Jahrlang hast du gesät, gestreut, gearbeitet und längst hat dich die Arbeit deinem Selbst entfremdet,
wo du mit anderen arbeiten wolltest stehst du nun allein und kommst dir nicht vor wie ein Feldräuber?
Deine Einsamkeit umgibt dich als schwarze kalte Höhle in die nicht der Lichtstrahl eines anderen frohen Lebens dringt, griesgrämig zehrst du allein auf,
was jahrelang den Wert deiner Zukunft ausgemacht hat.
Aber auch du hast einst einen Frühling gehabt
hast gelodert, geblutet, gehofft.
Kaum etwas anderes könnte dich heiter stimmen
als die Rückkehr in jene Gefilde der sonnigen Jugend. Aber du bist argwöhnisch geworden und
mißtrauisch.
Zerstöre endlich den Wahn von einer geordneten Persönlichkeit,
die du angeblich sein mußt, und entflechte deine Schwingen jenen
unmenschlichen Fesseln.
Laß dich neu entdecken vom Leben, von dir Selbst,
von Anderen. Entfliehe der Resignation und der Unlust zum Umdenken |