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Vorbemerkung:
Die folgende umfangreiche Sammlung an MP3-Musikdaten ist wie folgt entstanden: Ich habe die Daten aus etwa 1200 LP-Schallplatten und einigen Singles generiert. Etwa 1/3 der Platten stammt aus dem Haushalt meiner Eltern und etwa 2/3 habe ich gesammelt. Angefangen zu sammeln habe ich mit etwa 14 Jahren. Meine Liebe zur
klassischen Musik wurde besonders durch meine Mutter geweckt und von beiden Elternteilen gefördert. Als es plötzlich keine Schallplatten mehr gab und auch keine Plattenspieler mehr zu kaufen gab, hatte ich keine Lust noch einmal so viel Geld (die Platten hatten ja zwischen 15.- und
30.- DM gekostet, die neuen CD’s kosteten auch um die 30.-DM) in den Aufbau einer CD-Sammlung zu investieren. Ich habe die Phase der CD quasi ausgesessen oder übersprungen und weiter meine hervorragenden LP’s
gehört. Viele der wirklich guten Aufnahmen wurden auch nie auf CD eingespielt. Aber es war unbequem alle 25 Minuten aufzustehen und die Platten umzudrehen. Auch das man die Platten immer nur an einem Ort, also dem Ort der Stereoanlage, vorzugsweise das Wohnzimmer, hören konnte, war natürlich unpraktisch. Auch waren sie sehr staubanfällig. Insofern
habe ich, haben wir, nach 1995 immer wenigen Musik gehört, weil wir kaum dazu kamen die Platten aufzulegen. Ich habe das zunehmend bedauert, auch wegen meiner Kinder Alexander und Elaine, denen ich gern Musik besser nahe gebracht hätte.
Erst im Sommer/Herbst 2002 habe ich mit meinem neuen, sehr leistungsfähigen, Hi-Tech-Computer die Möglichkeit gesehen eine Wende in der „Musiknutzung“ herbeizuführen. Eine neue Technik, genannt MP3, die eine hohe Datenkompression ohne wesentliche Qualitätsverluste gestattet, war der Ansatz. So habe ich in etwa 3 Monaten fast alle meine Platten erst
als „.wav“ Datei auf den PC überspielt und dann zu „.mp3“-files konvertiert. ( Siehe Anhang: „Was genau ist mp3?“) Diese Daten habe ich zunächst auf meinen Festplatten gesichert (um sie über den PC abspielen zu können) und zusätzlich nach Themen sortiert auf CD’s gebrannt. Für diese CD’s haben wir zuerst einen kleinen CD-Player angeschafft der sowohl Audio-Files (also herkömmliche CD’s) lesen kann, als auch MP3-Daten. Der
Player kann an jede Stereoanlage angeschlossen werden. Zusätzlich habe ich noch einen kleinen MP3-Recorder (Archos) angeschafft. Dieses Gerät, so groß wie ein Rasierapparat, hat eine 20 GB Festplatte und kann in etwa den „Inhalt“ von 500 herkömmlichen Audio-CD’s speichern, gleich etwa 335 Stunden Musik. Somit ist Hörgenuß zu jeder Zeit und allen Orten möglich. Doch was eigentlich fehlte war die
Abrundung der vorhandenen, sehr hochwertigen, aber nicht mehr ganz neuen Stereoanlage mit einer dazugehörenden, stationären Komponente. Diese haben wir dann zu Weihnachten 2002 angeschafft. Es ist der weltweit erste und einzige CD-Player mit mp3-Fähigkeit bei gleichzeitig integrierter Festplatte. Was heißt daß? Das Gerät enthält zusätzlich zu dem
Laufwerk für das Abspielen der CD’s eine Festplatte von 40 GB, die es ermöglicht insgesamt 1000 CD’s oder eben, wie in unserem Fall LP’s permanent zu speichern. Das sind etwa 670 Stunden Musik = 28 Tage a 24 Stunden oder 84 Tage a 8 Stunden ununterbrochener Hörgenuß. Also letztlich die gesamte vorhandene Musiksammlung ohne den Wechsel von Medien,
also CD’s, die natürlich zusätzlich gehört werden können. Viele der Schallplatten waren im Laufe der Jahre doppelt oder mehrfach vorhanden und besonders beliebte Kompositionen gab es mit mehreren Interpreten (Beispiel: Brahms 1.Sinfonie mit Otto Klemperer und Herbert von Karajan und Sir John Barbirolli). Da ich zugeben muß zwar ein großer Musikliebhaber zu sein, mir andererseits aber die Fähigkeit fehlt
und auch die Kenntnis (na, bis auf wenige Ausnahmen…) auf der Platte Klemperer von Karajan zu unterscheiden habe ich mich entschlossen jedes Musikstück nur einmal einzuspielen um die Datenflut noch übersichtlich zu gestalten. So sind in dieser Übersicht auch nur die eingespielten, tatsächlich vorhandenen MP3-Daten vorhanden.
Aus Gründen der Information (und auch der Sentimentalität) habe ich aber sämtliche Plattenhüllen digital abfotografiert. Diese Hüllen sind auf eine Extra-CD gebrannt, ein Ordner für die hier aufgeführten Daten, der andere Ordner für die nicht kopierten Platten).
So glaube ich für die Zukunft eine wertvolle Musik-Datensammlung gesichert zu haben, die einerseits ständig und überall verfügbar ist und andererseits sehr wenig (im Gegensatz zu den 1200 Platten) Platz beansprucht. Ja, ich bin sicher nach aufwendigen Recherchen im Internet die weltweit größte und umfassendste klassische mp3-Datensammlung erstellt zu
haben. April 2004 |