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* Organisierte Schwarzarbeit im großen, organisierten Stil findet nicht meine Zustimmung.
Firmen die "gewerbsmäßig" ausländische Arbeitnehmer als "Schwarzarbeiter" in Kolonnen nach Deutschland schaffen um selbst
zu verdienen, vermitteln keine Schwarzarbeit sondern sind Menschenhändler. Menschenhandel lehne ich selbstverständlich ab.
zu Beispiel 2
zu Beispiel 3 Ergänzende Poster zur positiven Sichtweise auf Schwarzarbeit hier:

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„Schwarzarbeit ist illegal“, sagt der Finanzminister und hat seine Ansicht durch eine entsprechende Gesetzgebung untermauert. Die Regierenden haben ein
gesellschaftliches Rechtsbewusstsein geschaffen, dass die Enteignung per Steuer als hinnehmbar, sozial und gerecht, vor allem aber legal darstellt. Mit gewaltigem Propagandaaufwand betreibt er ihre öffentliche Ächtung. Politiker aller Richtungen stimmen dieser Ächtung zu. Sie wissen: Es ist ein Thema, wo es
keinen Widerspruch gibt und sie sich auf einfache Weise Zustimmung holen können. Da Politiker aber Lügner sind lügen sie, auch wenn sie es besser wissen und deshalb differenzierter argumentieren sollten. Bedauerlicherweise gibt es auch wenig Journalisten die dieses Thema aufgreifen. Es ist zu vermuten, dass sie eine Steuerprüfung fürchten und sich
Unannehmlichkeiten ersparen wollen. Über Dieter Bohlen zu schreiben ist allemal ungefährlicher ...
 Zunächst ein paar Beispiele, die ich selbst
genau so erlebt habe. Ich habe hier lediglich die Namen und die Orte verändert um die jeweiligen Personen zu schützen. Beispiel 1:
Frank Hiller ist 29 Jahre alt. Einige Zeit war
er arbeitslos und kostete den Steuerzahler Geld in Form von Umschulungen und Arbeitslosenunterstützung. Danach hatte er in einer Firma gearbeitet um seine, in der Umschulung erworbenen, theoretischen Kenntnisse mit praktischer Erfahrung zu untermauern.
Als die Firma nach 6 Monaten ins Schlingern kommt und beginnt die ersten Angestellten zu entlassen, ist Frank nicht verzweifelt, er sieht eher seine Chance gekommen. Er macht sich klar, das es einfacher ist sich selbständig zu machen solange man unter 30
ist, er will ohnehin nicht nur Anweisungen folgen, sondern selbst gestalten und er möchte irgendwann Geld verdienen. Mehr als den kärglichen Lohn, die eine Firma einem Ex-Umschüler zahlt. Frank entscheidet sich für die Selbständigkeit. Die Verantwortung, der
Stress, die Zusatzstunden schrecken ihn nicht. Er sieht sich nach Geschäftsräumen um und knüpft Kontakte zu Lieferanten. Nun braucht er Kapital. Die Berliner Sparkasse ist der Ansprechpartner für
einen Gründerkredit. Eine „vorbereitende Bilanz“, als eine Erwartungsbilanz auf kommende Umsätze wird gefordert.. Die kann Frank nicht vorlegen. Aber er entwirft ein schriftliches Konzept, einen Businessplan um aufzuzeigen wie er sich sein künftiges Unternehmen
vorstellt. Der Sparkassen-„Fachmann“, der kommt um die Geschäftsräume zu besichtigen und dem Frank seine Ideen vorträgt, winkt ab. Frank erhält keinen Kredit von der Sparkasse. Der vor den Wahlen immer vollmundig offerierte Kredit für "junge
Existenzgründer" muss für andere Bewerber gedacht sein, - wenn, ja wenn er nicht überhaupt Augenwischerei ist und bloß dem verkündenden Politiker und seiner Partei Stimmen bringen soll. Dabei machen sie ein Gesicht, als ob sie den Kredit aus eigener Tasche vergeben. Frank schaut sich in der Familie um. Er hat Glück, sein Schwiegervater leiht ihm
70 000 DM. Das reicht aber nur für die Ausstattung. Für Ware braucht er noch rund
100 000 DM. Als er zur Industriekreditbank geht und dort einen Kredit beantragt und wahrheitsgemäß angibt, dass sein Schwiegervater ihm
70 000 DM leihen will, wird der Kredit für Existenzgründer abgelehnt. Keine ausreichenden Sicherheiten. Die Bank will nämlich kein Risiko, eigentlich sowieso keine Existenzgründer und eine hundertprozentige Absicherung. Auto, Wohnungseinrichtung und Kameraausrüstung zählen nicht.
Und 70 000.- Startkapital auch nicht. Schließlich will sein sein Schwiegervater
bürgen. Aber, seine Haus im Wert von
900 000 DM und bereits abbezahlt, reicht der Bank nicht aus. Weil Frank’s Schwiegervater aber Beamter ist, besteht noch eine Chance. Er muss bereit sein seine Bezüge zur Sicherheit zusätzlich zu verpfänden. Jetzt gewährt
die "Berliner Industriekreditbank" endlich den „Existgründerkredit für junge Selbständige“.
Frank macht sich also selbständig. Er ackert die ersten Monate fast rund um die Uhr um seine Firma auf- und auszubauen. Handwerker kann er sich nicht leisten, er macht alles selbst. Schließlich braucht er ein größeres Vordach um frisch angelieferte Ware am Hintereingang vor Regen zu schützen. Frank baut es selber. Als er fast fertig
ist erscheint die
Bauaufsicht und schließt seine Firma. Frank’s Hinweis, dass nur er selbst unter dem Vordach stünde und niemand gefährdet sei, zieht nicht. Es wird auch nicht die Stabilität seines Vorbaus gerügt, sondern die Tatsache, dass er keine Baugenehmigung habe. Und außerdem sagt der Typ von der Bauaufsicht: „Der Staat habe die Aufgabe den Einzelnen vor sich selbst
zu schützen!“ Eine nachweisliche Falschargumentation wie Frank später von einem befreundeten Juristen erfährt. Es gibt für so eine Aussage keine gesetzliche Grundlage.
Frank ist verzweifelt. Da bietet ihm der Beamte der bezirklichen Bauaufsicht an den Plan für den Vorbau und die Baugenehmigung in seiner Freizeit zu machen. Frank willigt ein,
zahlt dem Bauaufsichtstyp schwarz und ohne Quittung
1800 DM. Der Beamte macht abends den Bauantrag und genehmigt ihn selbst am nächsten Tage in seinem Büro. Eine Woche später hat Frank seine Baugenehmigung. Frank hat nun seine ersten Kunden.
Er bietet guten
Service und er hat glücklicherweise nicht zu viel Konkurrenz mit seinen Artikeln. Seine Firma ist zu 80 Prozent fertig. Für einige größere Maschinen, die er gebraucht gekauft hat, fehlen ihm noch die Verkabelung und Anschlüsse, sowie die Sicherungskästen. Alles sehr teuer weil 380 Volt benötigt werden für starke Maschinen. Frank fragt einen befreundeten
Elektriker. Der macht ihm das: "Schwarz". Die Trennmauer hinter dem Maschinenraum sowie die vorgeschrieben Toiletten und Sanitärecke lässt Frank von befreundeten Maurern einbauen: "Schwarz".
Frank hat einfach nicht das Geld eine Handwerksfirma zu beauftragen. Schwarz kann er
es gerade so aufbringen. Er hat viele Verpflichtungen, er erfüllt sie alle. Lieferanten, Miete, Strom, Kreditrückzahlungen, Steuer, Zwangsabgaben an IHK und Berufsgenossenschaft. Alle halten die Hand auf. Dabei soll er auch noch was für seine Krankenversicherung, seine Rentenversicherung, seine Unfallversicherung, seine Haftpflichtversicherung übrig haben.
Geld für sich selbst entnimmt er kaum. Er hofft auf die Zukunft. Aber immer wenn er etwas gespart hat kommt eine Verordnung die ihn zwingt Geld auszugeben. "Bandsäge nicht mehr zulässig weil Sägeband nicht ausreichend abgedeckt!" Das kann er selbst abdecken, aber der automatische
Stop ist nicht nachrüstbar. Generationen haben an der Maschine gearbeitet,
Baujahr 1936. Sie tut klaglos ihren Dienst. Jetzt, plötzlich wird sie nicht mehr akzeptiert. Und so geht es weiter. Dauernd kommt was neues. Frank baut weiter, hat jetzt nur eine Wahl: Nicht aufgeben, vergrößern, verbessern, leistungsfähig bleiben. Um - und Anbauten macht er
"schwarz". Anders geht es nicht. Aber die Firma entwickelt sich, die Umsätze steigen. Es wird zu
viel Arbeit für ihn, er kann nicht an vielen Stellen zugleich sein, er braucht Hilfe.
Erst stellt er einen Lehrling ein, dann holt er einen
weiteren Arbeitslosen von der Straße. Er kann ihn eigentlich nicht bezahlen. Er schenkt ihm reinen Wein über seine Situation ein. Sie einigen sich: Im ersten Jahr zahlt er dem jungen Mann nur soviel, dass er weiter einen Teil seines Arbeitslosengeldes beziehen kann. Den Rest zahlt Frank ihm schwarz auf die Hand. Es bleibt ein Gentlemanagreement, beide halten sich dran. Sie
haben auch keine andere Wahl. Die Parkplätze lässt Frank "schwarz" anlegen und die Reklame auf dem Dach
"schwarz" anschließen. Den Angestellten bezahlt er jetzt richtig, aber Überstunden bekommt er "schwarz" vergütet. Manche Lieferanten liefern "schwarz" und sie werden von Frank
aus "schwarzen" Kassen bezahlt. Jeden 3. oder 4. Kassenvorgang macht Frank "schwarz". Damit hat er "schwarzes" Geld, mit dem er Schwarzarbeit bezahlen kann. Es klappt. Die Firma etabliert sich und festigt sich.
Er kann zusätzliche Leute einstellen. Nach 2 Jahren ist sie aus dem Gröbsten raus.
Frank sagt heute, Jahre später: „Ohne Schwarzarbeiter hätte ich es nicht geschafft. Ohne Schwarzarbeit hätte der Staat ein paar Arbeitslose mehr gehabt. Er hätte mehr ausgeben
müssen als ich letztlich an Abgaben hinterzogen habe. Und – der Finanzminister hat es später vielfach
zurück bekommen. Schwarzarbeit ist eben doch ein Kavaliersdelikt."
Wieso überhaupt Delikt?
Herr Eichel und viele andere Populisten kriminalisieren fleißige Menschen wie Frank Hiller. Sie haben ein gesellschaftliches Rechtsbewusstsein geschaffen, dass die Enteignung per Steuer als hinnehmbar, sozial und gerecht, vor allem aber legal darstellt.Ihnen fällt zur Lösung ihrer Finanz-
und Wirtschaftsprobleme nichts anderes ein, als sie zu jagen. |
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