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Chicorée -
Salat
Also zuerst mals
etwas
Wikipedia:
Chicorée,
auch Schikoree oder auch Salatzichorie genannt,
und Radicchio gehören zur Varietät Cichorium intybus
var. foliosum der Art
Gemeine Wegwarte
(Cichorium intybus). Sie gehören zur Familie der
Korbblütengewächse (Asteraceae). Chicorée bildet eine
Rübe (15
cm lang, 3 bis 5 cm dick) und hat eine dem Boden anliegende
Blattrosette.
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Chicorée war
schon immer eines meiner Lieblingsgemüse. Ich mochte es schon
als Kind, obwohl ich da sicherlich eine Ausnahme war, denn der
leicht bittere Geschmack macht, dass Chicorée nicht gerade ein
„Kindergemüse“ ist. Allerdings habe ich Chicorée auch noch nie
anders als Salat gegessen, schon meine Mutter bereitete ihn so
zu. Hier in Nordamerika heißt er Belgian Endives und ist nicht
so populär. Ich werde mich aber, jetzt wo ich das schreibe, noch
mal auf eine andere Weise dem Chicorée nähern.
Da meine Küche ja immer schnell gehen soll, schließlich wollen
wir nicht zu viel Zeit in der Küche stehen, suche ich immer nach
unkomplizierten und dennoch schmackhaften Rezepten die aber
nicht alltäglich sind. Sie müssen aber auch gut genug sein um
Gäste zu überraschen oder wenigstens zufrieden zu stellen. Mein
Grundsatz ist auch im täglichen Leben die Fresserei zeitlich
überschaubar zu gestalten. Schließlich leben wir nicht zum zu
essen, nö, wir essen um zu leben.
An Feiertagen, oder wenn wir Gäste haben sieht das etwas anders
aus. Da kann durchaus zelebriert werden. Von mir aus
stundenlang, das habe ich sowohl von meiner ersten
dänischen Ehefrau, wie auch von meiner jetzigen
russischen Ehefrau gelernt. Wobei eine interessante
begleitende Konversation der Sache erst den richtigen Pfiff
gibt.
Doch zurück zu meinem Chicorée – Salat. Der ist wirklich simpel,
aber wir können davon nicht genug bekommen. Legen sie folgende
Zutaten bereit:
Chicorée (4-5 sollten es schon sein), gekochten Schinken,
Eier, scharfen Senf, Kondensmilch, Salz, Pfeffer.
Den Chicorée schön waschen, mit einem Zwillingsmesser das
„Herz“, also den gelben Kern am unteren Ende, kegelförmig
ausschneiden. Wenn sie Kinder haben entfernen sie alles
sorgfältig, wenn sie schon erfahrener sind und es ein bisschen
bitter mögen lassen sie einen bis zwei Millimeter drinnen
stehen.
Nun die Chicorée quer legen, sich vorstellen es sei ein
Politiker,
Steuerbeamter oder anderer staatlicher Quälgeist und in feine
Streifen schneiden. Das gleiche mit dem Schinken (kleine
Streifchen) und den inzwischen hart gekochten Eiern (die können
Scheiben sein). Nun alles in eine große Schale, vorsichtig alles
mischen, mit Senf, Salz und Pfeffer abschmecken. Ganz, ganz
wenig Kondensmilch drüber.
Schale in den Kühlschrank stellen. Ein Muss, warm schmeckt’s
nur halb so gut. Wer will kann auch weiche Erbsen aus der
Dose reinmischen. Mindestens 1 Stunde ziehen lassen, besser 2.
Bingo. Mit frischem Toast servieren.
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