deshalb sollte eine ernsthafte "Reformpartei" nicht den Status quo stärken. Die CDU hat nichts zu gewinnen bei einem Zusammenschluss mit der SPD zur großen Koalition der Unbegabten. Alles, was dabei herauskommen kann, ist, daß man sie, statt Gerhard Schröder, verantwortlich macht für die anhaltende Sklerose. Nur die Grünen und die Linkspartei wären die Opposition; und das Letzte, was Deutschland jetzt braucht, ist eine politische Dynamik zwischen dem Status quo und der Linken."

 

Da ich hier in Nordamerika lebe und auch Bekannte habe die hier zwei- dreimal im Jahr in ihr Cottage düsen, als Ergebnis intensivster Arbeit, also eines 18 Stunden Tages und überdurchschnittlichen Engagements, sehe ich natürlich glasklar, was möglich ist, wenn man nicht (vom Staat) ausgebremst oder gesponsert wird. Beispiel: Mein Freund ist Rechtsanwalt. Von seiner Sekretärin hat er sich getrennt, (das macht jetzt seine Frau) die Forderungen der Dame waren nämlich total daneben. Nicht, daß er sie nicht hätte bezahlen können, das war im üblichen Rahmen, aber "nur soundsoviel Stunden, und außerdem noch einen steuerfreien Zweitjob, und natürlich Sondervergünstigungen extra, damit der Kindergarten nicht mehr berechnet wird und, und und." Die Abgaben waren letztlich so hoch, daß er das "Linken des Systems" nicht noch unterstützen wollte. Aber hier im sozialistischen Kanada ist es genauso: Mein Nachbar zur Linken arbeitet bei Vater Staat und feilscht um jede Minute, aber jede Minute erfeilschte Freizeit düst er in die Wälder um Holz zu schneiden. Verkauft es dann schwarz, läßt sich krank schreiben, genauso, daß er nicht gefeuert werden kann. Kinder, das kann kein System verkraften.

Also entweder Anspruchsdenken aufgeben und sich nicht mehr aushalten lassen und Steuern dramatisch runter, oder wir verplempern unsere letzten Ressourcen und vergraulen die, die noch Engagement haben.


Der ganze Artikel vom Mark Stey hier und im Archiv/Permalink

   
             
                     
       

Robin Renitent, 26. September 2005

 

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An der Seite Israels

Nachdem ich am 13. September die Internetseite (deutsch/englisch) von Daniel Pipes  http://de.danielpipes.org/  vorgestellt habe, fiel mir auf, daß unter jedem ins Deutsche übersetzten Artikel der Name H. Eiteneier stand. Auf die Idee mal unter dem Namen des Übersetzers im Internet zu suchen kam ich aber erst vor einigen Tagen. Und ich wurde fündig. Der Mann hat ja eine ganz tolle Internetseite: „An der Seite Israels“. Völlig ohne Schnörkel und Verzierungen, nur auf die Sache konzentriert. Zitat aus Eiteneier’s Einleitung:


"Auf dieser Seite wird es seine ganze Menge zu sehen und zu lesen geben - besonders aber über Israel und den Nahen Osten. Zu diesem Konflikt wird vieles in unseren deutschen/deutschsprachigen Medien nicht oder nur bruchstückhaft berichtet. Das möchte ich mit dieser Seite ein wenig ausgleichen. Ich verstehe diese Seite als Informationsmittel ohne Spielereien. Deshalb sind hier alle richtig, die vor allem eins wollen: lesen. "


Ja, das isses. Lesen kann man hier und muss man hier. Lesestoff für Tage. Und fast alles zu Themen wie Geschichte, Medien, Israel, Palästinenser, Arabisches, Deutschland, EU/Europa, USA, UNO + NGOs, Islam + Islamismus, Christliches und Antisemitismus. Eine wahre Fundgrube. H. Eiteneier hat sich so zurückgenommen, daß erst weitere Recherchen ergeben, daß er mit Vornamen Herbert heißt. Schließlich möchte man schon wissen ob sich hinter diesen hervorragenden Übersetzungen und Artikeln eine Frau oder ein Mann verbergen. Jedenfalls hat er eine klare israelfreundliche Position, und er hat eine Seite aufgebaut die endlich einmal der zeitgeisttypischen negativen Berichterstattung über Israel etwas entgegensetzt. Fazit: Unbedingt empfehlenswert!!!

http://homepages.compuserve.de/HeppyE/

   
             
                     
       

Robin Renitent, 25. September 2005

 

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Legitimer Widerstand?

Heute bekam ich 2 interessante Emails. Eine anonyme Email gríff mich wegen meiner israelfreundlichen Positionen an, eine andere Email hatte unterstützenden Charakter bei voller Namens- und Anschriftennennnung. Ja, sie enthielt Anregungen mich mit einem, mir bisher unbekannten Schriftsteller und Philosophen zu beschäftigen, seine Name Eric Hoffer. Also habe ich mich den ganzen Nachmittag mit ihm beschäftigt und werde demnächst näher auf ihn eingehen. Aber denen, die mich unflätig angreifen sein hier noch einmal ins Stammbuch geschrieben:

 

Ich komme aus einer evangelischen Familie. Ich wurde getauft und konfirmiert. Wir waren keine Kirchgänger, aber die 10 Gebote, waren, unabhängig von Religion und Kirche, schon bei uns verbindlich als Richtschnur zur Gestaltung des Lebens. Mit 33 bin ich aus der Kirche ausgetreten. Und je älter ich werde um so mehr lehne ich Religionen ab. Das schränkt meine Begeisterung für kirchliche Architektur und kirchliche Musik (Bach) nicht ein. Und wenn ich schon kaum mit evangelischen Christen zusammen kam, zumindest nicht aus religiösen Gründen, Juden kannte ich gar keine und hatte als Nachkriegsgeborener auch keine Gelegenheit dazu, als Erwachsener traf ich einen Freund meiner Eltern.

Ich habe mich immer für die Geschichte der Juden interessiert. Für das Schicksal der Juden. Habe ihre Musiker, Literaten bewundert. Und war der Meinung das Deutschland nach dem, in deutschem Namen veranstalteten, entsetzlichen Holocaust eine tiefe Schuld auf sich geladen hatte. Aber durfte ich erleben, daß diese Schuld, außer in Sonntagsreden irgendwie anerkannt und abgearbeitet wurde, irgendwelche Konsequenzen hatte? Es gab einzelne Persönlichkeiten ja, aber volksweit?

Als ich Kind war startete Deutschland wieder mit Globkes, als ich Schüler war liefen plötzlich alle mit Palästinensertüchern herum. Es galt als schick, wenn man auch Vierzehnjährigen vielleicht noch ihre Unreife oder Unwissen zugute halten kann. Dann gab es Neonazis, nicht viele, dafür aber gehirnlos, gewalttätig und ignorant gegenüber der Geschichte. Der anschließend erfolgte Aufmarsch der Linken in Deutschland, die in ihrem 68er Selbstverständnis alles besser und anders als die Vorgeneration machen zu wollen, es ebenfalls nicht schafften sich klar und eindeutig zu Israel zu bekennen hat mich zunächst verwundert und später entsetzt. Heute bin ich zutiefst beschämt, beschämt über meine Regierung deren Vertreter opportunistisch palästinensischen Terror als Widerstand benennen. Beschämt über Europa, in dem einzelne Regierungen und Gerichte Israel sein Selbstverteidigungsrecht absprechen und den israelischen Ministerpräsidenten verhaften wollen. Beschämt über meine Nachbarn und Freunde denen das Thema lästig ist und die, bei einem palästinensischen Terrorakt dem wieder ein Schulbus mit israelischen Kindern zum Opfer fiel, außer einem „Entsetzlich“ nichts herausstammeln können, wobei dieser Tod als unästhetisch empfundenen wird. (Die Vergasung von Juden war diskreter und ästhetischer…)

 

Und dann kommen die verstehenden Kommentare: Es sei legitimer Widerstand. Und niemand sagt es war ein viehischer, verbrecherischer Akt. Nun bin ich nicht mehr in Deutschland und erlebe diesen „Verstehervirus“ überall, weltweit. Nein, ich verstehe nicht warum man Filme auszeichnet, die sich mit den Motiven der Selbstmordattentäter mehr beschäftigen, als mit dem hingenommenen Tod der Opfer. Nein ich verstehe auch Herrn Walser nicht, natürlich bin ich nicht schuldig an der Tat, meine Kinder auch nicht. Meine jüngste Tochter wurde ja erst vor 6 Jahren geboren. Aber ihr Bewußtsein für dieses Unrecht frühzeitig zu schärfen, sie von klein auf eintreten zu lassen in die Verteidigung immer noch verfolgter, angegriffener Menschen, das ist doch das Mindeste was ich als später geborener tun kann. Nein, ich bin nicht Jude, nicht mal mehr religiös, aber verdammt noch mal…. Es ekelt mich an. Dieser schleichend wieder gesellschaftsfähig werdende Antisemitismus. Mal ein bißchen hier, mal ein bißchen dort. Mal ein bißchen Provokation, mal ein halbes Dementie. Es frustriert mich. Es macht meine Sympathie für dieses geschundene Volk nur noch größer, lässt sie wachsen, täglich.

Interessante Links:

http://www.israelnetz.de/show.sxp/israelnetz/9.html

http://homepages.compuserve.de/HeppyE/

http://www.hagalil.com/

   
         
                   
       

Robin Renitent, 24. September 2005

 

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GröKaz

In Ergänzung zu meinem Artikel von gestern hier ein Artikel den ich heute bei SPON gefunden habe. Gelegentlich ist da ja doch was lesenwertes zu entdecken, neben Broder und Malzahn heute also einmal ein tieferer Eiblick in die schauspielerischen Qualitäten unseres GröKaz (Größter Kanzler aller Zeiten) geschrieben von Dirk Kurbjuweit: Putsch gegen die Wirklichkeit .Lesenswert

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,druck-376500,00.html

   
         
                   
       

Robin Renitent, 24. September 2005

 

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Bush: Zerstörung von Synagogen ist Antisemitismus
WASHINGTON (inn) - US-Präsident George W. Bush hat die Zerstörung der Synagogen im Gazastreifen als "antisemitisches Verhalten" bezeichnet - die USA seien bereit zum weltweiten Kampf gegen den Antisemitismus, sagte er am Mittwoch vor der Vereinigung republikanischer Juden.

In der Rede erinnerte Bush an seine erste Begegnung mit Israels Premierminister Ariel Scharon im Jahr 1998. Dieser war zu dieser Zeit in der Opposition und hatte den damaligen Gouverneur von Texas auf einen Rundflug mitgenommen. "Ich sah damals, wie verletzlich und wie klein Israel ist. Ich war auch beeindruckt von der Stärke der Leute und davon, wie sehr sie die Demokratie lieben."

Bush sagte, man müsse den Palästinensern helfen, eine Demokratie zu gründen. "Die USA sind verpflichtet, die Sicherheit und Vollständigkeit unseres Freundes Israel zu schützen." Er hoffe, dass es eines Tages zwei demokratische Staaten nebeneinander geben werde. "Jetzt haben die Palästinenser die Gelegenheit, zu zeigen, dass sie einen ruhigen Frieden zwischen den Staaten errichten können", fügte der Präsident laut der Tageszeitung "Ma´ariv" hinzu.

Anlass für die Begegnung war das 20-jährige Bestehen der Vereinigung republikanischer Juden in den USA. (eh)

Quelle:

http://www.israelnetz.de/show.sxp/9915.html?wow=new&sxpident=20273493783--1368874H-K--

 

Haben wir das von Herrn Thierse oder Herrn Schröder oder Herrn Fischer gehört? Nein. Schweigen im Walde. Wahrscheinlich sind die Herren so beschäftigt. Was ist schon eine Synagoge. Aber wenn ein paar Bruchbuden palästinensischer Terrorristen platt gewalzt werden um Waffenlager oder Hinterhalte zu vernichten, dann gibt es auf einmal Solidarität. Mit den Palästinensern. Welch geistiger Virus geht eigentlich in führenden deutschen Köpfen um. Sollten wir nicht froh sein, daß Israel, Israelis überhaupt eine Wort mit uns reden? Gibt es irgendein positives, konstruktives politisches Signal seitens der Palästinenser? Wie man ein künftiges entspanntes Zusammenleben organisieren kann? Zerstörung von Synagogen ist der Beitrag von palästinensischer Seite den wir offensichtlich auch zukünftig zu erwarten haben.

Hallo Claudia, ja Claudia Roth, sind Sie nicht „Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung“. Toller Titel, nur wie füllt man ihn aus? Ach schon vorbei, jetzt heißt der Titelträger ja Tom Koenigs. Kennt kaum jemand Mensch, wahrscheinlich auch deshalb, weil er sich wenig zu diesem Thema äußert.

   
         
                   
       

Robin Renitent, 24. September 2005

 

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Koalisationsverhandlungen abgeschlossen

Email von Roland Milelli, am 23.09.2005, 17:37

Foto aus dem Internetnirwana. Großes Foto im Permalink.

   
         
                   
       

Robin Renitent, 24. September 2005

 

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Taler, Taler du sollst wandern...

Haben Sie jemals Politikern vertraut? Sehen Sie das war ein Fehler. Aber sollten Sie jemals dem Finanzamt vertraut haben sind Sie nicht zu retten. Und dem Gesetzgeber können Sie auch nicht vertrauen. Der verabschiedet Gesetze die sind nämlich so löchrig gestrickt, daß Gerichte sie wieder kippen können. Also wem können Sie vertrauen? Sehen Sie: Nur sich selbst. Und das auch nicht immer und in allen Fällen.

 

Im konkreten Fall, hat sich mal wieder einer ungerecht behandelt gefühlt und die Gerichte angerufen. Er zahle, als ehrlicher Steuerzahler, mehr Steuern als ein amnestierter Steuersünder. Also kann man davon ausgehen, daß das Bundesverfassungsgericht ändert. Ändert zu Ungunsten des Amnestierten. War also nichts mit der Reue. Wie konnte man auch so einem Gesetz vertrauen? Wer sein Geld im Ausland hat, soll es gefälligst auch da lassen. Wer hinterzogen hat, soll verdammt noch mal nicht schwach werden, sondern bei seiner ursprünglichen Entscheidung bleiben. Steuern sind Enteignung. Wer sich durch Hinterziehung gegen Enteignung wehrt ist, wird zwar straffällig, weil Steuerhinterziehung nun mal illegal ist. Andererseits ist Selbstverteidigung ein Naturrecht. Und wer sich gegen Enteignung wehrt kann aufrecht am Abendbrottisch sitzen und sich und seinen Kindern gerade in die Augen schauen. Deshalb, wenn Sie noch nicht dabei sind: Steuerhinterziehung jetzt! Willkommen im Club!

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,druck-376295,00.html

   
         
                   
       

Robin Renitent, 23. September 2005

 

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Bekifft?
Man hat solche Leute im Leben schon getroffen. Leute wie Gerhard Schröder zum Beispiel. Und deshalb überrascht es, wenn es andere überrascht. Haben die Leute keine Menschenkenntnis? Von Beginn an, nicht erst seit einigen Tagen, oder seinem selbstgefälligen Fernsehauftritt, konnte man Gerhard Schröder studieren. Er war immer ein eitler Mensch, ein Mensch aus kleinen Verhältnissen (das an sich ist ihm nicht vor zu werfen, aber wie er das in seinem Gehabe verrät schon), der durch Großmannsuchtsmanieren auffiel. Wer sich mit dicker Lollo in Herrenmagazinen ablichten lässt um sich selbst später an der eigenen „Größe“ und Darstellung in dem Hochglanzmagazin zu erfreuen, hat irgendwas in seiner Jugend vermisst. Gerhard Schröder ist unbestritten offensichtlich intelligenter als sein Halbbruder, aber kultivierter? Sein Machogehabe hat auch der Mechaniker in unserem Nachbarhaus. Sein mühsam, um des Amtes willen, unterdrückter Chauvinismus war jeder Frau offenbar, abgesehen von denen die auf so was stehen. (Hallo Doris!) Also was bleibt als Erkenntnis: Ein Mann der seinen Herkunftsminderwertigkeitskomplex mit Verweigerung und Opportunismus verspachtelt und das als aufrechtes Gehen und Mut verkauft. Der eine große Klappe Zeit seines Lebens bereits für eine Widerstandsäußerung hielt und sich an der eigen Standfestigkeit, die er natürlich jederzeit aus machtpolitischen Erwägungen über Bord geworfen hätte, berauscht hat. „Seht her ich bin’s, der Gerhard, ganz etwas anderes als das „ich stehe hier und kann nicht anders“ eines Martin Luther. Der Irrtum dieser Generation, der Schröders, Fischers, sich allein durch bekundeten Antiamerikanismus zu Widerstandskämpfern profilieren zu wollen, und damit das zu kompensieren was bei der Elterngeneration im Kampf gegen Hitler vermisst wurde, (wobei man natürlich auf dem westlichen, von der Amis angeschobenen Wirtschaftswunderkissen, das noch von den geschmähten Eltern erarbeitet wurde, sitzt) ist gegenwärtig. Ich unterstelle, daß es ein Trotzverhalten ist, das dem Trotz eines Pubertierenden gegen den im Grunde geliebten Vater gleicht.

Schröder war und ist ein Parvenü, ein Emporkömmling. Vielleicht dämmerte diese späte Erkenntnis am Wahlabend erstmals auch seinen bisher verblendeten Fans. Wer von der eigenen Größe besoffen ist, kann leicht zum Despoten werden. Gut das die demokratischen Spielregeln uns Gerd ausbremsen. Soll er seinen Chauvinismus im Reihenhaus in Hannover ausleben. Die Doris wird ihm, wenn es zu viel wird, schon die Pantoffeln klauen.

   
         
                   
       

Robin Renitent, 22.September 2005

 

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 SPD - Info-Hotline

heute auf http://brushfiresoffreedom.blogspot.com/  entdeckt. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Einsame Spitze.

   
         
                   
       

Robin Renitent, 22.September 2005

 

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La Marmotte - Das Murmeltier

Vor einigen Tagen bekam ich eine Anfrage aus Rußland, ob ich wohl auch als mp3 La Marmotte hätte. Natürlich, dieses wunderschöne, kleine Lied, vertont von Ludwig van Beethoven, nach Gedichten von Goethe, gesungen von Dietrich Fisch-Diskau und begleitet von Jörg Demus ist ein Kleinod, welches ich in meiner 40 GB mp3 Sammlung klassischer Musik aufbewahre. Erfreulicherweise konnte mir meine Frau, die Russin ist, den Text vorlesen und er lädt gerade dazu ein, sich mal mit dem Murmeltier zu beschäftigen. Oder aber wieder mehr Musik zu hören, z.B. die Lieder der Goethe-Gedichte. Es ist erstaunlich welche Anregungen man als Blogger erhält. Hier der kopierte Beitrag von der russischen Seite, die auch auf uns verlinkt hat. Übrigens die weiterführenden Links sind z.T. in Deutsch und Englisch. Unser Link zum Anhören der Musik ist hier: click. Der Link zur russischen Murmeltierseite ist hier: http://surok.zooforum.ru/

Давно ее искал, ни как не мог найти.
Слушаем
 
"Мой сурок со мною" (Ярмарка в Плундерсвайлерне) Гете с сайта International Marmot Network
А так же Ludwig van Beethoven, op. 52 n.7
Ich komme schon durch manches Land, avec que la marmotte,
und immer was zu essen fand, avec que la marmotte.
Avec que si, avec que la, avec que la marmotte.
Avec que si, avec que la, avec que la marmotte.
Ich hab gesehn gar manchen Herrn, avec que la marmotte,
der hat die Jungfrau gar zu gern, avec que la marmotte.
Avec que si, avec que la,...
Hab' auch gesehn die Jungfer schön, avec que la marmotte,
die täte nach mir Kleinem sehn, avec que la marmotte.
Avec que si, avec que la,...
Nun laßt mich nicht so gehn, ihr Herrn, avec que la marmotte,
die Burschen essen und trinken gern, avec que la marmotte.
Avec que si, avec que la,...
Огромная благодарность Robin Renitent за его коллекцию классической музыки, за то что откликнулся и предоставил эту композицию.
Посетите его сайт
Rebellog - The libertarian Cabinet

Noten siehe im Permalink

   
    Photo von Wikipedia    
                   
       

Robin Renitent, 22.September 2005

 

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Angela ist vorbereitet,

das T-Shirt hat sie schon. Wer es ihr gleichtun möchte kann T-Shirts hier bestellen: http://www.spreadshirt.net/shop.php?sid=22205. Für diejenigen die eine Zukunft in Deutschland nicht sehen, gibt es auch ein passendes T-Shirt. Jedenfalls wurden die ersten Unternehmer schon am Strand von Jamaica gesichtet. Investitionsstandorte gibt es ja überall, warum also nicht Jameica? Ob sich Angela aber auf Dauer wirklich mit Grün abfinden kann bleibt abzuwarten. Gelb wäre in jedem Fall der Vorzug zu geben. Übrigens: das Wissen der Deutschen um Jamaica ist recht dürftig. Aber wen wunderts. Auch dort liegen die meisten Bildleser nur auf dem Handtuch und haben nicht den Wunsch ihr Wissen zu vertiefen.

   
         
                   
       

Robin Renitent, 21. September 2005

 

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Fühlt Euch nie sicher!

Simon Wiesenthal ist tot. 96 Jahre durfte er alt werden. Der Einzige seiner Familie, der den Holocaust überlebte. Umstritten war er, viele haben sich an ihm gerieben. Eitelkeiten warf man ihm vor, er habe bei seinen Erfolgen mächtig übertrieben. Andere hätte mehr Nazi’s zur Strecke gebracht als er. Selbst den Eichmann machte man ihm zum Schluss streitig. Dabei hatte er, der sich die Entlarvung sich versteckender Mörder zur Aufgabe gemacht hatte, eine unbestrittene Energie entwickelt, die ihm nur wenige, auch junge Menschen (nicht mal physisch) nachmachen können. Ich konnte und kann die sich widersprechenden Angaben nicht überprüfen. Auch die Journaille schreibt im Wesentlichen von einander ab. Also wer ist Simon Wiesenthal. Für mich in jedem Fall ein Vorbild, einer dem wir Nachkriegsgeborenen dankbar sein müssen, wie es die Generation unserer Eltern und Großeltern allemal sein müsste. Denn hat er nicht das getan, uns an das erinnert, was wir und ihr (Eltern, Großeltern) all zu gerne verdrängt, vergessen hättet. Wir Deutschen haben, von Ausnahmen abgesehen, doch kläglich versagt. Ja es gab einige Prozesse. Aber der Mehrheit waren die Erinnerungen lästig, viele meiner Mitmenschen reagierten eher sauer, wenn da „immer noch rumprozessiert wurde“. Diesem Versagen stellen wir uns auch heute noch nicht. Auch die Linken, die ja angetreten waren alles ganz anders zu machen und ihre „Vorgänger“ für hoffnungslose Idioten hielten und halten haben weniger getan als ihnen von ihrem Selbstverständnis her zuzutrauen gewesen wäre.

Es ist völlig daneben über die Zahl der von Wiesenthal überführten Verbrecher zu rechten. Da war einer der hat sie gejagt. Die Täter konnten sich nie sicher fühlen. Seine Prominenz, der Name den er sich als „Jäger“ gemacht hatte, das allein war schon ein Pfund an sich. Wiesenthal war einer der nicht vergessen konnte, nicht vergessen wollte. Und uns nicht vergessen ließ. Alle, die sich nicht von Berufs wegen an der Suche beteiligt haben, alle diejenigen die aufs Vergessen drängen oder hofften und es ablehnen sich mit der Vergangenheit, unserer deutschen Vergangenheit, offensiv auseinander zu setzen, haben versagt. Und versagen weiter. Wo seid ihr, ihr Kriminalbeamten, Juristen, ihr Richter, ihr Journalisten, ihr Paparazzi die er jeder wechselnden Lippenstiftfarbe nachjagt, ihr Verdränger und Entschuldiger, ihr Schriftsteller, ihr Walsers? Wo habt ihr einen Beitrag geleistet um Recht wieder herzustellen, gegen das Vergessen anzuwirken?

Dieser kleine Mann hat es vorgemacht, Millionen von viehisch Umgebrachten hatten da eine Stimme, einen Aktivisten, der das versuchte, worauf ihr Ermordeten, Vergasten einen Anspruch hattet. Einen Anspruch den nur sehr wenige realisierten. Simon Wiesenthal war einer von diesen Wenigen. Vielleicht war er auf seinem Gebiet der Größte.

   
    Foto:© AP    
                   
       

Robin Renitent, 20 September 2005

 

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Hoffnung in Gelb

Erfreulich an der Wahl für mich war, wenn da überhaupt etwas erfreulich war, daß die FDP immerhin 10 Prozent geschafft hat. Natürlich ist diese Partei heute auch eine Umverteilungspartei, und unterscheidet sich nicht so, wie sie sollte von den den Umverteilern in den anderen Parteien. Dennoch ist es ja erfreulich, daß es noch einige wenige Wähler in diesem unseren Lande zu geben scheint, die bereit sind nicht nur nach Staatsknete zu schreien und signalisieren, daß sie bereit sind ihr (Deutschlands) Schicksal reformerisch(er) anzugehen. Ich hätte mir gewünscht, daß das Bekenntnis zu Herrn Kirchhhof eindeutiger gewesen wäre. Es ist natürlich nicht überraschend, daß gerade die Mecklenburger und Brandenburger für die liberalen Ideen am wenigsten zu begeistern sind. Wo 40 Jahre der Staat gedacht hat, ist auch künftig ein Bekenntnis zur Eigenverantwortung und zu liberalen Werten nicht zu erwarten.

   
          Map: Copyright © 2005 Yahoo          
                   
       

Robin Renitent, 19.September 2005

 

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Künftig Schmerkel? Oder was?

Das war sie, die Wahl. Vorgezogen. Weil der Kanzler „Misstrauen“ gefühlt hatte. Es bleibt ein Gefühl wie wenn man aus der Geisterbahn kommt und alles was man sah waren einige Pappkameraden. Mein Sohn, 10 Jahre nächsten Monat, heute vor der Schule am Frühstückstisch: „ Wer hat gewonnen?“ Er hat so eine Wettbewerbsvorstellung wie beim Sport in der Schule. Also erkläre ich ihm wie privilegiert wir sind, das Deutsche im Gegensatz zu anderen Völkern angstfrei wählen dürfen. „Aber warum haben sie Schröder und Fischer gewählt?“ Ich hole etwas aus und erkläre ihm, daß wir auf der Welt 6.494.948.842 Menschen leben. Wenn man davon ausgeht, daß von 10 Menschen die man trifft 8 Doofe sind, bleiben 1.298.989.768 davon ist die Hälfte, also 649.494.884 tatsächlich schlau, die andere Hälfte gerade noch akzeptabel. Auf uns Deutsche übertragen, macht das 80.000.000, davon 20 Prozent sind 16.000.000. Nehmen wir nun die wirklich Cleveren bleiben 8.000.000. Die Hälfte davon sind aber Babys und Greise. Bleiben 4.000.000, in Worten 4 Millionen, Menschen denen man zutrauen kann, etwas Übersicht zu haben. Na, und die waren einfach nicht genug um das Ruder herumzureißen.

Aber nach der Wahl ist vor der Wahl, es tut uns Deutschen halt noch nicht richtig weh, es geht immer noch zu gut. Deshalb ist ein Ruck vorerst nicht zu erwarten, wäre er auch nicht mit der CDU nachdem Herr Kirchhof schon beschnitten wurde bevor er richtig eindringen konnte. In die Politik, die ihm auf weiten Strecken die Mitarbeit versagte. Es ist zu erwarten das die sozialistischen Apologeten der Umverteilung weitere 4 Jahre auf der Untiefe sitzen bleiben werden auf die sie die „Deutschland“ manövriert haben. Es ist eine Schande, daß die von unseren Eltern und von uns erarbeiteten Werte, die mehrheitlich nach dem 2. Weltkrieg geschaffen wurden, nun weiter über Bord geworfen werden. Wem kann man Deutschland noch empfehlen? Andere Länder holen in ihrer Infrastruktur und ihrer Bildung mächtig auf, auf einigen Gebieten haben sie uns bereits erreicht und überholt.

Denen, die in Deutschland bleiben kann man nur raten ihr Eingemachtes vermehrt in Sicherheit zu bringen. Es ist keine Schande ein leckes Schiff zu verlassen und die Stürme von Land aus zu beobachten. Wohl dem, der für sich selbst denkt und nicht auf Vater Staat, oder Schröder und seine Gang wartet. Denen fällt mit Sicherheit demnächst eine Regel ein, wie sie die Rettungsboote am Schiff festbinden.

   
                   
                   
       

Robin Renitent, 19. September 2005

 

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Luigi Pepperoni "Children Portfolio"  Volume 1

Luigi Pepperoni unser Rebellog Fotograf stellt ein weiteres Fotoheft vor. Es enthält eine Auswahl der besten Kinderfotos der vergangenen 3 Jahre

Das Heft hat DIN A4 Format, einen Unfang von 24 Seiten und ist auf hochwertigem Papier gedruckt. Nicht nur für Fotointeressierte ein ideales Geschenk mit dem man auch noch Gutes tut. Jedes verkaufte Exemplar unterstützt das IWK-Kinderkrankenhaus in Halifax.

Preise: Price:
€ 15.-, US$ 18.50, CAN$ 22
Included in the price
€ 3.-, US$ 3.70, CAN$ 4.40
for the IWK Children Hospital Halifax  www.iwk.nshealth.ca

Ausgabedatum: 1.November 2005

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