Abschied

Farewell

 

 
 

Ein Paukenschlag. Wie Stille naht.

So bremst den Lauf. So stoppt die Uhr.

Zeit, ach so flüchtig, werfet euch entgegen.

Es fröstelt uns. Das Blau verhängt durch dunkle Wolken.

Der Atem kondensiert zu Tau.

Kummer treibt uns und auch dieses Seitenstechen,

muß denn alles schwarz sein diese Nacht?

So haltet ein, die Straßen lärmen,

der Trillerpfeifen schriller Klang –

auch Kinder scheuern an den Nerven.

Ruhe wünschen wir zum letzten Gang.

Erinnerungen und Episoden zu einem Zopf verwoben.

Das viele Lachen, Trösten, Teilen

Und deine Hände, ach so weich.

Und auch das Dulden und das Leiden.

Nur in Teilen war dein Leben reich.

All die Blumen, auch die Gräser,

in Deinem Garten, sie spielen im Wind

der durch die Fugen geht.

Ein Schrei – verdichtet zur Verzweiflung.

Er bleibt zurück. Aus Sonnenlöchern brennt sich ein:

Du wirst uns auch die Zukunft sein!

Doch fehlst Du uns – doch nicht Erinnerung!

 

 

 

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