In trauter stiller Ländlichkeit da hat ich mich gefunden da ist bei Selbstverständlichkeit
mir Angst und Not geschwunden.
Da hab ich meinem lieben Herrn
im Himmel danken können für das was er gegeben gern
und was ich konnt erkennen.
Hier habe ich mit einem Mal
die ganze Kraft verstanden
die uns da rührt durchs finstre Tal
und löst von Sünd und Banden.
Da habe ich bei Brot und Wein
mich auf mich selbst beschieden zernichtet ist nun Fluch und Pein
und Lohn und Preis ist Frieden.
Was ich gedichtet und ersonnen
was ich gesichtet und gesponnen
was ich bewiesen und gelogen
das gibt den Pfeil und spannt den Bogen.
Was ich gehofft und was geträumt
wo ich gezagt und wo gesäumt was ich als Kind bestimmt im Spiel
das zeigt den Weg, zeigt mir das Ziel. |