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Robin Renitent,   11. Mai 2005

 

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Dddanke Gerhard....

gibt es überhaupt etwas wofür es sich lohnt unserem Gerhard Chancellor dankbar zu sein? Ich war gar nicht auf die Idee gekommen daran zu denken, aber als mich meine Frau heute zwischen Möhrenschrappeln und Kartoffelschälen danach fragte, mußte ich tief Luft holen, etwa 2-3 Minuten nachdenken, das ist natürlich ziemlich lange, und auf eine Eingebung warten. Die kam dann auch, wenn auch nicht prompt. Jaaa, doch ich bin meinem Chancellor dafür dankbar, daß er den Oskar ins Abseits gestellt hat und der nur noch vom Feldrand quaken kann. Dafür hat er nun  doch verdient in die Geschichte einzugehen, der Gerhard. Jetzt hoffe ich nur noch es fällt mir noch eine positive Leistung von Joschka ein, sonst bleibt es bei dem Satz, daß er für eine gewisse Zeit, bei gewissen Leuten, der beliebteste Politiker war. Und das reicht eigentlich als Leistungsnachweis. Es hätte noch schlimmer kommen können.

   
                   
                     
         

Robin Renitent,   10. Mai 2005

 

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Heiteres Berufe raten.

Durch Maxeiner und Miersch bin ich auf diese Seite aufmerksam geworden: Die arme Bertha-von-Suttner kann sich ja nicht dagegen wehren, daß man ihren Namen (miß-) braucht. Aber mal abgesehen davon und was die dort vertreten (wer ist denn, bitte schön,  nicht für den Frieden...?) sollte man sich mal auf die Seite UnterstützerInnen klicken (http://www.bertha-von-suttner-preis.de/unterstuetzer.html)

Ich bekomme Schreikrämpfe. Also gut unsere liebe Uta ist die Erste. Sie ist Schirmfrau.Hoffentlich hat sie ihren Schirm auch immer dabei. Zur Not kann man ja damit auch um sich schlagen und spitz wie Uta's Zunge ist er ohnehin. Dann folgt eine Bundesjugendministerin. Die können wir zur Not noch erraten. Und jetzt stelle ich mir meine Oma vor, die mich fragt, was ich mal werden möchte, wenn ich groß bin. Oma, ich werde Friedensarbeiterin, Friedensaktivist. Oder Robert Lemcke beim heiteren Beruferaten. Great. Aber ist ja klar, nach der explosionsartigen Zunahme an Berufen im täglichen Leben, FloristInnen, RaumpflegerInnen, und denen im Technikbereich ControllerInnen, WebdesignerInnen nun auch im Friedensbereich FriedensarbeiterInnen, FriedensaktivistInnen. Schön, das man damit Geld verdienen kann, denn dazu ist ein Beruf ja wohl da, oder? Was mich tröstet: FriedensarbeiterInnen gehören zum Proletariat. Oder hat sich da auch was geändert und ArbeiterInnen sind heute per se akademisch ausgebildet? Wie auch immer es klingt wichtig. Liebe BloggerInnen, gibt es welche die das als Beruf haben und damit Geld verdienen? Bitte melden!

Ach, übrigens: es ist doch sicherlich politisch korrekt wenn man heute von ArschlöchernInnen spricht, oder?

   
                   
                     
         

Robin Renitent,   10. Mai 2005

 

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Oh mei, - mit Attac in einem Boot?

Man hat ja so seine persönlichen Feinde. So lange die Liste der Feinde sich mit der Liste der Freunde die Waage hält geht's. ATTAC gehört zu den "Feinden", (PETA auch). Die reden in eine total andere Richtung, torpedieren Unabhängigkeit und Individualismus, Eigenverantwortung und Eigentum, Freihandel und Globalisierung.Letztendlich die Freiheit. Dennoch manchmal (sehr selten) findet man sich unverhofft mit denen in einem Boot. Als Nachtrag zu meinem Artikel von gestern hier der Aufruf von Attac gegen die EU-Verfassung. Wenn man sich allerdings deren Argumente durchliest, sind sie meilienweit entfernt von libertären Positionen: Weder bei der Wirtschaftspolitik, der Militärpolitik, der Mitbestimmung, den Gewerkschaften kann ich auch nur einen Funken Übereinstimmung entdecken. Die Liste der "Erstunterzeichner" ist denn auch eine Auflistung aller bekannter Knalltüten und Daueraufrufsunterzeichner, die immer zu finden sind. Ob  Prof. Altvater oder Konstantin Wecker, man kann es getrost aufgeben deren Unterzeichnungen zu zählen. Die ganze linke freiheitsfeindliche Soße. Die Argumente tausendmal abgespult, nichts neues also. So kann man gegen Europa sein - aus total unterschiedlicher Perspektive.... Attack-Link, wer sich antun will

   
                   
                     
         

Robin Renitent,  09. Mai 2005

 

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Dddanke Gerhard....

Heiteres Berufe raten.

Oh mei, - mit Attac in einem Boot?

Europa ja/nein - Danke

Da war doch noch was.....

Demokratie und Freiheit

Wir Deutschen sind mißtrauisch

Münteferings 2. Wohnsitz

Neid

60 Jahre

Westerwellenlänge

Bei Tempo 100 schlafe ich ein.

Augenwischerei

Münte im Blog

Grass ganz ungemäht

Friedrich März

Wolffsohn kritisiert

Americans Anonymous

Die bösen Kapitalisten.......

Sadam, Samir and good manners....

Now the whole night can burn light

The Air of Freedom'

Good to have good friends.

Über Tantrasalz und Aktmodelle

 

Europa ja/nein - Danke

man darf ja auch mal seine Meinung ändern, oder? Wenn das nicht täglich und bei jedem Thema passiert ist ja wohl dagegen nichts zu sagen. Das kann man dann "dazulernen" nennen. Oder auch in reinem Hochdeutsch: seine Position updaten! Sowas passiert bei mir relativ selten, nicht weil ich nichts dazulernen will, sondern weil ich, bevor ich überhaupt eine Position einnehme, das Thema erstmal gründlich aus allen Perspektiven abklopfe. Im Abwägen der Für und Wider komme ich schließlich zu einer Position die ich dann weiter versuche durch Fakten zu untermauern, Fakten - nicht Mainstreamgesülze.

Also was wollte ich nun eigentlich schreiben? Ach so: Noch als Jugendlicher war ich von der Idee eines geeinten Europa begeistert. Wenn mich jemand fragte wo ich herkomme, sagte ich nicht Deutschland, sondern Europa. Ich glaubte, besonders unter dem Einfluß der deutsch-französischen Freundschaft daran, daß es möglich wäre ein Europa der Vaterländer zu schaffen und Ressentiments abzubauen. Und natürlich sah ich die enormen wirtschaftlichen Möglichkeiten eines in sich gefestigten Europas. Wenn ich bei Bolle Käse aus Frankreich, Olivenöl aus Spanien und Lambrusco aus Italien kaufte, freute ich mich jedesmal über die Selbstverständlichkeit die dem Erwerb dieser Vielfalt zugrunde lag. Als die Grenzen in Folge des Schengener Abkommens fielen freute ich mich besonders, hatte ich davon doch ganz persönliche Vorteile. Die Bewegungsfreiheit war und ist wunderbar. Insgesamt also mehr als 35 Jahre ein positives Europabild, ein Hoffen auf Freiheit in Würde in einem geeinten Europa. Besonders auch für meine polnischen Freunde wünschte ich mir (und ihnen) dies. Kann man da seine positive Perspektive kippen, kann bei diesen Vorausetzungen, also des persönlichen europaweiten Reisens, Einkaufens, Umziehens und Lebens eine neue, veränderte, negative Sicht auf Europa entstehen?

Es kann. Wenn man genau hinschaut ist es nicht das Europa was wir uns erträumt haben. Es hat weniger mit individueller Freiheit, mit freiem Handel, mit ungehindertem Reisen zu tun, als mit einer gigantischen, hefeartigen Bürokratie. Mit permaneten Diktaten in nationale, gewachsene Strukturen. Dem Aufbau einer glattgehobelten, konformistischen Europagesellschaft, der Erbensengrößen und Bleistiftlängen vorgeschrieben werden. Ein etatistischer Supermoloch vom europäischen Bürger bezahlt. Das grenzt an Masochismus, wenn man die, die einen Drangsalieren auch noch finanziert. Diese Überbehörden in die unbequeme oder, aus parteitaktischen Motiven, ungeliebte, überfällige, noch zu versorgende, zu belohnende, lästige, versagende Politiker abgeschoben und ruhiggestellt werden. Meine Frau, als Russin, fühlt sich denn auch oft an die Einmischung sowjetischer Behörden in ihrer Jugend erinnert, an das "von oben" ganz oben kommende, die wirklichen Vorortverhältnisse ignorierende Verordnen und Regulieren. Bürokraten die, um íhre Existenzberechtigung nachzuweisen, ständig neue Verodnung und Gesetze "erdenken" und damit eine freiheitliche, individuelle, nationale wirtschaftliche Entwicklung torpedieren. Natürlich geschieht das "zum Schutz der Bürger" (habe nie einen darum bitten gehört), unter dem Aspekt der "Qualitätssicherung", (also haben alle Menschen in Europa mit schlechter Qualität (über-)lebt?)

Diese Europa wird eine Anmaßung, eine Diktatur der Eurokraten, der Egalisierer, der Enteigner, der Sesselpuper. Eine Diktatur "light". Eine Bürokratur deren Auswüchse und Ende noch gar nicht abzusehen ist.

"Now that the communist threat of the Soviet Union has moved to the scrap heaps of history, we Europeans are faced with a new threat to our Liberty. That threat is not coming from a harsh, iron fisted, totalitarian regime, but from what best can be described as 'soft totalitarianism', directed by legions of bureaucrats with their centre of gravity lying in Brussels." sagt die Webseite free-europe.org. Wer sich weiter mit dem Thema auseinander setzen will kann hier einen Anfang machen.

   
                   
                     
         

Robin Renitent,  08. Mai 2005

 

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Da war doch noch was.....

....ach ja, neben Befreiung und Erinnerung auch gnaz persönliche Erinnerung. Erinnerung an die eigene Mutter. Vielleicht unpopulär, altmodisch? Bloß keine Gefühle zeigen? Na jedenfalls haben wir immer den Tisch gedeckt und Kaffee gekocht und etwas gemalt oder gebastelt. Und uns einmal im Jahr "von der besten Seite" gezeigt. Damals, als wir uns noch nicht von der Kirche, der Religion und von Gott entfernt hatten ihr auch etwas aufgesagt. Wir mögen es immer noch:

"Ich habe nichts so lieb, so lieb,
wie dich mein Mütterlein-
es müsste denn der liebe Gott im Himmel droben sein.
Den lieb ich, weil er dich mir gab
und weil er mir erhält
das allerbeste Mütterlein
auf weiter, großer Welt."

   
                   
                     
         

Robin Renitent,  08. Mai 2005

 

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Demokratie und Freiheit - Danke USA

Bush's Besuch in Mainz liegt zwar schon etwas zurück, dennoch möchte ich heute im Blog die Webpage von Stefan Herre, einem Sportlehrer aus Köln, vorstellen. Er hat ein Logo das ihn  als Bushanhänger ausweist. Nun muß man kein "Freund" von Georg W. sein, allerdings eine etwas differenziertere Betrachtung seiner Persönlichkeit ist sicherlich angebracht. Das in deutschen Medien üblichweíse von ihm gezeichnete Bild und die Hysterie die einem entgegenschlägt, wenn man nicht zeitgleich mit der Erwähnung seines Namens auch ein angeekeltes Gesicht macht sind symptomatisch für unser Verhältnis zu den Amerikanern. Es wird alles über einen Kamm geschoren und es gehört schon zum "guten Ton" unisono in eine Richtung zu krähen. Bush persönlich kennen wir alle nicht. Ich kann auch nicht sagen, daß mich alle seine Entscheidungen erfreuen oder begeistern. Besonders bei einigen innenpolitischen Vorgaben die er durchgedrückt hat habe ich Magenknurren. Dennoch, Georg W. hat Anspruch auf eine faire Bewertung. Diejenigen die ihn so verteufeln sind oft auch diejenigen die den Amerikanern im gleichen Atemzug versagen und zu spätes Eingreifen, bzw, nichtbombardieren von Auschwitz vorwerfen. Ja, was denn nun? Demokratie und Freiheit verteidigen oder nicht. Landung in der Normandie oder nicht? Saddam weiter morden lassen oder nicht? Our Germans wollen alles, aber alles ohne Engagement. Statt Herrenmenschen sind wir nun "do- gooding bleeding hearts" - weltverbessernde Weicheier. Können wir überhaupt mainstreamunabhängig reagieren und agieren?

Die Webpage von Stefan Herre   http://www.stefan-herre.de/

Monitor Beitrag über Bush-Anhänger: Politically Incorrect - Weblog @ myblog.de

  http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=667&sid=125

   
                   
                     
         

Robin Renitent,  08. Mai 2005

 

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Wir Deutschen sind mißtrauisch gegenüber der Freiheit

weil wir immer noch nicht gelernt haben mit ihr umzugehen. Hier ein sehr lesenswerter Artikel von Mathias Döpfner in der WELT vom 8. Mai.

   
                   
                     
         

Robin Renitent, 08. Mai 2005

 

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Münteferings 2. Wohnsitz

Genosse Münte kann durchaus damit leben, daß man an seinem Zweitwohnsitz in Nordkorea abends den Strom abschaltet. Er hatte sich für den Norden Koreas entschlossen, weil ihm der Süden zu kapitalistisch war. Wenn er von seinem schmalen Einkommen nun nach Pjönjang fliegt hat er stets 3 Talgkerzem mit O-Ton Münte: "Ich als kleines Licht, kann mit großen Birnen nichts anfangen..." Wie es bei Münte aussieht kann man hier sehen: http://www.fas.org/nuke/guide/dprk/facility/dprk-dmsp-dark.jpg

   
                   
                     
         

Robin Renitent, 08. Mai 2005

 

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"Bei der deutschen Diskussion geht es um Neid.~~~Dies ist keine gute Zeit, in Deutschland zu sein." (Finacial Times)

Weitere Stimmen zur gegenwärtigen Situation und den Folgen der Müntefering'schen Kapitalismuskritik hier

http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~

E90032F1CAE864405A223CACBBF1EF4B0~ATpl~Ecommon~Scontent.html

   
                   
                     
         

Robin Renitent, 08. Mai 2005

 

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60 Jahre Befreiung - 60 Jahre Frieden und Wohlstand - 60 Jahre westliche Erziehung, unabhängige und individuelle Entwicklung -

60 Jahre Dankbarkeit!!!

   
                   
                     
         

Robin Renitent, 05. Mai 2005

 

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Westerwellenlänge

Ich kann nicht sagen, daß er mir, in dem von den Medien vermittelten Bild oder wie immer er sich bisher selbst verkaufte, sonderlich sympathisch war. Oder er mich etwa überzeugt hätte. Kann er ja auch gar nicht, da er morgen das Gegenteil von dem sagt was er heute verkündet hat. War eben alles nur Spaß in der Spaßpartei. Aber nun hat er ausnahmswiese mal einen Satz vom Stapel gelassen, dem nicht widersprochen werden kann. Ja, der meine volle Zustimmung findet: "Unverantwortlich ist ein Unternehmen nicht dann, wenn es nach Gewinn strebt. Unverantwortlich ist ein Unternehmen dann, wenn es nicht nach Gewinn strebt - denn dann geht es Pleite." Na also, er kann ja wenn er will. Mensch Guido - wenn das jetzt auf Deinem Mist gewachsen ist und wenn Du nun in Zukunft auch Deine, bzw. die Politik der F.D.P. danach ausrichtest, - ich meine konsquent ausrichtest und nicht wieder Eiereien veranstaltest, könnte es ja was werden. Mit Dir - und der FDP.

Zitat STERN: Westerwelle forderte auf dem Delegiertentreffen mehr Eigenverantwortlichkeit der Bürger und weniger staatliche Bevormundung. Er versprach, dass in einer neuen Regierung unter FDP-Beteiligung der Abbau der Bürgerrechte wieder rückgängig gemacht werde.

Wirklich Guido, das würdest Du tun? Ich bin gerührt. Wenn  Du nur 1o Prozent von den guten Vorsätzen umsetzt nehme ich Dich in meine Memoiren auf: Vorerst als Fußnote, ab 20 Prozent bekommst Du einen Absatz im Hauptext. Versprochen!

   
                   
                     
         

Robin Renitent, 05. Mai 2005

 

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Bei Tempo 100 schlafe ich ein.

Nun lebe ich ja schon 7 Jahre in Nordamerika, überwiegend Kanada. Inzwischen sollte ich mich also an das Tempo auf Highways gewöhnt haben. Durchweg 100 km/h. Habe ich aber nicht. Weil ich dabei fast einschlafe. Es ist ausgesprochen ermüdend. langweilig und nervig ständig 100 zu fahren. Allein die anderthalb Stunden zum Flughafen sind eine Qual. Die Gefahr einzuschlafen empfinden auch meine Nachbarn. Aber - wer wehrt sich schon in Nordamerika? Niemand. Und so ist man so mutig und fährt ab und zu 110. Aber die Polizei ist, genau wie in der DDR, in versteckten Wagen präsent oder tarnt sich in "Normalautos". Das man so müde wird hat mit dem Adrenalinspiegel zu tun. Da die Gefahr (100 ist natürlich eine Gefahr) nicht unmittelbar erlebt wird, läßt die Aufmerksamkeit nach. 130 oder schneller macht den Fahrer hellwach. Seine Reaktionen sind eher gefordert, Distanzen verkürzen sich, man steht unter Spannung. Diese Spannung senkt die Unfallhäufigkeit. Das haben wir alle schon immer gewußt oder doch wenigstens geahnt. Dänemark, ich habe da 2 Jahre gelebt, hat 2004 das Tempolimit erhöht. Ja---erhöht. Und damit die Unfallzahlen gesenkt. Na also.

Hier: http://www.welt.de/data/2005/04/29/711691.html   

   
                   
                     
         

Robin Renitent, 05. Mai 2005

 

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Augenwischerei

Rot-Grün versteht es hervorragend dem Bürger Sand in die Augen zustreuen und Aktionismus vorzutäuschen. Dabei handelt es sich bei der, mit großem Getöse verkündeten Entrümpelung von überflüssigen Altgesetzen um solche wie dieses: "Gesetz über die Auflösung, Abwicklung und Löschung von Kolonialgesellschaften" oder die «Verordnungsermächtigung» für Kaiser Wilhelm II. von 1886. Na toll. Das ganze läuft als "Rechtsbereinigungsgesetz. Leute wir sind Euch dankbar. Ihr tut was für Eure Diäten. Obwohl natürlich zu früh Feierabend gemacht wurde. Es hätten durchaus noch einige hundert weitere Gesetze auf die Liste gehört. Der bescheidene Anfang ist hier nachzulesen.

   
                   
                     
         

Robin Renitent, 05. Mai 2005

 

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Münte im Blog

Wie setzt man sich mit Müntefering in den Medien und in andren Blogs auseinander? Hier einige Beispiele. Besonders gut gefällt mir der Kommentar in der WELT:

http://www.wams.de/data/2005/05/01/713149.html?prx=1

Freiheitsfabrik

Kosmoblog

Davids Medienkritik

Politically Incorrect

Fakten & Fiktionen

Euroneuzeit

   
                   
                     
         

Robin Renitent, 04. Mai 2005

 

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Grass ganz ungemäht

Nun hat er wieder einen   feuilletonistischen Rundumschlag unternommen. Klar doch, wenn der 8. Mai droht darf uns Günter nicht fehlen. Liest sich ja immer gut - und wird, da bin ich sicher, von allen Grassisten ausgeschnitten und an die Lampe gehängt. Also was lesen wir da nun genau. Einen nostalgischen Rückblick, für unkritische Menschen eine erbauliche Rückbesinnung und eine Unterrichtsviertelstunde in deutscher Nachkriegsgeschichte. Ja, so wird bundesdeutsche Geschichte auch von rotgrün geprägten Junglehrern vermittelt. Ein wenig die herausragenden Leistungen der 68 loben (haben den Adenauer-Mief verdrängt) und natürlich die der Schriftsteller. Die haben die ganze positive Entwicklung Deutschlands überhaupt erst angeschoben. Angeblich. Und danach, weil es ja gerade in die Debatte paßt, das "Großkapital" und das Eigentum, die Neoliberalen und die Globalisierungsbefürworter geißeln. Na und so geht es weiter. Liest sich alles flüssig - der Mann ist ja auch Schriftsteller. Nur - wer mitdenkt, aber das tun ja die wenigsten - könnte auch zu genau gegenteiligen Schlüssen kommen. Nicht das Parlament ist eine Filiale der Börse, sondern die Politik bremst die wohlstandschaffende Kraft des Kapitals. Schießlich vergeht ja kein Tag wo man sich nicht ein neues Gesetz aus den Fingern saugt. Herr Grass könnte, wenn er denn wollte, es besser wissen. Überall wo der Staat reglementierend und umverteilend eingreift, sind Einbußen an Zuwachs und mithin Wohlstand zu verzeichnen. Wenn Demokraten ihre Aufgabe in der Kontrolle des Kapitals sehen, sind sie eben keine Demokraten sondern Sozialisten. 60 Jahre und ein Günter Grass hat nichts gelernt. Dabei habe ich immer geglaubt (nee, nicht wirklich...), das Schriftsteller gute Beobachter sind. Vielleicht, aber nicht vom Sessel aus und durch die Brille der Sozialromantik. Nur im Kapitalismus kann das Kapital erwirtschaftet werden, das nötig ist um Armut wirksam zu bekämpfen. Wer, durch staatliche Regulierung und einschränkende Gesetze, diese Schraube in die Gegenrichtung dreht, macht sich mitschuldig wenn frustierte Demokraten, anstatt für sich, als Motor individuellen Glückstebens, aktiv zu werden, einseits phlegmatisch auf Staatsknete warten und andererseits anfällig werden für markante Töne der Intoleranz (Hallo Herr Müntefering und Konsorten) oder heilsversprechende Extremparteien. Wer nun immer noch wissen will wie uns Günter mein Deutschland sieht und wie er denkt wie man renovieren könnte (.....Als selbstbewusste Demokraten sollten wir der Macht des Kapitals, für die der Mensch nur produzierendes und konsumierendes Material ist, souverän widerstehen.  - Zitat. der klickt einfach hier:

  http://www.zeit.de/2005/19/01___grass_teil_1

   
                   
                     
         

Robin Renitent, 04. Mai 2005

 

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"Wir haben nicht zu viel Kapitalismus in Deutschland. Wir haben zu wenig Marktwirtschaft"

Friedrich März, CDU-Politiker und Anwalt