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The philosophy of Liberty is based on the principle of Self-Ownership

>all kinds of socialism cause poverty<

   
   

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Altruismus

Altruismus (von lateinisch: alter - der andere und der Endung -ismus) ist die Aufopferung eines Einzelnen oder Mehrerer um den Fortbestand Anderer zu sichern, etwa bei Menschen, aber auch Ameisen oder Schimpansen. Hierbei ist nicht in erster Linie das Opfern des eigenen Lebens gemeint, dies ist aber als Extremfall inbegriffen.
Altruismus kommt in der Natur vor, wenn ein Individuum Aufwand treibt, obwohl nur ein anderes Individuum davon direkt profitiert. Das Gegenteil des Altruismus ist der Egoismus.

Jedoch ergeben sich oft Gruppenvorteile aus diesem Handeln, woraus alle Mitglieder, etwa von staatenbildenden Insekten, langfristig wieder individuell profitieren. Der Sinn von Altruismus ist hier nicht die Vorteilserlangung des Individuums gegenüber einem anderen Individuum sondern der Gruppe innerhalb einer Art oder der Art gegenüber konkurrierender Arten.

Unter menschlichem altruistischen Handeln versteht man allgemein selbstloses Handeln. Wer aus altruistischen Motiven handelt, ist ein Philanthrop oder Gutmensch.

Uneigennützigkeit oder auch Selbstlosigkeit ist die allgemeine deutsche Entsprechung zu Altruismus.

Da altruistische Motive auch vorgeschoben werden können, um sich individuelle Vorteile zu verschaffen, ist die Beurteilung einer Tat nicht immer eindeutig.

Altruismus ist unter anderem Forschungsgegenstand der Soziobiologie, Psychologie, Verhaltensforschung, Philosophie und zunehmend auch der Wirtschaftswissenschaften.

 

Die rebellog-Position verkennt nicht, daß Altruismus eine Notwendigkeit ist im menschlichen Zusammenleben, in der Gestaltung eines sozialen Miteinander. Andrerseits ist die Motivation oft eine politische um bestimmte ideologische Vorstellungen durchzusetzen. Wenn schon Altruismus, dann ohne Ansehen der Person, die in den Genuß der Zuwendung kommen soll. Bedauerlichweise wird dieser im Grunde klare Grundsatz häufig durchbrochen und die eigentliche Hilfeleistung instrumentalisiert. Jüngstes Beispiel wenn sich „menschliche Schutzschilde“ vor irakischen oder palästinensischen Anlagen oder Einrichtungen medienwirksam aufbauen, aber nicht in israelischen Bussen mitfahren wollen oder vor russischen Einrichtungen zum Schutz und Hilfe vor Terroristen. Wir sehen also Altruismus ist nur ein wirklicher wenn er vorurteilsfrei agiert.

Mutter Theresa was sicherlich eine beeindruckende Persönlichkeit und ihr Altruismus ungekünstelt. Dennoch ob die von ihr geretteten Kinder gleichzeitig entsprechend Aufklärung erfahren um neue altruistische Hilfestellung überflüssig zu machen wird von rebellog bezweifelt. Im Klartext, wenn wir Kinder aufpäppeln und durchfüttern um sie unaufgeklärt wieder Kinder produzieren zu lassen werden wir die Welt nicht verbessern. Weil wir mit unserem Altruismus nicht nachkommen werden.

 

Es bleibt die Frage, inwieweit Altruismus bestehendes Elend oder Unrecht stabilisieren hilft.
 

 
   

 

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In dieser Spalte finden Sie neutrale lexikalische Erklärungen aus Wikipedia. Ich habe sie so übernommen (siehe Copyright-Erklärung im grünen Kasten) um zunächst die Möglichkeit zu geben sich Zusammenhänge und Sachverhalte zu vergegenwärtigen oder aufzufrischen. Wer weitere Informationen sucht kann dort selbst nachlesen oder auf andere Seiten ausweichen, z.B.  Encarta. Allerdings stellt eine Lexikonerklärung natürlich keine libertäre Position dar. Deshalb finden Sie in der grau unterlegten Spalte die rebellog-Position. Diese Position ist libertär, wobei, zugegebenermaßen nicht alle Libertarians diese Position vertreten müssen. Insofern handelt es sich hier um die libertäre rebellog-Position. Wenn Sie anderer Meinung sind können Sie gerne durch einen Beitrag oder einen Leserbrief Ihre Position darstellen oder in eine Diskussion eintreten.

 

 
 

Anarchismus

Zunächst war die anarchistische Idee ein Gedankenmodell für das gesellschaftliche Leben, ohne politische Ausrichtung. Aufgrund der - seit Jahrtausenden in vielen Kulturen bestehenden - auf Autortität beruhenden Organisation des Zusammenlebens, war jedoch ein revolutionäres, politisches Element im Anarchismus schon immer latent vertreten. Der Anarchismus ist trotzdem eher als philosophische, denn als politische Strömung zu sehen, viele Anarchisten lehnen auch heute noch eine Beteiligung am politischen System, oder anderen konkreten Aktionen, kategorisch ab. Sie sind der Meinung, der Zustand der Herrenlosigkeit könne den Menschen nicht aufgezwungen werden, da dies ein klassisches Paradox sei (das selbe Problem besteht auch bei der Frage, wie der Kommunismus zu erreichen sei, hier heißt die, mehr oder weniger gute Lösung Sozialismus), vielmehr müsse sich die Gesellschaft von innen heraus einem Zustand der Anarchie immer weiter nähern. Das ist auch der Grund, warum Anarchisten im Laufe der Geschichte immer wieder an Revolutionen beteiligt waren, sie wollten die Gesellschaft ein wenig verbessern, um so ihrem Ziel ein Stück näher zu kommen, es war jedoch meistens nicht ihre Absicht, den Zustand der Anarchie zu erzwingen.

Im zwanzigsten Jahrhundert bildeten sich nun aber politische Strömungen heraus, deren Selbstverständnis es ist, Anarchisten zu sein, obwohl man sie mit dem klassischen Anarchismus nur noch schwer in Verbindung bringen kann, welcher in jüngster Zeit, da als idealistische Utopie verpönt, immer mehr an Bedeutung verliert. Hier gibt es nun im Wesentlichen zwei Richtungen:

Der so genannte Anarchokapitalismus spricht sich bewußt gegen den Staat aus, da die Teilnahme am Staat erzwungen ist.

Der "Links"-Anarchismus hatte dagegen weniger den Zwang des Staates im Auge, sondern mehr strukturelle Ziele, die für sich genommen gegebenenfalls auch herrschaftliche Instrumente verlangten, um sie überhaupt durchsetzen zu können.

Die folgende Beschreibung des Anarchismus bezieht sich auf den "linken", vom Kommunismus beeinflußten, Anarchismus. Der Anarchismus strebe nach dieser Auffassung eine Gesellschaft an, dessen politische Entscheidungen von der Basis ausgehe. Dazu wird Selbstorganisation von den Vertretern dieses Anarchismus" als Mittel angesehen. Das Leben solle auf kleinstmöglicher politischer Ebene geregelt werden. Als wichtigste politische Einheit gelten demnach Stadtteilorganisationen, in denen lokale Angelegenheiten gemeinsam zu entscheiden sind. Demnach solle der Mensch die ihn betreffenden Entscheidungen selbst gemeinsam mit anderen fällen dürfen, weshalb sich diese Anarchisten auch immer gegen den Staat wenden, da in der Demokratie die Politik immer nur von einer kleinen Machtgruppe (Politiker/Konzern/Parteien), d. h. oligarchisch entschieden werde. Zu einer gerechten Gesellschaft gehöre eine gerechte Wirtschaft, weshalb Anarchisten autoritäre Wirtschaftsordnungen, wie die von den Marxisten geforderte, ablehnen, und eine selbstorganisierte Wirtschaft anstreben.

Im frühen 20. Jahrhundert wurden in Europa die Anarchisten-Gruppen in Russland auch von den Kommunisten (vgl. auch Kommunistische Partei) verdrängt bzw. gewaltsam niedergeschlagen. Schon in den 1870er Jahren hatte der Konflikt um die revolutionäre Führungsrolle einer Partei zwischen Karl Marx und Michail Bakunin bis 1876 zur Auflösung der Ersten Internationale (IAA = Internationale Arbeiterassoziation) geführt.

Arbeiterbewegung
Anarchisten spielten in vielen Arbeiterbewegungen, Aufständen und Revolutionen des 19. und 20. Jahrhunderts eine Rolle. Dazu gehören etwa die Mexikanische Revolution von 1910 bis 1919 mit der Bauernarmee unter Führung von Emiliano Zapata, die Oktoberrevolution 1917 in Russland und die nach ihrem führenden Partisanen Nestor Machno benannte Bewegung der Machnowzi (Machnotschina = Machnobewegung) zwischen 1917 und 1921 in der Ukraine; auch in der kurzlebigen Münchner Räterepublik von 1919 waren zeitweise Anarchisten wie Gustav Landauer und der Dichter Erich Mühsam an der Räteregierung beteiligt; ebenso im Spanischen Bürgerkrieg zwischen verschiedenen Gruppen der Republikaner und der faschistischen Bewegung unter General Franco zwischen 1936 und 1939. In diesem Bürgerkrieg kontrollierten Anarchistengruppen, insbesondere die große und einflussreiche anarcho-syndikalistische Gewerkschaft Confederación Nacional del Trabajo CNT mit ihrem militanten Arm, der Federación Anarquista Ibérica (FAI) große Teile des östlichen Spaniens.

Nach dem Zweiten Weltkrieg
Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich hauptsächlich in den USA die neue politische Theorie des Libertarismus. Diese Ideologie ist gegen den stetig wachsenden Einfluß des Staates auf die Wirtschaft, und ist dem klassischem Liberalismus des 18. und frühen 19. Jahrhundert näher als den bisherigen linken anarchistischen Traditionen. Dieser Libertarismus wird aber von den meisten Anarchisten anderer Richtungen als reinste Form des Kapitalismus abgelehnt.

Studentenbewegung
Mit der Studentenbewegung Ende der 1960er Jahre stieg das öffentliche Interesse am Anarchismus. Innerhalb der Studentenbewegung entstand ein Anarcho-Marxismus, der marxistische Theorie und anarchistische Praxis miteinander verband. In Großbritannien entstand Ende der 1970er Jahre der Punk als eine anarchistisch geprägte Subkultur. Vor allem die Band Crass sind hier als engagierte Anarchisten und Pazifisten zu nennen. Des Weiteren hatte der Anarchismus für Neue soziale Bewegungen (NSB) eine theoretische und praktische Bedeutung. Innerhalb der Autonomen als linksradikalem Flügel der NSB gab und gibt es eine große libertäre Strömung. Ende der 1990er Jahre nehmen Anarchisten eine postmoderne und poststrukturalistische Theorie auf. Dieser theoretische Ansatz wird unter dem Begriff Postanarchismus zusammengefaßt.

Anarchismus heute
Anarchistische Gruppen existieren weiterhin weltweit. In den anglo-amerikanischen Ländern hat der Anarchismus in den letzten Jahren durch den dort auch anarchistisch geprägten Protest gegen die Globalisierung bei einigen Bevölkerungsschichten wieder ein wenig Ansehen erlangt.

In Deutschland existieren weiterhin klassische Anarchisten, einige Bedeutung haben die anarchosyndikalistische FAU/IAA und die anarcho-pazifistische Graswurzelrevolution. Die Autonomen gelten als zumindest stark vom Anarchismus beeinflußt.

   
 
   

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 Antiamerikanismus

 

Antiamerikanismus bezeichnet eine ablehnende bis feindliche Haltung gegen die politischen, gesellschaftlichen oder kulturellen Verhältnisse in den USA.

Der Begriff ist so gut wie immer eine Fremdbezeichnung; kaum jemand bezeichnet sich selbst offen als antiamerikanisch. Die des Antiamerikanismus Beschuldigten streiten in der Regel den Vorwurf ab und werfen ihren Gegnern vor, eine in ihren Augen berechtigte Kritik an den USA Mithilfe eines Kampfbegriffs pauschal zu diffamieren. Viele von ihnen halten den Begriff per se für unbrauchbar.

Die USA werden von vielen als Land der Energieverschwendung, das auf Kosten anderer lebt (Handelsbilanzdefizit), des national gesinnten Militarismus und eines durchgreifenden Waffen-Lobbyismus und somit als Problem angesehen. Dies kommt in vielfältiger Gestalt zum Ausdruck und betrifft Amerikaner und Nicht-Amerikaner.

Während bestimmte Ausformungen eher global ausgerichtet sind, politisch als Anti-Imperialismus, ökonomisch als Anti-Kapitalismus oder Kommunismus, religiös (atheistisch oder aber anti-säkular fundamentalistisch), richten sich andere Meinungen ganz konkret gegen das mit den jeweiligen Erscheinungen identifizierte Amerika (kulturell (Anti-Hollywood), moralische (gegen die "westliche Dekadenz") oder gegen militärische Gestaltungen seiner Globalstrategie.

Antiamerikanismus ist ein Begriff mit geringer Trennschärfe und geringer Begriffstiefe. Antiamerikanismus ist häufig ein politischer Kampfbegriff, der bisweilen als "platter Antiamerikanismus" bezeichnet und benutzt wird, um etwa die Friedensbewegung zu diskreditieren [1] (http://www.gegenwind-whv.de/a17605.htm). Er wird selten benutzt, um einen Standpunkt zu verdeutlichen, sondern um einem anderen Standpunkt abzuwerten ("Das ist ja antiamerikanisch!"). Zugleich werde der Amerikanismus der Willigen [2] (http://www.freitag.de/2003/14/03140602.php) jegliche Kritik und Analyse entzogen.

Nach dem Historiker Tony Judt errege Amerika ... Ressentiments durch das, was es ist, und Antipathien durch das, was es tut [3] (http://www.forum-dl21.de/FILE/download/2002/aussensich/usbudg.pdf). Die Amerikaner wirken ungern bei internationalen Initiativen und Vereinbarungen mit, sei es in Fragen der Klimaerwärmung, der biologischen Kriegführung, des Strafrechts (Internationaler Strafgerichtshof) oder der Rechte der Frauen [...]. Aus den zwei unterschiedlichen Gesellschaftsmodellen in Europa und Amerika ergäben sich recht unterschiedliche Einschätzungen der Weltlage.

Antiamerikanismus hat auch eine irrationale Komponente.

Von außen: Handlungen des Subjekts Amerika (meistens der Regierung) werden nicht als Handlungen an sich kritisiert, sondern das Subjekt selbst wird Gegenstand der Kritik. Das führt zu Problemen in Diskussionen, die wie eine Gerichtsverhandlung geführt werden, mit den USA als Angeklagter. In diesem Diskurs ist es schwierig spezifische Kritik zu äußern.

Von innen: Aufgrund der Einflußmöglichkeiten im Zeitalter der Massenmedien ist eine kritisch-reflektierende Verhaltensweise der amerikanischen Bürger erschwert. Auch auf Seiten der Bevölkerung werden irrationale Gut/Böse Schemata aufgenommen und verbreitet. (siehe Achse des Bösen)

Inhaltsverzeichnis 
1 Geschichte
2 Siehe auch
3 Literatur

Geschichte
Amerika war schon früh eine Projektionsfläche für Europa. Der irische Bischof und Philosoph George Berkeley meint 1726, daß die ehrwürdige Theorie von der translatio imperii, studii et religionis, d.h daß die Entwicklung der Menschheit dem Sonnenlauf folge und sich von Osten nach Westen - ex oriente lux - bewege: er sah Amerika als den "westlichsten" Kontinent.

Charles Dickens kehrte 1842 von einer USA-Reise enttäuscht zurück: er veröffentlichte einen sozialkritischen Reisebericht "American Notes", in dem er die mangelnde Verbundenheit zur Scholle und die schlechten Umgangsformen beklagte.

Für Metternich war die damals in den USA bereits etablierte Demokratie eine Hölle: Für politische Rebellen lautete die Alternative oft Festungshaft in Kufstein oder Ausweisung in die USA. 1848 gab es eine Auswanderungswelle in die USA; der zivile und soziale Unmut wurde gleichsam nach Amerika "exportiert". Auch aus anderen Gründen gab es Auswanderungsbewegungen: die hungernden Iren, die unter Armut leidenden Skandinavier, Russen und Burgenländer wollten ihre Lage verbessern: "Fare Amerika" gilt im Italienischen heute noch als Synonym für "Erfolg haben". Die Eisenbahnen betrieben selbständig so genannte Auswanderungsagenturen.

Im 20. Jahrhundert wurden die USA zeitweilig zum Feindbild der Gewerkschaften: der aufkommende Fordismus und Taylorismus wurden als unmenschlich gegeißelt. Bertolt Brecht kritisierte den "nackten Kapitalismus".

In den 20er Jahren kamen amerikanische Filme und auch amerikanische Firmen nach Europa. Die schwarze Sängerin Josephine Baker galt als Sensation. Jazz galt damals ironischerweise bei den amerikanischen Eliten als unamerikanisch. So kann man auch das Beschimpfen des Jazz und von Comics als amerikanisch bezeichnen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Niederschlagung des Nationalsozialismus in Deutschland 1945 brachen die ideologischen Gegensätze zwischen der Sowjetunion einerseits und den westlichen Alliierten mit den USA an der Spitze andererseits offen aus und mündeten in der Ost-West-Auseinandersetzung und im Kalten Krieg. In dieser Phase wurde von den sozialistischen Ländern ein ideologisch begründeter Antiamerikanismus geschürt. Zum Ausdruck kommt er zum Beispiel in den Worten Walter Ulbrichts: "Wir sind gegen diesen ganzen Amerikanismus, wir sind für die Schätze der deutschen Kultur [...] und wir führen einen harten Kampf gegen den Amerikanismus. Das ist eine große Aufgabe zur Verteidigung der deutschen Kultur." (Neues Deutschland vom 26. April 1952)

Die Maßnahmen der USA gegen Ende des Zweiten Weltkrieges (Atombomben auf Hiroschima und Nagasaki mit Hunderttausenden von Opfern, die Kriege in Korea und Vietnam) haben nicht nur eine neue Friedensbewegung auf den Plan gerufen, sondern auch das bis dahin gültige Amerikabild in Frage gestellt.

Da die US-amerikanisch finanzierte Popkultur für die Jugend Europas Vorbild war, die US-Politik jedoch kaum unterstützt wurde, übernahm man in Europa Formen des Widerstands der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung: "Teach-Ins" und "sit-ins" wurden abgehalten, und es wurden unter anderem auch amerikanische Friedenslieder gesungen. Solche Kulturen der Emanzipation wurden von einer "Kulturelite" in der USA selbst als "unamerikanisch" angesehen und teilweise bekämpft. Organisationen wie ACTA thematisieren heute den, aus ihrer Sicht, mangelnden Patriotismus in Amerika.

 

Der geistige Virus des Antiamerikanismus geht schon seit meiner Schulzeit weltweit, aber besonders in Deutschland um. Selbst meine Patentante, ursprünglich für Gillette arbeitend, wurde von ihm infiziert. Er machte dann auch vor weiteren engen Familienmitgliedern nicht halt. Eine besonders große Welle gab es schon einmal während des Vietnamkrieges. Jeder amerikanische Präsident wurde bisher von bestimmten Leuten mies gemacht und mit Dreck beworfen. Völlig unverständlich. Ich vermute stark, daß es sich hier um so etwas wie ein unbewältigtes Vatersyndrom handelt, eine Art pubertären Widerstandsakt gegen eine Autorität. Klar, auch die Amerikaner sind nicht unfehlbar und man muß nicht mit allem einverstanden sein. Die meisten Menschen die ich sprach und die sich antiamerikanisch äußerten waren nie in Amerika gewesen. Mein Einwand, daß z.B. Besonderheiten der aktuellen Politik nichts mit Amerika bzw. den Amerikanern zu tun habe wurde immer elegant übergangen und wollte nicht gehört werden. Ich jedenfalls finde es lästig wenn ich im Ausland auf antideutsche Ressentiments treffe oder mit Nazis oder neuerdings Neonazis in einen Topf geworfen werde. So wie ich kein Nazi bin und mich gegen antideutsche Tendenzen verwahre, verwahre ich mich auch gegen jede Form von Antiamerikanismus. Wir haben den Amerikanern, gerade in Deutschland, unendlich viel zu verdanken. Bei aller Kritik an Amerika, mein Bekenntnis zu Amerika, den von den Amerikanern vertretenen Werten und dem "Amerikan Way of Life" ist ungebrochen. Es bleibt Verpflichtung und Aufgabe die Amerikaner an ihre, in ihrer Verfassung verankerten Werte zu erinnern und das Bekenntnis zur Freiheit lebendig zu erhalten. Antiamerikanismus ist dabei nicht hilfreich.

 

 

 
   

 

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Civil Disobedience /Ziviler Ungehorsam

 

 

 
 

Civil Disobedience / Ziviler Ungehorsam

 

Ziviler Ungehorsam ist der aus Gewissensgründen und gewaltfrei vollzogene bewußte Verstoß gegen ein Gesetz, eine Pflicht oder den Befehl eines Staates oder einer anderen Macht. Im Gegensatz zu einem Streik ist er nicht rechtlich abgesichert, der Ungehorsame nimmt bewußt in Kauf, dafür bestraft zu werden.

Der Ausdruck Ziviler Ungehorsam (im Englischen Civil Disobedience) wurde vom US-Amerikaner Henry David Thoreau in seinem Essay Civil Disobedience geprägt, in dem dieser erklärte, warum er aus Protest gegen den Krieg gegen Mexiko und die Sklavenhaltung keine Steuern mehr bezahlte.

Die Aktion oder Handlung

beruht auf einer Gewissensentscheidung
ist wohlbedacht
steht im Zusammenhang mit dem übergeordneten Ziel
wird nicht verheimlicht (häufig sogar angekündigt)
verletzt niemals die Würde des Menschen.
Auch bei Rot über die Ampel gehen kann ziviler Ungehorsam sein!

Vertreter des zivilen Ungehorsams waren Mahatma Gandhi und Martin Luther King, aber auch viele Atomkraftgegner, Graswurzler, Friedensdemonstranten, Globalisierungskritiker und Totalverweigerer sehen ihren Widerstand als zivilen Ungehorsam an.

 
 
   

 

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  • in friendship with America and Israel

  • for tax evasion

  • anti-collective

  • anti-socialistic

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