Weihnachtsnähe! Dein heiliger Zauber
Schwellt ewig aufs Neue die Kinderbrust,
Webt selbst in ihre süßländelnden Träume
Als Märchengebilde die Christnachtlust.
Geschlossen das Auge zu tiefem Schlummer,
Doch aufwärts den geistigen Blick gewandt,
Schaut selig die Kleine die Festesgaben
Aus Christkinds unsichtbar spendender Hand.
O träume nur weiter, di kleine Seele,
Von Puppen und Engeln und Tannenbaum,
Vielleicht, daß Du findest am Christtagsmorgen,
Was dú gesehen im Christnachtstraum! |